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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vision deutete auf kaputte Seele hin!!


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Mulle
10.07.2006, 13:53
Hallo Burned Skin!

Sicherlich brauche ich auch keine Verluste in meinem Leben, und Trauer gehört nicht zu den Gefühlen, die mich anmachen! Aber sie gehört zum leben dazu!

Dein Vergleich mit der grünen Ampel und dem Hubschrauber hinkt ja wohl etwas! Wenn ich etwas in meinem Leben erfahre, was mich unglücklich macht, und ich denke, dass es sich auch auf meine Haut auswirkt, hat es direkten Einfluss auf mich und meinen Körper, oder?

Du bist Anhänger der Einflüsse der Hormone auf unseren Körper und unser Handeln!Schon mal was von Stress gehört, und Adrenalin-Ausschüttung und so? Oder Schilddrüsenhormone? Gewisse Hormon-Veränderungen können auch zu trockener Haut führen! (Wechseljahre sind ein Beispiel!)

Dass Stress zu Hormonveränderungen führt, weiss man ja wohl, das ist sogar WISSENSCHAFTLICH, bewiesen! Genau so, wie Hormone sich auf das Verhalten auswirken (können)! (Depressionen direkt nach Geburten und so!)

Also, stehen Verhalten und Hormone ja wohl in einem Zusammenhang, und somit auch die Psyche im direkten Zusammenhang zum Körper? Oder?

Ich suche also nicht Gründe in meinem Umfeld, die meine Pso beeinflussen können, sondern in meinem eigenen Gefühlsleben, und dieses kann ich beeinflussen!

Das Beispiel mit der Ampel ist somit absoluter Schwachsinn! Halte mich nicht für so bescheuert, dass ich für alles Gründe suche, die in meinem Verhalten liegen!!! Es gibt Zufälle, es gibt äußere Faktoren, die die Pso beeinflussen, aber es gibt auch innere! Ich habe Pso, ich werde sie immer haben, weil das genetisch so festgelegt ist, aber ich denke, ich kann die Symptome (noch) irgendwie beeinflussen!

In diesem Sinne: Liebe Grüsse!

Maike

Marko
12.07.2006, 10:53
Sicherlich brauche ich auch keine Verluste in meinem Leben, und Trauer gehört nicht zu den Gefühlen, die mich anmachen! Aber sie gehört zum leben dazu!

Woher kommt diese Akzeptanz des Grauens? Wenn etwas schlecht ist, warum nichts dagegen tun? Warum es akzeptieren und sagen, es gehört dazu, wenn man es doch ändern wird können? Sollen wir auch AIDS nicht mehr erforschen, weil es ja "zum Leben dazugehört", dass Menschen daran sterben? Oder Krebs?

Also, stehen Verhalten und Hormone ja wohl in einem Zusammenhang, und somit auch die Psyche im direkten Zusammenhang zum Körper? [...] Das Beispiel mit der Ampel ist somit absoluter Schwachsinn!

Warum gleich so aufgebracht? Ich habe nie bestritten, dass Stress Auswirkungen hat auf die Psoriasis. Du sagtest aber:

Komisch was? Und das hat nichts mit Seele zu tun? Und den Einfluß dieser auf meine Gesundheit? Ich finde, doch!!!

Und darauf bezog sich meine Antwort. Wieso fängst Du von Hormonen und Wechseljahren an, wenn ich die Existenz einer Seele in Frage stelle?

Halte mich nicht für so bescheuert, dass ich für alles Gründe suche, die in meinem Verhalten liegen!!!

Ich halte Dich nicht für bescheuert. Habe ich nie behauptet und werde ich nie tun. Nur vorschnell bist Du, zumindest im Moment. Deine gesamte Aufruhr basiert auf einem Missverständnis: Anstatt mich anzufahren, schau bitte nochmal, was Du geschrieben hast und was ich darauf (!) geantwortet habe -- und lege mir bitte keine Sachen in den Mund, die ich so nicht gesagt habe.

Gruß,
Marko

sabrina75
12.07.2006, 11:00
Hallo an alle,
was ist das für ein Kindergarten hier.Jeder kann doch denken was er will.Aber hier wird ja jeder irgendwie runter gemacht,und das finde ich nicht schön.
Wir sind doch alle Erwachsene Leute,oder???
So ,nun noch einen schönen Tag.
Gruß Sabrina

Mulle
12.07.2006, 11:48
Hallo an Alle, hallo Burned Skin!

Zurück zum Thema, ohne jemanden anzugreifen!!!

Aaaaaaaalssssooooo:

Ich denke, Seele und Psyche ist (fast) das Gleiche, also werde ich die Begriffe hier nicht unterschiedlich benutzen! Den Begriff Seele kenne ich eher aus religiösen oder esoterischen Bereichen, Psyche scheint eher im therapeutischen Umfeld benutzt zu werden. Aber ich habe das Gefühl, irgendwie bezeichnet es das Gleiche!

Kurz zusammengefasst:

Es ist bewiesen, dass psychische Befindlichkeiten sich auf Hormone auswirken, und umgekehrt. Hormone wiederrum beeinflussen den Körper, unter anderem auch den Zustand der Haut! (Nochmal: Der Beweis dafür ist z.B., dass viele Frauen (Männer auch???) in den Wechseljahren unter trockener Haut leiden!)

Wenn Psyche und Körper in einem so engen Zusammenhang stehen, über Hormone, oder wie auch immer, dann ist der Körper doch über den psychischen Zustand auch beeinlußbar, oder? Dies, und nichts anderes glaube ich!

Aber ich gebe auch zu bedenken, dass nur jeder für sich allein wirklich herausfinden kann, was er ändern kann, um sein psychisches Befinden zu verbessern, so er dass denn für nötig hält. Vielleicht einfach mal versuchen, sich nicht bei jeder Kleinigkeit aufzuregen! Einstellungen ändern? Mal Auszeiten gönnen, um "Luft zu holen"???

Wenn man dazu Hilfe von Außen sucht, finde ich das sehr okay, manchmal findet man den "Knoten" nicht allein, den man auflösen muß, um besser klar zu kommen. Aber hier ist echt vorsicht geboten, es laufen viele, viele Scharlatane rum, ob in der Esoterik, Religion oder auch bei Psychologen und Therapeuten! (Siehe Zeitung, der "liebe" Doktor Rath mit seinen Wundersäften sitzt auch schon wieder vor Gericht!)

Bitte zweimal hinsehen, bevor man aus lauter Verzweiflung jedem Wunderheiler hinterher rennt! Gerade chronisch Kranke sind hier doch geeignete und gutgläubige Opfer, weil man schon soviel versucht hat, und immer glaubt, das nächste mal muß doch endlich etwas helfen! Oder??? Und vieles hilft ja auch erstmal, warum auch immer... Und dann? Es scheint bei Alternativen Methoden genau wie bei der Schulmedizin immer wieder Rückfälle zu geben!

Lieber Burned Skin, natürlich wäre es ein Traum, wenn es ein Medizinisch Erforschtes Mittel gegen die Pso gäbe, irgendwann! (Das Thema "Unsterblichkeit" lasse ich jetzt bewußt weg, da haben wir einfach unterschiedliche Meinungen!) Aber noch gibt es eben keins, was mir hilft und was ich vertrage, und das scheint vielen anderen auch so zu gehen! Also muss ich im Hier und Jetzt mit der Pso leben, und Wege suchen, die mir helfen, und die mir das Leben mit der Pso erleichtern! Ich habe jetzt diese Scheiss-Krankheit, und nicht, wenn die Wisschenschaft entsprechend weit ist. An die Wissenschaft zu glauben, und daran fest zu halten, ist ja ein Weg, aber der nützt mir jetzt nichts!!! Ich weiss nicht, wann die soweit sind, vielleicht werde ich das nie erleben, also muss ich jetzt meinen Weg zwischen Wissenschaft, eigenem (Er-)Leben und Glaube finden!

Dies sei mir doch erlaubt, oder? Und wenn ich glaube, die Krankheit soll mir zeigen, dass ich etwas an meinem Leben ändern muss, dann ist das eben auch mein Weg! Es gibt Genetik, es gibt Zufälle, aber es gibt Dinge, die mit mir und in mir passieren, die ich durchaus beeinflussen kann! Es liegt an mir!

