Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vision deutete auf kaputte Seele hin!!
Hallo ich hatte mich bei "allgemeine Tips" schon annähernd zu diesem Thema geäussert.
Und zwar hatte ich schon seit längerem das Gefühl das unbewuste Verletzungen in meiner seele die Pso aufrecht erhalten und ich hatte recht!
Ich muss dazu sagen, das ich gläubig bin und auf Visionen bzw Prophezeiungen glaube, die Gott durch Menschen ausspricht die dazu berufen sind
Kurz nur zu meiner Leidensgeschichte:
Bin 22 und seit ca. 3- 4 J. betroffen.Fast alle Therapien durch (ausser MtX und Raptiva), hautklinik, Ernährungsumstellung, völliger Verzicht auf Alkohol und Zigaretten, Sport, ....
Aber nichts davon brachte was.Die Pso wurde von Tag zu Tag schlimmer.
Zur Zeit ist der Körper fast komplett mit dieser Krankheit befallen.
Die Ärzte meinten mir wäre nicht mehr zu helfen.Ich sei ein schwieriger Fall und ich wurde von einem arzt zum anderen geschickt.
Irgendwann habe ich erkannt, das es blödsinn ist, die Immunreaktion mit Medikamenten nur zu unterdrücken, es steckt bestimmt mehr dahinter!
das kanns doch wirklich nicht sein!ich hatte einfach kein Bock mehr auf die schulmedz. Therapien!!!das war reinste Zeit und nerven Verschwendung.
Ich befasste mich mehr und mehr mit dieser Krankheit und wie sie auf die Psychie reagiert.
Da ich eine schlimme Kindheit hatte(ich möchte nicht ins Detail gehen) und die damaligen verletzungen nicht verarbeitet sondern nur verdrängt hatte, fand ich die ursache meiner Krankheit!
es ist logisch, das die schulmediz. mir nicht mal ansatzweise helfen konnte.Die Ursache liegt in meiner Seele
Nur wie kann ich das herausfinden und daran arbeiten??
Ich beschloss für mich beten zu lassen!!
Ich habe einen Pastor angerufen, der die Gabe der Visionen hat und hatte meine Situation geschildert.Ich muss dazu sagen, das ich diesen pastor kenne, aber seit ca. 4- 5 jahren nicht mehr gesprochen hatte.er kannte meinen Fall also gar nicht und er kennt auch nicht meine vergangenheit!!
er teilte mir mit das Gott ihm sagte, ich habe mich jahre lang abgelehnt und gehasst und das ich anfangen soll mich lieben zu lernen.ausserdem meinte er, ich habe eine sehr schwere Kindheit hinter mir und ich bekam zu wenig Liebe.Ich sollte anfangen als erstes Gottes liebe und Nähe zu suchen,und aufhören mich zu hassen,
(dann würde die Pso sozusagen weggehen)
Er meinte meine pso ist eine seelische sachen ( deshalb hat die schlmz. mir nicht helfen können)
ich möchte jetzt an mir arbeiten und freue mich darüber, das ich eine Urasche gefunden habe!
ich jedenfall glaube 100% an Visionen! wie ist es mit euch?
Huhu,
und ich glaube an Hormone, denn genau darauf reagiert meine Pso und nahm vor mehr als 20 Jahren die Pubertät als Anlass, mich heimzusuchen. Denke nicht, dass ich mich gegen das "Frauwerden" seelisch gewehrt habe, fühle mich recht wohl in meiner Haut. Mehrere Hormonsystemunterstützende Kuren haben immer zu gravierenden Besserungen geführt...
Aber ob jetzt Visionen, Beten, Meditationen o. ä. der richtige Weg sind: hauptsache, der Stress und die alltäglichen Belastungen werden weniger, was an sich schon seeeehr viel wert ist....
das freut mich das es bei dir nach den H.kuren besser wurde.
Nur für mich reicht besser nicht.Ich wäre damit nicht zufrieden.Wenn es nur besser geworden ist, dann war das auch nicht die Ursache für die pso!! das ist meine Meinung! wenn man nur ansatzweise an der Ursache arbeiten würe dann wäre bei dir die pso ganz verschwunden!
das ist mein Ziel!
wenn man nur ansatzweise an der Ursache arbeiten würe dann wäre bei dir die pso ganz verschwunden!
Die Pso war zeitweise (ca. 4 Jahre) ganz verschwunden.... aber nicht so, wie Du es Dir für Dich selbst vielleicht erhoffst. Pso ist genetisch bedingt, gehört also zu meiner "Grundausstattung/Disposition" (auch Deiner). Ich bin die Symptome vielleicht für lange Zeit losgeworden, doch ganz verschwinden wird Pso nie. Ändern lassen sich Gene in dieser Hinsicht bisher (noch?) nicht, aber es lassen sich erscheinungsfreie Zeiten erreichen.... Falls aber mal wieder eine schwere Infektion auftaucht oder auch die passende Jahreszeit (Frühjahr/Herbst), dann ist durchaus der nächste Schub "drin"... Alles kann, nichts muss (nanu, den Spruch gibts doch auch in andere Foren-Bereichen? :p )
Teetasse
05.07.2006, 20:21
Hi Lara,
Ich denke, dass es nicht gut ist, zu wollen, dass die Pso (wie durch ein Wunder) einfach blubb! weg ist. Denn so werden nur immer wieder deine Erwartungen enttäuscht. Du solltest dein Ziel vielleicht etwas weiter unten ansetzen. Freu dich mehr über kleine Erfolge! Ich freu mich über jedes noch so klitzekleine Fleckchen, dass sich vom Acker macht. Und so freu ich mich viel öfters und denke nicht dauernd deprimiert, des wird ja nie was.
Ich denke, du musst dich akzptieren. Das ist der erste Schritt. Ein ziemlicher großer Fleck ist bei mir vor kurzem weggegangen und nun? Manchmal habe ich das Gefühl, da fehlt doch was! Ich vermisse ihn! naja, nicht wirklich :-) Aber ich habe mich akzeptiert.
Zu Visionen oder wie auch immer man es nennen mag. Bestimmt Menschen haben eine besondere Gabe. Ich habe einmal von einer Frau gehört, die einem sagen konnte, wie es einem geht, nur wenn sie ins Gesicht von einem geschaut hat. Augen sind sehr aussagekräftig. (und ich weiß, dass Pastoren mit vielen Menschen zusammenkommen) So kann er einfach ein Stückchen tiefer in die sehen, als Andere. Die meisten Menschen sind zu oberflächlich. Sie schauen ihre Mitmenschen nur flüchtig an und erkennen überhaupt nicht, wie es in ihnen aussieht.
Ob man daran nun Kindheitsprobleme feststellen kann, sei dahingestellt, auf jeden Fall solltest du mal darüber nachdenken, vielleicht zu einem Psychologen zu gehen? Oder du redest nocheinmal mit diesem Pastor. Auch Pastoren sind gut für Seelenarbeit :-)
Vielleicht versuchst du einfach mal selbst in dich hineinzusehen. Oft bietet sich beim genaueren Hinsehen eine ganz andere Sichtweise. Dann findest du vielleicht selbst heraus, warum sich deine Seele im Moment nicht wohl fühlt.
Aber wie gesagt, es muss nicht sein, dass die Pso schon allein bei der Erkennung einfach so schwubs! verschwindet. Und bis man seine Seele aufgeräumt hat, kann viiiiiel Zeit vergehen. Auch hier solltest du wissen, dass man seine Seele nicht einfach mal in 5 Minuten auf Vordermann bringen kann (schön wärs), sondern es ist ein langwieriger Prozess, der viel Geduld und auch Kraft erfordert. Aber ich denke, dein hamronisches Umfeld kann dir dabei eine große Unterstützung sein. Rede mit ihnen!
Ich wünsch dir, dass du deinen Weg findest und vor Abgründen nicht zurückschreckst, sondern dir einen Baum suchst, um dir eine Brücke zu bauen.
Teetasse
Ich habe einen Pastor angerufen, der die Gabe der Visionen hat und hatte meine Situation geschildert. [...] er teilte mir mit das Gott ihm sagte, ich habe mich jahre lang abgelehnt und gehasst und das ich anfangen soll mich lieben zu lernen. [...] ich jedenfall glaube 100% an Visionen! wie ist es mit euch?
Bestimmt Menschen haben eine besondere Gabe. Ich habe einmal von einer Frau gehört, die einem sagen konnte, wie es einem geht, nur wenn sie ins Gesicht von einem geschaut hat.
Leute, hört Ihr Euch eigentlich selber mal zu? Visionen, Seele, Gott, Wunder, Gaben... merkt Ihr nicht, was Ihr macht? Ihr versteckt medizinische Unwissenheit hinter der Suche nach Übersinnlichem, aus Frustration über den mangelnden Fortschritt der Medizin.
Natürlich ist die Schulmedizin noch lange nicht so weit, wie sie es sollte, aber ich halte es für fatal, sich stattdessen in komische Psychedelic-Wunschträume zu flüchten. Lasst Euch nicht verarschen, Visionen sind nichts weiter als eine Art epileptischer Anfall im Gehirn des Betreffenden und haben nichts mit Wundern zu tun. Wer wegen der Psoriasis einen Visionisten aufsucht, versucht eine Krankheit von einem Kranken analysieren zu lassen.
Vor einigen Jahrhunderten waren Diphterie und die Beulenpest unheilbar, und die Leute haben sich an Wunderheiler und Kirchenmänner gewandt. Geheilt wurde da niemand von. Gebt der Medizin noch ein paar Jahrzehnte, und der genetische Defekt, der zu Psoriasis führt, wird dann ebenso Geschichte sein wie heute die Pest und die Diphterie.
Gruß,
Marko
Hallo Burned Skin!
Hm, ansatzweise gebe ich Dir recht, viele "Heiler" sind nichts als (teure) Scharlatane!
Aber dass man, indem man sich um das eigene psychische Wohlergehen kümmert, vielleicht die Symptome der Pso etwas eindämmen kann, das sollte sich auch bis zu Dir rumgesprochen haben!
Das die psychische Situation, beten, Handauflegen oder so, keinen genetischen Defekt heilen kann, auch wenn das in der Esoterik-Szene mittlerweile behauptet wird, darüber müssen wir nicht streiten.
Aber zwischen Genetischer Erkrankung und Schwere der Symptome liegt ein grosser Unterschied. Und auf die Schwere der Symptome kann die Psyche durchaus Einfluss haben!
Wenn das bei Dir nicht der Fall ist, ist das okay, andere Menschen haben halt andere Erfahrungen gemacht!
Warum bist Du so missionarisch gegen alles "Übersinnliche"? Wenn der Glauben an irgendwas nicht schadet und man sich besser fühlt, und andere damit nicht nervt, so what? Lass doch jeden nach seiner Facon glücklich werden!
Oder hast Du schon das Mittel gegen Pso entdeckt? Wenn nicht, lass doch jeden seinen Weg finden, um mit dieser Scheiss Krankheit irgendwie leben zu können! Wenn ich halt glaube, ein Pendel über dem Bett bringt Eleichterung, naja, dann hänge ich mir halt eins hin! Glaube versetzt Berge, ob wir es nun glauben oder nicht, ist doch egal!
In diesem Sinne gehe ich jetzt in die Sonne, denn die hilft mir wirklich! (Oder kann das auch nicht sein, und ist nur Einbildung, weil nicht aus dem Schrank eines Wissenschaftlers?)
Lieben Gruss von
Mulle-maike
Ich glaube an Gott, sonst würde ich schon lange nimma leben (net wegen der Pso)
Früher mit 14 dachte ich immer die Pso ist meine Strafe, wofür auch immer ;)
Vor ungefähr 13 Jahren war ich bei einem Wunderheiler in Völklingen (Konsul von Madagaskar kein Witz !) Alle meine Hoffnungen hab ich auf den gesetzt. Das Wartezimmer rappelvoll, keiner mit sichtbarer Pso ausser ich. Der Konsul hat dann sone Art Phasenprüfer an meine Finger gelegt und meinte ALLES KLAR !Ich bekamm so Kügelchen...die ich im Mund zergehen lassen musste. Lange Rede gar kein Sinn, das Wunder war dass mein Geldbeutel leer war, und ich ne Hoffnung ärmer.
Einen Satz noch den ich ständig im Hinterkopf habe: Ein lieber kürzlich verstorbener Freund von uns sagte zu mir: *Gabi ich wünschte ich hätte meine Pso wieder*
Alles liebe Gabi
johny130258
06.07.2006, 22:15
Hi alle zusammen,
also, ich lese gerade ein Buch, was mir von meiner Tochter ausgeliehen wurde. Es heißt: Dein Leben im Licht - Heilung durch Selbsterkenntnis. Ich bin mit ihm noch nicht ganz fertig (die Hälfte hab ich gelesen, die andere Hälfte überflogen).
Was ich aber bisher herausgelesen habe:
1.Alle Materie (auch unser Körper) reagiert auf unsere Gedanken.
2. Unsere Gedanken sind Boten und Magnete. Wir sollen sorgfältig auf sie achten und nur die von Liebe und Erfolg wählen. Dadurch sorgen wir dafür, daß wir nur Liebe und Erfolg anziehen.
3. Wir sollen nicht um die Gesundheit bitten/beten nur danken, daß durch unsere positive Gedanken/Gebete unsere Gesundheit wieder erhalten haben. Das heißt im Klartext: wenn wir um die Gesundheit bitten, erkennen wir an, daß wir krank sind. Machen wir also gleich ein Schritt weiter und tun so, als ob die Krankheit schon Vergangenheit wäre.
4. Wenn wir innere Ruhe schaffen, Glück und Zufriedenheit wird der innere Zustand auch unsere Äußerewelt verändern. Das heißt also, daß unser Glaube selbst an unheilbarkeit der Krankheit macht sie erst unheilbar und nicht umgekehrt.
5. Ein wichtiger Punkt bei der Genesung ist sogenannte Visualisierung: d.h. wir sehen unsere kranke Haut mit unserem inneren Auge als geheilt, glatt und geschmeidig. Dise innere Vorstellung dringt nach und nach nach draußen und unsere spirituelle Welt verädert die physische Welt bis die beiden Welten identisch sind.
Es ist falsch die Krankheit als etwas zu sehen, das ein eigenes Leben hat. Es ist aber nicht so: es gibt keine einzige Erkrankung, bei der dies der Fall wäre.
So, ich hab mit positiven Gedanken begonnen, ich versuche die Pso als Vergangenheit betrachten, als Geschöpf meiner Phantasie. Mal sehen...
Und noch eins: ich bin mit dem Buch noch nicht fertig aber wenn Interesse besteht kann ich noch berichten, was da noch für uns interessant wäre
Gruß an alle
Johny
Hallo zusammen
zum Thema "Kaputte Seele" möchte ich sagen, da ist viel dran! Ein Arzt, als er mit all seinen Versuchen kläglich scheiterte, sagte zu mir: "Mächen, solange Deine Seele nicht in Ordung ist, kann ich Dir nicht helfen!" Ein anderer Arzt sagte: " Sie haben ein Problem, und diese Problem müssen Sie beseitigen" Beide Ärzte haben die Gabe bzw. das Können: Augendiagnostik. Sie hatten beide Recht! Nur: Ich wusste es nicht, bevor ich es gesagt bekam! Hatte 18 Jahre mit meinem Freund-meine grosse Liebe zusammen gelebt, und es war 18 Jahre lang ein auf und ein ab, die Liebe hing auf eine Seite - meine Schuppenflechte brach in dieser Zeit aus, ich weiss heute, was beide Ärzte meinten! Seit dem Jahr 2000 bin ich nun Single und es hatte nicht lange gedauert, bis es mir sichtlich besser ging, als ich mich mit dieser Situation abgefunden hatte! Eine gesunde Seele spielt, so glaube ich auch, für unsere Krankheit eine ganz grosse Rolle, mag wohl nicht auf alle Fälle zutreffen, aber bestimmt auf sehr viele!
