Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vergiftung durch Nahrung: Gewürze, Genußgifte, Nahrungszusätze
Gast - Paul
08.02.2001, 01:51
Hallo Leute mit empfindlicher Haut,
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letztes Jahr hatte ich zum erstenmal einen sehr starken Schub Schuppenflechte, heute habe ich fast keine Symptome mehr. Nach der Analyse meiner Lebensgewohnheiten wurde er ganz sicher durch den Verzehr von Fertigsuppen ausgelöst. Angeregt durch Tips aus dem Internet, bzw. der Lektüre der dort vorgeschlagenen Bücher habe ich mit einer Suchdiät begonnen. Das heisst ich habe unter Verzicht von Cortison nur noch sichere Lebensmittel gegessen und dann immer 1 weiteres Lebensmittel ausprobiert. Bei einem auslösenden Lebensmittel hat mein Körper nach ein paar Stunden mit Flecken und Pusteln reagiert. Es hat sich herausgestellt, das die auslösenden Lebensmittel dieselben waren, die auch in der Literatur als Auslöser verantwortlich gemacht werden.:
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Gewürze wie Paprika, Pfeffer, Muskat, Senf, Nelken, Kümmel,Zimt z.B. versteckt in Wurst u. Fertigprodukten(wie Ketschup, Fertigsuppen bestehen fast nur aus Gewürzen u. Geschmacksverstärker), Nüsse/Nußöle z.B. Magarine daraus, Citrusfruchtfertigsäfte(die mit Schale gepresst werden, Geschmacksverstärker(auch in Würsten u. Fertigprodukten, Alkohol(vor allem in Form des Weines, wegen des Schwefels u. Gerbsäuren), Kaffee/schwarzer Tee, Schokolade, Mohrrüben, Äpfel, Tomaten/Paprika, Eier. Allein das Weglassen der Fertigsuppen hat die Symptome nicht verschwinden lassen. Eine Striktere Nahrungsaufnahme war aber erfolgreich. Innerhalb von 2 Monaten sind die Symptome allmählich verschwunden. Jetzt lebe ich nicht mehr ganz streng danach, d.h. jetzt esse ich wieder in geringerem Maß Eier, Mohrrüben, Tomaten, weil diese ja auch wichtige Nährstoffe enthalten. Es muß also eine Reaktionsschwelle überschritten werden, so das es zum Schub kommt. Deshalb machen viele Leute immer einzelne Lebensmittel verantwortlich, die bei ihnen gerade zufällig zum Überschreiten der Reaktionsschwelle geführt haben. Umgekehrt muß eine stärkere Entgiftung stattfinden, um die Symptome verschwinden zu lassen. Bei einem akuten Schub muß man aber streng sein, dann ist man auch erfolgreich. Mehr in meiner Homepage:
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http://www.eignehilfe.de
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Da ich Schwimmer bin und das Strapazieren der Kopfhaut durch waschen Kopfschuppen u. Haarausfall verursacht verwende ich keine Schampos mehr(allenfals Balsam ist verträglich) u. creme meine Kopfhaut u. kurzen Haare nach dem Schwimmen/duschen immer mit Körperlotion z.B. von Nivea ein. Die Haut trocknet nicht mehr aus. Die Schuppen bilden sich innerhalb 1 Woche zurück. Die Schuppen immer auswaschen zu wollen führt zu einem schlimmen Kreislauf der Hautbelastung.
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Jetzt fühle ich mich wieder wohl in meiner Haut, wie seit meinem 15. Lebensjahr nicht mehr, als ich mit dem Schwimmen angefangen habe.
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Viel Glück u. schreibt mir u. in diesem Forum ob es hilft.
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Paul<br>
Gast - Paul
15.02.2001, 23:46
Hallo,
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ich wollte noch eine Ergänzung loswerden.
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Es fällt ja auf, das viele Auslöser der Schuppenflechte in der Nahrung z.B. aus der Gruppe der Nachtschattengewächse, wie Tomaten/Paprika, u.a. wie Kakao als gemeinsamen Inhaltsstoffe Alkaloide aufweisen, die sowieso schon als giftig gelten. Je unreifer die Früchte oder Wurzelknollen sind, desto mehr Gift enthalten sie.
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Wenn so viele Tausende Betroffene solche Reaktionen wahrnehmen, sollte dies auch als Ansatzpunkt für die Forschung genommen werden.
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Gibt es hier auch Leser im Forum, die die Abläufe in der Forschung kennen?
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Mich würden auch Reaktionen von Ärzten interessieren, inwieweit sie eine Nahrungsumstellung fördern, welche Erfahrung sie damit gemacht haben und ob sie diese Erfahrungen auch an Kollegen weitergeben?
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mfG
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Paul<br>
Gast - Paul
19.02.2001, 23:22
Hallo Schuppis,
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ich halte Psoriasis eigendlich auch für eine Stoffwechselkrankheit. Gifte verschiedenster Art stören diesen Stoffwechsel, z.B. des Hormonstoffwechsels.
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Es gibt natürlich viele Möglichkeiten hier einzugreifen. Neben Solarium und Urlaub im Süden überhaupt kann man natürlich versuchen diese Gifte zu vermeiden.
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Das beste ist, Ihr versucht herauszufinden, wogegen ihr empfindlich seid. Ihr müßt versuchen euch mit einer sicheren Nahrung zu ernähren. Wenn ihr dann unsichere Lebensmittel ausprobiert, könnt Ihr sehen, wie ihr darauf reagiert.
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Melkfett halte ich für ein sehr gutes Pflegemittel für die Haut, besonders für die Kopfhaut. Aus ästhetischen Gesichtsgründen ist es wahrscheinlich günstiger sich die Haut, besonders die Kopfhaut mit Körperlotion zu pflegen.
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m.v.G.
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Paul<br>
Gast - Peter
22.02.2001, 14:45
Hallo Paul,
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jetzt war ich auch mal auf deiner informativer Homepage.
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Oft hört man ja davon, das ein bestimmtes Lebensmittel oder Genußmittel die Krankheit ausbrechen lassen. Deine Hypothese, das es vor allem wohl bestimmte, durchaus bekannte Stoffwechselgifte sind, ist überzeugend überzeugend. Es erklärt viele Phänomäne dieser Krankheit logisch. Ich glaube die meisten Menschen glauben auch an diese Ursache. Es fällt ihnen nur sehr schwer sich langfristig von vielen Angewohnheiten zu trennen. Außerdem dauert es ja relativ lange, bis alle Symptome verschwunden sind. Soviel Gedult kann nicht jeder aufbringen. Es ist einfacher sich Cortison auf die Haut zu schmieren.
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Ich wünsche allen gute Besserung
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mfG
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Peter<br>
Mit einer Diät allein ist es auch nicht getan.
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Zuerst muß man eine Entgiftungskur über sich ergehen lassen, damit die Leber usw. in die Lage versetzt wird wieder ordentlich zu arbeiten, und die Haut nicht weiter als Umgehungstraße der eigentlich dafür vorgesehenen Organe fungiert.
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Diese kurze Kur ist völlig problemlos und fordert nur für 4 Tage eine gute Selbstbeherschung.
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Für die Ernährung danach gibt es viele Empfehlungen und sogar Kochbücher. Wer sich daran nicht halten kann und hier im Forum immer noch nach Wundersalben sucht wird leider keinen Erfolg in der Bekämpfung seiner Krankheit haben.
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Wir sind alle daran gewöhnt einen Kratzer im Lack unseres Autos einfach zu übermalen, einen Rechtschreibefehler vom Computer korrigieren zu lassen, eine falsche Bestellung einfach zurückzuschicken.
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Mit der Gesundheit des Menschen geht das nicht so einfach. Wenn Ich morgen Krebs habe kann ich das weder reklamieren noch zurückschicken oder auswechseln wie ein defektes Teil an meinem Viedorecorder.
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Einfach eine Salbe auf die Schuppenflechte draufschmieren ist genauso schwachsinnig.
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Psoriasis ist der Neurodermitis mehr als ähnlich; und auch dafür gibt es bestimmte Ernährungsgrundsätze.
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Die Ernährung ist und bleibt der Schlüssel.
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Die Veranlagung von POS ist vererbbar. Aber eben nur die Veranlagung.
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Streß ist für alle Krankheiten negetiv und meiner Meinung nach kein Auslöser der PSO. Meine Schuppenflechte begann
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in einer Zeit die ich zu den besten Jahren meines Lebens zähle. Und in besonders schlechten Zeiten hatte ich keinen "Schub".
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Nach entsprechender Ernährungsumstellung fühle ich mich heute wie neu gebohren. Mein Kopf ist Schuppenfrei, meine Fingernägel wachsen wieder glänzend und glatt, Knie und Elbogen haben natürliche Haufarbe und die Stellen am Rücken sind auch nicht mehr weiss, geschweige denn rot.
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Wer´s nicht probiert sollte hier nicht nach Salben-tips suchen.
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Und ich bin der Überzeugung daß selbst die schlimmsten Fälle
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durch alternative Medizin wesentlich besser zu (heilen) bzw in den Griff zu bekommen sind, als mit den Empfehlungen von pharmagesponserten Hautäzten und deren Produkten.
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Viel Lebenslust wünscht<img src="../icons/smokin.gif">fingo
Gast - Paul
23.02.2001, 13:51
Hallo Fingo,
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wie funktioniert denn die Entgiftungskur? Wird sie auch im Buch von Dr. Pagano beschrieben? Befassen sich auch Selbsthilfegruppen mit diesem Ansatz?
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Eigendlich wäre es ja toll, wenn ein Selbsthilfeverband sich mit Dr. Pagano wegen der Herausgabe seines Buches in deutsch in Verbindung setzen würde. Die Kosten können doch nicht so extrem sein, wenn man bedenkt, das jeder der seine Dokterarbeit verfasst, diese praktisch selbst herausgibt. Wahrscheinlich ist das Übersetzen das teuerste, bzw. das aufwendigste.
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Nimmt Dr. Pagano auch zur Vergiftung mit Quecksilber/Amalgan stellung, ob es für die Schuppenflechte Bedeutung hat?
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Ich wünsche dir einen erholsamen Urlaub!
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Paul<br>
Gast - Paul
23.02.2001, 14:46
Hallo Betroffene,
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ich habe eine Bitte an euch, beteiligt euch an der Aufklärung über wichtige Faktoren der Psoriasis, z.B. über die Frage welche Ernährung ist unproblematisch oder sogar gesund, bzw. schädlich.
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Es gibt ja schon viele Erfahrungen, die von mehreren Autoren in ihren Büchern, Homepages u. Zeitschriftenartikeln zusammengefasst wurden. Beispielsweise decken sich die Vorschläge von Dr. Pagano u. Dr. Schäfer sehr weitgehend. Aus den sich deckenden Empfehlungen könnte man sichere Lebensmittel zusammenfassen, die zur Ernährung z.B. zur Heilung eines akuten Schubes dienen können. Aus den sich deckenden Aussagen über Auslöser könnte man zusammenfassen, welche "Nahrung" Betroffene möglichst auf Dauer meiden oder nur in geringer Dosis zu sich nehmen sollten. Doch gibt es einen kleinen Bereich an Lebensmitteln wo die Aussagen nicht so eindeutig sind. Besonders wenn es sich praktisch um gebräuchliche Grundnahrungsmittel handelt, wäre es wichtig hier mehr Erfahrungen zu sammeln. Einge Beispiele dafür:
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-Wie reagiert ihr auf die Ernährung mit Kartoffeln. Es ist ein Grundnahrungsmittel. Es soll vor allem im unreifen Zustand als Nachtschattengewächs giftige Alkaloide enthalten. Ich persönlich konnte nicht feststellen, das ich darauf reagiert hätte.
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-Wie reagiert ihr auf Karotten? Es ist ein sehr wichtiges verbreitetes Gemüse, deren Saft auch gerne getrunken wird. Sie enthält viele gesunde Nährstoffe. Mohrrüben/Gelbe Rüben soll die giftige Oxalsäure enthalten. Ich habe den Eindruck, das ich auf starke Nahrungsaufnahme von Mohrrüben mit Psoriasissymptomen reagiere.
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-Wie reagiert ihr auf Eier? Spielt die Zubereitung eine Rolle? Ich habe den Eindruck, das nach starkem mehrtägigen Genuß Symptome bei mir auftreten.
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- Tomaten sollen einerseits gesund sein, andererseits sind sich eigendlich alle Quellen darüber einig, das sie ein starker Auslöser für Psoriasis ist. Das bayrische Landwirtschaftsministerium veröffentlicht Untersuchungsergebnisse, nach denen der Gehalt an giftigen Alkaloiden vom Reifegrad abhängt. Leider werden Tomaten/Paprika meist unreif geerntet.
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-Bei Kakao, Kaffee, Alkohol, Zitrusfruchtfertigsäften, Nikotin, vielen Gewürzen und Nahrungszusätzen z.B. Geschmacksverstärker u. Konservierungsstoffen sind sich die meisten Quellen über die Schädlichkeit einig.
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-Wie reagiert ihr auf den Verzehr von Weintrauben? Wein soll sehr schädlich sein! Kommt die Gefährlichkeit erst aus dem Herstellungsprozeß, dem pressen mit den Stielen und der Zugabe von Schwefel.
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Wie könnte eine Untersuchung organisiert werden, die statistisch signifikante Ergebnisse bringen würde, so das kein Arzt mehr von unwissenschaftlichen Ergebnissen sprechen könnte?
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Ich freue mich auf eure Beteiligung und Vorschläge.
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Paul<br>
hallo,
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also Eier sind ok, jedoch nicht gebraten (Spiegelei).
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Karrotten werden von Pagano als besonders gut und wichtig empfohlen.
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Die Entgiftungsdiäten werden bei Pagano beschrieben, mit 2-3 Alternativen. Zudem wird sehr gut erläutert warum und wieso.
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Die Zusammenhänge zwischen Magen, Galle, Leber und Haut werden einem da schon klar.
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Wenn man eine individuelle Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln herausfinden will geht das natürlich nur wenn man seinen Giftpegel erst mal auf Null gefahren hat, ansonsten vermischen sich zuviele Einflüsse und man zieht falsche Schlussfolgerungen.
