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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Biologica (Enbrel)


Dina
30.01.2008, 18:52
Hallo ihr Lieben,
also erst einmal zu meiner Person...
ich bin gerade mal 24 und habe die Pso nun schon seit 10 j.
Momentan bin ich wieder einmal in einer´Tagesklinik was nix neues ist,da ich eigentlich fast jedes jahr dort bin!
Habe mittlerweile fast alles durch (Salben,Fumaderm,MTX)
Habe vor 2 Wochen erneu mit dem MTX begonnen,jedoch nach der zweiten Einnahme,bekam ich einen erneuten Schub.
Die Ärzte sind schon am Verzweifeln,doch um meinen Aufentalt nicht noch länger zu machen(derzeit 6 wochen) soll mir nun das Biologica (Enbrel) verabreicht werden,was durch eine Studie finanziert wird.
ein bisschen schiss hab ich schon davor,ist wahrscheinlich immer so wenn man ein neues Medikament verabreicht bekommt.
Nun zu meiner Frage... Kann mir einer vielleicht Ratschläge geben oder mir von eigenen Ehrfahrungen Berichten??

Danke euch schon mal im vorraus!!

Lothar1
23.02.2008, 13:30
Hallo Dina,

ich spritze jetzt schon 1 3/4 Jahr Enbrel.
Bei mir sind keine Nebenwirkungen aufgetreten.
:smile-alt: Außer das meine Haut sehr sehr gut geworden ist. :smile-alt:
Ich wünsche dir das Enbrel bei dir genau so wirkt wie bei mir.

lg

Lothar1

petermann
23.02.2008, 15:19
Hallo Dina,

ich kann dich auch beruhigen : das Enbrel ist zwar Schweineteuer, aber es hilft wirklich !

Ich habe vor einem Jahr vier Spritzen bekommen - je eine pro Woche - und danach gingen die Symptome bis auf ein Mindestmaß so zurück, dass ich gut damit leben konnte.

Jetzt ist es leider wieder schlimm und ich habe bereits wieder die erste Spritze bekommen - hoffentlich hilft es auch wieder so gut !

Gruß und alles Gute dir
Peter

SilliK.
26.02.2008, 20:40
Hallo Dina,
ich nehme Enbrel seit 8 Monaten.
Davor Raptiva,als das nicht mehr wirkte wechselte ich eben zu Enbrel!
Es hilft und meiner Haut geht es gut. Sie ist etwas trockner als früher,aber das tägliche eincremen ist ja kein Problem.
Erfahrungen wirst du hier also der verschiedensten Art finden!
Es gibt Nebenwirkungen..keine Frage,aber die treten ja immer sehr individuell auf.
Ich z. B. habe immer leichte grippale Infekt. Aber was ist das, gegen einen akuten PSO-Schub?;)


Hier ist der Link der Herstellerfirma.Vielleicht hilft der dir ja auch weiter.Da gibt es auch ein Patiententelefon.
http://www.enbrel.de/


Was mich betrifft ,so verabreiche ich mir alle drei Tage eine Spritze. Die Technik wirst du sicher vom deinem zuständigen Arzt gezeigt bekommen. Ich spritze mir das Medikament am späten Nachmittag. Der Tag ist für mich dann meist gelaufen, da ich sehr müde danach werde. Ich verbringe dann den rest des Abends auf dem Sofa und gehe früh ins Bett. Ab und an habe ich morgens nach dem Aufwachen das Gefühl als ob ich eine Erkältung bekomme, aber im Laufe des Vormittags vergeht das.
Achte darauf ,dass du regelmäßig zur Blutkontrolle gehst und sollstest du wirklich mal einen heftigen Infekt haben, mußt du dies auch deinem Arzt mitteilen, evtl. wird der dir dann empfehlen,dass du das Medikament für einige Zeit absetzt um den Infekt auszukurieren.
Aber vielleicht trifft das auf dich auch alles garnicht zu ...wer weiß.

IIch wünsche dir ganz viel Erfolg !

Bis dahin
Silli

MrX
26.02.2008, 23:12
Hi,

ich habe seit 16 Jahren Schuppenflechte, viele verschiedene Therapien ausprobiert und nichts hat geholfen. Wenn es eine Besserung gab, nur kurzfristig. Meine Pso wurde mit den Jahren auch immer schlimmer, sie war im Sommer genauso nervig wie im Winter. Und nun bekomme ich auch endlich Enbrel. Ich habe die ersten drei Monate 2 x 50mg gespritzt (wöchentlich), danach 2 x 25mg. Mit der etwas kanpperen Dosierung hat sich die Schuppenflechte auch wieder ein wenig verschlechtert, trotzalledem ist es kein Vergleich zu vorher. Ich hatte mit dem spritzen überhaupt kein Problem und Nebenwirkungen gab es auch überhaupt nicht. Ich bin heilfroh, dass es diese Mittel gibt! Danke an die Forschung!!!
Auf jeden Fall, wünsche ich Dir viel Erfolg mit Enbrel!

LG
Thorsten

Waldbaer
27.02.2008, 08:33
Hi Dina,

hab das Glück gehabt auch an einer Studie mit Ethanercept teilzunehmen. Mir gings genau wie Thorsten, bei der anfänglich höheren Dosis war ich 'blank', bei der folgenden niedrigeren Dosis meldeten sich die treuen Schüppchen wieder zurück, aber wesentlich abgeschwächter. Dafür haben meine Gelenke (PSA) keinen Schmerzmucks mehr von sich gegeben. Mir ging es einfach nur gut, keine nennenswerten Nebenwirkungen.
Nach Ende der Studie bekam ich dann wieder MTX vom Hausarzt, na ja, ich komm halt zurecht.

LG
Waldbaer

Matthias
08.03.2008, 19:08
Verdammt noch mal.

Wenn man in einer Studie war und das Medikament geholfen hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass niedergelassene Ärzte in Regress genommen werden, wenn sie es weiter verschreiben.
Warum sind die Ärzte nur so feige.

Eventuell ist es nötig, dass man zum Facharzt geht, und maximal jeder zehnte Hausarzt kennt sich mit systemischen Medikamenten aus.

Glück, wer wie ich einen rheumatologischen Internisten hat, der mit der Uniklinik zusammenarbeit und ohne mit der Wimper zu zucken Enbrel weiterverschreibt.

Bei mir hat es super geholfen, nachdem das Ciclosporin (Sandimmun) nichts mehr gebracht hatte. Die Haut ist wieder etwas schlechter geworden, die Gelenke sind aber immer noch Spitze und mucken sich nicht.

Nettie
09.03.2008, 11:22
Ich nehme zur Zeit noch Fumaderm, werde es aber wohl absetzen müssen. Das entscheidet sich endgültig nächste Woche. Aus Gründen, die ich hier nicht auflisten möchte, kommt für mich MTX oder Cyclosporin auf gar keinen Fall in Frage. Ich habe Grunderkrankungen, die dagegen sprechen. Nun will mir die Hautärztin auch Enbrel verschreiben. Sie will sich vorher bei der Kasse eine Genehmigung geben lassen. Muss das so sein? Reicht es nicht, wenn sie gut begründet kein anderes Mittel der Wahl hat? Muss sich der Arzt jetzt schon von der Kasse eine Genehmigung holen? War das bei euch auch so?
Gruß Nettie