Tja, was bleibt: man rafft sich, und hilft sich selber: versuchen,sich über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen, sich ein Tier anzuschaffen, Spaziergänge usw. oder sich
professionell helfen zu lassen, damit man seine Seele wieder ins Reine bringt.
Hoffe, ich hab Euch mit meinen Zeilen nicht gelangweilt!
Alles Liebe und Gute an alle - MIA
Spaghetti
07.07.2006, 15:35
Also, ehrlich, wenn jemand vor mir stehen würde und mir sagen würde, hey du Nudel, Deine Pso ist ne Prophezeiung ... also sorry, ich glaub ich würd mich vergessen ... :mad:
Nicht falsch verstehen, bitte.
johny130258
07.07.2006, 15:41
Hi, ich noch mal
ich habe in der Arbeit nachgedacht über Ursache und Wirkung und ich denke, daß vielleicht was dran ist.
Daß wir vielleicht die beiden Begriffe oft falsch zuordnen. Denken wir an Menschen, die ständig ein Unglück erwarten und wenn genau das passiert was sie erwartet haben, sagen: ich hab das doch kommen sehen...
Die Frage ist nur: haben sie die Situation erwartet oder haben sie sie verursacht auch wenn unbewust.
Man sagt auch, daß Menschen, die besonders einen Überfallen fürchten, in der Tat öfters überfallen werden als andere, die das nicht tun. Und wieder stellt sich die Frage wo die Ursache und wo die Wirkung ist.
Ich z.B. habe panische Angst vor Fliegen. Ich bin auch felsenfest überzeugt, daß das Flugzeug mit mir an Board wie ein Stein vom Himmel fällt. Aus diesem Grund bin ich wahrscheinlich noch nie geflogen aber vielleicht deswegen lebe ich noch...
Zurück zur Pso... ich denke, es ist ein Versuch Wert sich innerlich zu überzeugen, daß die Krankheit vorbei ist und die Haut immer schöner und von Tag zu Tag glätter wird.
Was man dazu braucht ist wohl der feste Glaube.
Gruß an alle
Johny
Ps. übrigens, vielleicht sollte auch mal in den Urlaub fliegen. Komm jemand mit mir mit ins Flugzeug?
Spaghetti
07.07.2006, 15:48
Ich bin dabei, wenn Du fliegen willst. :)
Teetasse
07.07.2006, 19:05
Also übersinnlich, oder wie auch immer man es nennen mag. Da ich schon persönlich mehrere Erfahrungen gemacht habe mit Dingen, die man nicht mit dem menschlichen verstand erklären kann, glaube ich daran. Früher hab ich alle ausgelacht, die mir was von übersinnlichen Kräften und dergleichen erzählen wollten.
Wir Menschen sind einfach zu klein, als dass wir den Gesamtkomplex Leben vollständig begreifen könnten. Vielleicht kann man in 500 Jahren Visionen und dergleichen auch wissenschaftlich belegen und erklären. Nur wir heute können das eben noch nicht, weil die Forschung noch nicht alles erklären kann. Sicher läuft ein Großteil dessen tatsächlich in unserem Gehirn ab. Aber auch äußere Einflüsse wirken auf unser Leben ein. Gewisse Dinge passieren einfach, ohne dass sie durch unsere Gedanken beeinflusst wurden oder dass wir sie uns erklären könnten.
Dass ich noch lebe zum Beispiel. Beinahe hätte es einen schrecklichen Unfall gegeben, aber ein Wunder (oder wie auch immer) hat mich genommen und ohne mein Zutun habe ich das Richtige getan, was mir mein Leben gerettet hat.
Ich glaube auch an Gott, weil ich ihn schon so oft erlebt habe. Aber wer nicht an Gott glauben will, der wird ihn auch nie spüren. Man muss sich öffnen, um das Außergewöhnliche erleben zu können. Man muss dazu bereit sein.
Meiner Meinung nach ist es wie ein völlig neuer Bereich in unserem Leben. Ob wir es nun Seele nennen, oder wie auch immer. Es muss meiner Meinung nach eine Kraft geben, die alle am Laufen hält. Aber diese Kraft ist so groß wie ein schwarzes Loch und somit für unser Spatzenhirn einfach nicht nachvollziehbar. Wir können nur erahnen, dass es sie gibt (deswegen hat damit auch so mancher seine Probleme).
Manche Menschen sind da den meisten einen großen Schritt voraus. Ihnen passieren die unglaublichsten Dinge, die man beim besten Willen nicht mehr logisch erklären kann. Parapsychologie ist eine anerkannte Wissenschaft! Da laufen Dinge ab, die überhaupt nicht mehr durch einfache Gedanken unseres Minihirns gesteuert werden können. Da kannste mir erzählen, was de willst. Das ist einfach eine Überschätzung von sich selbst. Alles immer rational erklären zu wollen, funktioniert eben nicht immer.
Ich finde es großartig, dass es Dinge gibt, die zur Zeit NIEMAND erklären kann, aber die doch existent sind. Das ist das Schicksal des Menschen, immer alles erklären und wissen zu wollen. Nichts dem Zufall zu überlassen und bloß keine Schwäche zeigen. (der Mensch hat das Herrschergen, dass ihm den Größenwahnsinn verleiht vollkommen und allwissend zu sein: Er hält sich für das klügste Lebewesen auf diesem Planeten, in diesem Universum)
Die Pso ist eben auch so ein unerklärlicher Teil. Niemand weiß, wo wann der nächste Fleck sein wird, oder wann genau einer weggeht. Klar gibt es beeinflussende Faktoren, aber die sind eben nicht alles. Auch die Gene sind nur ein Teil, viele Menschen haben dieses Gen und in ihrem ganzen Leben haben sie niemals Pso. Also muss es den Faktor x geben, der alles beeinflusst und steuert. Vielleicht sind es auch mehrere Faktoren, aber sie sind, jedenfalls in Moment einfach unerklärbar.
Und damit müssen wir nun leben, ob wir wollen oder nicht, egal wie sehr wir uns dagegen sträuben, oder was wir uns durch Gedanken alles einzureden versuchen.
Teetasse
Da ich schon persönlich mehrere Erfahrungen gemacht habe mit Dingen, die man nicht mit dem menschlichen verstand erklären kann, glaube ich daran.
Erzähl sie mal, ich erkläre sie Dir dann.
Vielleicht kann man in 500 Jahren Visionen und dergleichen auch wissenschaftlich belegen und erklären. Nur wir heute können das eben noch nicht, weil die Forschung noch nicht alles erklären kann.
Frag mal einen Neurologen, der wird Dir erklären können, was eine Vision tatsächlich ist, und dass sie sich nur im Gehirn abspielt.
Beinahe hätte es einen schrecklichen Unfall gegeben, aber ein Wunder (oder wie auch immer) hat mich genommen und ohne mein Zutun habe ich das Richtige getan, was mir mein Leben gerettet hat.
Das ist Instinkt, der Trieb der Selbsterhaltung. Da ist nichts übersinnliches dran, sondern das ist ein rein natürlicher, biologischer Trieb.
Ich glaube auch an Gott, weil ich ihn schon so oft erlebt habe.
Gegen Glaube kann man nicht argumentieren, da ein Gläubiger immer sein Standardargument bringt: Wer nicht glaubt, der erlebt nicht das, was ein Gläubiger erlebt. Die Existenz Gottes kann man weder beweisen noch leugnen, da sich der Glaube einer wissenschaftlichen Untersuchung entzieht.
Ich dagegen denke, Götter sind von uns Menschen geschaffen worden, damit wir mit unserer Unwissenheit besser leben können. Je unwissender (bzw. unaufgelärter) ein Mensch ist, desto nötiger braucht er einen Gott. Wer weiss, der muss nicht glauben.
Es muss meiner Meinung nach eine Kraft geben, die alle am Laufen hält.
Ja. Ich nenne sie die Natur.
Ihnen passieren die unglaublichsten Dinge, die man beim besten Willen nicht mehr logisch erklären kann.
Auch hier mein Vorschlag: Erzähl mit von diesen "unglaublichen" Dingen, ich erkläre sie Dir gern.
Parapsychologie ist eine anerkannte Wissenschaft!
Huch, hab ich was verpasst? Wann wurde sie anerkannt? Und von wem?
Alles immer rational erklären zu wollen, funktioniert eben nicht immer.
Was kann man denn zum Beispiel nicht rational erklären?
Ich finde es großartig, dass es Dinge gibt, die zur Zeit NIEMAND erklären kann, aber die doch existent sind.
Ich muss Dich enttäuschen, solche Dinge gibt es nicht.
Das ist das Schicksal des Menschen, immer alles erklären und wissen zu wollen.
Das ist kein Schicksal, sondern das ist unsere Natur. Und das ist auch gut so, sonst wären wir evolutionär nie da angekommen, wo wir heute sind. Neugier und Wissenschaft ist es, was uns menschlich macht. Nur Tiere finden sich ab mit dem, was unerklärlich ist, denn für Tiere ist tatsächlich die ganze Welt ein unerklärliches Mysterium.
[Der Mensch] hält sich für das klügste Lebewesen auf diesem Planeten...
Ja, das ist er ja wohl auch, oder? Wer ist denn klüger als wir hier auf diesem Planeten?
Die Pso ist eben auch so ein unerklärlicher Teil.
Unerklärlich ist da gar nichts, wir sind eben nur noch nicht weit genug, um den Knackpunkt gefunden zu haben. "Unerklärlich" würde aber bedeuten, man wüsste kein bisschen, warum und wieso es Psoriasis gibt, und dann würde es auch keine Medikamente dagegen geben. Geschweige denn jemals geben können. Da wir im Laufe der Zeit aber jede Krankheit, inklusive den Tod, überwinden werden können, ist im Grunde nichts unerklärlich, sondern nur noch nicht weit genug erforscht. Wie ich schon sagte, auch die Beulenpest war einmal eine unheilbare Krankheit, und heute ist sie kaum noch ein Problem. Früher oder später werden wir jeden Rotz ausrotten können, der uns in unserem Menschsein behindert, egal ob Virenerkrankung, Alterungsprozess oder genetischer Defekt.
Alles eine Frage der Zeit. :)
In diesem Sinne, einen schönen Abend noch,
Marko
BurnedSkin, du bist so ein Atheist und schon "deine Argumente" , das kann ich mir echt nicht antun!
Du sagst, Menschen die schwach sind brauchen einen Gott und welche die stark sind, kommen ohne zurecht!
also soetwas schwachsininniges habe ich noch nie gehört!
Und soll ich dir Schaumeyer mal was sagen?Wir Menschen sind alle schwach.
Oder kannst du von dir behaubten, das du ohne fehler bist?
Das du nie lügst, und noch nie etwas getan hast, was du im nachhinein bereut hast, weil es die falsche Entscheidung war?!Weil du ohne Fehler,Sünden und Makel wärst, dann wärst du nämlich nicht hier.denn du hast genauso wie wir eine Krankheit die ein Makel ist.wenn du so vollkommen wärst, wäre dein Körper auch vollkommen.
Weil ich davon ausgehe das du jede Frage mit nein beantwortet hast,brauchst du dringend Hilfe! und zwar von jemanden der dich besser kennt als du selber, nämlich Gott dein Schöpfer!
du sprichst so stark gegen ihn, tut mir leid , ich musste mich einfach dazu äussern!
Wer kennt dich besser als der Schöpfer, dann ist es auch logisch und selbstverständlich das man sich an ihn wendet!
Was machst du wenn du eine Bohrmaschine von Bosch kaufst,die bei dem ersten Gebrauch schon kaputt ist, wo du eigendlich davon ausgehst das sie funktionsfähig ist, wendest du dich da nicht an die Firma, die sie hergestellt hat und fragt was Sache ist, oder fragst du zuerst andere Menschen, die damit nichts zu tun haben!
denk mal drüber nach
BurnedSkin, du bist so ein Atheist und schon "deine Argumente" , das kann ich mir echt nicht antun!
Nein, ich bin kein Atheist. Ich bin Agnostiker.
Oder kannst du von dir behaubten, das du ohne fehler bist?
Was hat Schwäche mit Fehlerlosigkeit zu tun? Ich würde nie behaupten, keine Fehler zu haben. Natürlich habe ich Fehler, ich bin schließlich ein Mensch.
Weil ich davon ausgehe das du jede Frage mit nein beantwortet hast,brauchst du dringend Hilfe! und zwar von jemanden der dich besser kennt als du selber, nämlich Gott dein Schöpfer!
Du sagst mir, ich brauche Hilfe? Ähem, entschuldige mal -- wer behauptet denn, er glaubt an Visionen? Und das sagst Du mir, ich bräuchte Hilfe? Ja nee, is klar... http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/dozey.gif
Wer kennt dich besser als der Schöpfer, dann ist es auch logisch und selbstverständlich das man sich an ihn wendet!
Was hat Glauben mit Logik zu tun? Ich glaube nicht daran, dass ich geschaffen wurde. Ich bin geboren worden. Meine Eltern waren Menschen, ihre Eltern waren es auch, und mein Stammbaum reicht zurück bis in die Tropfen Ursuppe, in denen alles Leben begann. Das hat nichts mit Schöpfung zu tun, sondern mit Entwicklung und Evolution. Daran glaube ich.
Was machst du wenn du eine Bohrmaschine von Bosch kaufst,die bei dem ersten Gebrauch schon kaputt ist, wo du eigendlich davon ausgehst das sie funktionsfähig ist, wendest du dich da nicht an die Firma, die sie hergestellt hat und fragt was Sache ist, oder fragst du zuerst andere Menschen, die damit nichts zu tun haben!
Hä? Du vergleichst aber jetzt nicht ernsthaft Menschen mit Maschinen, oder? Mit Verlaub, ein solcher Vergleich ist nicht nur unpassend, er hinkt auch. Menschen wurden schließlich nicht hergestellt, da gibt's keine Firma, die man anrufen kann. Ehrlich gesagt finde ich die Vorstellung furchtbar, dass Du Menschen mit Maschinen vergleichen kannst, und sei es auch nur, um Deine merkwürdige Metapher auszuführen. Menschen sind wertvolle Lebewesen, keine Maschinen, die man zurückgeben kann, wenn sie nicht "funktionieren". Niemals würde ich mich an einen Gott wenden, wenn ein Mensch nicht gesund ist, denn das wertet den Menschen ab zu einem Produkt göttlichen Schaffens. Das will ich nicht glauben, Menschen sind viel mehr wert. Denk mal drüber nach.
Gruß,
Marko
Alte Hexe
07.07.2006, 22:02
ALSO......
ich glaube defenitiv nicht an Gott, an die Bibel, Auferstehung und alles drumherum. Auch ich bin der Meinung, dass unsere Entstehungsgeschichte mit der Evolution zu erklären ist und nicht mit Adam und Eva anfängt. Ich der heutigen aufgeklärten Zeit halte ich das für etwas sehr blauäugig, wenn es wirklich noch Menschen gibt, die darauf Stein und Bein schwören.
Allerdings bin ICH tollerant genug, die Meinung anderer zu akzeptieren. Ich will mich da auch auf keinen Fall in eine Diskusion verstricken lassen, aber es gibt auf der Welt wirklich nix mehr, was nicht wissenschaftlich zu erklären wäre.
Wenn es also unter euch Leute gibt, die daran glauben, dass alles "göttliche Fügung" ist, dann bitte, glaubt daran. Aber lasst auch uns unseren "Glauben", dass die Wissenschaft/Forschung früher oder später (wahrscheinlich eher später) eine konkrete Hilfe für uns Schuppis findet.