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In Punkto Alkohol noch ein paar Anmerkungen:
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Weintrauben und alle Produkte daraus mögen eventl. auf die Rote Liste gehören, das mag bei verschiedenen Menschen unterschiedlich sein. 1-2 Glas guter Rotwein (barrique-ausbau (ist nicht gerade billig, aber schmeckt auch noch sehr gut.)) sind jedoch auf jeden Fall ausgesprochen gesund.
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Wer auf Alkohol nicht verzichten will oder kann, sollte auf Apfelwein umsteigen. Das ist nicht jedermanns Sache aber den Hessen unter uns sollte es nicht schwerfallen.
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Bitte nicht irgendeinen billigen aus einer Großkelterei.
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Am besten selbst machen. ( ist jetzt natürlich nicht die Jahreszeit ) Im Herbst 50-l-Fass kaufen, zu einer Kelterei fahren und einfach frisch gepressten Saft kaufen. Fass füllen und im Keller kühl mit Gäraufsatz stehen lassen.
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Auf keinen Fall Zucker oder Hefe zugeben, die Äpfel vom Land haben genug Fruchtzucker und genug Säure. Nach 2 Wochen habt Ihr den tollsten Apfelwein. An die angeregte Verdauung gewöhnt mann sich.
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Viele Grüße an Alle
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<img src="../icons/smile2.gif"><br>fingo
Gast - Paul
04.03.2001, 21:31
Hallo Leute,
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nachdem ich viele Anfragen bezüglich konkreter Ernährungsvorschläge bekomme, werde ich auf meiner Homepage die entsprechenden Rezeptvorschläge machen. Schaut also in ein 1 Woche oder später mal auf meiner Homepage nach. Die Adresse steht oben. Ich fände es nicht schlecht, wenn hier auch im Forum entsprechende konkrete Ernährungsvorschläge gemacht würde, wie man z.B. die üblichen Rezepte abwandeln kann um sie für uns geniesbar zu machen.
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Vielleicht kann man hier eine entsprechende Rubrik aufmachen, oder hier in der Rubrik Ernährung? Hier ein paar konkrete Beispiele:
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-Haferflocken sind ein sehr gesundes und für uns verträgliches Lebensmittel. Hier stellt sich die Frage, wie können sie abwechslungsreich schmackhaft gemacht werden. Also ich verwende z.B. rohe Haferflocken u. mische Joghurt u. Bananen hinein. Eine Alternative ist eine Hafersuppe, nur mit Salz, Milch u. eventuell etwas Butter. Früher habe ich auch immer verschiedene Konfitüren und Rosinen hineingemischt. Rosinen ohne Schwefel sind sicher Problemlos, aber was meint ihr, welche Konfitüren oder Früchte kann man noch hineinmischen?
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-Morgens esse ich sehr oft Vollkornbrot, nur mit Natursauerteig gemacht, mit Sonnenblumenmagarine oder Butter u. Käseaufschnitt, ohne Zusatzstoffe, da ich jetzt keine Wurst mehr esse. Würste enthalten alle sehr viel Gewürz, Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe, sind also Hauptauslöser für Schuppenflechte.
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- Bei den meisten selbstgemachten Suppen wird es sicher ausreichen, auf die meisten Gewürze zu verzichten. Durch den natürlichen Eigengeschmack der Inhaltsstoffe werden sie schmackhaft bleiben. Auf Tomatensuppe würde ich bei einem akuten Schub verzichten. Beim Eintopf würde ich beim akuten Schub auf Karotten verzichten und sonst nur in geringerer Menge hinzufügen. Auf Bohnensuppe würde ich bei einem akuten Schub auch verzichten, weil Rohe Bohnen giftig sind. Sie müßten also schon sehr verkocht werden, um für empfindliche Leute bekömmlich zu sein(Auf Pfeffer, Paprika.. wäre zu verzichten).
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- Bei Eierpfannkuchen, würde ich den Eianteil beim akuten Schub stark reduzieren. Mit ihnen sind ja viele Füllungsalternativen möglich.
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-Welche Erfahrungen habt ihr denn mit Konfitüren gemacht? Wenn sie verträglich sind, können sie ja vielfältig als Geschmacksvariante verwendet werden.
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Ich freue mich auf eure Vorschläge, die ihr mir auch für meine Homepage schicken könnt.
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Paul<br>
Gast - Paul
14.03.2001, 23:08
Hallo Betroffene,
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natürlich kann man die Ernährung nicht vollständig von anderen Lebenseinflüssen trennen. Gift kann man auf viele Arten zu sich nehmen. Natürlich ist Rauchen hochgiftig. Das Alkaloid Nikotin ist sicher auch ein Auslöser für die Schuppenflechte, denn auch viele andere Alkaloide machen das Immunsystem/Wundheilungssystem empfindlich. Ein Raucher ruiniert sich die Gesundheit so dramatisch, das man hier auch keine mittelfristige z.B. bei der Schuppenflechte Besserung voraussetzen kann.
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Es werden so viele Lebensfunktionen gestört, das das Leben sehr verkürzt wird.
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Ein starker Raucher kann nicht erwarten, das ihm eine Diät hilft, wenn er weiter raucht. Normalerweise denke ich, das eine Diät schon innerhalb von 2 Monaten zum Ausheilen der Psoriasis führen kann. Selbst bei absetzen des Rauchens wird das sicher viel länger dauern, weil die Gesundheit wirklich stark eingeschränkt ist.
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Trotzdem viel Mut u. Gedult beim Absetzen aller Gifte!
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Paul<br>
Nun nimm mal nicht allen Rauchern den Mut. Ich rauche seit 30 Jahren und bin es trotzdem losgeworden.
Paul Lindner
23.04.2001, 16:33
Hallo Fingo und alle,
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vielleicht hörst du ja doch noch mit dem Rauchen auf?
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Was hälst du eigendlich von den Vorschlägen, mit verschiedenen ungesättigten Fettsäuren: Fischöl, Lebertran, Theraflax, Schwarzkümmelöl. Gibt es für die positive Wirkung Belege(Untersuchungen?). Was hält Dr. Pagano davon?
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Müssen diese Fettsäuren in kalt gepressten Zustand getrunken werden oder können sie erhitzt werden und ganz normal im Haushalt verwendet werden, wie man Öl oft verwendet, z.B. als Salatöl, zum Braten, zur Geschmacksabrundung z.B. in Soßen und Suppen?
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Viele Grüße
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Paul L.<br>
Also, Pagano empfiehlt Ölivenöl, am besten jeden Tag sogar 1 o.2 Löffel pur. (Mann sollte meiner Meinung darauf achten, daß es wirklich gutes aus erster Kaltpressung ist).
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Lebertran ist sicherlich nicht verkehrt, ich nehm täglich ein paar Kapseln denn die Inhaltsstoffe fehlen uns bei unseren heutigen Nahrungsmitteln auf jeden Fall.
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Gruß <img src="http://img.homepagemodules.de/smokin.gif"><br>
fingo
Hallo Paul,
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was du so schreibst hört sich ziemlich plausibel an. Aber was machen dann Vegetarier, wenn sie auch noch auf so viel pflanzliche Ernährung verzichten, bzw. stark einschränken müssen. Tomaten/Paprika, Karotten, Spinat sind ja sehr wichtige Gemüsesorten. Ich habe bei mir auch festgestellt, das diese Gemüse dazu führen, das ich Schuppenflechte bekomme. Wenn ich sie dann weglasse verblassen die Flecken wieder.
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mvG
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Robert<br>
Hallo Paul,
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ich finde es gut das du mit deinen Begründungen die ziemlich unlogische Idee ausgeräumt hast, jeder hätte seine eignen Auslöser, für seine Psoriasis, z.B. in der Ernährung nur weil seine Lebensgewohnheiten und seine Beobachtungsstrategie anders ist.
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Natürlich ißt nicht jeder von allen Lebensmitteln gleich viel. In dem Sinne gibt es eine individuelle Auslösesituation. Nur eine echte Allergie ist individuell, aber das hat direkt mit der Psoriasis nichts zu tun.
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Ich wundere mich über so viele Aussagen die lauten:
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Bei mir hat der Nikotin/Wein/Schokolade/Gewürze....nichts mit meiner Psoriasis zu tun.
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Besonders schlimm ist die Auswirkung auf die wirklich schwer von Psoriasis-Arthritis Befallenen, die von einer wirkungsvollen Diät abgehalten werden, weil sie so viel verschiedenes unsystematisches hören und deswegen dem ganzen Ansatz gegenüber skeptisch sind.
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viele Grüße
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Klaus<br>
Hallo Robert,
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lass doch mal auf jeden Fall Tomaten und Paprika weg, denn die sind für uns mit Bestimmtheit Gift.
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Bei den Möhren gehen die Meinungen auseinander. Spinat ist sicherlich nicht schädlich sondern eher gut.
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Probier´s einfach aus.
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Viele Grüße<img src="http://img.homepagemodules.de/smokin.gif"><br>
fingo
Hallo Klaus
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... eigentlich ist Deine Argumentation etwas unlogisch - oder für mich unverständlich.
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Selbstbeobachtung ist immer eine sehr kritische Angelegenheit; das gilt jedoch für beide Seiten, die die glauben einen Nahrungsmittel- oder Genußgift-Auslöser gefunden zu haben und die, die das ablehnen und glauben das an sich selbst anders beobachten zu können. Es ist immer sehr subjektiv und ich bin eher geneigt diese Varianzen zu akzeptieren und die Leute hier in ihrem Suchen nach dem für sie besten Weg zu respektieren. Verstehe auch nicht, was Du damit meinst, wenn Du sagst: "... nur echte Allergien sind individuell ...". Ein Heuschnupfen ist ein Heuschnupfen ist ein Heuschnupfen, für einen wie den anderen - die niesen im Chor <img src="http://img.homepagemodules.de/devil.gif">.
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Der einzig - wohl wissenschaftlich gesicherte - Grund der Pso sind übereinstimmende Veränderungen auf bestimmten Gen-Abschnitten bei Pso-Patienten ... und das war's. Alles weitere sind mehr oder weniger gut begründete Hypothesen, Theorien, Thesen. Aber auch Spekulation, wozu ich Pauls Gedankengänge über Genußgifte und Nahrungsmittelzusätze zählen würde.
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Psoriasis ist eine sehr alte Krankheit. Sie ist nicht nur seit hunderten sondern seit tausenden Jahren bereits bekannt. Damit ist klar, selbst wenn Genußgifte einen zusätzlichen Stressfaktor für die Haut und das Immunsystem bedeuten, sind sie doch nicht immer die entscheidenden Auslöser der Pso, und eine Ernährungsumstellung muss auch nicht immer prompt zur Heilung führen, wie Paul dies schildert. Die Leute hatten bereits Pso - weit bevor man an Tütensuppen und Fertigpizza überhaupt dachte, oder bevor Kaffee- oder Kakaobohnen bekannt waren. Das ist ein ziemlich guter Ausschluss-Test der heute kaum mehr zu simulieren ist.
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Also, die Dinge liegen wirklich etwas komplizierter als man vielleicht - nach einer erfolgreichen Selbstheilung - glauben könnte. Es ist nun 'mal NICHT eindeutig klar, was die Pso-Trigger sind. Und Du brauchst Dir auch keine Sorgen machen um die wirklich schwer Betroffenen, normalerweise versuchen diese alles - auch eine Diät, trotz skeptischer Stimmen. ... das zeichnet schwer Betroffene geradezu aus.
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Ciao KarMa
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Hallo KarMa,
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du schreibst, du respektierst du unterschiedlichen persönlichen Wahrnehmungen. Natürlich müssen wir froh darüber sein, wenn sich überhaupt jemand über seine Wahrnehmungen äußert, aber würde es nicht vielen Betroffenen
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noch noch mehr helfen, wenn man wirklich alle Ursächlichen Faktoren kennen und sicher benennen könnte, die dann auch von wichtigen Helfern/Mittlern, wie Ärzten so vermittelt würden?
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Es ist schon eine wichtige Frage, ob die Bekannten Auslöser nur individuelle Auslöser sind oder bei allen Betroffenen die Belastung ansteigen lassen, so das die Wahrscheinlichkeit für einen Krankheitsausbruch erhöht wird.
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Natürlich hat die PSO eine Veranlagungsgrundlage, ein empfindlicheres Immun-/Wundheilungssystem. Wir wissen nicht wie häufig Schuppenflechte z.B. in der Steinzeit war. Wir wissen aber, das diese Symptome sehr stark von der Umwelt beeinflußt werden, anders lassen sich die extremen Häufigkeitsunterschiede in Europa, Amerika und Kasachstan auch bei gleicher und ähnlichen Erbanlagen nicht erklären. Hier liegt ja eine Chance für die Forschung und für die Beeinflussung durch die Betroffenen.
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Wenn ich von oft älteren Betroffenen von Psoriasis-Arthritis
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ausgehe, denke ich, das sie sich fast ganz auf ihre Ärzte verlassen. Wenn Ärzte überhaupt eine Diät empfehlen, empfehlen sie meist eine Reduktion der tierischen Eiweise, wie bei Gicht. Obwohl es vorsichtig ausgedrückt sehr wahrscheinlich ist, das ihnen eine andere Diät, nach Dr. Schäfer/Dr. Pagano wahrscheinlich wirklich helfen könnte. Bei Psoriasis-Arthritis gibt es nicht die schnelle optische Rückmeldung, wie bei der Oberflächen-Psoriasis.
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Viele Grüße
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Paul Lindner<br>
Hallo Paul
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... du rennst bei mir offene Scheunentore ein, wenn Du eine weitere Forschung nach den Auslösern und Ursachen der Schuppenflechte, forderst. Ich geb' dir auch vollkommen recht, wenn du dich über unsagbar ignorante Hautärzte beschwerst. Mit Toleranz gegenüber den Heilungsbemühungen der Pso-Kollegen, meine ich, dass ich sie aufgrund wirklich noch unbewiesener Ursachenspekulationen nicht oberlehrern möchte. Ich weiß es nämlich einfach nicht, was diese bescheuerte Krankheit nun auslöst, die wir uns da angewöhnt haben, und ich kann vor allem nicht wissen, was die Leute hier wirklich tun oder tun wollen. Wenn sie aus irgendeinem Grunde anders entscheiden als ich, möchte ich das nicht bewerten.