Dick bin ich auch nicht nur, weil meine Familie zum dick werden neigt (Genetik), und weil man mir Essen als "Trösterchen" anerzogen hat (Psyche), sondern weil ich mir im Hier und Jetzt gerade eine halbe Tafel Schokolade reingepfiffen habe (Verhalten)! Und das könnte ich beeinflussen, jetzt, hier!(Beeinflussbarkeit meines Verhaltens und meiner Einstellung!) Ich habe gerade gelesen, es gibt ein Mittel, was bei Mäusen schon wirkt, das den Hunger absolut stoppen kann (Wissenschaft), aber das wird in frühestens fünf Jahren auf den Markt kommen! (Stimmt wirklich!). Ich kann natürlich so lange auf die Wissenschaft warten, daran glauben, und weiter rund um mich zu fressen, und an Verfettung sterben, bevor es soweit ist!

Auch ein Weg! Nicht nur, dass ich die Verantwortung für mich und meinen Zustand dann ganz abgebe, nein ich werde auch noch tot sein, bevor man mir helfen kann! Ich glaube nicht, dass ich das will! Ein wenig Eigenverantwortung in allen Lebensbereichen sollte man doch schon an den Tag legen. 0der?

Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt! Einer glaubt an Gott, einer an Vorhersehung, einer an die Wissenschaft, einer an Engel, einer an nichts....! Fangen wir doch endlich mal wieder an, an uns selbst zu glauben!!! Auf uns selbst zu hören!!! Und zu tun, was uns gut tut!!!

In diesem Sinne: Eine schöne Woche noch!

Maike

johny130258
12.07.2006, 14:41
Hi alle zusammen,

meint ihr, daß das schöne Wetter noch anhält? Ich habe Anfang August Urlaub, fahre ans Meer und ich würde natürlich gerne Sonne meine Haut zeigen. Hmmmm, mal gucken, vielleicht hab ich doch Glück, drückt mir die Daumen

Gruß an alle Sonnenhungrige


Johny

Spaghetti
12.07.2006, 16:26
Juhu, ich melde mich auch mal kurz dazu ... von wegen Hormonschwankungen ...
Bin in den "Wechseljahren", habe die wüsteste Zeit meiner Pso-Karriere, wehre mich mit Krafttraining und Ballistol dagegen ... und ich sag Euch was: ICH WERDE GEWINNEN ! :)

Nix is kaputt ... nix is Vorsehung ... nix is fix :cool:

Ich schicke Euch sonnige Grüße, Spaghetti :)

LaraF
01.08.2006, 01:25
Hallo alle zusammen,
ich möchte mich noch einmal zu meinem Beitrag "kaputte seele" äussern.
Wer wieder etwas dagegen einzuwenden hat, braucht ja nicht weiter lesen.

Bevor das Thema erneut Diskussionsstoff bietet und man von Betroffenen psychologisch bewertet wird, möchte ich mich nicht mehr ins Detail äussern.(Wenn Fragen auftreten, bitte per PN anfragen)

Habe seit geraumer zeit bemerkt das sich die Pso vom Acker macht und die Stellen auf dem Körper immer blasser werden.
(und dazu muss ich sagen, das ich momentan keine therapie anwende, nur stinknormale körperlotion!!!)
Ich habe 4 Jahre ohne einer beschwerdefreien Zeit gelebt und das hat ein Ende!
Denke das ich mich auch von diesem Forum verabschieden werde, denn ich bin mir zu 100% sicher , das die Pso nie mehr wieder kommt.

Ich bin kein typischer Psoriatiker und wer sich jetzt denkt, das es immer Schubfreie Zeiten im Leben eines Pso-kranken gibt,und ich mir jetzt keine Heilung einbilden sollte,der jenige hat sich getäuscht.

Ich habe meinen Weg der Heilung gefunden.
Pso ist in meinen Augen eine Psychosomatische Erkrankung und sie wird nicht durch Creme oder Immunsuppressiva geheilt.Menschen die Pso haben, haben auch einen Knacks in der Psychie!!!!Das ist ja kein verbrechen.

Bei jedem Menschen äussert sich eine Psychische erkrankung anders!
der eine bekommt Morbus chron der andere Haarausfall , der andere Pso.
Es ist so einleuchtend, da braucht man noch nicht mal einen IQ vom Genie!
man braucht nur einzugestehen, das man eben ein psyocho Problem hat, mehr nicht!
dann hätten wir weitaus weniger psoriatiker in Deutschland!
aber das fällt vielen wohl schwer! Mal seine Schwächen zuzugeben.


Bevor jetzt erneut irgendwelche Kommentare kommen, wie : " das ist ein Gendefekt,und kein Psychoproblem bla, bla , bla,..."

höre ich lieber auf und genieße meine schöne neue Haut und mein wieder gewonnenes Leben ;)

Lara

LadyArmadia
01.08.2006, 02:21
Hallo ihr Lieben,
ich wollte gerade ins Bett, da bin ich auf diesen Beitrag hier gestoßen. Ich habe mich köstlich amüsiert und trotz meiner Müdigkeit bis zum Ende gelesen. Es ist immer wieder interessant zu beobachten, wie Diskussionen geführt werden. Besonders interessant finde ich immer wieder, dass viele Menschen gar nicht in der Lage dazu sind, sondern gleich bei der Darstellung einer anderen Meinung beleidigend oder ausfallend werden, weil ihnen die Argumente ausgehen, schade eigentlich. Als wenn die Beleidigung dazu führen würde, dass man seine Meinung ändert....Ich werde natürlich hier niemanden benennen, denn sonst löst es wieder eine neue Diskussion aus, die eh zu nichts führt, aber was ich Burned Skin noch sagen wollte: Ich würde jederzeit mit dir diskutieren wollen!Weiter so!

nurkurz5
01.08.2006, 09:50
da braucht man noch nicht mal einen IQ vom Genie!


Nein, nein - brauchst Du gewiss nicht. Träum weiter!

Suzane
01.08.2006, 10:14
Hmm Lara ,dazu kann ich nur sagen "Schade !" ich hoffe das du den Mut haben wirst zurück zu kehren ,wenn du feststellst das du Unrecht hast.Sollte mich wundern wenn du all deine Probleme in den letzten 2 Wochen geklärt haben solltest.... versteh mich nicht falsch,ich würde es dir von Herzen gönnen ....aber leider sollte dir bei deinem IQ dann aufgefallen sein das es nicht so ist wie du schreibst.
Viel Glück für die Zukunft und vielleicht hören wir ja mal wieder was von dir !

Marko
01.08.2006, 10:21
Ich bin kein typischer Psoriatiker und wer sich jetzt denkt, das es immer Schubfreie Zeiten im Leben eines Pso-kranken gibt,und ich mir jetzt keine Heilung einbilden sollte,der jenige hat sich getäuscht.

Ich wünsche es Dir.

Menschen die Pso haben, haben auch einen Knacks in der Psychie!!!!Das ist ja kein verbrechen.

Aber eine ziemliche Anmassung. Und kein bisschen beweisbar.

Mal seine Schwächen zuzugeben.

Das soll alles sein? Mit Verlaub, ich habe jede Menge Schwächen, das weiss ich nicht seit gestern. Ich hatte nie Probleme, das zuzugeben. Die Psoriasis zeigt sich davon aber recht unbeeindruckt.

Gruß,
Marko

Teetasse
01.08.2006, 11:10
LaraF, Schnukkiputzi,
Ich würd es dir wirklich wünschen, dass die Pso wegbleibt. Aber ich hoffe, deine kleine Sicht durch die rosarote Brille führt nicht wieder zu einer psychischen Störung, wenn du ausversehen mal am Rand vorbeischielst und die Realität wieder wahrnimmst.

Schon viele hatten hier eine "erscheinungsfreie" Zeit, und? Gut bei einigen hat sie wohl ein wenig länger angedauert, bei einigen wenigen (meist eher über 50) ist sie tatsächlich weggeblieben.
Theoretisch kannst du also recht haben (Mal deinen IQ außenvorlassend), jedoch in der Wirklichkeit liegt diese Wegbleib-Wahrscheinlichkeit wohl in etwa bei 0,003 %. Es ist nicht ganz Null, was dir Anlass zur Hoffnung schenkt. Aber es ist nicht gerade ein wahrscheinliche Wahrscheinlichkeit.