Seit über 35 Jahren habe ich die PSO und was allein in der Zeit schon alles an neuen Erkenntnissen ans Tageslicht kam, ist schon beeindruckend. In meiner Kindheit war Kortison noch ein Teufelszeug, dass zwar die PSO linderte, die heile Haut drumherum aber dermaßen angegriffen hat, dass man von Pergamenthaut gesprochen hat. Heute ist Kortison schon fast so was wie Aspirin und in fast jeder Salbe, die verschrieben wird, enthalten.
Also nochmals: glaubt an Gott, und dass er euch von der PSO befreit. Ich glaube weiter an Ärzte und Professoren.
Liebe grüße aus dem hohen Norden....
die Alte Hexe
P.S. Vielleicht sollte ich mal bei Odin an Stein klopfen..... (war ein Scherz! Nicht gleich ausflippen!)
In meinen Augen hat Schwäche etwas mit Fehlern zu tun.Und weil Menschen alle Fehler haben, brauchen sie jemanden der sie besser, kennt als man sich selber.Jemanden der einen daraus hilft.Kurz gesagt, wir brauchen alle Hilfe!!!
Aus Fehlern bzw Maken muss man lernen.Leider geht das nicht immer aus eigener Kraft, weil wir Menschen nur bedingt dazu fähig sind!!!!
Das ist meine Meinung!
Für mich ist Glaube auch logisch und die Bibel ist das aktuellste und moderste Buch in der heutigen Zeit.
Ich kann so überzegt davon erzählen , wei ich Gott in meinem Leben viel erlebt habe.
Früher war ich lange Zeit vom Glauben überhaubt nicht überzeugt und dachte , das ist alles Einbildung.
Obwohl ich schon in früher Kindheit damit in Berühung kam, und so viel gesehen und erlebt hatte, wuchst mein Glauben sehr langsam.
Ich erlebte einen Menschen,die sich von Grund auf verändert hatten, in allen Bereichen.Wo man eigendlich aus menschlicher Sicht sagen kann, dieser jemand bräuchte eigendlich eine Therapie, damit er ein anderer Mensch wir.
(Früher: Drogen- Alkohol- Nikotinabhängig, depressiv, Rebellisch gegen Autorität (Eltern, Staat)....uvm (Jetzt: Veränderung um 180°, verheiratet, kompletter Wesenswechsel und von allen Süchten und Krankheiten geheilt!)
Er machte eine Veränderung nicht mit eigener menschlicher Kraft durch
Denn dazu wären wir Menschen alleine nicht fähig!
Und jetzt möchtest du mir sagen, das sich ein Mensch einfach so von selber ändern kann?ohne Therapie , ohne Ärzte, ohne Hilfe von anderen Menschen.!?
DA muss einfach etwas dran sein....
johny130258
07.07.2006, 22:37
Hi BurnedSkin,
ehrlich gesagt dein Wissen hat mich beeindruckt. Du kannst , wie es so aussieht, Antworten auf die Fragen geben, wonach die Menschheit sei Jahrtausenden sucht.
Ich hätte gerne auch paar Antworten von Dir:
1. Gibt es Leben nach dem Tod?
2.Haben wir Seelen oder bestehen wir nur aus Fleisch?
3.Gibt es Gott?
4.Was ist mit Reinkarnation?
5.Was war VOR dem großen Knall im Weltall?
6.Hat unser Weltall überhaupt ein Ende und wenn ja was ist dahinter?
7.Kann man die Zukunft prophezeihen? Ist sie schon festgeschrieben?
8.Kann man mit Pflanzen reden? Verstehen sie uns?
9.Gibt es Außerirdische? Leben sie vielleicht unter uns?
und die letzte Frage:
10.Erkranken die Aliens auch an Pso und wenn ja, welche Form?
Tja BurnedSkin, Einbildung ist wohl auch eine Bildung und davon hast Du aber ganze Menge
Gruß
Johny
Teetasse
07.07.2006, 22:46
Ich glaube an Gott, obwohl ich sehr wohl die Evolution kenne. Das schließt sich überhaupt nicht aus, denn es sind zwei völlig verschiedene Dinge! Mein Glaube hilft mir, mein Leben zu leben und nicht unerklärbare Dinge zu erklären. Nein, ich brauche die Erklärung nicht! Dazu hilft mir mein Glaube. Ich kann das Unerklärbare einfach so akzeptieren! Das hat nichts mit Dummheit zu tun, die meisten Forscher, so auch der "Erfinder" der Evolutionstheorie, waren gläubige Menschen! Charles Darwin hat Theologie studiert...
Aber das ist nicht der springende Punkt.
Ich akzeptiere die Meinung anderer und ich zwinge mit Sicherheit niemanden an Gott zu glauben, im Gegenteil. Ich empfinde es als Geschenk einen Glauben zu haben.
Ja, vielleicht ist es nicht beantwortbar, ob es Gott wirklich gibt. Aber für mich persönlich gibt es Gott, weil ich ihn erfahren habe. Er hat schon einige Weichen in meinem Leben gestellt. Ohne ihn hätt ich mein Abi nicht geschafft, ich wär nie auf die Idee gekommen, das zu tun, was ich gerade tue, usw. Es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die nicht mit bloßem Verstand erklärbar sind. Ich kann niemandem erklären, warum ich gerade hier gelandet bin. Es ist einfach so passiert, weil (meiner Meinung nach) Gott mich hierher geführt hat.
Wikipedia meint außerdem:
Im Unterschied zur starken Form des Atheismus schließt der Agnostizismus nicht grundsätzlich die Möglichkeit der Existenz transzendenter Wesen oder Prinzipien aus. [...] In diesem Sinne ist Agnostizismus aber auch mit dem Theismus vereinbar, da der Glaube an Gott möglich ist, selbst wenn man die Möglichkeit der rationalen Erkenntnis Gottes verneint.
Also kann es Gott also sehr wohl geben, nur für das persönliche Leben hat er keine Auswirkungen (oder man kriegt die Auswirkungen nicht mit, weil man sie für Naturphänomene hält...).
Achja, auf deine Erklärungen pfeif ich, denn ich kenne sie bereits. Ich kenne ja nun deine festgefahrene, unveränderbare Meinung zu diesem Thema und der Rest ist leicht herzuleiten.
Im Allgemeinen finde ich es nicht gut, dass man nie die Meinung anderer als Denkanstoß hernimmt, sondern stets nur auf seinen Vorurteilen und Ansichten beharrt (wären alle Menschen so, hätte es wohl auch keine allzugroße Evolution gegeben...)
Achja, im übrigen bin ich nicht der Meinung, dass die Menschen den Tod jemals überwinden können, auch wenn sie noch so sehr davon träumen. Denn sie werden sich vorher selbst ausgerottet haben, weil jeder denkt, er ist der Klügste, Schönste, Beste, Trallallaa.
Wer an Gott glaubt, hat meiner Meinung nach begriffen, dass Menschen nicht die Schlausten sind, sondern sie sich höchstens dafür halten. Denn wer an Gott glaubt, kennt die unermessliche Größe, die den Menschen klein macht. So bleiben wir auf dem Boden der Tatsachen.
Teetasse
Hallo Johny
Das waren gute Fragen, und auf die Antworten bin ich erst mal gespannt. Weil es Wahrscheinlich keine gibt.
Du kannst , wie es so aussieht, Antworten auf die Fragen geben, wonach die Menschheit sei Jahrtausenden sucht.
Wer hat das denn behauptet? Ich habe nie gesagt, ich könne alle Fragen der Menschheit beantworten. Bitte lies meine Beiträge genauer, bevor Du darauf ins Blaue antwortest und mir Sachen unterstellst, die ich so nie von mir gegeben habe.
Ich hätte gerne auch paar Antworten von Dir...
Ja, wär hätte da nicht gerne Antworten drauf? Da ich nie behauptet habe, allwissend zu sein, solltest Du also am besten jemanden fragen, der das von sich behauptet.
Nach wie vor stehe ich aber natürlich zu meinem Wort, all die angeblich "unerklärlichen" Sachen zu erklären, die Teetasse erlebt hat. Und nochmal zur Sicherheit, damit es wirklich alle verstehen: Ich bin nicht allwissend. Das habe ich nicht behauptet und werde es mit Sicherheit auch nie behaupten.
Tja BurnedSkin, Einbildung ist wohl auch eine Bildung und davon hast Du aber ganze Menge
Keine Ahnung, wer Dir das Recht zu so einer Frechheit gibt, aber sei Dir gewiss: Meine Bildung ist durchaus annehmbar. Dein Erziehung aber offenbar nicht, sonst würdest Du nicht solche Unverschämtheiten von Dir geben.
Gruß,
Marko
Achja, auf deine Erklärungen pfeif ich, denn ich kenne sie bereits.
Ach, jetzt auf einmal? Zuerst ist für Dich alles unerklärlich, und plötzlich kennst Du die Erklärungen bereits?
Gruß,
Marko
nurkurz5
08.07.2006, 11:57
Mit "Gläubigen" zu diskutieren ist ab einem gewissen Punkt einfach müßig. Irgendwann ziehen sie sich auf ihren Glauben zurück und verweigern den Diskurs. Es ist schon bequemer, wenn Erkenntnis und Wissen versagen auf den jeweils aktuellen Hausgott zu verweisen anstatt (sich) Nicht-Wissen einzugestehen. Klar gibt es noch Unerklärliches aber das einfach grundsätzlich als "göttliches Geschehen" zu deklarieren ist dem mittelalterlichen Geist näher als man heutzutage erwarten sollte. Andererseits - wenn man bedenkt, wie wenige Generationen das zurück liegt - ist das vielleicht doch nicht so verwunderlich.
Mal ein kleiner Denkanstoß zum Thema Glauben:
Glauben heißt "etwas nicht zu wissen" und hat als somit erstmal nicht originär etwas mit Religion zu tun.
Was das unerklärliche angeht, so sind wir uns denk ich alle einig, dass es durchaus Dinge gibt, die mit unseren heutigen Wissensstand nicht oder noch nicht zu erklären sind. Sei es nun das Leben nach dem Tod, die größe des Universums (nur um einige der hier aufgekommen Fragen aufzugreifen) oder was auch immer.
Um auf das "Glauben" zurückzukommen, so glauben viele Menschen das es eine übernatürliche Kraft gibt, ob man sie nun Gott nennt oder anders ist dabei erstmal nebensächlich, die diese unerklärlichen Dinge hervorruft.
Andere Menschen glauben, das es für diese z.Zt. unerklärlichen Dinge eine natürliche wissenschaftliche Erklärung gibt, die man zur Zeit halt noch nicht gefunden hat.
Letztenendes Glauben alle an etwas, ob nun an einen Gott oder an die noch fehlende wissenschaftliche Erklärung.
Letztenendes Glauben alle an etwas, ob nun an einen Gott oder an die noch fehlende wissenschaftliche Erklärung.
Richtig. Das ist eine gute Zusammenfassung, dem schließe ich mich gerne an.
Gruß,
Marko
Teetasse
08.07.2006, 13:46
OK. Da stimm ich zu und meiner Meinung nach ist es auch überhaupt nicht entscheiden, wer nun an was glaubt. Jeder muss für sich seinen Weg finden und (WICHTIG!!!!!!!!!!!!!!) den Weg der anderen tollerieren und respektieren und nicht in den Dreck ziehen, so wie es hier so manch einer versucht.
Ich glaub an Gott. Ja PUNKT! Es ist mir völlig wurscht, ob andre an Gott glauben oder nicht.
Zitatanfang:
Zitat:
Zitat von Teetasse
Achja, auf deine Erklärungen pfeif ich, denn ich kenne sie bereits.
Ach, jetzt auf einmal? Zuerst ist für Dich alles unerklärlich, und plötzlich kennst Du die Erklärungen bereits?
Gruß,
Marko
Zitatende
Ich sagte nicht ich kenne DIE Erklärung, sondern ich kenne DEINE Erklärung.
Zitatanfang:
nurkurz5 Mit "Gläubigen" zu diskutieren ist ab einem gewissen Punkt einfach müßig. Irgendwann ziehen sie sich auf ihren Glauben zurück und verweigern den Diskurs. Es ist schon bequemer, wenn Erkenntnis und Wissen versagen auf den jeweils aktuellen Hausgott zu verweisen anstatt (sich) Nicht-Wissen einzugestehen. Klar gibt es noch Unerklärliches aber das einfach grundsätzlich als "göttliches Geschehen" zu deklarieren ist dem mittelalterlichen Geist näher als man heutzutage erwarten sollte. Andererseits - wenn man bedenkt, wie wenige Generationen das zurück liegt - ist das vielleicht doch nicht so verwunderlich.
Zitatende
Ebenso ist es mit "NIcht-Gläubigen". Denen gehen irgendwann ebenfalls die Argumente aus und dann behaupten sie, wissenschaft sei allmächtig und man kann JEDES Phänomen erklären, auch wenn sie dafür ebenso wenig BEWEISE haben, wie wir dafür, dass es Gott gibt.
Alles in allem steht die Tatsache fest, dass es (bisher?) unerklärliche Dinge gibt, für die unser menschliches Hirn einfach nicht groß genug ist. Es ist piepsegal, ob sie für uns Gott heißen, Schicksal, wissenschaftliche Phänomene, Natur oder Hokuspokus.
Die Pso gehört im Moment noch teilweise zu diesem Bereich, weil wir sie einfach nicht bis ins letzte Detail erklären können. Ansätze sind da sowohl von der wissenschaftlichen Schulmedizin, alsauch von andersartigen Bereichen. Aber vollkommen ist das Geheimnis der Pso noch lange nicht geklärt.
Wieso hab ich einen Fleck am linken Schienbein und nicht am Rechten??????? Jaaa, das erklär mir mal bitte wissenschaftlich!
Tataaa, da hast du es selbst geschrieben! Glaube ist nicht wissenschaftlich nachweisbar:
Zitatanfang: burnedskin
[...] da sich der Glaube einer wissenschaftlichen Untersuchung entzieht.
Zitatende
Es gibt also doch Dinge, die man nicht durch die Wissenschaft geklärt werden können (deine Worte...)
Du solltest dir jetzt gut überlegen, was du hinschreibst, damit du dich nicht ins Lächerliche ziehen lässt...
Teetasse
Mir ist es egal wie ihr den Glauben zu Gott bezeichnen mögt.
Über das Thema Religion hat man sich schon seit jahrhunderten gestritten und es wird wahrscheinlich auch in der Zukunft so bleiben.
Für mich steht ganz klar fest, das mich die Beziehung zu Gott sehr weit bringt,
denn er hat mir schon in vielerlei weise geholfen.
Ihr habt eine andere Meinung, ok solche Atheisten wird es immer geben.
Aber bitte tut uns einen Gefallen, akzeptiert die Meinung der Gläubigen, anstatt sie immer negativ abzuwerten.
Vielleicht seid ihr einfach nur neidisch, auf das was ihr nicht habt, die Gläubigen jedoch schon.
Teetasse, jetzt fehlen denen die passenden Argumente
Hallöle,
ich hab mal eben kurz eine Verständnisfrage an Johny130258. Wie kannst Du Deine PSO-Betroffenheit als ein Geschöpf Deiner Phantasie abtun? Es ist doch gegeben, dass es sich hierbei um eine Tatsache handelt. Ich kann Deinen Gedankenstrang so leider überhaupt nicht nachvollziehen.
Gruß die Trine
Ich sagte nicht ich kenne DIE Erklärung, sondern ich kenne DEINE Erklärung.
Ah, also gibt es doch Erklärungen, sie passen Dir nur nicht. Dann sag das bitte auch. Weiter vorne hast Du gesagt, Dir seien Dinge passiert, die sind unerklärlich. Jetzt auf einmal gibt es doch Erklärungen dazu, sie schmecken Dir nur nicht. So kann man sich natürlich auch ein Weltbild zusammenbasteln.