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Was ich beim Lesen der Postings hier, herausfinden konnte, war eine Vielfalt von Linderungsmöglichkeiten, die bei einem zum Erfolg führen, bei anderen nicht. Wir müssen auch die Komplexität der Lösungswege aushalten können - und nicht glauben, nur der eigene Weg wäre der richtige.
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Wenn ich Dich recht verstehe, gehst Du richtig von einer genetischen Veranlagung zur Pso aus, und die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs der Krankheit hängt von den Umwelteinflüssen ab. So weit so allgemein kann ich dir zustimmen - klingt plausibel. Und auch die Tatsache dass man durch irgendwelche Handlungen (Sonnenbestrahlung, Salzwasser, Entspannungsübungen, Fische-knabbern-lassen Null-Diät etc, etc.) die Symptome (also den Ausbruch) der Krankheit lindern oder gar ganz beseitigen kann spricht dafür, dass dies richtig ist. Was mich bei deinen Beiträgen immerwieder ins Stolpern bringt, ist die Tatsache, dass Du von Deiner allgemeinen, durchaus sinnvollen These, in's Spezielle spekulierst - und das kreuz und quer. Nichts von dem was du sagst, ist bewiesen - noch nicht einmal das von den Kasachstan-Deutschen und den BRD-Deutschen. Weil weder eine genetische Untersuchung stattgefunden hat, noch eine präzise Untersuchung der Ernährungsgewohnheiten der beiden Gruppen im Vergleich. Ich glaube es wäre nicht überraschend, wenn wir feststellen würden, dass wir zu den Kasachstan-Deutschen inzwischen vergleichbar unterschiedliche Gene haben wie zu den Russen oder den Franzosen. Auch in den USA wurde meines Wissens keine belastbaren Tests diesbezüglich gemacht.
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Was die Steinzeitler so aßen wissen wir seit Ötzi so irgendwie - aber natürlich nicht, ob sie Schuppenflechte hatten. Mit tausendjähriger Geschichte meinte ich die Griechen, wo die Krankheit immerhin so häufig war, dass sie ihr einen Namen gaben - und die Ernährung wäre einer Pagano-Diät möglicherweise vergleichbar gewesen - nur spärlicher; aber bestimmt kein Schokoriegel unter Glutamat-Verdacht.
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Hmm - Paul, nicht böse sein über meine deutlichen Worte. Ich finde dein Engagement wirklich gut - das meine ich so, weil ich bei dir den Eindruck habe, du meinst es ehrlich und möchtest den Leuten wirklich helfen - ganz im Gegensatz zu manch anderem, auch hier im Forum.
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Möchte deinen Willen zu helfen wirklich nicht niederprügeln.
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<img src="http://img.homepagemodules.de/smile.gif">
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Ciao Karin
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Hallo KarMa,
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ich glaube die Griechen hatten schon ein bischen die Ernährungsunschuld verloren, aber natürlich nicht so wie wir. Sie tranken auf jedenfall auch schon Wein.
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Ich glaube nicht, das wir wirklich auf die Forschung warten können, das dauert den heute Betroffenen zu lange, denen muß heute geholfen werden. Deshalb sind logische Schlüsse und Hypothesen erlaubt und nützlich.
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Dein Vorschlag, verschiedene vorgeschlagene Diäten u. Varianten vorzustellen ist eine gute Idee. Ich bin allerdings nicht in der Lage irgendwelche Studien durchzuführen und hier in Deutschland scheint es keine zu geben.Mein Englisch ist leider zu schlecht, um Studien in englisch auszuwerten und darzustellen. Bei der Pagano-Diät kann ich mich auch nur auf die Darstellungen hier im Forum verlassen. Deshalb vermute ich mit Fingo, das sie der Schäfer-Diät etwas ähnlich ist.
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In meiner Homepage schlage ich ja vor, das jeder bei einer Vermeidungs- o. Suchdiät ein Ernährungstagebuch führen sollte um seine Ernährungsbewußtsein bezüglich aller Inhaltsstoffe und seine Wahrnehmung im Hinblick auf Symptomveränderungen zu schulen.
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Als ich hier die ersten Beiträge schrieb, dachte ich schon, das der Ernährungsaspekt insgesamt vernachlässigt wird.
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Dies erkennt man daran, das diese Ernährungsaspekte auf den Seiten von Selbsthilfegruppen etwas vernachlässigt sind, z.B. bei der Berliner Selbsthilfegruppe total Caotisch ist.
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Viele Grüße
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Paul Lindner <br>
Hallo Paul
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... ja, glaube auch, dass die Ernährung, neben anderern Umwelteinflüssen eine wichtige Rolle spielt und finde es ziemlich unbefriedigend, dass keine kontrollierten Tests gemacht werden.
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Ist vielleicht auch ziemlich schwierig - eine Ausschluß- und Suchdiät mit einem Ernährungstagebuch ist schon eine gute Idee - zumindest ein Anfang, der Vermutungen zuläßt aber keine GEWISSHEITEN. Man kann sein eigenes "Empfindlichkeitsprofil" finden, das jedoch keine Allgemeingültigkeit hat.
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<img src="http://img.homepagemodules.de/idee.gif"> Vielleicht können dir die Leute hier, oder die deine HP gelesen haben, die Liste ihrer Ernährungstagebücher schicken ... oder noch besser: wäre es nicht einem HTML-er wie dir nicht möglich eine Eingabemaske, die einem typischen Ernährungstagebuch entspricht, zu installieren. Die Auswertung könnte ein cgi-Skript erledigen und auf deiner HP darstellen!? Ok. hab' vielleicht gut reden - ist 'ne ziemliche Arbeit.
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hm - eine solche Übersicht, würde das ganze etwas systematisieren; jetzt wirkt alles viel zu chaotisch, mit diesen unterschiedlichen Erfahrungsberichten.
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Wenn ich etwas Zeit hätte, könnte ich dir helfen, weil ich auch etwas Ahnung mit CGI-Programmierung habe. Vielleicht ... 'mal schaun.
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Ciao KarMa<br>
Hallo Leute,
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ich verfolge mit Interesse die Diskussionen hier im Board über Ernährung usw.
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Ich habe da gestern abend etwas gelesen, was in ebenfalls in diese Richtung geht oder sogar noch etwas weiter. Es ging um Mangelerscheinungen durch unsere zivilisatorisch gegebenen Eßgewohnheiten. Ich bin zwar verfechter der täglichen Pizza, aber die Aussagen, daß wir fast alle unter Mangelerscheinungen, speziell Vitaminmangel leiden, habe sogar ich eingesehen (Obst ? Fasse ich nur mit der Beißzange an !).
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Ganz abwegig ist das ganze auch nicht, da auch hier im Forum ab und zu was über Vitamin D lese und über ungesättigte Fettsäuren stand auch was drin.
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Ich werde mich wohl in dennächsten Tagen mal mit dieser Ernährungsberaterin treffen und - falls Interesse besteht mehr darüber berichten. Auf alle Fälle vertritt sie meine Meinung über Ärzte und geht sogar noch weiter - sie legt sich mit ihnen an !
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Ich wünsche ein schönes Wochenende
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Elvis<br>
Hallo Paul etc...,
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also ich habe fast ein Jahr lang ein Tagebuch über meine Ernährung geführt und habe bis auf :Sauerkraut, Tomaten und Nüsse keine Feststellung machen können, das es sich auf meine Pso auswirkt. Ich trinke nicht viel Kaffee und ernähre mich auch weitgehend gesund. Das heisst Fertigprodukte esse ich so gut wie gar nicht und Tütensuppen auch nur ganz selten. Ausserdem muss ich sagen das es mir auch manchmal egal ist ob es meiner Pso nun gut tut oder nicht. Wenn ich Lust auf Tomaten habe dann esse ich sie dann ist mir meine Pso egal. Auch mein Arzt hat mir bestätigt das es keinen direkten Zusammenhang zwischen der Ernährung und der pso gibt. Es ist auch sehr schwierig so ein Tagebuch zu führen, also wenn ihr sowas machen wollt gehört schon eine gute Anleitung dazu sonst bringt das ganz gar nicht. Fände aber eine Tabelle zum eintragen wo man evtl. später auswerten kann nicht schlecht. Da ja die meisten hier im Forum nen PC haben dürfte das ja kein zu grosser Akt sein.
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Alles Liebe Karin <br>
Hallo Karin,
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ich habe zwar schon die Rückmeldung bekommen, das es einem Betroffenen geholfen hat, ein bestimmtes Lebensmittel wegzulassen, welches er excessiv genossen hat. Das waren in dem Fall Fertigsuppen, verdächtig sind immer die besonderen Vorlieben! Ich glaube aber, das eine so einfache Lösung selten ist, allerdings glaube ich das eine sehr strenge Umstellung vielen helfen kann. Wenn ein Betroffener nach 2 Wochen merkt, die Symptome sind stark zurückgegangen, wird die Motivation immer stärker, den Rest auch loszuwerden.
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Sind die Symptome besiegt, kann man ja vorsichtig ausprobieren, was man in Zukunft doch wieder zu sich nehmen kann.
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Ich werde sicher das Beispiel eines Tagebuches entwerfen und in meine Homepage stellen. Eine statistische Auswertung von Tagebüchern halte ich auf den ersten Blick für schwierig. Die Ausgangssituation ist ja bei allen Betroffenen ziemlich verschieden. Viele werden ihre Nahrung nicht so streng umstellen, wie es am Anfang wahrscheinlich meist notwendig ist. Was soll man dann auswerten - es ist doch nicht vergleichbar. Vergleichbar wäre eine sichere Standart-Basiskost, also ein Diätplan, z.B. für 4 Wochen.
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Aber wie bringt man viele Leute dazu sich eine Zeitlang nach derselben Diät zu ernähren. Die Auffassungen über eine Hilfreiche Diät gehen ja weit auseinander. Im Prinzip hat man aber nicht so viel zu verlieren, mal 2 Wochen auf alle diskutierten Auslöser zu verzichten, auch wenn man sie eigendlich nicht zu den Auslösern zählt.
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Als individuelle Hilfe ist ein Tagebuch aber wichtig, die Aufmerksamkeit schon beim Einkauf auf die vielen Zutaten zu lenken, die oft ausschlaggebend sind.
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An welche Diät hast du dich in diesem Jahr gehalten oder hast du einfach vieles ausprobiert?
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Viele Grüße
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Paul Lindner<br>
Hall Paul,
da Du Dich ja viel mit Vergiftungserscheinungen beschäftigst, habe ich eine Frage an Dich.
Da ich außer Pso. noch eine andere, äußerst schmerhafte Erkrankung habe, muß ich mir leider des Öfteren eine Spritze zu Bekämpfung der Schmerzen geben lassen. Mir ist aufgefallen, dass danach die Pustelbildung wieder beginnt.
Hälst Du das für möglich? Wenn ja, weißt Du vielleicht eine Alternative zur Schmerzbekämpfung?
Herzliche Grüße
Kati
Hallo Kati,
Medikamente führen oft zu Nebenwirkungen(Vergiftungen), die auch oft Schuppenflechte auslösen. Pustelbildung ist eine allgemeine Reaktion der Haut auf solche akuten Vergiftungen.
Ich selbst habe mit Schmerzbekämpfung keine besondere Erfahrung. Ich habe natürlich wie viele andere allgemein von verschiedenen Methoden, wie Akupunktur oder Hypnose gehört. Meine persönliche Auffasung ist, möglichst die Ursachen der Schmerzentstehung zu bekämpfen.
In www.pain.de kannst du sicher schon mehr Informationen finden. Unter www.nakos.de findest du eine Datenbank mit Selbsthilfegruppen, wahrscheinlich auch zu deiner anderen Krankheit, auch wenn diese Selbsthilfegruppe nicht im Internet vertreten sind.
Viele Grüße
Paul Lindner
Hallo Elvis,
was hat dir denn die Ernährungsberaterin geraten? Hat es dir schon geholfen?
Viele Grüße
Paul Lindner
(nehme Bezug auf Paul's Posting vom 13.06.2001 im Thread "Allgemein/Psoriasis bei Hautkontakt übertragbar")
Hallo Paul
... nun also meine Kritik ein wenig präziser und hoffentlich anschaulicher:
Meines Erachtens liegt das Hauptproblem Deiner Argumentation in der mangelnden Ergebnissoffenheit. Das meine ich, wenn ich von der Einbeziehung Deiner Thesen in das Annahmesystem rede (nicht umgkehrt). Dies geschieht vor allem dadurch, dass Du ZUERST feststellst, die Nahrungsmittel-Gifte und Genussgifte wären schuld an der Pso und ERST DANN Deine Begründungen und Erklärungen suchst. Dabei gehst Du extrem selektiv vor. Das heißt, wenn Leute hier im Forum berichten, das eine oder andere von Dir als kritisch genannte Lebensmittel, habe überhaupt keinen Einfluss auf ihre Pso, reagierst Du mit Begründungen warum dies vielleicht vereinzelt so gilt, aber Deine Thesen trotzdem wahr ist. Zum Beispiel sind dies dann "die besonders schweren Fälle" oder Du konstruierst dieses öminöse Gauss-Verteilungsargument und behauptest, erst bei einem bestimmten Grad der Sensibilisierung reagiert man dann schließlich doch auf bestimmt Auslöser. Und das ist ein Paradebeispiel einer "Abblocker-These" das unter Wissenschaftler beschleunigtes Augenrollen hervorruft, weil Du damit wirklich ALLES als Ursache nennen kannst und selbst die tatsächliche Existenz von Gegenbeweisen Deiner Thesen einfach beiseite schiebst - Du bestimmst den Wirkungsbereich Deiner Nahrungsmittelgifte-Ideen selbst. Besonders deutlich wird dies bei dem Argument, das ich weiter oben 'mal beschrieben habe, nämlich das Problem die Ursachen einer ALTEN Krankheit wie Pso auf MODERNES Ernährungsverhalten zurückzuführen. Dazu fällt Dir nur ein: die Griechen in der Antike tranken auch schon Wein. Aber glaubst Du wirklich, die Griechen haben wirklich schon derart weitverbreitet Wein genossen und Schwefel als Vergärungsregulierer verwendet, wenn ja, woher weißt Du das? Die lange Historie der Krankheit ist ein starkes Indiz dafür, dass es nämlich nicht AUSSCHLIEßLICH ein BESTIMMTES Ernährungsverhalten ist, das die Pso triggert - wissenschaftlich gesehen.