Auch ich kenne sehr wohl meine Probleme und ich steh dazu. Und doch lassen sich manche Probleme nicht ganz so einfach lösen, wie du dir vielleicht vorstellst.
Ich jammer nicht rum, ich akzeptiere sie und versuche zu ändern, was zu ändern ist. Aber wie auch bei Burni (erstaunlicherweise muss ich ihm zustimmen *frechgrins*) meine Pso intressiert des n feuchten Kehrricht, ob ich mit meinem Leben zurecht komme oder nicht.

Aber mir ist es egal. Denn ich kämpfe nicht mehr gegen meine Pso, sondern ich lebe mit ihr. Klar gibts ab und zu mal 5 Minuten, wo sie mich nervt, aber da gibts auch noch so einige andre Kandidaten... Und ich lebe mit ihnen, allen. Denn: c'est la vie (wie der Franzose sagt). Und ich lebe gern, auch wenns Dinge gibt, die mir nicht immer passen.

Ich wünsch dir alles Gute und wir hier sind immer für dich da.
Teetasse

LaraF
14.04.2007, 09:06
hallo ich möchte mich nocheinmal dazu äussern wie es mir nach der prophezeiung bzw vision körperlich bzw psychisch geht.Nach dem gewissen Tag als ich die Vision von dem Pastor bekam sah ich wie die schuppenflechte täglich immer mehr verabschiedete und jetzt abgeheilt ist.ICH BIN ENDLICH FREI DAVON! Ob mans glaubt oder nicht.Nicht nur das sich mein Körpergefühl verändert hat.es ist weit mehr als eine körperliche Sache gewesen.Weit mehr.Ich habe gelernt mich und meinen Körper lieben zu lernen und habe Gott um Vergebung gebeten das ich mich damals gehasst habe.Habe gott darum gebeten mir ein anderes Körpergefühl zu geben damit ich mich endlich annehmen kann.Es war keine Sache von paar Tagen.Ich kämpfe immer noch damit (manchmal kommen auch noch Gedanken,wie schlecht ich eigendlich bin-aber ich überwinde diese schlechten Gedanken,indem ich laut auspreche wie wunderbar mich Gott geschaffen hat.ich denke das es wichtig ist das mans nicht nur laut bezeugt sondern auch dieses Gebet der Vergebung spricht)
Ich habe so viel gegen die Pso unternommen,doch nie bin ich auf die Idee gegekommen das dies die ursache allen Schreckens ist.es sind nicht viele Monate vergangen seit dem ich die Vision erhielt was Gott von mir hält und wie ich mich korrekt verhalten muss,aber sehr hilfreiche Monate wo ich meinem Ziel immer stück für stück näher kam.Ich kann mich nach vielen Jahren auf den Sommer freuen.diese Freude ist mir schon völlig fremd geworden.Eigendlich zählte ich schon immer die Tage bis die kühleren Tage kommen damit es nicht auffällt wenn man lange sachen trägt.Dieses Jahr wird anders und ich freue mich zum ersten mal nach Jahren darauf!
Für die jenigen die meinen Beitrag nicht von anfang an gelesen hatten,möchte ich noch einiges zum krankheitsverlauf von mir sagen.Ich war von Kopf bis zum zeh betroffen und niemand konnte mir helfen.Jahre lang ging ich so durchs leben,durch meine jugend!und verpasste sehr viel! Trotzt aller menschlichen bzw ärztlicher Bemühungen wurde die Haut nicht ein stück besser.Aber Gott kann heilen und nicht nur in unseren Vorstellungen sondern real!
ich habs am eigenen Leib erlebt und kanns nur bezeugen!
Es ist ein persönliches Zeugnis von mir und wer Fragen hat kann sich auf jeden fall bei mir melden und sich nur trauen.
lieben gruss lara

Alena0
17.04.2007, 19:47
Hallo,

hab mich gerade erst hier angemeldet, aber auf den Beitrag muss ich eingehen! Ich will nicht abstreiten Lara, dass Du eine Verbesserung der Haut hattest nachdem Du diese "Pastor-Geschichte" gemacht hast. Die Seele (wie z.B. Stress auch) können durchaus direkte Auswirkungen auf die Haut haben. Aber ich denke, schon alleine eine positive Einstellung gegenüber der PSO, eine gewisse Schnurzegalhaltung gegenüber diesen Stellen, hilft die Sache einigermassen unten zu halten.
Bevor ein Aufschrei kommt: Ich habe seit dem 5. LJ PSO, bis zur Pubertät wirklich dermassen schlimm, dass der Hautarzt meinte, sowas hätt er noch nicht gesehen. Ich war jahrelang als Kind mittags nicht am spielen sondern unterwegs zu Bestrahlungen, Bädern usw. Ich wurde ausgegrenzt, ausgelacht und und und... Plötzlich ging die PSO zurück, wie gesagt in der Pubertät! Ohne Grund! Ich war nie Beschwerdefrei und hatte die letzten Jahre zwei grosse Schübe (einmal der Stress nach der Geburt des 3. Kindes) und einmal ein Schub infolge eines Scharlachinfektes. Ich sah aus... man man man... Aber mit Bestrahlungen, Salben usw. bekam ich es so hin, dass es wieder ist wie die Jahre dazwischen, viel PSO auf dem Kopf, Ellenbogen und das wars. Halt allgemein rauhe Haut, da kann ich schmieren wie ich will... Kennt ihr ja!
Und dass ein Pastor Dir sagt, Du musst Dir vergeben oder Du hattest eine schlimme Kindheit... nun gut... die meisten Leute kommen irgendwie vorbelastet und wollen etwas in der Richtung von einem Geistlichen... Und der Pastor hat sicher viele, die zu ihm kommen und wollen Vergebung, liegt doch bissle in seinem Jobgebiet drinne, oder? Gepaart mit einer guten Beobachtungsgabe, ist das kein Kunststück. Also mich wundert jedenfalls nicht, dass er das gesagt hat... Aber es hilft sicher Menschen sich selber zu vergeben, wenn ihnen jemand sagt, Gott habe ihnen vergeben!
Übrigens bin ich gläubige Christin, aktiv gläubig! Nur so am Rande... Aber mit der Vergebung, da denk ich, müssen wir uns direkt an Gott wenden, kann kein Mensch bei Gott etwas aushandeln, kein Pastor und auch kein anderer (der Papst will ja der Mittler auf Erden sein, der Sünden vergeben kann...)... Ok, ich schweif ins theologische ab, möchte ich nicht! Gibt viele Ansichten und die respektiere ich alle!
Aber eben, ich denk, schon die positive Einstellung und das Annehmen der Krankheit kann Besserung bewirken, ich glaub ehrlich nicht, dass das was mit dieser Vision zu tun hatte. Danach hattest Du ja gefragt, ob "wir" an Visionen glauben...
LG Alena

xelila
20.04.2007, 03:19
@Lara

Ich finde es schön, dass es dir besser geht!
Allerdings kann ich nicht verstehen, warum du sagst, Gott habe dich geheilt, wenn es doch DU selbst bist, die an sich arbeitet?
Siehst du dich denn selbst als wirklich so schwach an, dass du einem Märchen aus einem uralten Schinken, der voller Übersetzungsfehler ist, mehr zutraust, als dir selbst?
Das ist nicht als Angriff gemeint, sondern es interessiert mich wirklich, wie man zu einer solchen Einstellung kommt, weil ich das persönlich nicht nachvollziehen kann.

Visionen... ich weiß nicht, habe noch keine erlebt.
Nur Realität, und die schaut nicht immer schön aus.
Ich glaube allerdings daran, und es ist medizinisch ja auch durchaus belegt, dass Menschen sich ein gutes Stück weit durch eine positive Einstellung selbst heilen können.
Aber genauso auch umgekehrt, dass eine negative Einstellung oder enormer psychischer Druck Erkrankungen begünstigen können - und da habe ich leider auch persönlich so meine Erfahrungen gemacht.

Seltsamerweise hat meine Pso erst so richtig angefangen, als ich mich meinen Problemen aus der Vergangenheit gestellt habe - und auch nach 2 Jahren Therapie wurde es nicht besser, sondern noch schlimmer.
Natürlich erwarte ich nicht, dass sich so lange angestaute psychische "Gewohnheiten" von einen Tag auf den anderen ändern, und es gibt noch vieles in meinem Leben das besser läufen könnte - aber es geht mir "seelisch" heute soviel besser als vor einigen Jahren, und trotzdem war der Beginn des an mir selbst Arbeitens doch auch der richtige Einstieg in die Pso.