Ebenso ist es mit "NIcht-Gläubigen". Denen gehen irgendwann ebenfalls die Argumente aus und dann behaupten sie, wissenschaft sei allmächtig und man kann JEDES Phänomen erklären, auch wenn sie dafür ebenso wenig BEWEISE haben, wie wir dafür, dass es Gott gibt.
Kein guter Wissenschaftler würde jemals ernsthaft behaupten, Wissenschaft sei allmächtig. Auch das hat hier niemals jemand behauptet. Allmacht kann es nicht geben. Schon mal was vom Allmächtigkeits-Paradoxon gehört?
Du solltest dir jetzt gut überlegen, was du hinschreibst, damit du dich nicht ins Lächerliche ziehen lässt...
Erstens überlege ich mir immer gut, was ich schreibe. Zweites kann ich es nicht verhindern, ins lächerliche gezogen zu werden. Ich sorge nur dafür, dass ich es nicht selber mache, das können andere besser.
Teetasse, jetzt fehlen denen die passenden Argumente
Wer ist "denen"? Was ist das wieder für eine unhöfliche Eigenart, mit bestimmten Forenteilnehmern über andere zu sprechen und sie als "denen" zu bezeichnen? Wenn Du was wissen willst, frag einfach direkt. Also lass Dir versichern: Nein, mir fehlen nicht die passenden Argumente. Traurig ist nur, dass man hier auf taube Ohren stösst, wenn man mal was erklären will. Dann heisst es nur: "Auf Deine Erklärungen pfeife ich". Gut, dass die Menschheit nicht nur aus solcher Ignoranz besteht, sonst wäre die Welt wohl immer noch eine Scheibe. Es ist nun mal einfacher, zu glauben, als nach Wissen zu suchen. http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/rolleyes.gif
Gruß,
Marko
Alte Hexe
08.07.2006, 15:05
PUUUUUHHHHH, was seid ihr alle kompliziert.
Mit vielen Sachen, die BurnSkin schreibt, bin ich auch nicht wirklich einverstanden. Aber in einem Punkt muss ich ihm absolut recht geben: LaraF schreibt von "denen gehen die Argumente aus". Das finde auch ich äußerst unhöflich "denen" gegenüber, die sich allgemein zu diesem Thema geäußert haben und NICHT so wie ihr beide (Teetasse und LaraF) so fest von ihrem Glauben an Gott leben.
Meine Meinung zum Thema Glauben habe ich hier schon kundgetan. Allerdings möchte ich euch alle bitten, die nötige Höflichkeit hier auch zu bewahren. Es stimmt, die Diskussion Kirche oder Wissenschaft ist wahrscheinlich so alt, wie diese beiden Institutionen selbst. Wir "armen,kleinen Würstchen" werden hier sicher nicht die Antwort auf ALLE Fragen der Weltgeschichte finden. Wir wollen uns doch hier austauschen und vielleicht mal kontroverse Meinungen diskutieren. Oder hab ich den Sinn dieses Forums falsch verstanden? Geht es hier nur um gegenseitige Beleidigungen und Kränkungen? Dann gebt mir bitte Bescheid, ich würde mich in dem Fall sofort von diesen Seiten distanzieren.
Diskutieren werde ich gerne weiter, auf Unhöflichkeit reagiere ich allergisch......
Habe 2 Kinder, die hätten "einen Satz heiße Ohren" bekommen.......
nurkurz5
08.07.2006, 15:27
Vielleicht seid ihr einfach nur neidisch, auf das was ihr nicht habt, die Gläubigen jedoch schon.
Ist das Zitat von Gottfried Benn? "Dumm sein und Arbeit haben - das ist das Glück". Leicht abgewandelt und freundlich formuliert "Glauben können und Arbeit haben - das ist das Glück".
Neid? Nein. Es mag sein, daß es für manche ein Weg zum persönlichen Glück ist religiös Glauben zu können. Allerdings muss man gelegentlich das rationale Denken abschalten (wollen) um es zu tun. Und das ist nun einmal nicht jedermanns Sache.
Nachtrag: Nein, ich will damit nicht sagen: wer glaubt ist dumm.
Teetasse
08.07.2006, 21:06
Schon ganz andere Töne :-) Beleidigungen find ich auch nicht gut (schon allein mein Glaube sagt mir, dass es nicht gut ist, andere Menschen zu verletzen).
Mein Glaube ist einfach ein Teil meines Lebens und wenn ich nicht mehr weiter weiß (sei es aus psychischen Gründen, oder weil die Wissenschaft noch nicht alles bis ins letzte Detail geklärt hat), dann ist Gott für mich da, gibt mir Halt und neue Kraft.
Er hat mich auch davon abgehalten mich umzubringen, meine Mutter zu ermorden oder in gewissen Situationen einfach falsch zu reagieren. Mein Glaube gibt mir in gewisser Weise Selbstdisziplin. Glaube ersetzt die fehlende Moral in diesem Leben, Glaube hat etwas mit Werten und Wertschätzung zu tun.
Vielleicht wäre es selbstverständlich andere zu achten. Aber wer hält sich dran? Mein Glaube erinnert mich immer wieder an die Werte. Für mich ist mein Leben ein Geschenk, denn hätte Gott es gewollt, hätten sich die Gene an irgendeiner Stelle meiner jahrmillionenlangen Evolution ein klitzekleines Bisschen anders verändert. Und dann hätte es uns alle NIE gegeben. Nennt es wie ihr wollt, Gott oder Natur oder sonstwie...
Jeder erklärt sich die Dinge, wie er sie gerne haben möchte. Und ich gebs zu, ja ich auch. Und wer sich das nicht eingestehen kann, der hat meiner Meinung nach verloren.
Deine Erklärung ist für mich KEINE Erklärung. Denn sie ist aus deiner Sicht entstanden mit deinen Vorurteilen, die du weder beweisen noch wiederlegen kannst, also keine erklärende Erklärung. Sie erklärt es höchstens für dich.
Und solang du dir widersprichst:
Zitatanfang: burnedskin
[...] da sich der Glaube einer wissenschaftlichen Untersuchung entzieht.
Zitatende
Es gibt also doch Dinge, die man nicht durch die Wissenschaft geklärt werden können (deine Worte...)
und mir dann dafür keine Erklärung liefern kannst, will ich auch deine Andren nicht hören.
Und jetzt geh ich Fußball schauen.
Teetasse
Scheinweltname
09.07.2006, 12:26
will mich als gläubiger Agnostiker ;) nicht in die Diskussion über Metaphysisches einreihen...aber meine Erfahrung mit meiner eigenen Therapie hat mir ein Gebot ganz deutlich vor Augen geführt: "Rede niemals in inhaltsleeren Worthülsen" (weil das total unüberlegt ist und irgendwas ganz Vages immer wiederholt, ohne dass es hilft.)
Und "kaputte Seele" ist genau eine solche. Sich zu diagnostizieren, dass die Pso an einer "kaputten Seele" liegt und man sie ja nur 'heile' machen müsste, macht alles eher noch schlimmer. Weil diese "Erkenntnis" nämlich in keinster Weise hilfreich ist, weil sie keinen Lösungsweg aufzeigt!...
Wodurch zeichnet sich eine "kaputte Seele" aus?
Psychische Probleme und (überaus) schlechte Erfahrungen haben viele Menschen gemacht...aber deren Seele ist nicht "kaputt"...die wissen, dass sie schlechte Erfahrungen gemacht haben und erkennen, wie sie ihr Verhalten, ihre Sicht auf Menschen und ihr Leben ändern müssen, um wieder glücklich zu sein.
Dass das in einem Extremfall wie schlimmer Pso kein leichtes ist, stellt niemand in Frage. Ich denke aber, dass man vor allem Glück mit anderen Menschen haben muss, um positive Erfahrungen zu sammeln.
Aber ich rate dringenst davon ab, es sich gedanklich auf blutleeren Floskeln bequem zu machen, um einen Schuldigen für die Pso zu finden.
Es muss darum gehen herauszufinden, wie es einem besser gehen kann; nicht einen Sündenbock zu finden.
Übrigens sind die "Visionen" des Pastors sowieso Binsenweisheiten gewesen. Hätte ich genauso "visionieren" können.
Swn
p.s. man könnte jetzt eine Diskussion über "Seele" anfangen...und ich könnte das mit der These tun, dass die Seele nicht verletzt werden kann! Wir machen im Leben Erfahrungen, die wir auf eine bestimmte Art und Weise bewerten, in unsere Persönlichkeit integrieren oder im schlimmsten Falle nicht vernünftig verarbeitenen. Wenn man sich "selbst hasst", dann stört das die Wahrnehmung vom eigenen Verhalten, und von Verhalten anderer einem selbst gegenüber. Man bewertet Verhalten, Aussehen, Gesten etc. anders...und in diesem Falle meistens zu eigenen Ungunsten! Da ist aber nicht die Seele kaputt, sondern die Wahrnehmung ist "defekt"!...ok, vielleicht merkt man, dass ich Verfechter der der kognitiven Verhaltenstherapie bin...aber aus einem psychoanalytischen (Freud) 'sie hatten eine schwere Kindheit' kann man eben keine Hilfestellung für Veränderungen ableiten...denn das, was nach dieser Ansicht die "Seele kaputt" gemacht hat, ist längt geschehen...
p.p.s. dass Pso durch Stress verschlimmert werden kann, gilt als von allen vertretbar, oder? Zumindest kann so eine falsche Wahrnehmung nämlich zu einer latenten Angst führen, die einen den ganzen Tag begleitet..und also immer unterrschwellig Stress herrscht. Z.B. weil man Angst vor Menschen hat (oder Angst hat, dass die Pso auffällt, dass man deswegen dumm angemacht wird, oder allgemein, dass Menschen einen ablehnen). Dadurch sind psycho-somatische (bzw. psychisch-ausgelöste körperliche) Beschwerden relativ wahrscheinlich...muss nicht Pso sein..aber Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Ausschläge sind da sehr häufig.
Scheinweltname, Du weisst ja gar nicht was ich erlebt habe, somit kannst du niemals beurteile, das es soetwas wie kaputte Seele nicht gibt.Es gibt durchaus eine!
Also halt dich da lieber raus!
Ich weiss wovon ich da rede, sonst würde ich mich nicht so weit offenbaren.Schliesslich ist es meiner Meinung nach ein sehr persönliches Thema, worüber ich sehr ungerne mit anderen rede.Es sollte nur ein Denkanstoss an euch sein, ohne andere Hintergedanken.Ohne die "ungläubigigen" versuchen runterzu machen.
Aber gut, jedem das seine!!
manch einer wird schon sehen und dann kommt das grosse Fragen, wie ich geheilt wurde.Es ist nur eine Frage der Zeit!
Ich bin davon überzeugt.
Lasst mir meine Überzeugung!
...somit kannst du niemals beurteile, das es soetwas wie kaputte Seele nicht gibt.Es gibt durchaus eine!
Wie willst Du das beweisen? Du kannst ja nicht mal beweisen, dass es eine Seele überhaupt gibt. Das wäre so, als würde ich behaupten: Morgen kommen die Marsbewohner, und sie sind rosa!
Siehst Du, was ich meine? Deine Aussage einer "kaputten" Seele ist wertlos, weil sie vom Glauben abhängt. Jeder kann sich irgendetwas ausdenken, aber wenn er es nicht beweisen kann, ist es eben nur etwas, woran man glauben muss.
Dein Glauben in Ehren, aber bitte sag nicht immer solche Sachen wie "Gott gibt es" oder "Seelen gibt es". Sag doch einfach nur, dass Du daran glaubst. Mehr kannst Du eh nicht beweisen.
Gruß,
Marko
Es gibt also doch Dinge, die man nicht durch die Wissenschaft geklärt werden können (deine Worte...)
Ich habe gesagt, der Glaube entzieht sich einer wissenschaftlichen Untersuchung. Damit meine ich nicht, man könne Dinge des Glaubens nicht erklären. Ich meine damit, dass Gläubige ihre Augen verschliessen und keine Erklärungen haben wollen, da damit ihre schöne rosarote Glaubenswelt angekratzt wird. Dadurch entzieht sich der Glauben bewusst der Wissenschaft.
Und Du selber hast weiter oben gesagt, Du willst meine Erklärungen nicht hören. Das sagt dann ja wohl alles.
Gruß,
Marko
Scheinweltname
09.07.2006, 13:52
Siehst Du, was ich meine? Deine Aussage einer "kaputten" Seele ist wertlos, weil sie vom Glauben abhängt. Jeder kann sich irgendetwas ausdenken, aber wenn er es nicht beweisen kann, ist es eben nur etwas, woran man glauben muss.ich muss gestehen, dass ich nicht die ganze Diskussion um die Götter und Seelen verfolgt hab...aber dieser dein post klang nach einem Angriff...will nur was einwerfen:
Auch wenn ich sage, dass eine Seele nicht verletzt werden kann, so kann man von mir aus denken, das es sie gibt (tue ich ja)...aber einen Gedanken halte ich für sehr wichtig in diesem Zusammenhang:
Es gibt in den Wissenschaften ein Konzept, das nennt sich Heuristik. Heuristische Begriffe sind solche, die Dinge beschreiben, die eigentlich gar nicht naturgegeben sondern nur Modelle sind, um Dinge zu erklären. Diese berühmte "ich", "es" und "über ich"-Dreiteilung kennt wohl jeder...natürlich gibt es diese Dreiteilung im Menschen nicht...man hat sie nur erfunden, um bestimmte Sachen zu veranschaulichen oder zu erklären.
In dieser Hinsicht mögen solche Begriffe wie "Seele" oder "Gott" etwas benennen, dass man faktisch nicht nachweisen kann. Dennoch kann man mit ihnen manche Dinge erklären...zumindest für sich selbst. Und was spricht dagegen, wenn man an eine Seele glaubt und alles unternimmt, damit es "ihr" gutgeht? Oder dass man nett zu anderen Menschen ist, weil man an bestimmte religiöse Gebote glaubt?
Die Grenze zu Fanatismus und Ignoranz gegenüber anders Denkenden ist fließend...aber "glauben" muss nicht unbedingt schlechter sein Wissen, vor allem in Anbetracht schwer erklärbarer Phänomene!
Also streitet euch nicht darum, ob es nu glaubwürdige Visionen oder Glauben gibt...sondern fragt euch, ob sie einen Nutzen haben für die Probleme eines scheinbar psychisch angeknacksten Menschen.
Swn
...aber dieser dein post klang nach einem Angriff...
Nein, es war nicht als Angriff gemeint, ich will mit meinen Beiträgen niemals jemanden angreifen. Ich mag nur keine Unaufgeklärtheit, da diese die aufgeklärte Welt in einer Weise bedroht, der man mit Wissen und Aufklärung begegnen muss. Man sehe sich nur all die fundamentalen Christen in Amerika an oder die konservativen Islamisten, die Wissen und Wissenschaft mit Füßen treten, sobald ihr Glaube angekratzt wird. Mit denen kann man nicht das für und wider von Glaubensfragen diskutieren, wenn ihr Glaube an sich schon ein Problem für die Weiterentwicklung der Wissenschaft darstellt. Daher mag jeder an eine Seele glauben, der sie für möglich hält, aber ich halte suggestive Behauptungen à la "Eine Seele gibt es definitiv" für gefährlich, da sie die Diskussionsgrundlage, ob es eine Seele überhaupt gibt, ungefragt (und ohne Beweise) beantwortet.
Gruß,
Marko
Teetasse
09.07.2006, 15:34
Zitat:
"Ich habe gesagt, der Glaube entzieht sich einer wissenschaftlichen Untersuchung."
Genau und das heißt, der Glaube entzieht sich einer wissenschaftlichen Untersuchung. Und genau das leugnest du doch ständig, dass es Dinge gibt, die wissenschaftlich nicht untersucht werden können.
Zitat:
"Ich meine damit, dass Gläubige ihre Augen verschliessen und keine Erklärungen haben wollen, da damit ihre schöne rosarote Glaubenswelt angekratzt wird."