O.K. im einzelnen sind Deine Aussagen über Nahrungsmittelgifte höchst spekulativ. Für mich sieht Deine Methode so aus: Du hast einen Pso-Schub erlebt, sagen wir z.B. nach exzessivem Spinat-Genuss, schlägst die Ernährungsfibel auf, erfährst dass Spinat in hohem Maße Oxalsäure enthält, das negative Auswirkungen auf die Kalziumaufnahme hat. Dann surfst Du weiter im Internet und findest heraus, dass auch Vitamin D eine wichtige Rolle im Kalziumstoffwechsel hat und Vitamin D auch durch Sonnenbestrahlung in der Haut gebildet wird. Als Psoriatiker weißt Du, daß Sonnenbestrahlung das Hautbild verbessert und viele Präperate auf D3-Basis funktionieren. Also für Dich hängt das alles irgendwie zusammen und flugs erkennst Du Oxalsäure als ein Pso-Auslöser-Gift, das man meiden sollte. Nun, dabei übersiehst Du aber die folgenden Aspekte: die, meines Wissens, wichtigste "Verbindung", die Vitamin D und Oxalsäure haben ist die, dass beide den Kalziumstoffwechsel beeinflussen, Oxalsäure negativ, Vitamin D positiv, aber keine "Bindung" des einen gegenüber dem anderen. Oxalsäure "vernichtet" kein Vit. D., Oxalsäure bindet Kalzium. Damit ist die Wichtigkeit der beiden Wirkstoffe als "Gegenspieler" in Bezug auf Osteoperose gegeben - nicht, als solche, in Bezug auf Psoriasis. Man weiß, das Vitamin D auch das Immunsystem beeinflußt (zumindest im Mäuseversuch) und hier ist die Wirksamkeit von Vitamin D in Bezug auf Pso zu suchen, dies hat aber NICHTS mit Oxalsäure zu tun und der Aufnahme von Spinat, dies hat allein etwas mit dem Vorhandensein von Vit. D zu tun.
Ein weiteres Problem ist die Spezifizierung dessen, was an den Nahrungsmitteln, die öfter als Pso-Auslöser genannt werden, gemeinsam ist. Du nennst die Alkaloide als natürliche Gifte. Aber meines Wissens sind Alkaloide nicht nur Gifte, sondern auch Heilmittel - die Menge macht eben das Gift. Du nennst z.B. Karotten, rote Paprika,Tomaten,Pepperoni als Auslöser wegen, der in ihnen enthaltenen natürlichen Gifte. Aber diese Nahrungsmittel haben nicht nur die "Gifte" als Gemeinsamkeit, sondern auch Vitamin A oder Karotin. Warum sind diese nicht die Auslöser? ... genau diese Frage müsste man sich bei korrekter wissenschaftlicher Arbeit mindestens stellen... und das wäre nur der Anfang. - Weit bevor man Ernährungstips gibt.
Na ja, lassen wir es für heute Nachmittag 'mal dabei, muss noch etwas für meine Vitamin D - Gehalt tun <img src="http://img.homepagemodules.de/wink.gif">.
Ciao KarMa
Hallo KarMa,
Danke für deine umfangreiche Stellungnahme.
-Du kritisierst bei mir mangelnde Ergebnisoffenheit. Ich denke wenn ich möglichst logisch Hyphothesen aufstelle leiste ich schon sehr viel. Wissenschaftliche Studien/Forschung können dann in der Zukunft feststellen, welche Thesen falsch waren und welche richtig. Wie soll denn Ergebnisoffenheit sonst aussehen? Ich mache doch gar keine wissenschaftlichen Studien, um meine Hyphothesen überprüfen zu können. So gibt es zum Rauchen genug wissenschaftliche Studien. Sie stellen fest, das das Rauchen die Wahrscheinlichkeit des Auftreten von Psoriasis mehr als verdoppelt. Forschungsergebnisse akzeptiere ich offen.
Dazu die HP desInstituts für Nikotinforschung in Erfurt:
http://www.inr-online.de/inhalt-intro/inhalt.intro-gesund.html
-Du schreibst, ich würde erst feststellen, Nahrungsgifte würden Schuppenflechte auslösen und dann nach Begründungen suchen. Wenn du auf meiner HP warst, mußt du wissen das es anders ist. Dort habe ich meine Hypothesenbildung dargestellt. Zuerst habe ich bei mir Nahrung als Auslöser festgestellt, zuerst hauptsächlich Fertigsuppen und Tomaten, dann habe ich nach Erklärungen gesucht und dazu auch Literatur gelesen, z.B. das Buch von Schäfer u. Weylo welches z.B. Gewürze als wichtige Auslöser nennt(die ja in Fertigsuppen dominieren). Ich habe mir die Inhaltsstoffe der in Erfahrungsberichten häufig genannten Auslöser angeschaut und dadurch die Hypothese der Vergiftung aufgestellt. Es ist doch auffallend, das sehr viele Auslöser Alkaloide als Inhaltsstoffe aufweisen. Vielen dieser Nahrungsmittel wird die Eigenschaft zugemessen, das Immunsystem zu "stärken"(zu aktivieren). Die Hyphothese, das alle Alkaloide Auslöser der Schuppenflechte sein könnten liegt doch nahe. Ich warte jetzt offen auf wissenschaftliche Untersuchungen.
Du hast ja bei deiner Aufzählung selektiv nur die genannt, die auch Vitamin D beinhalten. Kaffee und Schokolade sind nicht dafür bekannt besonders Vitamin D zu beinhalten. Außerdem hat die Forschung ja schon erbracht, da Vitamin D günstig gegen Schuppenflechte ist-warum sollte ich solche Vermutungen aufstellen?
-Karotten u. Spinat habe ich selbst als Auslöser getestet.
Gemeinsamer Inhaltsstoff ist Oxalsäure, was liegt da näher, als diese auch als Auslöser zu vermuten. Dein Argument, das Oxalsäure den Kalziumhaushalt stört unterstützt diese Vermutung. Karotten enthalten doch Karotin, also Provitamin D welches Sonnenlicht benötigt um zu Vitamin D zu werden. Wenn wir nicht ins Licht gehen, wirkt also nur der negative Inhaltsstoff Oxalsäure.
-Du schreibst, ich würde Gegenbeweise nicht akzeptieren. Mir sind doch gar keine Gegenbeweise genannt worden, sondern auch nur einigen subjektive Berichte.
-Ich finde es unlogisch, das jeder Mensch wirklich total anders auf dieselben Stoffe reagieren soll. Wir Leute mit Psoriasis-Anlage haben zumindest die Empfindlichkeit des Immun-/Wundheilungssystems gemeinsam und reagieren deshalb anders auf bestimmte Stoffe als andere Leute. Die These von der Reaktionsschwelle und der durch Entzüdungsprozesse erhöhten Abheilungsschwelle erklärt doch die unterschiedlichen Erfahrungen sehr gut. Das ist keine "Abblocker These". Ich habe doch nur nach einer Erklärung für die Wiedersprüchlichen Erfahrungsberichte gesucht. Ich habe gar keine besseren Erklärungen gefunden. Ich bin auch hier ergebnisoffen gespannt darauf, was die wissenschaftliche Forschung erbringen wird.
Viele Grüße
Paul Lindner
Hm Paul, drücke mich anscheinend extrem mißverständlich aus.
Mein Anliegen war Methodenkritik nicht die Vollständige Deklinierung aller kritischen Nahrungsmittel, die Du nanntest. Ich habe versucht anhand von Beispielen zu erläutern, wie Deine Argumentationsketten sind und was daran sehr kritisch ist.
O.K. Du meinst Deine Hypothesen logisch zu fundieren ... belasse es bei der Diskussion derselben. Ratschläge geben steht am allerletzten Ende einer KOMPLETTEN wissenschaftlichen Analyse (eigentlich) - vorher sollte man nicht zu derart strikten Diätvorschlägen gelangen, es sei denn man macht deren spekulativen Charakter deutlich und überläßt es den Pso's selbst, ob sie dem folgen wollen oder nicht.
Das mit dem Vitamin D - war vielleicht etwas kompliziert dargestellt, gebe ich zu - jedenfalls scheint das etwas zur Verwirrung geführt zu haben. Dass Du Karotin für ein Provitamin D (!) hälst, war wohl eher ein Versehen? Wüßte auch nicht, dass Karotten als Nahrungsmittel mit hohem Oxalsäuregehalt genannt werden - aber ich mag mich irren.
Worauf ich hinauswollte: Oxalsäure und die immunologische Wirkung von Vitamin D haben nichts miteinander zu tun. Sie sind BEIDE ZUSAMMEN nur relevant im Zusammenhang mit dem Knochenaufbau. Du wirfst da alles durcheinander. Hier ein Link zu Vit. D: http://www.calciummangel.de/Vitamin-D.html (besonders interessant für PSOs: Wirkung auf entzündliche Vorgänge wie Rheuma)
In Bezug auf Alkaloide ist vielleicht diese Seite interessant: http://www.pseudonym.org/harko/alkaloi/alkaloid.htm#Einf
Es scheint mit eher so, dass Alkaloide eher auf das Nervensystem wirken (Halluzinogene, schmerzlindernde Effekte etc.) als auf das Immunsystem direkt. Könntest Du mir die Quellen nennen, die einen direkten Zusammenhang der Alkaloide mit dem Immunsystem beschreiben?
Rauchen, klar ist nachgewiesenerweise absolutes Gift für die Haut, da runzeln bereits Vierzig-jährige gräulich vor sich hin - egal ob PSO oder nicht. Aber liegt es am Nikotin? Hattest Du 'mal das Vergnügen, Dir so ein Stückchen Zigaretten-Tabak unter dem Mikroskop ansehen zu dürfen?
Das sind Tabakkrümel glasiert mit einer Schicht von Aromastoffen und weiß der Teufel was <img src="http://img.homepagemodules.de/crazy.gif">. Das ist fast so als würden Raucher eine Schaufel Straßendreck, garniert mit zerkrümelter Plastiktüte entzünden und genüßlich inhalieren, um an ihren Nikotin-Kick zu kommen. <img src="http://img.homepagemodules.de/smokin.gif">
... absoluter Stress für die Haut. Das ist es 'was die Leute umbringt, nicht das Nikotin. Um von dem höheren Raucher-Anteil unter den Psoriatikern auf die Schädlichkeit des Nikotins und mithin allen Alkaloiden schließen zu können, mußt Du alle anderen vorhandenen Gifte als mögliche Pso-Ursache erst 'mal ausschließen.
In diesem Sinne ... KarMa
Hoffe, dass sich die andern nicht zu sehr langweilen <img src="http://img.homepagemodules.de/wink.gif">
Hallo Kamar,
nö nix mit Langeweile :o)
da wir anderen es teilwiese aufgegeben haben uns gegen Paul´s Theorien zu wehren oder darauf zu reagieren,finde ich es bewundernswert wie du ihm Paroli bietest.
<img src="http://img.homepagemodules.de/wink.gif">
Mach weiter so, du hast den einzig richtigen Weg gefunden,Paul dazu zu bewegen auch mal andere Sichtweisen zu erkennen.Ob er sie auch ANerkennt, sei dahin gestellt.
Vielleicht nimmt er endlich mal seine Scheuklappen ab. Wäre ihm zu wünschen.
lieben Gruß
Mone
hallo paul hallo kama ( wie heisst du eigentlich richtig ??)
ich habe die letzte halbe stunde mit interesse euren verbalen schlagabtausch gelesen und muss zugeben das ich einiges zweimal lesen musste um es zu verstehen. ich schaetze mal das du kama einen medizinischen oder auch ernaehrungswissenschaftlichen hintergrund hasst, sprichst ja auch von pso kollegen. wie auch immer, deiner argumentation zufolge nehme ich das mal an.
was mich allerdings stoert ist das du mit deiner argumentation einzig und allein versuchst die erfahrungen und ratschlaege von paul zunichte zu machen. stattdessen wuerde ich gerne von jemanden wie dir hoeren was er den so gegen seine pso macht. davon schreibst du in keiner silbe.
ich finde pauls anregungen auf jedenfall gut und werde mir auch das buch von pagano bestellen. ich bin bzw war bei einem arzt in behandlung welcher seinen westlichen schumedizinhorizont durch aerztliche taetigkeiten in anderen kulturkreisen erweitert hat. auch er geht den weg mit entgiftung und ernaehrung. ich glaube demnach nicht das paul so falsch liegt. statt ueber gausskurven und wissenschaftliche fundiertheit, welches es im pso bereich eh nicht gibt, zu diskutieren wuerde ich lieber ratschlaege und tips hoeren egal ob dies nun nur bei einem einzelen geholfen hat. ich freue mich fuer jeden der den weg raus aus dieser schrecklichen krankheit gefunden hat und nehme jeden tipp und ratschlag gerne an. den gang zum hautarzt erspare ich mir seit geraumer zeit da ich feststellen musste das die aerzte oft weniger ueber pso wissen als ihre patienten. genauso glaube ich das eine hauterkrankung immer nur die reaktion auf eine stoerung der inneren organe oder immunsystem und stoffwechsel ist. weshalb also cremes und salben mit nebenwirkungen auf die haut schmieren ? um nun zum ende zu kommen, mich wuerde eure meinung, erfahrung ueber den zusammenhang von pso mit immunsystem und stoffwechsel interessieren und vor allen dingen eure tipps und ratschlaege im alltaeglichen umgang mit der pso.
viele gruesse
thiemo
Noch was wuerde mich interessieren. Wie seht Ihr den Zusammenhang zwischen PSO, Sport und Stress.
Bei mir begann das ganze vor fuenf Jahren. Ziemlich genau nach Beendigung meines Studiums und Beginn meiner Arbeitsstelle. Zeitgleich habe meine sportlichen Aktivitaeten gegen null heruntergefahren. Was ja auch einen Einfluss auf den Stoffwechsel hat. Beruflich war das ganze damals sehr stressig und zeitaufwendig. Hinzu kommt das ich mich sehr oft in klimatisierten Raeumen mit trockener Luft aufhalte. Aufgrund der vielen Reisetaetigkeit kaempfe ich oft mit Zeitumstellungen also regelmaessigem Schlaf. Wie seht Ihr das ?? Auch wuerde mich interessieren wie Eure Erfahrungen mit Bestrahlung ist. Kann man das staendig machen oder sollte man eine Pause einlegen.