Und zum Thema Tod möchte ich nur zu bedenken geben, dass ohne Schmerz und Leid kein Glück und keine Liebe fühlbar existieren kann. Würde eine Seite fehlen, wäre das Gleichgewicht nicht mehr vorhanden, es wäre stumpfsinnig.
Woran misst man Glück, wenn man nicht weiß, wie sich Leid anfühlt?
Schau dir so manche "reiche" Leute an, die alles haben können, und das Leben doch schal finden, weil sie garnicht zu schätzen wissen, was sie daran haben, sich stattdessen mit Drogen vollpumpen um ihr Leben überhaupt erträglich zu finden - und damit letztendlich doch nur arm dran sind.

Natürlich findet niemand den Tod eines geliebten Menschen toll, aber es ist etwas, dass man akzeptieren muss, weil es zum Kreislauf des Lebens dazu gehört, und letztendlich auch, weil man sich sonst damit selbst kaputt macht und den Frust nur aufstaut, statt sich damit abzufinden.
Und was bietet denn die Unsterblichkeit für Dinge, die es reizvoll machen könnten?
Noch mehr altersbedingte Krankheiten, als es ohnehin schon gibt?
Noch mehr alte Leute, die in Pflegeheimen dahinvegetieren und sich den Tod wünschen?
Ist das Ziel immer nur, das Leben zu verlängern, und nicht, es einfach nur lebenswert auszufüllen?
Unsere Gesellschaft ist beileibe nicht reif für solche Dinge... Besiedelung anderer Planeten, Marko, sorry, du bist ein Träumer. Wir alle werden das nicht mehr erleben, warum verschwendest du deine Zeit damit?

Gegen die Natur zu kämpfen macht uns nur selbst kaputt.
Überlege dir mal, woher Seuchen überhaupt kommen, bzw. wodurch die überhaupt begünstigt werden - Ballungszentren, weltweite Flüge, Überbevölkerung und dadurch teils auch entsprechend schlechte Hygiene (siehe dritte Welt-Länder)... Seuchen sind in aller Regel hausgemacht.
In bevölkerungsarmen Gegenden sterben vielleicht eine handvoll Leute, dann ist die Ansteckungskette unterbrochen = keine Seuche.
Im Übrigen stirbt die Menscheit an keiner Seuche aus, denn es gibt immer genug, die von Natur aus immun dagegen sind, um wieder eine starke Population zu bilden.
Wird allerdings nicht bald etwas gegen die ganzen Umweltsünden getan, so ist die Chance echt richtig gut, dass wir uns selbst ausrotten und dabei gleich die Erde unbewohnbar machen.
Aber hey, da ist ja bestimmt auch die Natur dran schuld, eh?
Genauso wie an vielen Naturkatastrophen, den Erdrutschen, die durch das Abholzen der Wälder an den Hängen verursacht wird, Überschwemmungen, weil Flüsse eng in ihren Betten eingezwängt werden und direkt daran gebaut wird, dem Klimawandel, weil Regenwälder abgeholzt werden, die Austrocknung vieler Landstriche, weil natürliche Wasserspeicher wie Sümpfe trocken gelegt wurden ...usw.
Klar, da ist der Mensch ja absolut unschuldig...

Meine Überzeugung in dieser Zeit ist, dass der Mensch der Feind der Natur und sich selbst gegenüber ist, nicht die Natur der Feind des Menschen.

Ich bewundere die Natur, das kleine Pflänzchen, dass durch den Asphalt bricht, den Frühling, in dem alles wieder neu zum Leben erwacht, die vielen kleinen Wunder wie Spinnenseide, die Haftzehen der Geckos, den Lotosblüteneffekt.
Wie kann man die Natur als Feind ansehen? Wir selbst sind Natur, und sollten uns verdammt nochmal nicht so wichtig nehmen/so naiv sein, dass wir das alles, was sich in Jahrmillionen entwickelt hat, in ein paar Jahrzehnten umkrempeln könnten, ohne dass uns dafür der Kollaps droht!

Marko
20.04.2007, 09:20
Und zum Thema Tod möchte ich nur zu bedenken geben, dass ohne Schmerz und Leid kein Glück und keine Liebe fühlbar existieren kann. Würde eine Seite fehlen, wäre das Gleichgewicht nicht mehr vorhanden, es wäre stumpfsinnig. Woran misst man Glück, wenn man nicht weiß, wie sich Leid anfühlt?

Ich denke nicht, dass das eine notgedrungen an das andere geknüpft ist. Glückshormone funktionieren immer, egal, ob man Leid erfahren hat oder nicht. Auf das Essen einer Tafel Schokolade reagiert Dein Körper z. B. immer mit Wohlbehagen. Oder Orgasmen: Die sind auch nicht davon abhängig, ob Du Leid im Leben erfahren hast.

Das Problem, das Du beschreibst, ist das Abstumpfen. Das ist aber eher ein Makel unseres Körpers, der uns dazu nötigt, uns mit immer neuen Sachen den "Kick" zu geben.

Und was bietet denn die Unsterblichkeit für Dinge, die es reizvoll machen könnten?

Oh, da gibt es vieles: Ewiges Leben, viel Zeit für Kreativität und Wissensaufbau, Partnerschaften, die der Tod nicht trennt... all sowas halt.

Noch mehr alte Leute, die in Pflegeheimen dahinvegetieren und sich den Tod wünschen? Ist das Ziel immer nur, das Leben zu verlängern, und nicht, es einfach nur lebenswert auszufüllen?

Das Ziel ist, das Altern auszuschalten. Am besten wäre eine Technik, die es einem ermöglicht, genetisch ein festes Alter als Zielpunkt festzusetzen, d. h. Du wirst z. B. irgendwann 25 und bleibst es dann für den Rest Deines ewigen Lebens. Kein Altern, keine Altersheime.

Unsere Gesellschaft ist beileibe nicht reif für solche Dinge... Besiedelung anderer Planeten, Marko, sorry, du bist ein Träumer. Wir alle werden das nicht mehr erleben, warum verschwendest du deine Zeit damit?

Na eben drum! Ich "verschwende" ja keine Zeit, wenn ich sie für etwas wichtiges aufbringe, oder? Der Weg dahin ist lang, aber was ist die Alternative?

Gegen die Natur zu kämpfen macht uns nur selbst kaputt.

Wieso das? Meiner Ansicht nach macht es uns viel mehr kaputt, wenn wir mit der Natur leben.

Überlege dir mal, woher Seuchen überhaupt kommen, bzw. wodurch die überhaupt begünstigt werden - Ballungszentren, weltweite Flüge, Überbevölkerung und dadurch teils auch entsprechend schlechte Hygiene (siehe dritte Welt-Länder)... Seuchen sind in aller Regel hausgemacht.

Nein, das stimmt so nicht. Seuchen entstehen nur, weil in der Natur ein Mechanismus greift, der große Bevölkerungen dezimiert, bevor sie den Lebensraum übervölkern. Sie sind also ein "natürliches" Notfallprogramm. Wenn wir Menschen uns nun stark vermehren, sollen wir uns da wirklich der Natur beugen, wenn die sagt: "So, Mensch, nun ist erstmal gut, hier sind ein paar Seuchen!"? Ich denke nicht.

In bevölkerungsarmen Gegenden sterben vielleicht eine handvoll Leute, dann ist die Ansteckungskette unterbrochen = keine Seuche.

Und was heisst das dann? Sollen wir uns nun nicht mehr so stark vermehren? Wer soll entscheiden, wer sich vermehren darf und wer nicht?

Wird allerdings nicht bald etwas gegen die ganzen Umweltsünden getan, so ist die Chance echt richtig gut, dass wir uns selbst ausrotten und dabei gleich die Erde unbewohnbar machen.

Mein Reden! Dieser Planet ist einfach zu klein und schwach für uns.

Aber hey, da ist ja bestimmt auch die Natur dran schuld, eh?

Von "Schuld" würde ich nicht unbedingt reden, aber die Ursachen sind - natürlich - in der Natur zu suchen. Sie hat für uns gut funktioniert, so lange sie uns nützlich war. Jetzt sollten wir uns menschlich benehmen, nicht natürlich.

Klar, da ist der Mensch ja absolut unschuldig...

Das habe ich nicht gesagt. Aber du tust immer so, als ob der Mensch eine Wahl hätte. Du zeigst ein Problem auf, bietest aber keine Lösung an. Wie sollen wir denn Deiner Meinung nach die Überbevölkerung in den Griff bekommen? Vorschläge?