Wer bitteschön sagt dir, dass Glaube eine rosarote Welt darstellt? Ich find, du solltest dich mal ein wenig eingehender mit dem Thema Glaube beschäftigen um mitreden zu können. Wenn du nicht glaubst, dann lass es, aber sage doch bitte nicht, wir verschließen unsere Augen. Du hast ja keine Ahnung!
Glaube ist nicht einfach ein Weg sich die Welt zu verschönern und alles so hinzubiegen, wie man es gerne hätte. Im Gegenteil, an Gott zu glauben heißt es, immer wieder mit sich zu kämpfen und zu ringen, ob der Weg den man wählt der Richtige ist: mein Glaube zeigt mir die richtige Richtung.
Glauben beinhaltet viel mehr als leeres Geschwätz. Durch starken Glaube kann man die menschlichen Schwächen überwinden. Leider muss ich gestehen, dass mein Glaube nicht standhaft genug ist, immer wieder kommen mir Zweifel. Aber Gott hat mich jedes Mal zurückgeholt zu sich und meinen Glauben gestärkt.
Glaube kann man einfach nicht wissenschaftlich belegen, wie du schon festgestellt hast. Und trotzdem existiert er.
Ich weiß, dass du niemals von deiner Meinung abweichen wirst (außer Gott holt sein verlorenes Schäflein zu sich zurück), aber es ist mir egal. Ich verbitte mir nur Beleidigungen jeglicher Art. Gläubige Menschen sind weder blauäugig noch dumm! Sie leben nur auf einer anderen Ebene, die nicht alle Menschen nachvollziehen können, weil sie es selbst nie erfahren haben. Das meint nicht, dass wir uns für was besseres halten. Es ist einfach anders. Zwei Welten, die man nicht miteinander vergleichen kann, die aber der jeweils andere respektieren sollte und nicht in den Schmutz ziehen (ich wiederhole mich nur ungern...).
Zitat:
"Zitat von Scheinweltname
...aber dieser dein post klang nach einem Angriff...
Nein, es war nicht als Angriff gemeint, ich will mit meinen Beiträgen niemals jemanden angreifen."
Vielleicht solltest du dir mal überlegen, wieso andere Menschen das als Angriff empfinden und du nicht.
Fundamentalismus finde ich nicht gut. Aber wenn man genau hinsieht ist der Glaube hier oft auch nur ein Vorwand um ein radikales Vorgehen zu begründen. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Glauben zu tun, sondern mit Machtgeilheit, einer menschlichen Schwäche.
Zur kaputten Seele möcht ich nur kurz sagen, dass die Menschen auch hier verschiedene Sichtweisen haben. Die Definition von Seele (die ja auch nicht wissenschaftlich nachweisbar ist), ist deswegen von Mensch zu Mensch verschieden und bei manch einem gibt es sie überhaupt nicht.
Jeder sollte wiederum die Meinung des anderen akzeptieren. Wenn er eine andere Meinung hat, kann er sie sagen, aber man sollte sein Gegenüber mit Respekt behandeln und nicht ausfallend werden.
Teetasse
Scheinweltname
09.07.2006, 17:56
dieser Beitrag ist nicht als Angriff gemeint, sondern als Provokation. LaraF wird sich in die Ecke gedrängt fühlen von soviel Contra wie bisher schon kam...und es ist eigentlich fies, dann weiter zu machen. Aber mir scheint, dass sie sich strikt gegen Gedanken wehrt, die ihr die eigene Situation bewusster machen könnten, als sie ihr bisher zu sein scheint...
Scheinweltname, Du weisst ja gar nicht was ich erlebt habe, somit kannst du niemals beurteile, das es soetwas wie kaputte Seele nicht gibt.Es gibt durchaus eine!
Also halt dich da lieber raus!
Ich weiss wovon ich da rede, sonst würde ich mich nicht so weit offenbaren.Schliesslich ist es meiner Meinung nach ein sehr persönliches Thema, worüber ich sehr ungerne mit anderen rede.Es sollte nur ein Denkanstoss an euch sein, ohne andere Hintergedanken.Ohne die "ungläubigigen" versuchen runterzu machen.
Aber gut, jedem das seine!!
manch einer wird schon sehen und dann kommt das grosse Fragen, wie ich geheilt wurde.Es ist nur eine Frage der Zeit!
Ich bin davon überzeugt.
Lasst mir meine Überzeugung!
Wir lassen dir deine Überzeugung. Aber DU willst über alles andere ja gar nicht nachdenken. Ich halte vieles von dem, was du geschrieben hast, schlicht für naiv. Nicht weil ich Gott und Religion abgeneigt wäre (eine der coolsten Personen, die mir je begegnet ist, war die Pastorin, bei der ich Konfirmandenunterricht hatte) oder weil Glaube naiv wäre. Sondern weil alle deine Aussagen inhaltsleer sind. "Eine Frage der Zeit". "Jemand, der einen besser kennt als man selbst". "Fehler sind Schwächen". "Alle Menschen sind schwach"...Keiner deiner Beiträge lässt durchscheinen, dass du dich gedanklich intensiv mit deiner Situation auseinandergesetzt hast.
Du lenkst mit diesem Glaubenskram lediglich davon ab, dass du nicht klarkommst in der Welt. Ein Zeichen für Lebensfreude ist z.B. ein großer Freundeskreis oder zumindest enige "gute" Freunde. Ich würde vermuten, dass der bei dir fehlt. Ein weiteres Zeichen ist Aktivität im Leben. Viele Hobbys haben (und sei es Briefmarkensammeln). Auch hier würde ich eine Hobby-Armut bei dir vermuten. Hast du soziale Kontakte?
Wenn du so "argumentieren" würdest wie du es tust UND Lebensfreude besitzt, dann würde ich meine eigene Argumentation als entkräftet zurückziehen...aber ich wette, die fehlt bei dir...der "Glaube" wäre dann bei dir lediglich eine Flucht. Und deine, selbst in Bezug auf Glauben, sehr oberflächlichen Phrasen deuten darauf hin, das auch hier wenig gehaltvolle Auseinandersetzung damit stattgefunden hat.
"Ich weiss wovon ich da rede, sonst würde ich mich nicht so weit offenbaren."vielleicht habe ich ja Beiträge überlesen, aber bis auf die Beschreibung deines körperlichen Zustandes hast du in diesem Thema überhaupt nichts "offenbart". Und genau das bestätigt mich in der Annahme, dass du über deine Situation überhaupt nicht nachdenkst und sich alles immer nur um "mir gehts schlecht aber Gott wirds schon richten" dreht. Du suchst nicht nach Möglichkeiten zur aktiven Verbesserung (jenseits von Medikamten von mir aus), sondern schwelgst in Selbstmitleid und wartest auf den Retter mit Heiligenschein.
Du weisst ja gar nicht was ich erlebt habe, somit kannst du niemals beurteilen...
Vielleicht überinterpretiere ich auch (du wirst natürlich aufschreien "JA, natürlich!"..einfach weil du solche Gedanken nicht zulassen willst)...aber ich denke schon, dass du nicht in einer ganz anderen Welt lebst als ich. "Das kannst du nicht verstehen" ist immer das letzte argumentlose Argument von Leuten, die sich dagegen zu wehren versuchen, Gedanken zuzulassen, die den eigenen eingefahren Gedankenmustern widersprechen.
Ingmar
Hallo Ihr Lieben!
Ich finde es sehr schwer, sich hier wirklich zu offenbaren. Es wird langsam, (mal wieder) beleidigend, Ihr stempelt Euch gegenseitig als unwissend und / oder fanatisch ab, das entnehme ich den einzelnen Beiträgen, wie sollte man sich da ehrlich offenbaren???
Ich habe Dinge erlebt, die niemand wirklich erklären kann. Und ich komme aus einer sehr rationalen Familie, lauter Wissenschaftler, Ingineure etc., und auch diese konnten keine Erklärungen geben. Nun sind wir alle sicher nicht allwissend, aber ich finde gewisse Phanomäne sind und bleiben erstaunlich!
Gern hätte ich Erklärungen, rationale, aber ich werde hier sicher nicht (mehr) mein Inneres offenbaren, damit ich als unwissend, fanatisch, der Wissenschaft "im Wege stehend" abgestempelt werden kann!!!
Allerdings, lieber Burned Skin, habe ich einige Beiträge vorher in diesem Threat die Frage gestellt, an Dich, ob Seele und Psyche für Dich das gleiche ist! Und, warum bekomme ich keine Antwort?
Ich glaube, ... an eine höhere Macht, an die Wissenschaft, an die Intelligenz der Menschen, ..., daran, dass wir eine Seele, eine Psyche, haben, die sehr verletzt werden kann, ... ! Aber ich glaube auch an den Hochmut der Menschen, die sich für die höchste Intelligenz auf der Erde halten!
Lieber Burned Skin, Menschen bringen sich um, aus niederen Instinkten, weil sie Land haben wollen, mächtig sein wollen, weil sie Sex haben wollen, mit Menschen, die diesen nicht wollen, weil sie Geld wollen und und und ... Erklär mir das mit Deiner Theorie! Wir sind intelligent, haben keine Psyche, die verletzt und zu solchen Störungen fähig sein kann? Burned, bitte, was ist es dann? Intelligenz doch wohl nicht, oder?
Du glaubst daran, dass die Wissenschaft irgendwann den Tod verhindern kann? Holla, dass nenne ich noch fanatischeren Glauben, als an eine höhere Macht zu glauben! Tut mir leid, um das zu erreichen, was müssen wir dazu tun? So allmächtig sein, dass wir den Tod übrwinden? Der Tod ist wissenschaftlich erklärbar, also überwindbar? Glaub weiter.....
Vielleicht bekomme ich ja eine Antwort auf meine Fragen, diesmal, oder hat es Gründe, dass Du meine Beiträge nicht beachtest?
Liebe Grüße von
Maike
HVielleicht bekomme ich ja eine Antwort auf meine Fragen, diesmal, oder hat es Gründe, dass Du meine Beiträge nicht beachtest?
Nein. Ich hab sie schlichtweg überlesen, entschuldige.
...ob Seele und Psyche für Dich das gleiche ist!
Ist es nicht.
...Menschen bringen sich um, aus niederen Instinkten, weil sie Land haben wollen, mächtig sein wollen, weil sie Sex haben wollen, mit Menschen, die diesen nicht wollen, weil sie Geld wollen und und und ... Erklär mir das mit Deiner Theorie!
Welche Theorie jetzt? Hab ich dazu eine aufgestellt?
Die Suche nach Macht und Sex ist nicht so schwer zu beantworten: Das sind rudimentäre Artefakte unserer "tierischen" Vergangenheit. Auch wir Menschen haben uns einmal den Gesetzen der Natur beugen müssen, und da geht es nun einmal nur darum, dass der "Stärkere" gewinnt (Survival of the Fittest). Zwar haben wir uns inzwischen ganz gut abgegrenzt und unsere Menschlichkeit entwickelt, aber trotz allem liegt das natürliche Verhalten unserer Vorfahren noch tief in unseren Genen. Ohne den Trieb der Selbst- und Arterhaltung hätten wir uns nicht dazu entwickelt, was wir heute sind, und Machthunger und sexuelle Begierde sind nichts weiter als in uns eingepflanzte "Befehle" der Natur.
Reicht Dir das als Antwort? Ich kann gern noch biologischer werden und Dir hormonell erklären, warum der Mensch sich fortpflanzen und "überall der beste sein" muss.
Wir sind intelligent, haben keine Psyche, die verletzt und zu solchen Störungen fähig sein kann? Burned, bitte, was ist es dann? Intelligenz doch wohl nicht, oder?
Doch, wir haben natürlich eine Psyche. Sie ist aber - ebenso wie unsere Genitalien - nur Werkzeug der Natur.
Du glaubst daran, dass die Wissenschaft irgendwann den Tod verhindern kann? Holla, dass nenne ich noch fanatischeren Glauben, als an eine höhere Macht zu glauben!
Wir sind bereits dabei. Der Knackpunkt, um den genetischen Schalter auf "ewig" zu schalten, ist nicht mehr weit entfernt. Denk daran, dass der Tod nur eine Methode der Natur ist, um Populationen einzudämmen bzw. eine Überbevölkerung einer einzelnen Art zu vermeiden. Für Tiere ist das auch weiterhin akzeptabel. Das menschliche Leben aber ist zu kostbar, um es mutwillig durch natürliche Umstände wie den Alterungsprozess beenden zu lassen. Der Stopp des Alterungsprozesses ist zwingend, denn der Tod ist - im wahrsten Sinne des Wortes - unmenschlich.
Tut mir leid, um das zu erreichen, was müssen wir dazu tun? So allmächtig sein, dass wir den Tod übrwinden? Der Tod ist wissenschaftlich erklärbar, also überwindbar? Glaub weiter.....
Zwei Wege werden wir beschreiten: 1. In einigen Jahrzehnten werden wir menschliche Körper ohne Bewußtsein nachzüchten können, in denen wir das menschliche Bewußstsein eines Menschen kopieren können. 2. Der genetische Aspekt, der uns altern lässt, wird abgestellt. Damit kann sich der Körper selbständig nicht nur einige Jahrzehnte regenerieren, sondern ewig.
Beide Wege zusammen sind eine gute Möglichkeit zum Erreichen der theoretischen Unsterblichkeit. Mit Allmacht hat das aber nichts zu tun! Auch an Dich die Frage: Schon mal was vom Allmachtsparadoxon gehört? Allmacht kann es nicht geben.
Wenn Du mehr wissen willst, z. B. über die während des Alterns auftretende Verkürzung der Chromosomen, frag. Es ist inzwischen ein Enzym entdeckt worden, das die Enden der Chromosomen (Telomere) schützen kann. Ein solches "Unsterblichkeitsenzym" ist (u. a.) der Schlüssel zur genetischen Unsterblichkeit und wird in einigen Jahrzehnten zur Beendigung des Alterungsprozesses führen.
Du kannst gerne denken, dass ich das alles nur "glaube" -- wahrscheinlicher als die Existenz eines Gottes ist diese Entwicklung allemal. Weil es in unserer Natur liegt, uns so zu entwickeln.
Gruß,
Marko
Teetasse
09.07.2006, 19:39
Nur mal eine Frage, burnilein: Willst du gerne unsterblich sein?
Sicher. Und Du, Teetasssilein, willst Du gerne sterben?
Gruß,
Marko
Huhu!
Oweia, diese Unsterblichkeit möchte ich gar nicht erlangen, ich will auch nicht, dass mein Bewußtsein in irgendeinen anderen Körper gesteckt wird, denn auch ein Bewußtsein altert, denke ich!
Ich denke, dass Alles vergänglich sein muss, damit Neues erschaffen wird! Bäume sterben, damit Neue Nährstoffe haben, und und und!!!
Willst Du, Burned Skin, irgendwann entscheiden, wer überleben darf, in einem unsterblichen Körper, und wer sterben muss, damit wieder "Platz" auf der Erde ist?
Ich schreibe jetzt nicht weiter, weil ich auf Themen wie "unwürdiges Leben" und so echt nicht mehr eingehen will!
Ich frage mich nur, wie das gehen soll? Wissenschaftler entscheiden über Leben und Tod, während in Ihnen noch die "Ur-Gene" hausen, was mir übrigens absolut nicht neu war und ist! Wir halten uns für die, die Unsterblichkeit erlangen können, während wir uns gleichzeitig benehmen, wie die Neandertaler?
"Hey, Alte/r, ich bin heiss auf Deine Frau / Deinen Mann! Weisste was, ist nix mit Unsterblichkeit! Du nicht!!" Tolle Aussichten, auf die ich gern verzichten kann!!!
Lieben Gruß, auch ich habe Angst vor dem Weg zum Tod, aber lieber so, als unsterblich und vielleicht mit einer Seele, die zum Fürchten ist!