Im voraus vielen Dank
Gruss
Thiemo
Hallo Thiemo
... ja, merke es oft gar nicht, wenn ich so "von hinten durch die Brust in's Auge" argumentiere - t'schuldige, so Forums-Postings werden auch oft unverständlich, weil man die Erläuterung komplizierter Sachverhalte so kurz wie möglich halten muss. <img src="http://img.homepagemodules.de/hmm.gif">
Mein "ernährungswissenschaftlicher Hintergrund" beschränkt sich auf Grundwissen aus meiner Schulzeit - da hatte ich Ernährungslehre als Leistungskurs (man lernt für's Leben <img src="http://img.homepagemodules.de/smile.gif">); später war es Allgemeininteresse und speziell, als Psoriatikerin, natürlich auch das Interesse an ernährungsbedingten Autoimmunreaktionen und entzündlichen Vorgängen im Körper. Ansonsten bin ich, als Wissenschaftlerin, natürlich mit wissenschaftlichen Methoden vertraut - meine ich zumindest <img src="http://img.homepagemodules.de/wink.gif"> - aber mein Fachgebiet ist nicht Ernährungslehre oder organische Chemie.
Warum Paul derart in die "Schusslinie" geraten ist, war vor allem SEIN Anspruch "logische Hypothesen" aufgestellt zu haben, er hatte da ein, als ziemlich penetrant empfundenes, Sendungsbewußtsein entwickelt, daß sogar die Admin einmal meinte die Notbremse ziehen zu müssen. Ich glaube einfach, dass er sich in vielen Punkten irrt, und mit seinen Thesen zu weit geht. Wenn er deutlich machen würde, dass er ein paar spekulative Ideen hat, seine Erfahrungen schildern würde, wäre das schon zu akzeptieren. Da wüßten auch die meisten, wie sie das einzuordnen haben, nämlich als eine weitere Möglichkeit der PSO zu begegnen, die wirken kann oder auch nicht. Er kam mir einfach zu pseudo-wissenschaftlich daher - das reizt zum Widerspruch.
Ich glaube auch, gerade wenn wir uns, frustriert von der Schulmedizin, nach anderen Methoden umsehen, wir sehr sehr anfällig sind, an irgendwelche Quacksalber zu geraten, die einfache Mittel, Salben, Diäten, was auch immer versprechen. Die Foren sind voll von solchen Leuten, die kurzfristige Erfolge hatten und dann doch wieder enttäuscht wurden. Diäten, z.B. haben die nette Angewohnheiten, nach der Ernährungsumstellung Wirkung auf die PSO zu zeigen, damit sie später umso schöner wiederkommt.
Ich persönlich bin auch der Meinung, dass Umwelteinflusse und auch die Ernährung Einfluss auf den Körper hat - keine Frage; nur wie? Und was ist gut oder schlecht? Die Erfahrungsberichte gehen da auseinander. Und kennst Du die Liste der Diätvorschläge, die Ärzte aus "ihrer umfangreichen Erfahrung" aus einer "Vielzahl von Beobachtungen" geben, Bücher schreiben, noch ein zweites Rezepte-Buch dazu und sich dabei vor allem eine goldene Nase verdienen? Skepsis ist angebracht, aber ich meine, wenn Du es versuchen willst - tu's. Man kann auch aus vagen Gründen handeln ... vielleicht hilft mindestens der Placebo-Effekt, auch gut. Du solltest nur wissen, was Du tust - und genau das war das Motiv meiner Diskussion mit Paul ... einfach aufpassen: nicht alles was logisch klingt, ist es auch.
Wir sind als Psoratiker beliebte Opfer von Quacksalbern - genau wie die Übergewichtigen, die jeder Diät nachlaufen, nicht weil sie blöd sind, sondern weil sie verzweifelt genug sind, weil sie, wie wir, Ausgrenzung fürchten - manchmal zu Recht. Man muss einfach versuchen, den Verstand nicht völlig auszuschalten und Dinge hinterfragen. Gelingt mir auch nicht immer.
Ciao KarMa
Hi Karma
da gebe ich Dir recht man klammert sich eben an jeden Strohhalm insbesondere wenn man wie wir Psoriatiker von der Schulmedizin nichts zu erwarten haben. Wie ist den dein Kenntnisstand bzgl. Gen Forschung weisst Du ob in dieser Richtung was unternommen wird und man von der Seite was erwarten kann. Um auf das Thema Ernaehrung zurueckzukommen je mehr man ueber das Thema liest umso verwirrter wird man was der eine verbietet ist beim anderen erlaubt. Gibt es fuer Psoriatiker eine Art Verbotsliste oder ist das bei jedem signifikant verschieden. Hast Du das Buch von dem Pagano gelesen ? Wie kann man sich in dem Dschungel zurecht finden. Auf jedenfall wuerde mich interessieren was du so gegen deine PSO unternimmst. viele gruesse
Thiemo
Hallo KarMa, Thiemo..
KarMa ich wäre sehr verantwortungslos gewesen, wenn ich meine sehr positiven Erfahrungen, die ich mit einer Ernährungsumstellung gemacht habe für mich behalten hätte, vor allem weil ich Anregungen dazu und Literaturvorschläge hier gefunden habe. Ich habe relativ viel Arbeit in meine HP gesteckt, in welcher ich Dr. Schäfers Vorschläge erweitert habe, u. habe keine Vorteile. Deine Aussage, einige Hypothesen würden irren, sind auch noch unbewiesene Hypothesen deinerseits, wobei du diese Aussage nicht so belegst wie ich meine Hyphothesen erläutere.
Warum will Mone, das sich jemand gegen meine Hyphothesen wehrt. Sie schaden doch niemanden. Jeder kann selbst entscheiden welchen Thesen er nachvollziehen kann und welche Vorschläge er ausprobieren will.
KarMa, du schreibst Alkaloide würden doch auf das Nervensystem wirken und könnten deshalb nicht auf das Immunsystem wirken. Das vegetative Nervensystem wirkt auf die Organe ein, welche Hormone produzieren und das Immunsystem beeinflussen. So ist es auch möglich, das Sreß das Immunsystem beeinflußt. Aber über die genauen Wirkungsmechanismen, z.B. die Rolle der Schilddrüse weis man noch zu wenig(Ich natürlich auch). Dies hindert nicht Auslöser über Erfahrung u. über wissenschaftliche Untersuchungen festzustellen und dann nach den Gründen zu suchen.
Natürlich können auch andere Inhaltsstoffe in den Zigaretten als Auslöser wirken, aber interessant ist es doch nach Gemeinsamkeiten verschiedener Auslöser zu suchen.
Es gibt viele genannte Auslöser die Alkaloide enthalten, es gibt mehrere als Auslöser genannte Nahrungsmittel die Oxalsäure enthalten, Es werden verschiedene Samenkerne(Nüsse) als Auslöser genannt, welche z.B. im gemahlenen Zustand als Gewürze verwendet werden.
Ich fände es ganz toll, wenn Leute mit guten Englischkenntnissen mehr Forschungsergebnisse und praktische Tips aus diesem Sprachraum an uns weitegeben würden. So verweist Dr. Pagano auf viel Literatur.
Viele Grüße
Paul Lindner
Paul
ich wohne in den USA. Auch hier gibt es Foren aehnlich dem deutschen. Ich werde mich auch hier schlau machen und gerne Informationen weitergeben
Gruss
Thiemo
Hallo Thiemo,
du stellst die Frage nach dem Zusammnhang zwischen PSO und Sport. Da "Stress" die PSO begünstigen soll und Ausdauersport Stress abbaut, müßte sich Ausdauersport günstig auf die PSO auswirken(Hyphothese). Vor allem wird ja die Funktionsfähigkeit der Gelenke gefördert und Gicht vorgebeugt, welche man auch nicht unbedingt zusätzlich zu einer PSO-Arthritis gebrauchen kann.
Das Waschen welches mit Sport verbunden ist, z.B. der Kopfhaut ist negativ für die Haut. Hier muß die angemessene Hautpflege gefunden werden, welche möglichst auf Waschsubstanzen verzichtet und durch Hautpflegemittel ersetzt.(Lieber ein Haarbalsam, als ein Schampoo verwenden)
Ganz toll, das du dich in den Amerikanischen Foren informieren willst!
Viele Grüße
Paul Lindner
Hallo Thiemo
- bezüglich der Gen-Therapie weiß ich eigentlich nur, dass bereits einige gemeinsame Gen-Sequenzen bei Psoriatikern entdeckt wurde, man aber wirklich überhaupt noch nicht weiß, wie deren Funktion ist, welche Rolle sie jeweils im Krankheitsprozeß spielen. Damit liegt eine Gen-Therapie wohl noch in weiter Ferne. Sascha Lührs aus diesem Forum scheint da etwas mehr zu wissen.
- die Diätvorschläge sind im einzelnen recht widersprüchlich. Alkohol wird bei den meisten, die überhaupt eine Aussage dazu treffen mögen, genannt. Am zweithäufigsten sind Gewürze. Im allgemeinen jedoch wird eine "gesunde", ausgeglichene Ernährung und gegebenenfalls eine Gewichtsreduktion empfohlen. Ein bestimmtes Nahrungsmittel als Pso-Trigger konnte nicht nachgewiesen werden. Alle Empfehlungen basieren auf subjektiven Schilderungen, von denen es ebenso viele subjektive Anti-Schilderungen gibt. Bei den PSO-Diät/Rezeptbüchern (Pagano/Whylo etc. ) erkennt man Übereinstimmungen im Bereich von Gewürzen, aber auch Unterschiede z.B. bei Vermeidungsempfehlungen verschiedener Gemüsesorten. Im Pagano-Kochbuch-Thread, glaube ich, hab' ich 'mal auf die Pagano-Werbeseite und auf eine Seite seiner Kritiker verwiesen - vielleicht auch lesenswert für Dich? Mein Vorschlag: probier's einfach 'mal. Vielleicht hast Du auch eine spontan-Besserung nach der Ernährungsumstellung, die Du vielleicht erhalten kannst?
- ich selbst achte darauf, dass ich der PSO so wenig "Chancen" gebe wie möglich, das heißt, dass ich zum einen auf Hautpflege achte: wenig Hautstress, wie LANGE direkte Sonnenbestrahlung oder Waschen mit Seifen ist absolut tabu, dafür viel Rückfettendes ...
Zum anderen versuche ich auch, mich gut zu ernähren, nicht nur aufgrund meiner Pso. Die einzige Pso-begründete Ernährungsweise liegt in der Substitution von tierischen Fetten durch Öle mit viel Omega-3-Fettsäuren. In den Beiträgen über Öle oder TeraflaX kannst Du ein paar Sachen darüber lesen. Ich versuche mich gut zu ernähren, weil ich mich dabei einfach auch besser fühle, und weniger krank bin, z.B. dadurch auch eher Infektionen vermeide, die ja auch als Pso-Auslöser bekannt sind. Was ich 'mal probiert habe, ist diese Sache mit dem Meersalz-Bädern - das hat bei mir allerdings zu einer Überreizung der Haut geführt, so dass ich seit etwa einer Woche einen schönen Schub an diesen Stellen erlebe (habe PSO-vulgaris als geographica); bin mächtig stolz auf mich <img src="http://img.homepagemodules.de/spook.gif">. Ich habe allerdings den Eindruck, dass die plaques schneller abheilen, weniger lange hochrot sind - ob das Öl langsam aber sicher doch hilft?
- Was ich an mir selbst immerwieder bemerke, ist die prompte, eindeutige Wirkung von negativem Stress. Da kann ich schmieren und essen was ich möchte. Ich weiß, dass die Psyche bei mir zweifelsfrei der Auslöser ist. Da reagiere ich nicht nur mit einem PSO-Schub, sondern auch mit "gereizter" Verdauung - was auch immer Du Dir darunter vorstellen willst. Dabei meine ich nicht Stress, wie viel von einer Arbeit haben, die man gerne tut, sondern eher Beziehungsprobleme, Konflikte mit was auch immer oder wem auch immer. Vor dem kann ich auch nicht wegjoggen.
Ciao KarMa
KaiHawaii30
19.06.2001, 10:05
Guten Morgen aus Berlin!
Seit nunmehr zwei Jahren verfolge ich die verschiedenen Ideen und Ansätze innerhalb des Forums - mal mehr, mal weniger begeistert, jedoch stets offen, etwas Neues auszuprobieren.
Ich stimme zu, dass die Ernährungsweise einen wichtigen Einfluss auf die Pso hat. Auch ich beobachte verschiedene negative Reaktionen meiner Haut (pustolöse Form) auf bestimmte Lebensmittel, wie zum Beispiel Joghurt. Und genau hier liegt der springende Punkt: Ich halte die im Forum genannten Ernährungsempfehlungen nur als groben Anhaltspunkt für sinnvoll. Aussagen wie "unbedenklich sind" oder "bitte esst mehr ..." sind irreführend und lösen bei den Betroffenen falsche Erwartungen aus.
Sofern diese Seiten als EMPFEHLUNG ZUM TESTEN AM EIGENEN ORGANISMUS verstanden (und geschrieben!) werden, gehe ich absolut konform. Die Verallgemeinerung dagegen halte ich für gefährlich. Viele Menschen mit Hautproblemen haben beispielsweise über Jahre unterschiedliche Schwermetalle in den Zähnen, die entsprechende Oxidantien bilden und durch die feuchte Mundflora stets ununterbrochen in den Organismus transportiert werden. In solchen Fällen kann man sich nur schwer vorstellen, dass die Haut trotz verbesserter Ernährung zur Ruhe kommt, solange gleichzeitig z.B. billigste Palladium-Legierungen oder reichlich Amalgam im Mund sind.
Ich stelle bei mir fest, dass die Pso u.a. durch folgende Ernährung getriggert wird: Joghurt (natur), Kartoffelchips (auch falls ungewürzt oder nur gesalzen), Alkohol (gleich welche Art; Wein und Hochprozentiges besonders), künstliche Megabomben wie Red Bull, frittierte Speisen.
Stress wirkt sich eher weniger aus, bisweilen sogar positiv.