Wie kann man die Natur als Feind ansehen?

Wie würdest Du jemanden "ansehen", der Dir Deinen Tod in die Wiege legt? Du wirst eines Tages sterben, und warum? Weil unsterbliche Menschen nicht in eine natürliche Welt passen. Sorry, aber wer meinen Tod plant, der ist nicht mein Freund!

Gruß,
Marko

K. Schmitz
20.04.2007, 09:50
Hallo an alle,
ich hab mir die Zeit genommen und fast alle Beiträge gelesen (manche überflogen).
Bei manchen Aussagen fühlte ich mich echt gestresst (auch aufgrund der schwierigen Lesbarkeit) und sah in Gedanken meine Pso schon wachsen, aber durch die für zum schmunzeln geeigneten Beiträge glaube ich komm ich noch mal davon :)

Im Ernst, es ist ein sehr umfangreiches Thema, in dem es für mich nicht den einen Weg gibt.
Und nicht die eine Meinung.

zum eigentlichen Thema:
LaraF
Was ist in der Zwischenzeit (zwischen Deinen Post) alles vorgefallen bzw. was hast Du genau gemacht.
"Nur" gebetet
haben sich Dinge in Deinem Leben verändert
Was genau und wie und wo hat der Pastor gemacht?
Und wenn Pso eine "Psychosomatische Erkrankung" ist, also etwas fassbares, definierbares, ggf. behandelbares, wäre es dann möglich, dass "nur" eine gesunde Psyche (für die Du allein verantwortlich bist) ausreichend ist und nicht die Hilfe eines Gottes?

point9
20.04.2007, 11:20
Seit mir nicht böse ;) aber mir war vieles einfach zu lang um es zu lesen. Auch finde ich es nett, Absätze usw. in postings zu machen. Weil es sich dann besser für den anderen lesen lässt.

Grundsätzlich bin ich jedoch völlig gegen Worte wie:
Schuld, Sünde, Sühne usw.
Weil für mich sind das Begriffe, die nicht fördern.
Diese Kasteiungen lassen für mich
letztendlich einen äusserst negativen Abdruck als vieles andere. Und setzt somit langfristig einen höchst ungesunden Ein-Druck.
Denke auch nicht, dass Gott (oder welchen Namen auch immer) will, dass sich jemand schlecht fühlt!
Im Gegenteil. Ich finde es ist die Freude und die Liebe, aber auch die Annahme von z.B. Widrigkeiten, die langfristig weiterbringt.
Wenn z.b. jemand eine äusserst schwere Tat vollzogen hat, so möge auch er irgendwann die Möglichkeit finden ins Reine zu kommen. Und auch wenn schwerwiegende Täter, schwerwiegende Konsequenzen (Verhaftung usw.) zu tragen haben.
Diese Kraft liebt Jeden. Kein einziger ist durchweg "schlecht". Auch wenn es manchmal sehr schwerfällt sich dies vorzustellen.

Zudem denke ich, dass man trotzdem sehr wohl erkennen soll, wo die eigenen Fehler lagen oder liegen. Aber bitte nicht unter o.g. derartigen Zuschreibungen.

So sehe ich das auch:
Gott oder wie immer man es nennen mag, liegt meines Erachtens und meiner Bildung nach nicht ausserhalb von uns. Es ist in uns und um uns herum. Völlig frei von kommen und gehen.
Ohne Schuldkasteiung, wende ich mich nicht an was *Externes* ;) wenn ich bemerkt habe, dass ich Fehler gemacht habe.
Gleichsam gefällt es mir auch nicht, wenn Andere, anderen ein schlechtes Gewissen oder ein schlechtes Fühlen oder eine komplette Ablehung aufdrücken! Das ist meines Erachtens auch eine weit verbreitete Unart.

Auch sehe ich z.b. die Psoriasis garantiert nicht als auferlegte Sünde...
von Gott oder so.

LG

point9
20.04.2007, 11:49
Psoriasis ist für mich ein Gendefekt. (Ursache und Auswirkung), deren Trigger meines Erachtens auch Stress und *Uneins* sein kann.

LG

xelila
20.04.2007, 16:44
Oh, da gibt es vieles: Ewiges Leben, viel Zeit für Kreativität und Wissensaufbau, Partnerschaften, die der Tod nicht trennt... all sowas halt.

Das Ziel ist, das Altern auszuschalten. Am besten wäre eine Technik, die es einem ermöglicht, genetisch ein festes Alter als Zielpunkt festzusetzen, d. h. Du wirst z. B. irgendwann 25 und bleibst es dann für den Rest Deines ewigen Lebens. Kein Altern, keine Altersheime.

Ich halte das für einen unerfüllbaren Traum - denn auch wenn irgendwann die Möglichkeit bestehen sollte, das Leben in einem bestimmten Alter "einzufrieren", so wird diese Möglichkeit beleibe nicht jeder Mensch nutzen können.
Am Ende sind es dann diejenigen, die reich und egozentrisch sind, welche "ewig" jung bleiben, und die anderen sterben trotzdem, weil sie sich diesen Jungbrunnen nicht leisten können - oder glaubst du daran, dass der Pharmakonzern, welcher das irgendwann evtl. entwickeln wird, es einfach allen schenkt?

Weiterhin, wenn du dieses Muster spinnen möchtest, so bedenke auch die Folgen - woher sollen all die Lebensmittel kommen, für all diese Menschen? Woher die Arbeitsplätze, von dem Lebensraum ganz zu schweigen, denn soviele Planeten in der Nähe gibt es ja nun auch nicht, die wir - wenn überhaupt - auch nur mit enormem technischen Aufwand zu einem Lebenraum umgestalten könnten... sofern es überhaupt möglich ist, denn da streiten sich die Wissenschaftler noch.




Na eben drum! Ich "verschwende" ja keine Zeit, wenn ich sie für etwas wichtiges aufbringe, oder? Der Weg dahin ist lang, aber was ist die Alternative?


Die Alternative ist, sein Leben zu akzeptieren, das beste daraus zu machen, und sich nicht gegen Unausweichliches zu wehren, gegen das keiner momentan etwas tun kann.
Es ist wie der berühmte Kampf gegen die Windmühlen.
Aber wenn es für dich so wichtig ist, dann ist es momentan für dich wohl keine verschwendete Zeit - nur vielleicht siehst du das irgendwann einmal auch anders.


Nein, das stimmt so nicht. Seuchen entstehen nur, weil in der Natur ein Mechanismus greift, der große Bevölkerungen dezimiert, bevor sie den Lebensraum übervölkern. Sie sind also ein "natürliches" Notfallprogramm. Wenn wir Menschen uns nun stark vermehren, sollen wir uns da wirklich der Natur beugen, wenn die sagt: "So, Mensch, nun ist erstmal gut, hier sind ein paar Seuchen!"? Ich denke nicht.

Dieser Notfallmechanismus ist gut und sinnvoll, soll er doch verhindern, dass ein Habitat völlig erschöpft und ausgebeutet wird von einer viel zu großen Bevölkerung - und dies nutzt uns allen im Endeffekt, auch wenn die direkten ersten Folgen klar nicht angenehm sind.
Indem Menschen gegen die Natur ankämpfen, wird es nur begünstigt - Menschen sind schwach, nicht die Natur!


Und was heisst das dann? Sollen wir uns nun nicht mehr so stark vermehren? Wer soll entscheiden, wer sich vermehren darf und wer nicht?

Wir sind technisch und medizinisch so festgefahren, dass diese Frage immer öfter aufkommt - wir leben ja längst nicht mehr in der Natur, nein, der Arzt entscheidet, wann jemand noch zu retten ist und wann er evtl. "gehen" darf.
Wir haben die eigene Wahl, und das ist unser Dilemma, denn das wirft verdammt viele ethische Fragen auf, und die Moral der Gesellschaft ist aber noch lange nicht die des einzelnen Menschen.
Ich kann, will und werde sicher niemandem vorschreiben, wann, ob und wie er sich "vermehrt". Lösungen gibt es aktuell keine allgemeingültige für dieses spezielle Problem, und auch deine Vision von Unsterblichkeit ist keine Lösung.



Mein Reden! Dieser Planet ist einfach zu klein und schwach für uns.

Von "Schuld" würde ich nicht unbedingt reden, aber die Ursachen sind - natürlich - in der Natur zu suchen. Sie hat für uns gut funktioniert, so lange sie uns nützlich war. Jetzt sollten wir uns menschlich benehmen, nicht natürlich.