Maike
johny130258
09.07.2006, 21:52
Liebe Kollegen- innen,
macht jetzt bitte einen Punkt... es reicht.
No mal kurz zu BurnedSkin: Deine Angewohnheit jedesmal die Sätze der anderen zu zitieren nervt...
und noch zu Trine; alles was ich über Selbstheilung mal geschrieben habe stammt von einem Buch, das ich auch erwähnt habe. Willst noch mehr wissen oder hat es Dein Interesse geweckt kann ich Dir gerne die genauen Daten durchgeben. Ich vermute aber, Du wolltest Deine Skepsis zum Ausdruck bringen, nicht wahr?
Und noch mal um klar zu stellen: weder das eine noch das andere hat mir geholfen und ich werde jede Chance nutzen um wieder gesund zu werden. Mit Daivonex werde ich das wohl nicht aber auch der Glaube hat nicht wirklich geholfen.
Wie auch immer...
Gruß
Johny
No mal kurz zu BurnedSkin: Deine Angewohnheit jedesmal die Sätze der anderen zu zitieren nervt...
Wie wär's mit ein bisschen Toleranz? Ich lebe ja auch mit der nervigen Angewohnheit von anderen, einfach ohne Zitate ins Blaue zu formulieren. Das Zitieren gehört zum guten Ton im Internet und erleichtert die Diskussion, da man gezielt auf Punkte eingehen kann, indem man sie vor den eigenen Text setzt.
Gruß,
Marko
Liebe Leute mässigt euch mal wieder im Ton sonst wird das hier bald auch wieder gesperrt !!
Ich denke jeder darf dran glauben woran er will .Egal ob Geister ,Gott,Ausserirdische....
Nicht alles muß widerlegt und bewiesen werden ...muß es für alles eine Erklärung geben ??
Das bei der Pso nicht jedes Mittel bei allen gleich wirkt ,wissen wir doch mittlerweile alle.Soll doch jeder für sich sein Ding finden !! Wenn Lara meint der Pastor hilft ihr oder der Liebe Gott ,so finde ich das in Ordnung (sie schadet doch keinem damit !! wen es stört, braucht es ja nicht zu lesen und geht zum nächsten Thema)
Aber der Ton hier macht die Musik und der geht zum Teil wieder unter die Gürtellinie.
Das gilt auch für dich Lara !!
Ich denke du kannst genauso wenig beurteilen wie es in jemand anderem aussieht wie wir in dir.
Also unterstell keinem "er hätte keine Ahnung !" Wir haben alle unsere Last zu tragen .Der eine mehr, der andere weniger.Der eine verdrängt es ,der andere stellt sich dem offen.Ich würde im Leben keinen von beiden kritisieren !!
Was ich als schwer betrachte ,mag jemand anderes als "Kilefitz" ansehen.
Respekt und Achtung vor der Persönlichkeit ist das Zauberwort .(und wenn das nicht klappt Toleranz )Und davon gibt es leider viel zu wenig.
Ob jemand Christ ,Moslem,Jude ist ist mir egal ,Der Mensch steht im Vordergrund ! Und wenn du an grüne Männchen glaubst, respektier ich das auch.Vielleicht mit einem schmunzeln aber ich stell dich nicht als bekloppt da !
Wenn du deinen Weg gefunden hast, freu ich mich !!
Vielleicht teilst du uns mal irgentwann mit ob er dich tatsächlich weiter gebracht hat !
nurkurz5
09.07.2006, 22:31
No mal kurz zu BurnedSkin: Deine Angewohnheit jedesmal die Sätze der anderen zu zitieren nervt...
Dich.
Ausgesprochen angenehm, wenn das jemand praktiziert weil es ungemein die Übersichtlichkeit erhöht und erheblich präzisere Diskussionen ermöglicht.
happyman
09.07.2006, 23:10
Nabend Schuppis
Mich kotzt es an nicht einfach mal andere Meinugen stehen lassen zu können. Was soll das Andere von seiner Ansicht überzeugen zu wollen? Dat bringt nix und ist absoluter Schwachsinn.
Ich lebe saugut damit meine Meinung zu haben und muss die nich jedem aufzwingen. Irgendwann lernt ihr noch echte Toleranz.
Mal als kleiner Hinweis falls jemand nich mit anderer Meinung leben kann. Es gibt die Funktion des Ignorierens hier im Forum. Wer die nutzt kann Beiträge bestimmter User (die auf der Ignoreliste sind) ausfiltern. Obs hilft weiß ich nicht. Ich für meinen Teil lese jeden Beitrag.
Wen es interressiert: Ich gehöre zu den nicht Gläubigen, hab aber kein Problem damit dass es Gläubige gibt und lasse diese sie selber sein.
Gruß
Wolfgang
nurkurz5
10.07.2006, 00:30
Nabend Schuppis
Mich kotzt es an nicht einfach mal andere Meinugen stehen lassen zu können. Was soll das Andere von seiner Ansicht überzeugen zu wollen? Dat bringt nix und ist absoluter Schwachsinn.
Ist das tatsächlich deine Meinung? Daß es absoluter Schwachsinn ist, andere von seiner Ansicht zu überzeugen? Das hat doch nicht mit oder mit mangelnder Toleranz zu tun.
Es bleibt dabei: wenn ich meine Meinung nicht zur Diskussion stellen möchte, dann ist ein Diskussionsforum nun einmal der schlechteste aller Plätze eine solche Kund zu tun. Dann schreibt man besser einen Artikel, der irgendwo als solcher abgestellt wird.
Im übrigen bin ich der Meinung, daß man andere Meinungen durchaus respektieren kann, auch wenn man sie in der Diskussion hart angeht. Oft sind aber die Originalposter außerordentlich empfindlich und fühlen sich grundsätzlich persönlich angegriffen, auch wenn es nur um ihre Meinung zu einem bestimmten Thema angeht.
Ist das tatsächlich deine Meinung? Daß es absoluter Schwachsinn ist, andere von seiner Ansicht zu überzeugen? Das hat doch nicht mit oder mit mangelnder Toleranz zu tun.
Wobei Du allerdings lediglich immer nur kritisierst, aber nicht bereit bist, auch Deine eigene Meinung zur ursprünglichen Diskussion, -die Du ja jetzt gerade so gerne hervorhebst- zu veröffentlichen...
Deine Verbalneurotik in allen Ehren, aber dann solltest Du fairerweise auch Deine eigene Meinung in dem Thread kundtun...
Lediglich Kritisieren und Meckern ist sicherlich die einfachste Art, eine Diskussion kleinzureden und zu vernichten.
Zu einer ernsthaften Diskussion gehört aber auch, seine eigene Meinung und Einstellung darin einzubringen.
BTW: Wie behandelst Du eigentlich derzeit Deine Psoriasis?
Ich finde es jedenfalls sehr gut, wenn jemand aufgrund seinens Glaubens auch seine Pso in den Griff bekommt... Einzig allein der Weg ist das Ziel...
Selbst wenn ich -für mich betrachtet- daraus keine positiven Resonanzen ziehen kann, empfinde ich es dennoch als sehr positiv, wenn jemand dies dadurch schaffen kann...
DAS ist nämlich dann wahre Toleranz...
Gruß
Eines würde mich mal interessieren... ihr diskutiert hier viel über Seele und aber auch Psyche ... wo hört bei Euch die Psyche eines Menschen auf (rein subjektiv, ohne wissenschaftliche Erkenntnisse) und wo fängt Seelenleben an?
Eines würde mich mal interessieren... wo hört bei Euch die Psyche eines Menschen auf (rein subjektiv, ohne wissenschaftliche Erkenntnisse) und wo fängt Seelenleben an?
Das Seelenleben fängt für mich dort an, wenn ich feststelle, das (um bei der persönlichen Pso-Bewältigung zu bleiben) sich mein Hautzustand wesentlich verbessert, auch ohne das ich (mittels wissenschaftlich erwiesener Medikationen) wegen meiner PSO irgendwelche ärztlich verordneten Kortikoide, Fumarate, etc, auf meine Haut schmiere...
Wenn ich mich z.B. im Urlaub wohlfühle und es meiner Haut auch ohne Rezepte, Medikamente und Anwendungen wesentlich besser geht...
DANN beginnt für mich die Kraft des Seelenlebens, auch wenn dies so mancher rein wissenschaftlich orientierter Leser jetzt einfach nicht begreifen und daher die Wirkung wieder vehement bezweifeln und abstreiten wird...
Klingt komisch, ist aber so... Mir geht's gut dabei, was schert mich also der Rest...?
Just MY 2 drachmes... ;)
Gruß
johny130258
10.07.2006, 02:17
Die Trennung von Seele und Psyche ist sicherlich nicht einfach da die beiden Begriffe auf schwermessbarem oder gar nicht messbarem Grundstoff aufgebaut sind.
Zum besseren Verständniss erlaube ich mir paar Sätze aus Vikipedia zu zitieren (Gruß an BurnedSkin und Nurkurz5):
Im Wissenschaftsbetrieb ist der Begriff der Seele meist synonym zu dem aus dem Griechischen abgeleiteten Wort Psyche. Der Begriff der Seele wird allerdings heute kaum noch verwendet, sondern es wird fast ausschließlich von Psyche gesprochen. Die Seele ist nach vorherrschender wissenschaftlicher Auffassung an ein funktionierendes Nervensystem gebunden. Sie sterbe zusammen mit dem Körper oder - beim Hirntod - auch schon vor dem Körper. Stark kontrovers diskutiert wird indes, ob die Seele das Nervensystem selbst ist oder ob die Seele eine wie auch immer geartete eigenständige Größe ist, die mit dem Nervensystem lediglich assoziiert ist.
Das ganze widerspricht wiederum meinem Glauben, der besagt, dass Seele unsterblich ist.
Und es geht schon wieder los...
Gruß
Johny
nurkurz5
10.07.2006, 08:23
Wobei Du allerdings lediglich immer nur kritisierst,
Das wir durch gebetsmühlenartiges Wiederholen leider immer noch nicht wahrer.
aber nicht bereit bist, auch Deine eigene Meinung zur ursprünglichen Diskussion, -die Du ja jetzt gerade so gerne hervorhebst- zu veröffentlichen...
Deine Verbalneurotik in allen Ehren, aber dann solltest Du fairerweise auch Deine eigene Meinung in dem Thread kundtun...
"Verbalneurotik"? Seufz.
Lediglich Kritisieren und Meckern ist sicherlich die einfachste Art, eine Diskussion kleinzureden und zu vernichten.
Zu einer ernsthaften Diskussion gehört aber auch, seine eigene Meinung und Einstellung darin einzubringen.
Es soll ruhig dein Geheimnis bleiben, warum Du nicht willens oder in der Lage bist meine "Meinung oder Einstellung" aus meinen Beiträgen herauszulesen.
BTW: Wie behandelst Du eigentlich derzeit Deine Psoriasis?
Mit nichts nenneswertem. Falls ich irgendetwas duchschlagendes entdecken sollte, werde ich das hier sicher als erstes (mit aller gebotenen Vorsicht) veröffentlichen.
Im übrigen - auch das ein Argument gegen die unwahre Behauptung weiter oben - habe ich schon des öfteren von meiner Erfahrung mit Fumaderm berichtet.
Ich finde es jedenfalls sehr gut, wenn jemand aufgrund seinens Glaubens auch seine Pso in den Griff bekommt... Einzig allein der Weg ist das Ziel...
Die Frage ist nur, ob das schon jemand einmal geschafft hat.
...und nein, der Weg ist nicht das Ziel sondern das Ziel ist das Ziel.
Selbst wenn ich -für mich betrachtet- daraus keine positiven Resonanzen ziehen kann, empfinde ich es dennoch als sehr positiv, wenn jemand dies dadurch schaffen kann...
DAS ist nämlich dann wahre Toleranz...
Zugegeben, die letzten zwei Sätze verstehe ich nicht ganz. Vor allem nicht, wie man daraus "wahre" Toleranz" ableiten kann.
Teetasse
10.07.2006, 09:24
Ja, burni, wenn meine Zeit gekommen ist, dann sterbe ich gern! Denn das Leben ist nunmal nicht dazu gemacht, ewig zu leben. Und außerdem glaube ich sowieso an ein Leben nach dem Tod, wie auch immer es aussehen mag. Nur eben findet es nicht auf dieser von Geld, Machtgeilheit und Lügen und Intrügen versauten Welt statt, sondern an einem Ort, der friedlich ist. Aber daran muss man leider glauben, um es glauben zu können.
Und so hilft mir mein Glaube allgemein, mit diesem beschissenen Leben hier klarzukommen, da nämlich wo die Macht der Wissenschaft (Medizin in unsrem Fall) aufhört.
Zitat:
""Ich finde es jedenfalls sehr gut, wenn jemand aufgrund seinens Glaubens auch seine Pso in den Griff bekommt... Einzig allein der Weg ist das Ziel..."
Die Frage ist nur, ob das schon jemand einmal geschafft hat. "
Hallo? Was erzähle ich dauernd? Ich hab meine Pso sehr wohl im Griff (naja, meistens jedenfalls)! Auch wenn sie nicht schwubs! verschwindet. Und dazu hat Gott einen entscheidenden Beitrag geleistet! Er unterstützt mich und nur so werde ich mit all dem fertig und habs nicht nötig von ner Brücke zu springen.
Wenn ich am Ende bin und nicht mehr weiter weiß, dann red ich einfach mit Gott. Auf ihn kann ich mich verlassen. Er ist immer da, wenn ich ihn brauche. Er gibt mir neue Kraft und hilft mir dabei wieder aufzustehen! Jedesmal.
Psyche st eher die wissenschaftliche Seite der Seele für mich. Seele und Psyche überschneiden sich zwar in gewisser Weise, aber Seele ist der Teil meiner Persönlichkeit, den man nicht mit Papier und Bleistift analysieren kann. Meine Seele ist etwas Zartes, Zerbrechliches, auf das man gut aufpassen muss, denn es ist nur schwer bzw, überhaupt nicht zu reparieren, wenn es mal kaputt ist.
Psyche hingegen kann man sehr wohl reparieren. Methoden gibts da unzählige. Sei es ein Psychologe oder nur die Zeit. Aber die Seele ist so zart, dass man sie nicht wieder "festschrauben" kann.
Jetzt muss ich los...
Tschööö und schönen Tag!
Teetasse
Teetasse
Ja, burni, wenn meine Zeit gekommen ist, dann sterbe ich gern!
Ja, und hast Du Dir auch mal überlegt, warum? Weil Dein Körper Dich mit Substanzen vollpumpt, die Dir vorgaukeln, Deine Zeit sei gekommen. Du "freust" Dich auf den Tod, weil die Natur keine Lebewesen gebrauchen kann, die ewig leben. Nicht Du willst sterben, sondern die Natur will Deinen Tod, und ihr Werkzeug ist Dein Hormonsystem, damit Du denkst, Du selber würdest es wollen. Das findest Du gut? Bah.
Denn das Leben ist nunmal nicht dazu gemacht, ewig zu leben.
Leben ist überhaupt nicht "gemacht".
Ich finde Deine Akteptanz des Todes grauenhaft und unmenschlich. Der Tod ist ein Mechanismus, eine Methode, eine Art der Gewährung von Lebensraum. Der Tod hat keinen Platz in unserer menschlichen Ethik. Willst Du immer wie ein Tier leben? Es ist unsere menschliche Pflicht, menschliches Leben zu bewahren. Der Tod hat einfach keinen Platz im Menschsein.
Gruß,
Marko
Teetasse
10.07.2006, 09:53
Wieso ist es unsere Pflicht menschliches Leben zu bewahren? Du willst doch jetzt wohl etwa nicht die Bibel zitieren???