Halbwegs geregelter Schlaf scheint ebenfalls ein Bedürfnis meiner Pso-Haut zu sein
Das UVB-Strahlenspektrum mit 311 nm (Schmalband) funktioniert bei mir hervorragend, um akute Schübe schnell vergessen zu machen.
Demnächst werde ich Noni ausprobieren - bleiben wir also am Ball!
Beste Grüße und schönen Sommer!
Kai
PS: Falls jemand einen Plan für ein Pso-orientiertes Heilfasten hat: ich bin interessiert!
Hallo Kai schönen Mittag aus dem Schwarzwald *g*,
habe mit Interesse deinen thread bzg. Amalgan gelesen. Woher hast du die infos das sich das negativ auf die Pso auswirkt?? Meine Nachforschungen dazu haben lediglich ergeben das sich ne allergische Reaktion darauf bilden kann;
mein Zahnarzt sieht gar keinen Zusammenhang wenn die Füllungen regelmässig überprüft werden. Ich kann mir jedoch schon auch so wie du sagtest vorstellen,dass das Quecksilber, welches jeden Tag durch den Speichel gelöst und in den Körper abgegeben wird, dazu beiträgt,für Irritationen im Immunsystem zu sorgen. Die Liste der Krankheiten, die durch Amalganfüllungen ausgelöst werden ist auf jeden Fall nicht gerade kurz. Amalgan setzt sich angeblich im im Plattenepithel der Haut ab. Weisst du wo das ist bzw. was das bedeutet??
Freu mich auf deine Antwort
Alles Liebe Karin
KaiHawaii30
19.06.2001, 16:49
Für alle zahnmedizinisch Interessierten habe ich nachfolgend einige Sites aufgeführt, die die toxische Wirkung des Amalgams (incl. Pso-Trigger-Aspekt) indizieren.
home.t-online.de/home/amalgami/
www.ariplex.com/ama/ama_av1.htm
www.umweltministerium.bayern.de/service/umwberat/ubbama.htm
Ich persönlich habe sämtliches Amlagam bereits vor Jahren entfernen lassen (wichtig: Mundhöhle während der Behandlung mit Kofferdamm abdecken lassen). Aktuell lasse ich eine Brücke entfernen, die mit einem höchst fragwürdigen Material namens WE Gold MT angefertigt wurde (mehr als 80% Palladium und 8% Gallium).
Bye,
Kai
Hallo Kai,
das eine Verbindung mit dem giftigen Quecksilber zu Vergiftungen führen kann, ist logisch. Dies allein ist ein Grund Quecksilber/Amalgan zu vermeiden.
Ein Beweis für den Zusammenhang mit Psoriasis ist es nicht. Nicht jedes Gift fördert Psoriasis. Vielleicht gibt es ja im englischen Untersuchungen dazu(s. Dr. Pagano?)
Welche Ersatzfüllungen kannst du denn empfehlen, bis wir Zahnschmelz nachwachsen lassen können? Wie ist der Zusammenhang zwischen Gold u. Psoriasis?
Gibt es Erfahrungen dazu, das Amalgan Psoriasis auslöst?
Die schleichende Vergiftung wird man subjektiv wohl kaum mit einem Psoriasis-Schub in Verbindung bringen.
Solche verdeckten Vergiftungen sind ja meiner Ansicht nach der Grund, weshalb subjektiv Auslöser wahrgenommen werden und andere bekannte Auslöser als "Nichtauslöser" wahrgenommen werden. So entsteht der Eindruck einer total individuellen Auslösesituation, die objektiv nicht so vorliegen muß.
Viele Grüße
Paul Lindner
Kräuterfee
17.07.2001, 14:58
Hallöchen zusammen,
bin neu hier und habe mit Interesse Euren Gedankenaustausch verfolgt.
Ich leidet auch seit Jahren unter P. vulgaris.
Habe sie väterlicherseits vererbt bekommen.
Durch massiven Streß ist sie auf einmal ausgebrochen.
Meine Erfahrung im punkto Ernährung ist folgende:
Die Schuppenflechte ist eine Leberfunktionsstörung.
Mir hilft eine entsprechende Diät und blureinigende, entgiftende Kräuter.
Zur Diät: keine Wurstwaren (zur Zeit teste ich noch reine Pferdewurst aus), kein Selch- und Schweinefleisch, sowie deren Suppen, alle Art von Säuren, wie Essig, Most, Wein, Zitronen, Orangen, Grapefruits, ebenso Beeren und deren Säfte, auch schwarze Johannisbeeren sind hier eingeschlossen. Rohe Äpfel, Bohnenkaffee, Schokolade, Kakao und Bienenhonig, da letztere Säueren bilden, die die kranke Leber nicht verträgt. Ferner alle Arten von Dosenfische, geräucherte Fische, Dosenfleisch, Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen und jede Art von Alkohol zu meiden. Erlaubt sind Milchspeisen, Milch und ihre Produkte, Salate sollen mit Sauerrahm gewürzt werden, leichtes Fleisch wie Kalbsfleisch, Fleisch von Hühnern, gekochtes Rindfleisch, Wild, frische oder eingefrorene Fische, leichtes Gemüse und täglich für Frischobst viel Apfelkompott (achtung: lieber selbstgemacht oder naturrein)
Ich mache übrigens mein Essen selbst, ohne jegliche Zusatzstoffe, da in fast alle Lebensmittel irgendwelcher Schrott versteckt ist.<img src="http://img.homepagemodules.de/spook.gif">
Leider ist bei Streß gleich ein Schub da (Flecken im Gesicht)<img src="http://img.homepagemodules.de/sad.gif">, den kann ich nicht vollkommen abstellen, mein Mann ist 100 % behindert und ich bin voll berufstätig.
Leider rauche ich noch <img src="http://img.homepagemodules.de/smokin.gif">.
Meine Vitaminzufuhr hole ich mir von Kräutern und Wildgemüsen. - Mein Tick, daher auch mein Nickname <img src="http://img.homepagemodules.de/hmm.gif">
Ich trinke jeden Tag nur mein Kräutertee und entschlacke und rege die Leberfunktion damit an.
Noch bin ich in der Ernährung einiges am Testen, aber Auslöser vermeide ich.
Bin z.Z. Nur auf Fisch und gedünsteten Gemüsen, reines Brot von einem richtigen Biobäcker.
Creme mache ich mir auch selber.
Und ich esse so gern. In restaurants gehe ich nur in eines, was zuverlässig ist, und bin gut gefahren.
Bis jetzt habe ich nichts über Kräuterheilkunde hier gefunden - wäre doch ein extra Thema wert - oder ?
MfG
Kräuterfee
Hallo Paul,
in Deiner HP und in Postings teilst Du mit, daß Du seit geraumer Zeit von der Pso befreit bist, seit Du bestimmte Nahrungsmittel und Gewürze meidest. Hier stellt sich für mich die Frage, hattest Du eventuell "nur" eine Allergie auf bestimmte Nahrungsmittel und Gewürze? Ich jedenfalls kann essen, was ich will und so viel ich will, meiner Pso macht das nichts aus. Aber ich reagiere auf Schmerzmittel aller Art mit einer Verschlimmerung der Pso - und da frage ich mich wieder, ist das überhaupt Pso? Oder nur eine Reaktion des Körpers auf die Vergiftung des Körpers mit Medikamenten, die sich über das Hautbild zeigt? Ebenso ergeht es mir beim Baden im Chlorwasser - rote Pusteln mit starkem Juckreiz bzw.Brennen sind die Folgen. So weiß ich zumindest einzelne Auslöser, die eine fatale Wirkung auf meine Haut haben; und ich kann sie weglassen oder ich nehme die Auswirkungen in Kauf - und muß dann die Haut erneut behandeln. Allerdings heilt die Pso nicht vollständig ab, ich kann nur erkennen, daß sie bei bestimmten Ursachen schlimmer wird, nur eben nicht durch Nahrungsmittel.
Herzliche Grüße
Kati
Hallo Kati,
ganz geheilt bin ich nicht. Die Anlage bleibt ja. Es sind aber nur sehr geringe Symptome geblieben, bzw. treten wieder auf, wenn ich doch etwas (experimentierent) zu mir nehme, was ich nicht sollte. Diese geringen Symptome registriere ich aber nicht mehr als Krankheit. Kein Vergleich mit meinem Ganzkörperbefall letztes Jahr.
Da ich nicht rauche und keine Medikamente einnehme ist bei mir logischerweise die Ernährung ein wichtigerer Faktor als bei anderen. Wenn man viele Einflußfaktoren vermutet, muß man an den gegenseitigen Einfluß denken.
Viele Medikamente sind als Psoriasis-Auslöser bekannt. Meine Vermutung ist auch, das die Giftwirkung die Leber belastet, so das sie andere Gifte, welche direkt die Psoriasis auslösen schlechter abbaut.
Deswegen kann der Körper auf einen Auslöser mal reagieren und wenn die Leber unbelasteter ist, tritt die Reaktion nicht auf, weil die Gifte schneller abgebaut werden.
Auf Schwimmen im Chlorwasser(schwache Salzsäure)habe ich auch manchmal mit starker Rötung reagiert. Solche Reaktionen werden aber nicht unbedingt als Allergie bezeichnet, könnte natürlich auch vorliegen. Bei mir soll keine Allergie auf Chlor vorliegen.
Es ist natürlich schwierig o. unmöglich auf wichtige Medikamente zu verzichten. Da kann man schon ratlos werden.
Das beste ist schon vorbeugend durch die Lebensführung (Ernährung, Sport, Suchtmittelvermeidung)bestimmte Krankheiten zu vermeiden und solche Medikamente überflüssig zu machen.
Viele Grüße
Paul Lindner
Hallo Paul:
Dein Statement : Es sind aber nur sehr geringe Symptome geblieben, bzw. treten wieder auf, wenn ich doch etwas (experimentierent) zu mir nehme, was ich nicht sollte.
sorry wie kann man so blöd sein und sich selbst zum Versuchsobjekt der Pso machen????? Wenn du zufällig feststellst das sich was negativ auswirkt, ok. Aber mit Absicht etwas essen nur um zu experimentieren finde ich total schwachsinnig. Hoffe das du damit nicht mal nen herben Rückschlag erlebst, wem hilfst du den damit??
Gruss
Karin
Hallo Karin,
ich kann´s nicht verstehen, warum du den Paul fuer sein
´statement´ so angiftest!! Oder willst du auf alles im Leben verzichten? Dann ist es zu empfehlen, konsequent gar nichts zu essen und zu trinken!
Gruss
Rainer
Kräuterfee
18.07.2001, 15:46
Hallo Paul,
wie wir alle wissen, haben Medikamente Nebenwirkungen.
Zum Schmerz/~mittel ist fogendes erwiesen:
Schmerzmittel bewirken Folgendes:
Aggressivität , Allergie, Alpträume, Angstzustände, allgemeine , Appetitmangel , Asthma bronchiale, Atemnot (Dyspnoe) durch (Aspirin, Ibuprofen, Parazetamol - auch bei Kindern), Atemstörungen, Bauchschmerzen (Ibuprofen),Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) , Benommenheit (Tramadol), Bewegungskoordination - Störungen (Morphin-Präparate), Bewußtlosigkeit, kurze (Synkope) (Pentazocin),
so könnte man die Schlange fortsetzen. -Dies ist übrigens durch Tests bewiesen.
Und alles muß unser Körper (Leber) entgiften.... :-(((
MfG
Kräuterfee
Kräuterfee
18.07.2001, 17:04
Hallöchen,
Schmerzmittel führen zu:
Aggressivität , Allergie, Alpträume, Angstzustände, allgemeine , Appetitmangel , Asthma bronchiale, Atemnot (Dyspnoe) durch (Aspirin, Ibuprofen, Parazetamol - auch bei Kindern), Atemstörungen, Bauchschmerzen (Ibuprofen),Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) , Benommenheit (Tramadol), Bewegungskoordination - Störungen (Morphin-Präparate), Bewußtlosigkeit, kurze (Synkope) (Pentazocin),
so könnte man die Schlange fortsetzen. -Dies ist übrigens durch Tests bewiesen.
Akne kommt auch durch:
Anabolika, Mittel gegen Magengeschwüre (Famotidin), Vitamin-B-Präparate, Akne- und Hautmittel (Vitamin-A-Säure), Jod- und Kortison-Präparate, die (Mini-) Pille, Sexualhormone (Androgene, Gestagene), Antivirenmittel, krebshemmende Mittel, Schlafmittel, Immunsuppressiva (Ciclosporin A), Zucker, Milch, Fast food, Cola, Limonaden, Schokoladen
MfG
Kräuterfee
Hallöchen,
Schmerzmittel führen zu:
Aggressivität , Allergie, Alpträume, Angstzustände, allgemeine , Appetitmangel , Asthma bronchiale, Atemnot (Dyspnoe) durch (Aspirin, Ibuprofen, Parazetamol - auch bei Kindern), Atemstörungen, Bauchschmerzen (Ibuprofen),Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) , Benommenheit (Tramadol), Bewegungskoordination - Störungen (Morphin-Präparate), Bewußtlosigkeit, kurze (Synkope) (Pentazocin),
so könnte man die Schlange fortsetzen. -Dies ist übrigens durch Tests bewiesen.
Akne z.b. kommt durch:
Akne
Anabolika, Mittel gegen Magengeschwüre (Famotidin), Vitamin-B-Präparate, Akne- und Hautmittel (Vitamin-A-Säure), Jod- und Kortison-Präparate, die (Mini-) Pille, Sexualhormone (Androgene, Gestagene), Antivirenmittel, krebshemmende Mittel, Schlafmittel, Immunsuppressiva (Ciclosporin A), Zucker, Milch, Fast food, Cola, Limonaden, Schokoladen
MfG
Kräuterfee
Hallo Karin,
das mit dem experimentieren meinte ich nicht so, das "wissenschaftlicher Erkenntnisdrang" zu meinen Versuchen führt. Ich meinte einfach, das ich ausprobiere, welche Nahrung ich zu mir nehmen kann, um nicht auf vieles zu verzichten. Ich probiere z.B. Nahrung aus, in denen in geringerer Menge Nahrungsbestandteile enthalten sind, die bei mir in stärkerer Dosierung auslösend gewirkt haben. Ich probiere also die auslösende Dosierung aus, einfach um mehr Auswahl zu haben.