Ich kann nicht glauben, dass du so egoistisch bist - bestimmt habe ich das falsch aufgefasst!
Nicht nur wir Menschen leben hier auf diesem Planeten, und wenn du gegen die Natur ankämpfst, so entsteht daraus für viele Pflanzen und Tiere Leid, und nicht für für diese, auch für viele Menschen in ärmeren Ländern, die ausgebeutet werden.
Ist dir das denn alles egal?

Im Übrigen ist "menschlich sein" eine absolute Definitionssache - für die meisten bedeutet es, anderen zu helfen, nicht, alles um sich herum nieder zu machen oder vermeindlich Schwaches zu zerstören, weil man evtl. die Möglichkeiten dazu hat, oder es zumindest glaubt.
Genau diese Einstellung führt zu Mobbing, der Ausrottung von Tierarten, dem Verletzen anderer.
Dein Feindbild ist aktuell die Natur, aber wohin führt dich das? Hast du denn das Recht, die Natur, die uns schließlich erst hervorgebracht hat und im übertragenenen Sinne eigentlich unsere "Mutter" ist, nun einen Tritt zu verpassen?
Gehst du so auch mit deinen Mitmenschen um?






Das habe ich nicht gesagt. Aber du tust immer so, als ob der Mensch eine Wahl hätte. Du zeigst ein Problem auf, bietest aber keine Lösung an. Wie sollen wir denn Deiner Meinung nach die Überbevölkerung in den Griff bekommen? Vorschläge?

Du hast ja auch die Wahl, ob du dort dein Haus baust oder dorthin übersiedelst, wo eine Überschwemmung wahrscheinlich ist, oder ob du Holz aus Gebieten kaufst, in denen dadurch Umweltkatastrophen ausgelöst werden, oder ob du Wasser / Energie verschwendest, einfach, weil es ohne Probleme (noch) regelmäßig aus dem Hahn fließt / aus der Stromleitung kommt.
Wir hier leben im Überfluß - würden wir diese Diskussion in Afrika führen, so währe das Thema Unterblichkeit sicher garnicht erst aufgekommen, denn dort träumt man von greifbaren Dingen, wie genug Nahrung, genug Wasser...

Vor deiner ersehnten Unsterblichkeit und der Übersiedlung auf fremde Planeten wird es hier auf der Erde noch zu so einigen Problemen mehr kommen, und irgendwann hat die Menschheit keine Wahl mehr, wenn nicht bald mal kräftig auf die Bremse getreten wird.
Wenn du das nicht als menschgemachte Tatsache anerkennen willst, die aus genau diesem Kampf gegen die Natur resultiert, so bist du blind.



Wie würdest Du jemanden "ansehen", der Dir Deinen Tod in die Wiege legt? Du wirst eines Tages sterben, und warum? Weil unsterbliche Menschen nicht in eine natürliche Welt passen. Sorry, aber wer meinen Tod plant, der ist nicht mein Freund!

Gruß,
Marko

Klar passen unsterbliche Menschen nicht in die Natur - ich kann nicht behaupten, dass es mir nichts ausmachen würde, wenn ich irgendwann sterbe, aber ich habe Kinder, die weiter leben werden, und ich mache Platz für sie, in dem ich am Ende meines Lebens sterbe. Der Kreislauf des Lebens eben.

Der "Kick" den du oben erwähnt hattest - woher soll der kommen, wenn zigmillionen Menschen alle ewig 25 Jahre alt sind? Glaubst du denn, die wären eine friedliche Gesellschaft, einfach zufrieden damit, jung und gesund zu sein?
Wer nichts mehr zu befürchten hat, verliert seine moralischen Grundsätze recht schnell.
Eine meiner Befürchtung dabei wäre eine enorme Selektion durch die Menscheit selbst, nur die intelligentesten und besten Individuen überhaupt zur Welt kommen zu lassen - und solange der Mensch immernoch fehlbar ist, sollte niemandem diese Möglichkeit zustehen, sonst sind wir ganz flott wieder da angekommen, wo Hitler mal aufgehört hat!

Wenn du glaubst, Unsterblichkeit mache das Leben besser, dann bist du einfach naiv.
Wir haben ja noch nichteinmal gelernt, miteinander in Frieden zu leben. Der Mensch ist eben nur ein intelligentes Tier, dem aber viel zu oft noch die geistige Reife fehlt, mit eben dieser Intelligenz auch entsprechend umzugehen!

Sorry für offtopic!

Gruß,
Carmen

Marko
20.04.2007, 17:50
Die Alternative ist, sein Leben zu akzeptieren, das beste daraus zu machen, und sich nicht gegen Unausweichliches zu wehren, gegen das keiner momentan etwas tun kann.

"Unausweichlich"? Diese Aussage erscheint mir fatalistisch. "Alles, das erfunden werden kann, ist erfunden worden", hat 1889 angeblich Charles H. Duell vom USA Patent-Office gesagt. Und sieht Dir an, was heute alles möglich ist, das damals noch als "unausweichlich" galt. Ich habe heute gerade gelesen, dass für Raumschiffe ein magnetischer Schutzschild entwickelt wird, der vor einigen Jahren noch für Science Fiction gehalten wurde. Ich halte Wissenschaft nicht für einen Kampf gegen Windmühlen, sondern für einen schweren Weg, der über Generationen gehen kann, aber wichtig genug ist, um gegangen zu werden.

Dieser Notfallmechanismus ist gut und sinnvoll, soll er doch verhindern, dass ein Habitat völlig erschöpft und ausgebeutet wird von einer viel zu großen Bevölkerung - und dies nutzt uns allen im Endeffekt, auch wenn die direkten ersten Folgen klar nicht angenehm sind.

Ist Dir klar, was Du da sagst? Es ist gut, dass Menschen sterben, damit es anderen Menschen gut geht. Sorry, diese Aussage ist indiskutabel, da unmenschlich. Für die Natur mag dieser Mechanismus sinnvoll sein, aber genau das ist es ja, was mich an der Natur ankotzt: Sie arbeitet gegen den Menschen. Ich kann nicht glauben, dass Du das qualvolle Sterben von kleinen Babys gut findest, nur damit ein "Habitat" nicht "erschöpft und ausgebeutet" wird.

Menschen sind schwach, nicht die Natur!

Ja, weil uns die Natur uns so entwickeln lassen hat. Wie gesagt, es wird Zeit, das zu ändern.

Wir haben die eigene Wahl, und das ist unser Dilemma, denn das wirft verdammt viele ethische Fragen auf, und die Moral der Gesellschaft ist aber noch lange nicht die des einzelnen Menschen.

Du weichst aus.

Lösungen gibt es aktuell keine allgemeingültige für dieses spezielle Problem, und auch deine Vision von Unsterblichkeit ist keine Lösung.

Aber ein potentieller Ausweg. Jedenfalls ist meine "Vision" menschlicher als Deine Befürwortung von Seuchendezimierung in der menschlichen Bevölkerung.

Ich kann nicht glauben, dass du so egoistisch bist - bestimmt habe ich das falsch aufgefasst!

Ich bin nicht egoistisch, ich bin anthropozentrisch.

Nicht nur wir Menschen leben hier auf diesem Planeten, und wenn du gegen die Natur ankämpfst, so entsteht daraus für viele Pflanzen und Tiere Leid, und nicht für für diese, auch für viele Menschen in ärmeren Ländern, die ausgebeutet werden.
Ist dir das denn alles egal?

Da interpretierst Du etwas falsch. Ich bin ja nicht gegen die Natur, indem ich gegen Menschen kämpfe, sondern ich kämpfe für den Menschen gegen die Natur. Wobei das auch eher übertragend gemeint ist, ich sage ja nicht, dass alles falsch ist, was die Natur uns bietet, sie hat halt nur - logischer Weise - keine menschliche Priorität. Diese zu schaffen liegt eben in unserer Hand.

Im Übrigen ist "menschlich sein" eine absolute Definitionssache - für die meisten bedeutet es, anderen zu helfen, nicht, alles um sich herum nieder zu machen oder vermeindlich Schwaches zu zerstören, weil man evtl. die Möglichkeiten dazu hat, oder es zumindest glaubt.

Um Himmels Willen, das ist mit Sicherheit auch nicht meine Definition von Menschlichkeit! Menschlich ist für mich alles, was im Sinne der Menschheit ist, und das schliesst leider eine Menge natürlicher Regeln und Dogmata aus.