Es ist natürlich zu sterben und Menschen sollten nicht vergessen, dass sie ein Teil dieser Natur sind. Und ich bin Mensch, weil ich an ein Leben nach dem Tod glaube. Du solltest damit aufhören, mich nur teilweise zu lesen, bzw. zu zitieren. Es gehört alles immer in den pragmatischen Zusammenhang!
Und meine Hormone sagen mir gar nichts. Es gibt sehr viele Leute mit den gleichen Hormonen, dich beispielsweise, die überhaupt nicht sterben wollen, weil sie Angst vor dem Tod haben. Aber ich habe danke meines Glaubes und den Glauben an das ewige Leben meine Angst überwunden. Gott hat mir mein Leben geschenkt und ich nehme es dankbar an. Doch wenn es vorbei ist, ist es eben vorbei. C'est la vie, wie der Franzose sagt. Meiner Meinung nach haben Menschen die ewig leben wollen einfach nur Angst davor zu sterben, weil sie nicht wissen, was mit ihren Seelen danach passiert (egal, wie sie Serele nun defifnieren oder ob sie ihre Existenz leugnen.)
Teetasse
Das Leben ist sehr wohl gemacht. Durch Gott oder die Natur oder sonstwen. Hätte es niemand gemacht, wäre es ja wohl kaum da...
nurkurz5
10.07.2006, 09:57
....
Und so hilft mir mein Glaube allgemein, mit diesem beschissenen Leben hier klarzukommen, da nämlich wo die Macht der Wissenschaft (Medizin in unsrem Fall) aufhört.
"beschissenes Leben"? Hallo?
Ich habe kürzlich einen Artikel über die Kindersoldaten im Iran gelesen. Auch da ist dieser fundamendalistische Ansatz, daß das Leben auf Erden eh nichts wert sei und daher die fröhlichen Aussichten auf das Leben nach dem Tod das Entscheidende ist, die Grundlage dafür, daß sie im Krieg als "Minenhunde" verheizt werden konnten. Von älteren Herren übrigens, die natürlich gerne einige Jährchen länger auf ihr eigenes Ende warten.
Manche Iraner sind hier auf dem Stand der Albigenser aus dem frühen Mittelalter und von der Grundtendenz, nämlich das eigene Leben - und das ist für Ungläubige nun mal das Einzige, was sie bewußt zu erleben erwarten - nicht zu achten, geht deine Aussage vom "beschissenen Leben" in die gleiche Richtung.
Für mich ist das Eskapismus in reiner Form. Nein - mein Leben ist nicht beschissen, es ist das einzige, das ich habe und es ist so gut, wie das was ich daraus mache.
Zitat:
""Ich finde es jedenfalls sehr gut, wenn jemand aufgrund seinens Glaubens auch seine Pso in den Griff bekommt... Einzig allein der Weg ist das Ziel..."
Die Frage ist nur, ob das schon jemand einmal geschafft hat. "
Hallo? Was erzähle ich dauernd? Ich hab meine Pso sehr wohl im Griff (naja, meistens jedenfalls)! Auch wenn sie nicht schwubs! verschwindet.
Hast du da nicht eher den "Umgang* mit der Pso im Griff aber nicht die Krankheit selbst.
Das ist ja schon gut aber eben nicht das gleiche.
Und dazu hat Gott einen entscheidenden Beitrag geleistet! Er unterstützt mich und nur so werde ich mit all dem fertig und habs nicht nötig von ner Brücke zu springen.
Wenn ich am Ende bin und nicht mehr weiter weiß, dann red ich einfach mit Gott. Auf ihn kann ich mich verlassen. Er ist immer da, wenn ich ihn brauche. Er gibt mir neue Kraft und hilft mir dabei wieder aufzustehen! Jedesmal.
Nichts gegen einzuwenden. Andere können an Gott eben nicht glauben.
Wieso ist es unsere Pflicht menschliches Leben zu bewahren?
Hallo? Was ist das denn für eine Frage? Weil wir Menschen sind!
Du willst doch jetzt wohl etwa nicht die Bibel zitieren???
Was hat die damit zu tun?
Es ist natürlich zu sterben und Menschen sollten nicht vergessen, dass sie ein Teil dieser Natur sind.
Es ist auch natürlich, wenn ein Komet auf die Erde schlägt. Oder wenn ein Vulkan ausbricht. Oder wenn ein Bär ein Kind tötet, das dummerweise in der Nähe campt. Das alles ist natürlich. Und? Ist es deswegen gut?
Und dann musst Du Dir die Frage gefallen lassen: Ist es gut, dass der Mensch stirbt, nur weil es natürlich ist?
Und ich bin Mensch, weil ich an ein Leben nach dem Tod glaube.
Was hat der kulturelle Glauben mit dem Menschsein zu tun?
Du solltest damit aufhören, mich nur teilweise zu lesen, bzw. zu zitieren. Es gehört alles immer in den pragmatischen Zusammenhang!
Du solltest damit aufhören, immer in kompakten Textblöcken zu antworten. In einer Diskussion redet man mit dem anderen und geht auf seine Punkte ein. In einer Diskussion sollte man nicht immer Monologe führen, die der andere dann nicht aufdröseln darf. Wo soll das hinführen? Willst Du diskutieren oder willst Du nur reden?
Und meine Hormone sagen mir gar nichts.
Falsch. Sie sagen und befehlen Dir alles. Glaubst Du wirklich, dass Du Dich verliebst, wenn Du jemanden magst? Oder dass Du essen willst, weil Du Hunger hast? Du bist nichts weiter als das Periskop Deiner Gene.
Es gibt sehr viele Leute mit den gleichen Hormonen, dich beispielsweise, die überhaupt nicht sterben wollen, weil sie Angst vor dem Tod haben.
Was hat das damit zu tun? Wenn ich Alkohol trinke, werde ich betrunken. Wenn ich weiss, warum ich betrunken werde, bin ich ja nicht automatisch immun gegen Alkohol. So ist es mit den Hormonen auch. Der Spiegel körpereigener Drogen ist in Dir sicher ähnlich wie in mir, nur weiss ich eben, warum er da ist.
Meiner Meinung nach haben Menschen die ewig leben wollen einfach nur Angst davor zu sterben, weil sie nicht wissen, was mit ihren Seelen danach passiert (egal, wie sie Serele nun defifnieren oder ob sie ihre Existenz leugnen.)
Also, das letzte, um was ich mir Sorgen mache, ist meine "Seele". Natürlich will ich nicht sterben! Und wenn ich mir die Trauer und Verzweiflung von Leuten ansehe, die tlw. gerade ihren langjährigen Ehepartner, ihre Eltern, ja sogar ihre Kinder verloren haben, dann empfinde ich nur Abscheu gegen den natürlichen Mechanismus, der unsere Existenz zeitlich begrenzt.
Das Leben ist das kostbarste, was wir besitzen. Es im Wert nach unten zu relativieren, weil die Natur keine ewig lebenden Lebewesen gebrauchen kann, halte ich für zynisch und falsch.
Gruß,
Marko
happyman
10.07.2006, 10:13
Ist das tatsächlich deine Meinung? Daß es absoluter Schwachsinn ist, andere von seiner Ansicht zu überzeugen? Das hat doch nicht mit oder mit mangelnder Toleranz zu tun.Nein, das ist nicht meine Meinung. Zugern hast du, einmal mehr, die dir passenden Worte ausgesucht. Ich schrieb nicht dass es Schwachsinn sei andere zu überzeugen, sondern andere überzeugen zu wollen. Selbst wenn ich anderer Meinung bin, so brauche ich für mein Ego nicht, die Ansichten des Anderen abzulehen. Selbst wenn dieser vielleicht eine sogar fachlich falsche Meinung hat, so muss ich für mich nicht haben ihn zu überzeugen.
Im übrigen bin ich der Meinung, daß man andere Meinungen durchaus respektieren kann, auch wenn man sie in der Diskussion hart angeht. Oft sind aber die Originalposter außerordentlich empfindlich und fühlen sich grundsätzlich persönlich angegriffen, auch wenn es nur um ihre Meinung zu einem bestimmten Thema angeht.Und ich bin der Meinung, dass ich respektiere und nicht haben muss "hart anzugehen". Wenn ich meine Ansicht los werden will, kann ich dies auch in netterer Art.
May be, dass ich aus deiner Sichtweise zu einfach strukturiert bin. Das ist aber dann wiederum deine Meinung und die darfst du behalten. http://psoriasis-netz.net/images/smilies/smile.gif
Nach meinem Empfinden finden sich im Leben immer Leute, die es brauchen Recht zu haben und nicht leben können ohne Recht zu bekommen. Ich jedenfalls brauche diese Art der "geistigen Onanie" nicht zum Glücklichsein.
Gruß
Wolfgang
Nein, das ist nicht meine Meinung. Zugern hast du, einmal mehr, die dir passenden Worte ausgesucht. Ich schrieb nicht dass es Schwachsinn sei andere zu überzeugen, sondern andere überzeugen zu wollen.
Entschuldige, ist das nicht Korinthenkackerei, um es mal lapidar auszudrücken? Wer andere überzeugen will, muss es doch natürlich auch wollen. Wo ist der Unterschied, ob ich jemanden überzeuge oder ob ich jemanden überzeugen will?
Überzeugen ist niemals schlimm, nur überreden. Denn wenn ich jemanden überzeuge (natürlich absichtlich), dann haben meine Argumente wohl Hand und Fuß, oder? Wenn ich überrede, dann nicht.
Gruß,
Marko
nurkurz5
10.07.2006, 10:30
Nein, das ist nicht meine Meinung. Zugern hast du, einmal mehr, die dir passenden Worte ausgesucht. Ich schrieb nicht dass es Schwachsinn sei andere zu überzeugen, sondern andere überzeugen zu wollen.
Das hatte ich durchaus so verstanden und ich präzisiere gerne: ich bin nicht der Meinung, daß es Schwachsinn ist, andere Menschen von einer Meinung überzeugen zu *wollen*, die man für richtig hält.
Warum sollte das Schwachsinn sein?
Selbst wenn ich anderer Meinung bin, so brauche ich für mein Ego nicht, die Ansichten des Anderen abzulehen. Selbst wenn dieser vielleicht eine sogar fachlich falsche Meinung hat, so muss ich für mich nicht haben ihn zu überzeugen.
Ja, das ist doch schön wenn Du diese Einstellung hast. So geht jeder seinen Weg.
Und ich bin der Meinung, dass ich respektiere und nicht haben muss "hart anzugehen". Wenn ich meine Ansicht los werden will, kann ich dies auch in netterer Art.
Durch die "" bei "hart angehen" hast Du wohl verstanden, daß es nicht darum geht sinnlos verbal auf jemanden einzuschlagen. Ich verstehe darunter Aussagen zu hinterfragen und mich nicht mit allgemeinen Geschwafel zu arrangieren sondern eben auch nachzufragen und ggfs. andere Meinungen offensiv zu vertreten.
May be, dass ich aus deiner Sichtweise zu einfach strukturiert bin. Das ist aber dann wiederum deine Meinung und die darfst du behalten.
Der Spruch mit "deine Meinung.. darfst du behalten" ist wohl einer deiner liebsten?
Nach meinem Empfinden finden sich im Leben immer Leute, die es brauchen Recht zu haben und nicht leben können ohne Recht zu bekommen. Ich jedenfalls brauche diese Art der "geistigen Onanie" nicht zum Glücklichsein.
Keine Ahnung, wo Du solche Leute triffst aber daß die Abwesenheit dieser Eigenschaft zu deinem Glücklichsein beiträgt ist eine zweifelsfrei feine Sache.
johny130258
10.07.2006, 10:54
Hi,
wenn ich mir gut überlege, ewig zu leben wäre echt geil. Und einen Ersatzkörper im Keller zu haben noch geiler. Du kannst saufen, fettig essen, schnüffeln und wenn dein Körper verbraucht ist holst du dir einen Ersatz, lässt du die Psyche/Selle aus dem alten entnehmen und in den neuen transplantieren und schwups.... bist du wieder wie neu.
Oder bei der Hinrichtung: für paar Mäuse kaufst du eine kaputte Seele von einem Obdachlosen, lässt du sie in dein Körper rein, selbst suchst du dir einen neuen, der Sack wird hingerichtet und du machst einfach weiter, cool. Anderseits, vielleicht muß man in den Knast nicht für 15 sondern für 150 Jahre?
Okay, es kann schon vorkommen, daß wenn du schon Ur-ur-uralt bist durch Zufall mit deiner Ur-ur-ur enkeltochter ins Bett steigst aber damit muß man halt leben. Oder sich Körper einer geilen Frau aussuchen und Männer scharf machen das wäre was, nicht wahr?
Meine einzige Sorge sind die Chinesen: was ist wenn sie sich vermehren wie heute aber unsterblich sind? Da ist unsere Mutter Erde bald mehr als voll. Gut, der Mond steht noch zu Verfügung aber ob sie dahin wollen?
Und als ewig junger Bursche könntest du ewig Kinder zeugen mit ewig jungen Frauen (ich hoffe aber, daß bis dies soweit ist Unterhalt an die Kinder abgeschafft wird, sonst musst du ständig zahlen und das tut weh).
Aber im Ernst BurnedSkin, ist das wirklich unsere Sorge? Ich glaube kaum, daß weder Du, noch ich, noch unsere schlaue Moderatoren mit dieser Situation konfrontiert werden von daher ist unsere Diskussion reiner akademischen Natur. Wenn ich aber die Anzahl Deiner Beiträge sehe, schliesse ich daraus, daß du gebildet bist (Bild-Zeitung?), viel Zeit zur Verfügung (Harz IV?) und viel Freude am ärgern der Mitmenschen hast.
In diesem Sinne: weiter so!!!
Johny
Ps. Das mit Chinesen hab ich aber ernst gemeint...wo sollen sie hin?
Teetasse
10.07.2006, 10:55
Leben wird doch nur dadurch kostbar, weil es ein Ende hat.
Kultur, mein Lieber ist ein wesentliches Merkmal, dass den Menschen vom Tier unterscheidet.
Ich habe nie gesagt, dass ich es gut finde! Aber es ist natürlich. Und der Mensch als Teil dieser Natur sollte sich nicht anmaßen, seinen Schöpfer ändern zu wollen. Denn das ist meiner Meinung nach sein Todesurteil.
In der Bibel steht, dass Menschen Leben bewahren sollen, aber nicht nur ihr Eignes.
Ich achte mein Leben und ich schätze es, weil es einmalig ist. Das ändert aber nichts daran, dass es nicht das Leben ist, was ich mir wünsche. Und zwar auch aus dem Grund, dass Menschen sich gegenseitig abschlachten und ihr Leben und das Anderer nicht als wertvoll betrachten. Weil der gegenseitige Respekt fehlt, die Toleranz andere so zu akzeptieren wie sie sind, sondern ihnen seine Meinung als die einzig gültige aufzuzwängen ohne Rücksicht auf Verletzungen des Gegenübers (so wie es hier schon wieder praktiziert wird). Andere unbedingt von sich überzeugen zu müssen, zeugt höchstens davon, dass man nicht über sich nachdenken kann und vielleicht auch mal seine Meinung revidieren.
Und ich rede, soviel ich will und wann ich will! Ich hab nie behauptet, dass ich hier eine Diskussion führen will mit euch, im Gegenteil. Ich fühle mich nur angegriffen und in meiner Persönlichkeit bedroht und deshalb wehre ich mich. Des hat für mich nichts mit Diskussion zu tun, wenn die Gegenseite mich nicht respektiert, so wie ich bin, sondern mir unbedingt beweisen muss, dass ich auf keinen Fall im Recht sein kann (was ich überhaupt nicht will, denn mein Glaube hat mich gelehrt, man muss nicht ständig Recht haben und wenn man es hätte, muss man nicht drauf herumreiten).