Viele Grüße
Paul Linder
Hallo Betroffene,
unter dem Aspekt Ernährung gibt es meiner Ansicht nach eigendlich 3 Ausgangssituationen. Die 1 Ausgangssituation ist, das andere Einflußfaktoren wie Stress, Rauchen oder Medikamente dominieren, dann kann man vielleicht mit einer Ernährungsumstellung Symptome lindern. Das ist dann aber unsicherer. Dann gibt es 2 weitere Ausgangssituationen. Ein Mensch hat die Anlage für Psoriasis, ist aber ganz oder ziemlich Symptomfrei und möchte nur einen Schub verhindern. Dann reicht es eine ausgewogene abwechslungsreiche Ernährung durchzuführen, die Genußgifte(Wein/Alkohol, Schokolade, Kaffee) und Gewürze z.B. in Fertiggerichten und Wurst meidet o. stark verringert. Nahrungsmittel, die in stärkerer Dosierung die Psoriasis fördert, wie Tomaten, Mohrüben, Spinat, Eier sollte er nicht in massiver Form zu sich nehmen. Lieber einen gemischten Salat, als mehrere Tage hintereinander Tomatensalat.
Hat jemand einen Schub mit starkem Körperbefall, der durch eine falsche Ernährung ausgelöst worden sein kann(weil die anderen Faktoren auszuschließen sind) muß er die Risikoernährung(Alle Nahrungszusätze) extrem meiden, damit die Symptome zurückgehen können. Auch dann kann es 2 Monate bis zum überwiegenden abheilen dauern. Die Besserung wird dann aber schon nach 1 Woche zu erkennen sein.
So eine starke Ernährungsumstellung lohnt sich doch, wenn man sich danch wieder "fast" normal ernähren kann? Lieber zwecks abheilen auf ein paar Lebensmittel umsonst verzichten, als das Abheilen zu gefährden. Anschließend kann ja mit einer Suchdiät erprobt werden, was man doch und in welchen Mengen man etwas essen kann, ohne wieder einen Schub zu riskieren. Durch einen einzigen Mißgriff riskiert man keinen Riesenschub, der erfolgt nur durch falsche Ernährungsgewohnheiten. Wenn man eine Zunahme der Symptome registriert, muß man sich einfach fragen, was man im letzten Tag gemacht, z.B. gegessen/getrunken hat.
Viele Grüße
Paul Lindner
Die bekannten Ernährungsberatenden Bücher/Veröffentlichungen stimmen doch zu etwa 90 % überein, so das man schon von einer erprobten Psoriasis-Diät reden kann, die doch tendentiell von den Erfahrungsberichten z.B. hier im Forum gestützt werden.
Die umstrittenen 10 % werden ja noch zu klären sein.
Hallo Paul,
Du schreibst, die 1 Ausgangssituation ist, dass andere Einflussfaktoren, wie Stress, Rauchen oder Medikamente dominieren, dann kann man vielleicht mit einer Ernaehrungsumstellung Symtome lindern.
In zumindest meiner persoenlichen Situation , kann ich Stress nicht verhindern, zumindest was den Arbeitsstress betrifft, konkret Arbeitsplatzabbau. Ich denke, dafuer gibt es auch keine entsprechende Ernaehrung.Und ebenso verhaelt es sich mit Medikamenten. Wie willst Du mit Ernaehrungsumstellung z.B. Schmerzmittel ersetzen...
Manchmal verstehe ich Dich einfach nicht, oder bin ich nur zu dumm, Deine Gedanken zu interpretieren?
Herzlichen Gruss
Kati
Hallo Kati,
im Prinzip habe ich das geschrieben. Wenn jemand sich sicher ist, das nur die anderen Faktoren wirken, dann wird die Ernährungsumstellung nicht helfen. Dies kann man ja durch einen Vergleich seiner Ernährung mit dem Risikokatalog in den entsprechenden Veröffentlichungen beurteilen.
Aber wer kann das wirklich sicher beurteilen. Also hier im Forum habe ich den Eindruck, das der Faktor Stress überbewertet wird.
Die weitgehende Abheilung meiner Symptome nach Nahrungsumstellung deutet darauf, das die Ernährung bei mir ganz o. überwiegend ursächlich war, ich kann bei mir auch nicht sicher ausschließen, das andere Faktoren etwas wirken, wie Amalgan, Stress o. unbekannte Faktoren. Darauf deuten die Restsymptome.
Viele Grüße
Paul Lindner
Hallo Paul,
ich möchte mal etwas weiter ausholen zum Faktor Ernährung.
Vor ca. 6 Jahren bekam ich ich eine Epikondylitis an beiden Ellenbogen.Ich habe mich informiert, was man dagegen tun kann, landete dann auch bei der Ernährungsumstellung, da eine Übersäuerung des Körpers vorliegen könnte. Daraufhin habe ich meine gesamte Ernährung umgestellt, also kein Schweinefleisch , keine Wurst, viel Obst, viel Gemüse, nichts Gegrilltes, kein Alkohol, kein Kaffee , keine Süßigkeiten, keine Nüsse, wenig Fett...usw. Amalganfüllungen ließ ich, wenn die Füllung sanierungsbedürftig war, durch Kunststoffüllungen ersetzen, habe viel Sport gemacht , auf mein Gewicht geachtet, also rundum gesund gelebt. Aber wurde ich dadurch gesünder? Nee, weit gefehlt! 1997 Bandscheibenvorfall, 1999 der nächste, Golfarm kam an beiden Ellenbögen dazu, die gesamte Wirbelsäule ist im Eimer,Oktober 2000 dann noch Pso pustulosa. Was habe ich daraus geschlossen? Schluß mit sämtlichen Spezialernährungen, ab März 2001 wurde gegessen, worauf ich Appetit habe. Ich achte nur auf wenig Fettgehalt der Nahrung, ansonsten "tschüß Diät". Meine Lebensfreude und meine Lebensqualität haben jedenfalls zugenommen. Und meine Erkrankungen haben nichts gegen meine Ernährung! Auch meine Pso reagiert nicht darauf, die Schübe kommen und gehen, wie sie es wollen.
Ich bin der Meinung, nicht bei jedem helfen solche "Spezialernährungen". Klar, wer darüber informiert ist, kann das für sich nutzen und ausprobieren und wenn es hilft, ist das eine tolle Sache. Aber ich warne davor, das es die alleinige Methode ist, die Pso zum Abheilen zu bringen. Es wäre doch einfach paradox, Patienten zum Hautarzt zu schicken, wenn der nichts behandeln kann. Nach Deiner Meinung gehören alle Pso-Patienten zum Ernährungsberater.Es ist einfach so, daß niemand weiß, was die Ursache der Pso-Erkrankung ist und wie sie so behandelt werden kann, daß sie dauerhaft ausheilt!
Deshalb bin ich froh darüber, daß es hier so ein gut besuchtes Forum gibt, ich jedenfalls kann so manchen Tipp gut gebrauchen. Und zum guten Schluß: Ich bleibe dabei - Streß hat sehr wohl auch mit der Pso zu tun, wenn auch wohl nicht bei Dir!
Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag.
Herzlichen Gruß
Kati
Liebe Kati,
ich habe den Bericht von Paul folgendermaßen verstanden.
Also, wenn bei einem Betroffenen Stress dominiert, ist es
vielleicht möglich die Auswirkungen der Pso durch eine
Ernährungsumstellung zu lindern, jedoch wahrscheinlich
nicht möglich die Pso zur völligen Abheilung zu bringen,
da man den Stress nicht einfach so abstellen kann.
Klingt für mich logisch, aber ich bin mir nicht sicher,
ob bei jedem Betroffenen eine Ernährungsumstellung an-
schlägt. Jeder muß wohl für sich die beste Behandlungs-
methode herausfinden.
Dennoch finde ich es von Paul sehr selbstlos, daß er sich
so viel Mühe macht, um anderen Betroffenen sein eigenes
Erfolgsrezept näher zu bringen. Bei dem einem oder anderen
mag es vielleicht helfen. Ich fände es schade, wenn Paul
sich sagen würde, mir geht es jetzt gut, wie es den anderen
geht ist mir egal, die sollen sich doch kümmern. Das macht
er zum Glück nicht. Deshalb ein Dankeschön an Paul.
Möge es allen Betroffenen bald besser gehen.
Hallo
... worin, meines Erachtens bei diesem ganzen Ernährungsthema, das Problem liegt ist dieses "technische" Körperverständnis: Hier ein Auslöser, dort die eindeutige Reaktion, auf Knopfdruck folgt die Reaktion. Logische Schlüsse, logische Thesen (!) - womöglich Hypothesen aufgrund logischer Betrachtungen.
Tatsächlich ist es so, dass über eine Vielzahl von Körperprozessen, vor allem auch im Ernährungsbereich, noch in weitestem Maße Unklarheit herrscht. Gerade im Bereich des Stoffwechsels, dem Metabolismus von Nährstoffen oder anderen "aktiven" Substanzen, ist uns noch lange nicht klar, wo was warum und wie wirkt. Wie wirken Dinge zusammen und vor allem, wirken sie bei jedem in GLEICHER Weise. Erst in jüngster Zeit, scheint man zunehmend zu akzeptieren, dass Menschen unterschiedlichst reagieren - und Nahrung auch unterschiedlich verwerten.
Genau das macht eine Analyse der Ernährungs-Auslöser von Psoriasis auch derart schwierig. Es läßt sich kaum eine wissenschaftlich belastbare "Labor"-Situation, mit doppelblind-placebo-Untersuchung durchführen. Selbst wenn man beispielsweise den Probanten jeweils eine gleichgroße Karotte zum Verzehr vorlegen würde, wüßte man nicht, ob sie tatsächlich mit der gleichen Menge Karotin - im Paul-Sinne - "belastet" würden oder nicht. Vielleicht ist so manchem hier nicht klar, wie komplex Körperprozesse tatsächlich sind und kommt zu allzu naiven Schlussfolgerungen. Uns Psoriatikern bleibt nichts anderes übrig, als diejenige Maßnahme, die uns persönlich am meisten hilft, zu suchen. Dies ist bei einem einfach und gleich der erste Versuch ist erfolgreich, ein anderer muss verschiedenste Dinge erfolglos probieren und ist nach 20 Jahren soweit, sich mit der Pso "anzufreunden". Die Tips und Ratschläge aus dem Forum, auch dem Ernährungsbereich, können als Anhaltspunkt bei dieser Suche dienen, MEHR jedoch nicht. Dies ist auch der Grund, warum ich des öfteren hier schreibe. Möchte einfach die Erwartungen etwas dämpfen, wenn jemand pseudo-wissenschaftlich - oder auch messianisch - meint, SEINE Lösung wäre richtig - weil sie ja logisch sei.
@Paul
ich gebe Studierenden in Examenssemestern oder auch bei der Diplomarbeit den Rat, zunächst einmal zu versuchen, ihre Eingangsthesen selbst zu widerlegen. Dies fördert enorm die Präzisierung und Differenzierung dessen, was sie eigentlich meinen, was sie eigentlich sagen können. ... und mindestens 90 % der ursprünglichen Ausgangsthesen lösen sich in nichts auf - sie waren nichts als "bessere" Stammtisch-Parolen.
Ciao KarMa
Hallo KarMa,
also ich bin im Gegensatz zu dir der Meinung, das man wissenschaftliche Studien zur Ernährung durchführen könnte. Schade, das es nicht gemacht wird.
Meine "Selbstversuche" mit Karotten und Spinat habe ich immer wieder mit demselben Ergebnis wiederholt. Übrigens vermute ich die als giftig bekannte Oxalsäure für den verantwortlichen Inhaltsstoff in diesen Gemüßen. Dies kann man auf meiner HP nachlesen(Einmal habe ich vorschnell auf dich geantwortet und Karotin erwähnt und du reist diesen Satz auch noch aus dem Zusammenhang - warum?).
Meine Schuppenflechte ist letztes Jahr abgeheilt, als ich aufhörte sehr viel Tomatensalat zu essen.
Man könnte bei wissenschaftlichen Studien mit den wichtigsten Lebensmitteln anfangen, die als Auslöser umstritten diskutiert werden.
Viele Grüße
Paul
Susan Kreuzig
13.08.2001, 22:11
Hallöchen ihr Lieben,
nicht nur die Ernährung, sondern auch ein intaktes Immunsystem spielen eine große Rolle bei uns Psoriatikern.
Habe meine neuesten Erfahrungen hier im Forum unter Psoriasis-Arthritis und dann unter Colostrum mitgeteilt. Weitere Infos zum Colostrum gibt es unter www.ever.ch/colostrum.htm. Dort schreibt Dr.Per Brandtzaeg ausführlich darüber.
Für weitere Informationen könnt ihr euch auch an mich wenden.
Viel Spaß beim Lesen und bis bald Susan
Hallo Betroffene,
manchmal wurde mir hier im Forum geantwortet, ich habe die Schäfer-Diät ausprobiert und es hat nichts geholfen.
Der Ansatz ist nicht deshalb falsch, weil die Liste der Auslösenden Lebens- u. Genußmittel z.B. bei Dr. Schäfer noch unvollständig ist.
Hier wurde ja schon über einige Lebensmittel disskutiert.
Besonders, wenn sie für die meisten Menschen z.B. wegen ihres Vitamingehaltes positiv sind oder sie besonders gut schmecken, wird ihre Auslösende Wirkung bestritten.
Viele Grüße
Paul Lindner
Hallo Leute,
im Internet habe ich eine interessante Seite über die "Schaub-Kost" gefunden.:
http://www.naturheilt.com/inhalt/schaub-kost.htm
Hier werden die Nahrungsmittel genannt, mit denen ein günstiges Säure-Basen-Verhältnis im Körpermilieu aufrechterhalten werden kann. Ich persönlich denke, es ist einer von mehreren Ernährungsaspekten bei Psoriasis.
Hier gibt es auch große Überschneidungen mit bekannten anderen Ernährungsempfehlungen.
Ich denke, wir sollten als Psoriatiker auch mehr trinken(z.B. Kräutertees, wie z.B. Erdrauchtee), als andere um Entgiftung zu fördern.