Genau diese Einstellung führt zu Mobbing, der Ausrottung von Tierarten, dem Verletzen anderer.

Wie das?

Hast du denn das Recht, die Natur, die uns schließlich erst hervorgebracht hat und im übertragenenen Sinne eigentlich unsere "Mutter" ist, nun einen Tritt zu verpassen?

Aus menschlicher Sicht: Natürlich.

Gehst du so auch mit deinen Mitmenschen um?

Lieber Himmel, nein. Wie kommst Du da nun wieder drauf?

Wir hier leben im Überfluß - würden wir diese Diskussion in Afrika führen, so währe das Thema Unterblichkeit sicher garnicht erst aufgekommen, denn dort träumt man von greifbaren Dingen, wie genug Nahrung, genug Wasser...

Das ist mir nicht global genug. Der schönste Überfluß nützt uns nichts, wenn die Erde verendet, sobald ihre Zeit abgelaufen ist. Und dieser Tag wird kommen, ganz gleich, ob dann noch Menschen darauf sind oder nicht.

Vor deiner ersehnten Unsterblichkeit und der Übersiedlung auf fremde Planeten wird es hier auf der Erde noch zu so einigen Problemen mehr kommen, und irgendwann hat die Menschheit keine Wahl mehr, wenn nicht bald mal kräftig auf die Bremse getreten wird. Wenn du das nicht als menschgemachte Tatsache anerkennen willst, die aus genau diesem Kampf gegen die Natur resultiert, so bist du blind.

Der Untergang der Erde ist menschgemacht? Aha. Dann bin ich ja mal gespannt, wie Du unsere Schuld daran erklärst, dass sich unsere Sonne irgendwann mal in eine Supernova verwandeln wird. Das meintest Du nicht? Hallo? Genau das ist es aber, was die Natur für uns in Aussicht hat. Also, wer ist jetzt blind?

Klar passen unsterbliche Menschen nicht in die Natur - ich kann nicht behaupten, dass es mir nichts ausmachen würde, wenn ich irgendwann sterbe, aber ich habe Kinder, die weiter leben werden, und ich mache Platz für sie, in dem ich am Ende meines Lebens sterbe. Der Kreislauf des Lebens eben.

Das ist nicht menschlich gedacht, sondern biologisch. Wo Du Hitler gerade mal erwähnst: Genau der hat auch nichts anderes gemacht: Er hat die Natur mit ihren Werten auf den Menschen angewandt. Ein Leben mit der Natur. Ich dagegen sage: Nein, Rassenunterschiede, Seuchen und "Survival of the Fittest" sind keine menschlichen Umstände, und schon gar nicht dürfen sie als menschliches Wertungssystem herhalten. Das sind Dinge, die man auf Tiere anwenden kann, nicht auf Menschen.

Wenn du glaubst, Unsterblichkeit mache das Leben besser, dann bist du einfach naiv.

Naiv ist, zu glauben, es gäbe Alternativen. Deine "unmenschlichen" Aussagen zu von Seuchen dezimierten Bevölkerungen sind jedenfalls keine.

Gruß,
Marko

xelila
20.04.2007, 19:16
Das Leben ist hart, und der Tod wird uns alle früher oder später treffen - ich akzeptiere das, du eben nicht, so einfach ist das.
Gegen den Tod kannst auch du nichts machen, und ehrlich gesagt, find ich das auch gut so, denn ich bezweifle sehr stark, dass das zum Wohle der Menschheit geschehen würde, sondern eher um sich selbst zu profilieren und seinen Platz nicht an andere abgeben zu müssen.

Insofern sehe ich, dass eine Diskussion mit dir an dieser Stelle wohl kaum zu einem anderen Ergebnis kommt, als dem Ausgangspunkt... und ich drehe mich ungern im Kreis.

Ich wünsche dir, dass du das im Leben findest, das dir fehlt, was immer das auch sein mag - und schenke dir das "letzte Wort" ;)

Marko
20.04.2007, 20:13
Das Leben ist hart, und der Tod wird uns alle früher oder später treffen - ich akzeptiere das, du eben nicht, so einfach ist das.

Stimmt.

Gegen den Tod kannst auch du nichts machen, und ehrlich gesagt, find ich das auch gut so, denn ich bezweifle sehr stark, dass das zum Wohle der Menschheit geschehen würde, sondern eher um sich selbst zu profilieren und seinen Platz nicht an andere abgeben zu müssen.

Das eine schliesst das andere ja nicht aus.

Ich wünsche dir, dass du das im Leben findest, das dir fehlt, was immer das auch sein mag...

Gleichfalls.

Gruß,
Marko

PantheraPardus
20.04.2007, 21:07
Eure Philosophiererei hier ist ja recht interessant, eh Marko, die Sonne hat noch Brennstoff für etliche Millionen oder Milliarden Jahre, vielleicht ist unsere Spezies (falls sie lange genug existiert) irgendwann in der Lage andere Sonnensysteme zu erreichen, die dortigen Lebensformen auszubeuten oder vernichten, oder gar einmal aus der eigenen Geschichte zu lernen, wer weiss. Ganz so easy wirds mal sicher nicht werden, ich glaub da irgendwie auch nicht dran, die Entfernungen sind zu groß als das wir Affenmutanten das in naher Zukunft hinbekommen könnten. Ob das Erstrebenswert ist wag ich auch zu bezweifeln, sollen wir unseren Größenwahn echt in alle Galaxien tragen? Ich halt schon viel von der Wissenschaft aber Allwissend sind die auch nicht. Ich glaub nicht an die Ewigkeit, drum gibts auch keine Unsterblichkeit, wär für mich sicher auch nicht erstrebenswert. Niemals würde ich das akzeptieren, Leid gehört nun mal genauso zum Leben wie Glück, wer würde von den Fortschritten denn am meisten Profitieren? Mir ist das mit der Sterberei schon recht so wies läuft, auch wenns etliche unnötige und traurige Fälle drunter gibt! Deine Visionen sind zwar recht spannend, aber im Moment wirklich reine Utopie, ich bin aus dem Perry Rhodan Alter eben schon raus, grins!
Euch allen einen lieben Gruß.
Harry

point9
20.04.2007, 22:19
Harry
Nettes neues Avatar ;)

Und ja, woran hängen wir denn eigentlich fest?
An der Vorstellung, wir existieren aus uns heraus? Den ganzen lieben langen Tag verbringen sehr viele, sehr viel Zeit mit diesem *Ich*.

Wie geht es *mir*. Wie ist *meine* Befindlichkeit.
Wie gefällt *mir* dies, wie gefällt *mir* das. Na diejenige Person gefällt *mir* aber gar nicht. Oder diese Person gefällt *mir* besonders gut.
Habe *ich* genügend Vorteile oder werde *ich* untervorteilt.
Wie gefällt *mir* das was der eine sagt oder er es *mir* nicht sagt.
Und ja, *ich* muss Recht haben (?). *Ich* bin besser als der andere.
*Ich* muss konkurrieren in der heutigen Gesellschaft. Habe *ich* genügend oder könnte *ich* nicht doch noch mehr bekommen? Hat der andere was, was *ich* nicht habe, *ich* aber gerne hätte usw. usw. usw. und ja, *ich* möchte konserviert, eingefroren oder sonstwas werden. *Mir* geht es so schlecht. *Ich* finde die Welt so *schlecht*. Deshalb beschliesse *ich* mir das Le*en zu nehmen!
Den ganzen lieben langen Tag dreht sich diese Frage bei sehr vielen im Kreis. Diese *Selbst*wertschätzung.

Das ist doch viel zu anstrengend. Und völlig nervenaufreibend, energiefressend und völlig überflüssig.
Und vor allem entsteht so der ganze Frust und alle Unannehmlichkeiten. Das ist die Wurzel. Das Festhalten am Selbst, einem nicht inhärent existierendem *Ich*.

Kann mir einer hier sagen kann, wo denn das *Ich*, das alleinig aus sich heraus existierende *Ich* sitzen soll? Na da bin ich aber gespannt.

Loslassen schon im Leben üben ;)
Und wenn es soweit ist, bis wir auf den nächsten Spaziergang gehen, ruhig auch mal das "Ich" vergessen und was für die anderen tun. Und mal probieren die Anderen vor die eigenen Ansprüche stellen. ;)

Dir liebe Grüsse :)
von Steph

K. Schmitz
23.04.2007, 11:41
@ Marko H.

nur eine kurze Rückfrage zu meinem Verständnis:
Wie ist Dein Verhältnis zur Natur bzw. wie steht der Mensch Deines Erachtens zur Natur ?