Insofern ist dieses endlose Meinungsverschiedenheit-Aufeinanderumgehacke für mich hiermit beendet. Wenn ihr nicht akzeptieren könnt, dass ich einen Glaube habe und eine andere Meinung von und über diese (sterbliche) Welt, dann bringt es rein gar nichts, mich weiterhin vor euch rechtfertigen zu wollen. Denn ich muss mich für überhaupt nichts rechtfertigen und schon gar nicht vor euch.
Ich lebe mein Leben, so wie es mir gefällt und ich glaube an das, was ich will und ich gehe mit meiner Pso um, so wie es mir passt. Und die Krankheit ist mir wurscht, wenn ich mit den Symptomen fertig werde. Gott hilft mir dabei und wenn ihr neidisch seid, kann ich euch auch nicht helfen.
Teetasse
Wenn ich aber die Anzahl Deiner Beiträge sehe, schliesse ich daraus, daß du gebildet bist (Bild-Zeitung?), viel Zeit zur Verfügung (Harz IV?) und viel Freude am ärgern der Mitmenschen hast.
Ich kläre Dich gerne auf:
1. Ich lese keine BILD-Zeitung. Welche meiner Thesen und Argumente lässt Dich auf die BILD schliessen?
2. Ich bin selbständig und arbeite 18 Stunden am Tag am Rechner. Wenn Du mir schon Arbeitslosigkeit unterstellst, dann schreib wenigstens die Sozialmaßnahmen richtig. http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/dozey.gif Der gute Mann heisst Hartz, nicht Harz. Zu Deiner Frage also: Nein, ich bin nicht arbeitslos. Ich kann mir meine Zeit einfach nur gut einteilen.
3. Ich ärgere niemanden, und schon gar nicht mit Freude.
Du hast ein Faible für beleidigende Unterstellungen, hm? http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/rolleyes.gif Wenn Du ein persönliches Problem mit mir hast, schreib mir eine Mail, aber lass diese unnötigen Provokationen hier, okay? Danke.
Gruß,
Marko
Leben wird doch nur dadurch kostbar, weil es ein Ende hat.
Das klingt eher nach einer Bauernweisheit als nach etwas nachgewiesenem. Woher willst Du wissen, dass ein unendliches Leben weniger wert ist als ein endliches?
Ich habe nie gesagt, dass ich es gut finde! Aber es ist natürlich. Und der Mensch als Teil dieser Natur sollte sich nicht anmaßen, seinen Schöpfer ändern zu wollen.
Der Mensch ist schon lange nicht mehr Teil dieser Natur. Sollen wir unsere Kinder töten, wenn wir zuviele Nachkommen haben (und fängst Du dann bitte damit an)? Sollen wir Kranke und Schwache sterben lassen, weil sie es in der Natur nicht alleine schaffen? Sollen wir Unrecht dulden und einfach den Stärksten von uns gewinnen lassen, weil er von Natur aus der Stärkere ist?
Der Mensch muss die Natur ändern, denn die Natur ist nicht unser Freund. Krankheit, Seuchen, Naturkatastrophen, all das sollen wir uns gefallen lassen, weil es natürlich ist? Nein, sage ich.
Das ändert aber nichts daran, dass es nicht das Leben ist, was ich mir wünsche. Und zwar auch aus dem Grund, dass Menschen sich gegenseitig abschlachten und ihr Leben und das Anderer nicht als wertvoll betrachten.
Und genau das passiert, weil die Menschen "natürlich" leben. Siehst Du den Widerspruch? Du kreidest das schlechte im Menschen an und willst es gleichzeitig bewahren, weil es natürlich ist. Das passt nicht zusammen.
Andere unbedingt von sich überzeugen zu müssen, zeugt höchstens davon, dass man nicht über sich nachdenken kann und vielleicht auch mal seine Meinung revidieren.
Vielleicht hat "man" auch schon sehr lange nachgedacht und erkennt die Gedanken der anderen, weil man die auch schon mal hatte und irgendwann hinter sich hat lassen können? Was ist falsch daran, wenn der Weltenumsegler, der viel gesehen hat, dem Zuhausegebliebenen sagt, die Erde sei rund? Soll er sagen: "Egal, der andere glaubt lieber, die Erde ist eine Scheibe"? Ist das nicht ein Fußtritt in das Gesicht der Wissenschaft?
Ich hab nie behauptet, dass ich hier eine Diskussion führen will mit euch, im Gegenteil.
Dann bist Du hier irgendwie falsch...
Ich fühle mich nur angegriffen und in meiner Persönlichkeit bedroht und deshalb wehre ich mich.
Oh, wer hat Dich angegriffen? Das ist nicht in Ordnung.
Wenn ihr nicht akzeptieren könnt, dass ich einen Glaube habe und eine andere Meinung von und über diese (sterbliche) Welt, dann bringt es rein gar nichts, mich weiterhin vor euch rechtfertigen zu wollen.
Keiner verlangt eine Rechtfertigung von Dir. Siehst Du von mir hier irgendwelche Rechtfertigungen? Ich erkläre und diskutiere nur.
Gott hilft mir dabei und wenn ihr neidisch seid, kann ich euch auch nicht helfen.
Schon wieder so eine Suggestivbehauptung. Wer hat wo gesagt, er sei neidisch auf Dich? Und wieso willst Du mir helfen? Wobei?
Gruß,
Marko
LEUTE !!!!!!
mit dem eigentlichem Thema hat das doch schon gar nichts mehr zu tun :o
vielleicht sollte man mal ein neues eröffnen " Vertreten der eigene Meinung,wo überschreite ich die die Grenze der indivduellen Persönlichkeit ??"
Da können wir uns dann ohne Ende Nettigkeiten um die Ohren hauen und uns all das sagen was uns gegen seitig so richtig ankotzt .Wer mit machen will tut das und wer nicht läst es !!!
Und jetzt hört doch bitte auf damit Euch gegenseitig an zu greifen.
Biittöööö ;)
johny130258
10.07.2006, 11:56
Hallo Teetasse,
ich finde Deine Beiträge interessant und respektiere durchaus DEINE Meinung. Lasst Dich nich ärgern von anderen, die meinen IMMER Recht zu haben. Versuch auch nicht, sie zu überzeugen - es ist nur reine Zeit- und Energieverschwendung, sie wissen sowieso alles besser.
Ich würde mich freuen Deine Beitrge weiterhin in diesem Forum lesen zu können.
Liebe Grüße
Johannes
Und jetzt zum Arbeitstier BurnedSkin: Marko, ich gebe Dir Recht, mir ist ein Schreibfehler unterlaufen. Der Mann heißt natürlich Hartz und nicht Harz, ich müsste das eigentlich wissen, schließlich arbeitete ich mit ihm in einem Verein. Ich schreibe aber grundsätzlich "blind" und es kommt leider vor, daß ich einige Schreibfehler endecke, nachdem ich meinen Beitrag abgeschickt habe... bitte um Nachsicht.
johny130258
10.07.2006, 11:59
Und doch trotzdem,
BurnedSkin, Du bist mir noch eine Antwort schuldig:
WOHIN MIT DEN CHINESEN?
Gruß
Johny
nurkurz5
10.07.2006, 12:20
Und doch trotzdem,
BurnedSkin, Du bist mir noch eine Antwort schuldig:
WOHIN MIT DEN CHINESEN?
Gruß
Johny
Die Chinesen haben schon lange Erfahrung mit strikter Geburtenkontrolle. Die bekommen das schon irgendwie in den Griff.
WOHIN MIT DEN CHINESEN?
Das ganze Problem der Überbevölkerung ist nur durch die Besiedelung anderer Planeten zu lösen. Wir müssen unsere Forschung so schnell wie möglich auf das Terraforming konzentrieren, damit wir die Menschheit ausbreiten können. Die Erde müssen wir so schnell wie möglich verbrauchen, um den Sprung ins All zu schaffen.
Das ist sicher kein leichter Weg, aber unser einziger. Die Erde wird spätestens in einigen Jahrtausenden untergehen, wenn unsere Sonne zur Nova oder zum Roten Riesen werden wird. Werden wir bis dahin keine anderen Planeten besiedelt haben, ist es aus mit der Menschheit. Daher ist der Weg ins All der einzig vernünftige.
Und da wir dort genug Platz haben, können wir dann auch die Unsterblichkeit ohne Platzprobleme Realität werden lassen. Das Hauptproblem ist dabei die Reihenfolge der Prioritäten -- wir müssen möglichst neue Lebensräume schaffen, bevor wir die Unsterblichkeit erreichen können, sonst kommen wir in ein ethisches Dilemma.
BurnedSkin, Du bist mir noch eine Antwort schuldig...
Du mir auch. Welche meiner Beiträge lassen Dich auf die BILD-Zeitung schliessen? Und wer hat behauptet, dass ich Antworten auf die Fragen geben, wonach die Menschheit sei Jahrtausenden sucht?
... bitte um Nachsicht.
Normalerweise kein Thema, Rechtschreibfehler macht jeder mal. Aber die Umstände waren in diesem Zusammenhang doch etwas... erheiternd. http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/wink.gif
Gruß,
Marko
Alte Hexe
10.07.2006, 12:44
Ich nochmal.....
Möchte hier mal Suzane Recht geben, vom eigentlichen Thema sind wir meilenweit entfernt. Es ging doch hier um Visionen und den Glauben an Gott.
Abschließend möchte ich mich dazu nur noch einmal so äußern:
Wenn die jenigen unter euch, die fest an Gott glauben,sich auch an Visionen und deren Auswirkungen festhalten, so werde ich das natürlich akzeptieren. Allerdings sind auf Grund der daraus resultierenden Diskusion einige Fragen aufgeworfen worden (für mich).
Müsste es dann nicht so sein, dass ihr die PSO als Prüfung eures Gottes ansehen müsst? Und wenn es "seine" Prüfung ist, dann seid ihr gefordert, Hilfe zu finden. Und nicht "ihn" um Hilfe zu bitten.... das wäre doch Paradox.
Und jetzt werd ich noch mal persönlich: was habe ich als 2jähriges Kind eurem Gott getan, dass er mich so prüft?
Ihr habt von mir aus jetzt 6 Wochen Zeit, euch hier verbal die Köpfe einzuschlagen.... ich mach erstmal Urlaub...
Schönen Stressfreien Sommer euch allen
Die Alte Hexe Inka
Lieber Burned Skin!
Wieder einmal hast Du einen meiner Beiträge überlesen, und nicht geantwortet! Das ist aber schon etwa zwei Seiten her und somit wohl hinfällig! Ich komme eben nicht dazu, regelmäßig hier zu lesen, deshalb ist es mir erst jetzt aufgefallen!
Nun aber ein paar neue Gedanken, auf die Du ja vielleicht reagieren magst? Und diese gehen wieder mehr auf das eigentliche Thema dieses Threats ein, hoffe ich!
.....
Ich arbeite, wie schon mehrfach erwähnt, durchaus auch mit psychisch Kranken. Für mich existiert also durchaus eine Seele und/oder eine Psyche, diese kann verletzt werden, erkranken, aber auch heilen oder gesunden!
Ich habe an mir gearbeitet, und ich habe etwas festgestellt: Ich tue jetzt Dinge, die allgemeingültig als "gesund" gelten, ich esse gesünder, bewege mich mehr, gehe an die frische Luft, dosiert auch in die Sonne, creme mich ein, okay, das sicher noch mehr als Leute, die keine Pso haben! Und mit diesen kleinen Maßnahmen besserte sich die Pso bei mir ein wenig, ohne "harte Drogen"!
Wow, aber es reichte nicht, und ich fange an, meiner Seele gutes zu tun, Einstellungen zu ändern! Ich "muss" mich nicht schon wieder eincremen, nein, ich geniesse es, mir etwas Gutes zu tun, mich mit gut riechender "Niveacreme" :) einzuschmieren! Ich "muss" nicht, ich "möchte"!
Und jetzt mache ich echten Seelenstriptease hier! (Viel Spaß dabei, mich dafür hier zu zerreissen)!!!:
Ich habe herausgefunden, welchen Zweck der Ausbruch der Krankheit bei mir erfüllt hat! Ich stand im Mittelpunkt, egal, ob positiv, oder negativ, oder mitleidserregend! Ich war Gesprächsthema, ich wurde gesehen! Und ich wurde versorgt! (In meiner Familie musste man augenscheinlich immer krank sein, um gesehen und umsorgt zu werden!)
Die Krankheit war außerdem Ausrede für Vieles: "Komm mir nicht zu nahe, fass mich nicht an! ... Ich kann dies oder das nicht, weil ich krank bin! ..."
Ich bin dahinter gekommen, und ich habe meiner Krankheit das Recht gegeben, sich zu verpissen, wohin auch immer! Ich weiss, sie ist immer genetisch gesehen in meinem Körper, und im unpassenden Augenblick wird sie auch immer mal wieder auftauchen, wenn sie glaubt, dass ich sie brauche. Aber ich werde und kann versuchen, all die Zwecke, die sie anscheinend für mich erfüllt hat, allein, ohne Krankheit, zu erreichen und zu bekommen! Dafür kann und muss ich nur mein Verhalten ändern! Ich muss mich nicht mehr hinter meiner Krankheit verstecken, ich brauche sie nicht mehr!
Und siehe da, die Pso geht langsam aber sicher, sie wird kleiner! Vielleicht geht sie nicht ganz, dafür sind wir schon zu lange "Freunde" geworden, aber sie muss mir nicht mehr auf den Geist gehen, um mir zur Seite zu stehen!
Komisch was? Und das hat nichts mit Seele zu tun? Und den Einfluß dieser auf meine Gesundheit? Ich finde, doch!!!
.....
Und noch etwas für Dich, Burned Skin:
Den Tod überwinden?
Du hast geschrieben, Du hättest erlebt, wie Menschen drunter gelitten haben, wenn sie jemanden (durch Tod) verloren haben! Bist Du deshalb so fanatisch hinterher, den Tod zu überwinden? Was konntest Du nicht aushalten? Dass Du jemanden verloren hast, oder dass die anderen so unter einem Verlust gelitten haben, und Du ihnen in der Trauer nicht helfen konntest? Haben sie an Gott oder etwas anderes geglaubt, und sind trotzdem fast an Tod zerbrochen? Deshalb dieser Fanatismus?
Mein Seelenstriptease Nummer Zwei folgt: Bitte, ich habe vor vier Jahren den bis dahin wichtigsten Menschen in meinem Leben verloren: Meinen Vater! Ich habe gedacht, es bringt mich um, gelitten wie Sau, nur zeitweise Kraft im Glauben an höhere Mächte gefunden, teilweise fast durchgedreht und die Realität verloren, zeitweise durch Menschen, die gar keinen Sinn mehr für dir Realität haben, beeinflussen lassen! (Die durchaus negative Seite des Glaubens!)
Aber ich habe es überstanden, es hat mich erwachsener werden lassen! Ich muss jetzt auf eigenen Beinen stehen, und ich kann es auch (fast)! Menschen kommen und gehen, und der nächste Verlust wird mich nicht wieder gleich mit töten können! Nein! Ich kann nichts und niemanden festhalten und an mich binden, das weiss ich jetzt!
Menschen verlassen uns auch aus anderen Gründen, nicht nur, weil sie sterben. Und dass tut oft mindestens genau so weh! Meine große Liebe hat mich verarscht, mich verlassen und psychisch gequält! Ich wollte ihn trotzdem dummerweise halten. (Die Hormone, hm? ;) ) Und letztendlich ist er glücklicherweise gegangen! Aber auch dieser verlust hat mich fast an Rande des Wahnsinns gebracht!
Burned Skin, wenn Du den Tod verhindern willst, damit niemand mehr unter dem Verlust eines Menschen leiden muss, wie willst Du verhindern, dass man von jemandem verlassen wird, weil er er/sie/es uns verlassen will? Gehirnströme beeinflussen? Festbinden? Du kannst den Schmerz nicht verhindern, der durch Verl