Viele Grüsse
Paul Lindner
Hallo KarMa,
deine Stellungnahme vom 14.6.01 hatte ich eigendlich etwas unvollständig beantwortet. Du argumentiertest das moderne Nahrungsmittel(mit unnatürlichen Zusätzen) kaum ein starker Einflußfaktor auf die Psoriasis sein könne, da die Schuppenflechte auch schon in der Antike bekannt war.
Meine Argumentation bezieht sich ja gerade auf verschiedene Giftquellen die sich in der Auslösesituation verstärken. An anderer Stelle hatte gerade meine Argumentation zu einer heftigen Disskussion geführt, das ich auch natürliche Gifte in gängigen oft pauschal als gesund angesehenen Lebensmittel für als Auslöser mit verantwortlich halte.
Die Pflanzen die wir heute als Kulturpflanzen essen enthielten als Wildform oft sehr viel mehr der natürlichen Gifte, die heute noch in geringeren Konzentrationen enthalten sind. Solche Giftkonzentrationen wurden durch Züchtung reduziert. Einige Pflanzen sind auch aus unserem Speiseplan verschwunden. Auch diese natürlichen Gifte konnten in der Antike Schuppenflechte hervorrufen. Das ist kein Widerspruch zu der Aussage, das unsere industriell hergestellte Nahrung ungesunde Zusätze enthält, die Leber und Darm schädigen. Wenn eine Nahrungsumstellung gegen Schuppenflechte helfen soll, müssen viele Aspekte berücksichtigt werden. Es bedeutet natürlich Verzicht auf eine gewisse Bequemlichkeit und wohlschmeckende "Nahrung", aber es wirkt und lohnt sich.
Viele Grüße
Paul Lindner
Hallo Paul,
Dein missionarischer Eifer ist bewundernswert. Dir und Fingo habe ich es zu verdanken, dass ich seit über einem Jahr nach 15 Jahren therapieresistenter Psoriasis pustulosa erscheinungsfrei bin.
Auch ich gehe davon aus, dass fast allen Psoriatikern mit der Pagano-Diät geholfen werden könnte. Wer jedoch keinen Versuch wagt, weil er zu willensschwach ist, sich über mehrere Monate enorm einzuschränken, muss eben weiterhin damit leben und darunter leiden.
Du hast jedem das Rüstzeug in die Hand gegeben.
Vielen Dank Paul und Fingo!
Tina
Hallo Paul und Andere
Das es sich bei der Pso um eine Vergiftung handelt kann ich vol und ganz unterstreichen.
Seit einem halbem Jahr verzichte ich auf alle genusmittel und seit einem Monat auf saures, trinke regelmassig Entgiftungs- Tees und siehe da, meine Schuppenflechte geht sehr gut zurück und das schönste die Atritis ist so gut wie weg. Ich konnte ein halbes Jahr lang nicht Laufen.
Ich kann nur allen empfehlen den Ratschlägen von Paul und anderen die in dieser Richtung (Vergiftung) Erfahrungen haben zu folgen.
Anderseits muss ich hier und da einige Bemerkungen zu einigen Deiner Informationen auf Deiner HP und diesem Forum los werden.
Ich bin kein erfahrener Mann in Botanischen, Ernährungs und Chemischen Fragen, das wenige Wissen was ich mir aneignete wird nicht reichen um detailliert die Kritik zu belegen.
Die Akazien in Afrikas Savanne, wahrscheinlich alle Bäume, Büsche und andere Pflanzen schützen sich vor ihren Fressfeinden mit Dornen und Giften, aber nicht auf Teufel komm Raus! Wenn dies so währ hätten wir nach dieser alten Entwicklung hochgiftige Genossen in unserer Umgebung!? Dieser Giftigkeit begegnen wir aber nur vereinzelt.
Mal auf ein bekanntes Beispiel einzugehen, fressen Antilopen an einer Akazie so produziert der Baum ein Gift was die Antilope und andere Tiere vom Fressen an diesem Baum abhält,
würde dieser Baum für immer und ewig dieses Gift Produzieren würde es nicht lange Dauern und es gäbe kein Pflanzen-und Fleischfresser mehr.
Was der Baum macht ist vorübergehend seine Blätter und sich zu schützen, vielleicht nach dem Moto komm und friss aber nicht zu viel.
Kann oder muss nicht die Natur um ihres Willen so verfahren?
Natürlich kann man dies nicht verallgemeinern doch die Richtung ist allgegenwärtig.
Gegenwärtig sind auch gifte in unseren Gemüsepflanzen, Gifte von Natur und Gifte vom Menschen, mit den ersten leben wir seit vielen Generationen mit den zweiten nur ein oder zwei.
Wenn Bakterien sich an Antibiotika, Insekten an Pestizide gewöhnen warum Menschen nicht an „Gemüse-Gifte“?
Ich will damit nicht sagen das alles Gemüse unbedenklich ist, aber sich auf kleine mengen dieser Pflanzengifte zu stürzen, obwohl unser Körper vielleicht schon bevor wir geboren waren, darauf eingestellt war?
Es ist auch nur eine Theorie die ich bei mir zu Beweisen suche.
Ich selbst sammle und züchte ein wenig alte Gemüsesorten , es heißt nämlich das diese von allen ihnen zugehörenden Substanzen mehr haben als ihre modernen Varianten, das heißt natürlich auch mehr Gifte aber auch mehr Mineralien, mehr Vitamine, mehr Geschmack und vor allen brauchen sie keine Pflanzenschutzmittel!
Ich denke das wir mit ihnen besser leben könnten, so viel weniger Masse Produzieren sie nämlich gar nicht.
Ich hoffe das Du deine Kanonen gegen Altes Gemüse in andere Richtungen fährst.
In Richtungen die es verdienen beschossen zu werden.
Das die Pso schon immer da war und sein wird ist klar aber in diesen Massen, dank Dir und anderen, muss es nun wirklich nicht sein.
Alles gute
artur drazek
Hallo Arthur,
der Schwerpunkt der Hypothese der Vergiftung richtet sich gegen unnatürliche Nahrungszusätze, mit denen der Körper besondere Schwierigkeiten hat, sich zu entgiften, auch weil er gar keine Zeit hatte sich evolotionsmäßig darauf einzustellen. Aber z.B. hier in Mitteleuropa sind wir auch erst in den letzten 100 bis 2000 Jahren mit den meisten Lebensmitteln u. Gewürzen in Kontakt gekommen. Es sind Importe aus dem Mittelmeerraum u. Asien. Auch hier in Mitteleuropa sind die besonders empfindlichen Menschen ja relativ selten. Die meisten Menschen kommen mit den natürlichen "Giften" gut aus. Die Vorteile über den Nährwert der Gemüse dominiert ganz. Bei Gewürzen ist das schon anders. Sie haben fast keinen Nährwert. Die Erfahrungen in der Heilkunst in Indien können wir sicher nur mit Vorsicht auf uns übertragen. Sie werden bei uns ja auch nur selten so eingesetzt.
Der Evolutionsdruck dieser natürlichen "Gifte" im negativen Sinn ist nicht stark, weil es sich kaum um lebensgefährliche Auswirkungen handelt. Es kann durchaus sein, das der evolutionäre Vorteil, durch das empfindliche Immunsystem sogar überwiegt.
Es kann also sein, das unsere Empfindlichkeit ein Überlebensvorteil ist, auch wenn er bei uns mit Ausschlag verbunden sein kann. Nach dieser Hypothese bringen uns Karotten u. Tomaten zwar Ausschlag, helfen uns aber bei Infektionskrankheiten und beim Überleben. Der Vorteil überwiegt im strengen Sinn. Aber wir wollen ja auch den Ausschlag weg haben!
Ich denke, um einen Schub abzuheilen sollte man diese Lebensmittel zumindest nur sehr mäßig zu sich nehmen o. für eine gewisse Zeit weglassen. Ist die Schuppenflechte abgeheilt, sinkt unsere Empfindlichkeit. In einer ausgewogenen gemischten Nahrung brauch man dann nicht absolut auf diese Lebensmittel verzichten.
Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht, zum Abheilen des Schubes streng auf viele mögliche Auslöser zu verzichten und nicht das Abheilen zu riskieren, weil ich einen wichtigen Auslöser weiter zu mir genommen hätte. Ich habe vieles selbst ausprobiert, aber man kann gar nicht alles selbst ausprobieren, sonst würde man ja jahrelang experimentieren. Es ist auch gar nicht möglich alles in den Mengen zu essen um eine sichere Auswirkung eines bestimmten Lebensmittels zu testen. Dazu brauch man statistische Auswertungen bei vielen Menschen.
In der Praxis ist es doch so, das viele Leute die sich gesund ernähren wollen, sich dann besonders auf diese Lebensmittel stürzen. Das ist wegen des Nährstoffbedarfs nicht notwendig, sie in großen Mengen zu verzehren. Es gibt doch eine sehr große Auswahl an gesunden Lebensmitteln, die wir abwechselnd u. in kleineren Mengen essen können.
Vielen Dank für deinen Beitrag
Paul Lindner
stonecreek
26.06.2002, 08:50
Hallo Paul, mir geht es ähnlich - versuche nach Dr. Schäfers Diäten zu leben und ich denke es scheint zu wirken (mache es aber erst seit ein paar Wochen).
Meine Frage: läßt du wirklich auch die Äpfel weg??
Soo loong !
Mike
Hallo Stonecreek,
diesen Beitrag hatte ich ganz am Anfang meiner Ernährungsumstellung etwas voreilig geschrieben. Später habe ich die Äpfel intensiv weiter getestet. Also ich denke, das sie gesund sind und kaum ein Problem und ich esse auch Äpfel. Dies habe ich dann auch in einem späteren Beitrag geschrieben. Die Einzige Einschränkung, wenn an der Theorie etwas dran ist, das Übersäuerung ungünstig ist, bedeutet es, das insgesamt die Bilanz der Ernährung nicht zu sauer sein soll, z.B. um die Besiedlung des Darms mit Pilzen nicht zu begünstigen.
Es ist also immer günstig sich nicht einseitig zu ernähren, sondern sehr viel unterschiedliches Obst, Gemüse, Getreide... möglichst natürlich zu essen.
Ich habe mit der Diät von Dr. Schäfer begonnen, sie aber in ein paar wichtigen Punkten verändert. Dies habe ich hier und auf meiner Homepage ja beschrieben.
Viele Leute lassen sich davon abschrecken, wieviele Auslöser zumindest im Schub streng gemieden werden sollten, aber es lohnt sich. Es ist außerdem taktisch geschickt sich vor allem auch mit den Möglichkeiten zu beschäftigen, womit man sich sicher ernähren kann.
Ich wünsche dir viel weiteren Erfolg.
Paul Lindner
stonecreek
27.06.2002, 08:02
Hallo Paul,
danke für die Info -> meine Frage lautet noch: Wie sich die Verwendung von Kürbiskernöl (falls bekannt) auf die PSO auswirkt (habe diese mit Gelenksbeteiliung).
Kürbiskernöl ist eine österreichische/steirische Spezialität, habe aber keine Ahnung ob die eher positive Auswirkungen hat (wie Olivenöl) oder eben nicht!
Soo long!
Hallo Stonecreek,
deine Frage ist wirklich extrem speziell. Vielleicht gibt es hier im Forum jemanden mit den speziellen Erfahrungen.
Ich nehme an es geht um die Ernährung, denn für die Hautpflege sind alle Öle immer besser als keine Pflege.
Die meisten Lebensmittel sind nicht systematisch durchgetestet. Es können sich also noch einige Lebensmittel als Auslöser herausstellen. Vor Erdnußöl wird z.B. als Auslöser vor Psoriasis gewarnt. Nicht wegen des Öls, sondern weil von den auslösenden Substanzen in den Erdnüssen immer noch viel in dem Öl enthalten sind. Letztlich bleibt dir nichts anderes übrig, als entweder darauf zu verzichten oder es systematisch zu testen. Du kannst dieses Lebensmittel testen, wenn du längere Zeit eine stabile Situation hast, z.B. ohne dieses Öl zu verzehren. Dann müßtest du dieses Öl in Größeren Mengen zu dir nehmen ohne die andere Ernährung zu ändern.
Öl aus dem Fruchtfleisch von Früchten z.B. Olivenöl ist normalerweise ungefährlich. Aber auch Sonnenblumenfett ist ungefährlich, obwohl es aus den Kernen stammt.
Da man gar nicht in der Lage ist alle Lebensmittel alleine auszutesten, sollte man hier Prioritäten setzen u. bei dem Rest auf Erfahrungen anderer vertrauen, im Hinblick auf Auslöser bzw. auf sichere Nahrung. Das sicherste den Schub zu beenden u. die Psoriasis auszuheilen ist es sichere Nahrung zu verzehren, die niemals als Auslöser genannt wird. Das bedeutet natürlich für mindestens 2 Monate strengen Verzicht.
Wenn du weitgehend ausgeheilt bist, wirst du einzelne mäßige Auslöser wieder ohne Reaktion vertragen. Dies sollte man sich verinnerlichen, nicht das man in einer anderen Situation den eventuellen Beitrag vernachlässigt. Mehrere kleine Auslöser wirken zusammen wie ein starker Auslöser.
Ich wünsche dir viel Erfolg
Paul Lindner
stonecreek
28.06.2002, 08:33
<img src="http://img.homepagemodules.de/idee.gif">
Hi Paul,
ja ich habe dieses öl als nahrungsmittel gemeint - die pso athri. habe ich mittlerweile ganz gut im griff (hoffentlich bleibt es so) - habe meine ernährung komplett umgestellt - nehme zwar noch medikamente (sulfazalin), verzichte aber total auf fertigsuppen, wurst, ketchup etc. (lebe nach der diät v. dr. schäfer).
Vor beginn der umstellung habe ich 5 tage diät gehalten und mich sozusagen entgiftet! Daneben nehme ich noch 20 tropfen agyp. schwarzkümmelöl sowie selen/zink tabeletten - und das schöne dabei ist, ich habe noch kaum schmerzen (nur noch in beiden ellbögen u. ab und zu in den kleinen zehen). Meine haut ist auch viel besser geworden (habe aber nur leiche probleme gehabt)!
Ich kann die ernährungsumstellung nur jeden empfehlen, und werde auf jeden fall weitermachen
schöne grüße aus österreich
Mike stonecreek
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