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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Psoriasis und Stillen


jellababy
31.03.2008, 11:47
Seit ich stille, ist die Psoriasis echt schlimm geworden. Wie sind da Eure Erfahrungen? Wird es besser, wenn ich nicht mehr Stille?
Ich höre jetzt nicht deswegen auf, aber ich hoffe so sehr, dass es sich hinterher bessert!:smile-alt:

Nana:-)
31.03.2008, 11:52
Hallo,

ich habe 2 Kinder und habe beide gestillt. Bei mir wurde die Schuppenflechte in der Schwangerschaft und der Stillzeit immer besser.
Schon allein wegen deiner Schuppenflechte würde ich das Kind weiter stillen.
Nach der Stillzeit wurde meine Haut wieder schlechter:-(
Was sagt denn dein Hautarzt?
Liebe Grüße
Nana:-)

Alien
31.03.2008, 16:23
Hi !

Bei mir hatte sich während der Schwangerschaft und der Stillzeit die PSO nicht verändert - und kurzfristig danach auch nicht !

Durch die Hormonveränderung können Hautveränderungen vorkommen - in Deinem Fall scheinbar leider negativer Art.

Ich würde auch mit dem Gyn UND mit dem Hautarzt reden.

Was ganz anderes und jetzt erkläre mich bitte keiner für verrückt aber ....
der Muttermilch werden ja kleinere "Wunder" nachgesagt ... eine Bekannte von mir ist Hebamme der sog. "Leche-Liga" und schwört bei kranken, stillenden Müttern auf (Mit-)behandlungen mit Muttermilch. Daher, benetze mal die neuen "kaputten" Stellen mit Milch ... vielleicht ist's ja etwas entzündungslindernd.
Schaden wird's auf jeden Fall nicht.

Viele Grüße - Alien

jellababy
31.03.2008, 17:30
Hallo ihr Lieben, der Hautarzt meinte, während der Stillzeit kann das schon mal sein, in der SS hatte ich sooooooo tolle Haut. Das mit der Muttermilch habe ich auch schon mal gehört.

Ganz liebe Gruesse, Christine:)

panikbraut
31.03.2008, 20:23
Hallo Christine!
Wie du bestimmt weißt, ist Muttermilch ja die beste Ernährung für dein Kind, die es gibt.
Versuche so lange wie möglich zu stillen, denn es gibt nur Vorteile.
Bei mir sah es leider so aus, daß die Pso erst mit der Schwangerschaft zum richtigen Ausbruch kam. Ich habe 11 Monate voll gestillt und nach 14 Monaten abgestillt. Danach bekam ich einen Megaschub.
Bitte keine Panik, ich möchte dir nur sagen, daß hormonelle Veränderungen die Haut nun einmal positiv als auch negativ beeinflussen können.
Die Milch auf die Haut aufzutragen ist ein guter Tip, es kann auf keinen Fall schaden! Wie denn auch?!
Nach heutigem Stand würde ich alles wieder genauso machen!
Alles Gute für euch!

Elisa
22.04.2008, 13:17
Also ich habe mit dem Stillen auch ähnliche Erfahrungen wie jellababy. Ich habe insgesamt drei Kinder, die 5, 3 Jahre bzw. 7 Monate alt sind. Letzteres stille ich noch. Bei meinen beiden Mädchen ging es mir in der Schwangerschaft mit der Schuppenflechte besser, bei meinem Jungen war es unverändert. Insgesamt kam nach den Geburten immer der große Ausbruch, es hat sich von Geburt zu Geburt gesteigert (was sich vielleicht auch auf die 3 Kaiserschnittentbindungen zurückführen lässt). Beim Abstillen hat sich bei mir nichts verändert. Nach dem 2. Kind habe ich nach einem Jahr stillen noch Arthritis an den Zehen bekommen, habe aber trotzdem noch weiter gestillt, bis der Kleine 2 Jahre und 6 Monate war. Danach war gleich wieder schwanger. Nach der Entbindung gings wieder los und nach zwei Monaten hatte ich nun so starke Schmerzen, dass ich kaum mehr laufen konnte, habe aber trotzdem weiter gestillt. Seit ein paar Tagen habe ich nun die Diagnose Spondylarthritis, also nun auch hinten in der Wirbelsäule. Mein Rheumatologe sagt, das Stillen sich negativ auswirken kann. Schweren Herzens muss ich jetzt abstillen,damit ich eine Basistherapie beginnen kann.

Ich denke, es gibt verschiedene Gründe für die Schuppenflechte, manche reagieren halt sehr auf die Hormonumstellung im Körper.
Obwohl es sich für mich insgesamt negativ entwickelt hat, bin ich froh, dass ich meine Kids gestillt habe, alle drei sind richtige Schmusekinder geworden und wir haben eine sehr enge Beziehung.

Püppi
23.04.2008, 22:00
Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine Pso in der Schwangerschaft zwar nicht generell besser geworden, aber auf einem guten Stand geblieben ist. Nach der Geburt kam dann der große Ausbruch. Auch ich habe meinen Jungen knapp 6 Monate voll und danach noch 2 Monate teilweise weiter gestillt.
Ich glaube nicht, dass das Stillen einen negativen oder posiviten Einfluss hatte. Ich vermute eher, dass der Schub durch die bei mir sehr langdauernde und anstrengende Geburt kam. Sicherlich hat auch die Hormonumstellung nach der Schwangerschaft was damit zu tun...

Püppi