Marko
23.04.2007, 11:44
Wie ist Dein Verhältnis zur Natur bzw. wie steht der Mensch Deines Erachtens zur Natur ?

Ich verstehe nicht. Lies doch einfach meine Beiträge, in denen ich mich dazu schon geäussert habe, reichen die nicht?

Gruß,
Marko

point9
23.04.2007, 12:22
Eure Philosophiererei hier ist ja recht interessant, ....
Kleine Ergänzung:
Natürlich meinte *ich*
-blosse Zuschreibung ist ok, sonst könnten wir ja auch Wiese sagen, da blickt ja dann keiner mehr durch was bzw. wer überhaupt gemeint ist ;) -

dich nicht persönlich mit dem *ich* Beitrag.
Es war tatsächlich allgemein gehalten und bezog sich nicht auf deinen Beitrag oder vorherige postings von dir ;)!

War wichtig dir das nochmal zu schreiben.


schönen 2896 Tag

K. Schmitz
23.04.2007, 13:55
Ich verstehe nicht. Lies doch einfach meine Beiträge, in denen ich mich dazu schon geäussert habe, reichen die nicht?

Gruß,
Marko

Ich will nur sicher gehen. Für mich schreibst Du, dass wir Menschen über der Natur ( dazu zähle ich Pflanzen, Tiere ..) stehen. und das wir uns gegen die Natur und Ihre Gesetze (zum Bsp. das Altern / den Tod ) wehren soll(t)en.
Richtig?

Marko
23.04.2007, 14:39
Ich bin nicht grundsätzlich gegen die "Natur" als solches, nur gegen den Teil, der sich mit uns Menschen nicht vereinbaren lässt. Meiner Meinung nach sollte der Mensch seiner eigenen Natur folgen, nicht der seines Lebensraumes, denn die Ausbeutung des Lebensraumes ist Teil der menschlichen Natur.

Gruß,
Marko

K. Schmitz
23.04.2007, 14:59
Ich bin nicht grundsätzlich gegen die "Natur" als solches, nur gegen den Teil, der sich mit uns Menschen nicht vereinbaren lässt. Meiner Meinung nach sollte der Mensch seiner eigenen Natur folgen, nicht der seines Lebensraumes, denn die Ausbeutung des Lebensraumes ist Teil der menschlichen Natur.

Gruß,
Marko

Daraus ergeben sich weitere Fragen
Wir stammen alle von derselben Natur ab ( Du schriebst ".. bis in die Tropfen Ursuppe, in denen alles Leben begann...."). Wenden wir uns gegen unsere Natur, oder kommen wir, weil wir des Todes bewusst sind, nur nicht mit unserer Natur klar.

Und das die Ausbeutung der Natur Teil des menschlichen Lebens ist, mag für Dich stimmen, andere Menschen leben aber sehr gut mit der Natur.

In jedem Fall schlägt die Natur zurück (Klimawandel, Naturkatastrophen, Überschwemmungen usw.) und hat letztlich doch die Macht und nicht wir Menschen. Und bis wir andere Planeten besiedeln können (woran Du m.E. auch nur glaubst dass es passieren kann / könnte) wird uns die Natur noch einiges abverlangen.

Und, nicht nur wir Menschen haben uns weiter entwickelt, auch die Tiere, aber jeder nur soweit er es gebraucht hat.

Gruß
Klaus

Marko
23.04.2007, 15:10
Wenden wir uns gegen unsere Natur, oder kommen wir, weil wir des Todes bewusst sind, nur nicht mit unserer Natur klar.

Diese Frage stellt sich nicht. Das wäre so, als würdest Du einem Mörder die Schuld am Tod des von ihm getöteten Menschen absprechen, da der Getötete ja auch einfach nur nicht mit damit klar kommt, dass er umgebracht wird.

Und das die Ausbeutung der Natur Teil des menschlichen Lebens ist, mag für Dich stimmen, andere Menschen leben aber sehr gut mit der Natur.

Diese Menschen sind die ersten, die nach Hilfe schreien, wenn ein Meteor auf die Erde schlagen sollte. Oder ein Vulkan ausbricht und ein Dorf begräbt. Oder eine Kontinentalverschiebung ein paar Inseln von der Seekarte fegt. Das alles ist Natur, damit soll man leben wollen?

Und bis wir andere Planeten besiedeln können (woran Du m.E. auch nur glaubst dass es passieren kann / könnte) wird uns die Natur noch einiges abverlangen.

Klar, das bestreite ich nicht. Aber nochmal: Es gibt keine Alternativen. Der eine Weg, den es gibt, ist schwer, aber er ist der einzige.

Und, nicht nur wir Menschen haben uns weiter entwickelt, auch die Tiere, aber jeder nur soweit er es gebraucht hat.

Und was willst Du damit sagen?

Gruß,
Marko

FlyFly
23.04.2007, 16:24
Hallo Lara,

ich kann das, was Du mit Vision und Heilung verstehst, durchaus glaubhaft finden.
So etwas passiert!
Aber Vorsicht! Es ist mit Sicherheit nicht die Version selbst, die da heilend wirkt, sondern
das Bild dieser Vision aktiviert etwas, macht etwas durchlässig, was sonst verschlossen
blieb.

Allerdings gibt es mit Sicherheit auch Faktoren, dass so etwas nicht für jeden und oft
passieren wird. Das macht die Sache dann eben recht unglaubhaft für viele, und vor allem
für uns Westeuropäer, die so sehr auf Verstandeswissenschaften, auf Verstand, Denken,
eingeschliffene Kategorien konzentriert sind.
Ich meine, Deine Version und Heilung würde ich in den Bereich der Mystik ansiedeln,
in jenen Bereich, den man als tranzpersonal bezeichnen könnte.

Dieses Tranzpersonale - mag man es Gott, Buddha, Sein, Reich Gottes, wie auch immer
nennen - kann durch einen durchwirken und kann dann heilende Prozesse in Gang setzen.
Es gibt so etwas wie Wunderheilungen - davon gibt es heute halt Berichte, die seriös sind.
Eine interesannte Sendung gab es in der ARD:
http://www.das-heilende-bewusstsein.de/2.html
Wie ich fand, eine absolut seriöse Berichterstattung, hatte nix mit irgend so einen
esoterischen Pseudo-Kram zu tun.

Die Gefahr besteht aber, das man selbst so eine Heilung durchführen möchte:
Zack - einmal Handauflegen - zack - mal so 'ne Traumreise machen und schwupp
mache ich mir meine Heilung! Wenn's nicht funktioniert, ist das alles nur Quatsch und
so etwas wie Gott, Buddha, das Tranzpersonale gibt es nicht.

Was da heilt ist so für uns einfach nicht zu sehen, zu begreifen, zu spüren.
Allerdings gibt es inzwischen sehr viele Menschen, die solche tranzpersonalen Erfahrungen gemacht haben.

Ich spreche hier von Zen-Übenden, Zen-Meistern, Mystikern wie Meister Eckhart oder
auch den heute lebenden Zen- und Kontemplationsmeister Pater Willigis Jäger und
natürlich viele, viele andere.

Diese haben durch jahrelanges meditatives Üben jenes Nicht-Sichtbare erfahren.
Die Beschreibung ihrer Erfahrung ist sehr lesenswert und besonders Pater Willigis
kann dieses Transpersonale super in eine heutige Sprache übersetzen, so dass derjenige,
der diese Erfahrung nicht gemacht hat, eine gewisse Ahnung davon bekommt, was
eigentlich dieses Unsichtbare ist!

Natürlich gibt es auch Menschen, die solche Erfahrungen einfach so erlebt haben.
Diese Menschen sind oft total verwirrt, weil sie es nicht einordnen können, ja, glauben, verrückt zu sein.

Mich machen so einige Berichte eben stutzig:
1. Jene mystischen, Einheitserfahrungen der Zen-Meister oder Mystiker
2. Jene Wunderheilungen wie in der ARD-Sendung
3. Jene Nahtoderfahrungen von Menschen, die kurz vorm Tod waren

Nahtoderfahrungen werden jetzt gezielter wissenschaftlich untersucht.
Man meinte immer, da wären noch Restaktivitäten im Gehirn aktiv, wenn ein Mensch
solche Erfahrungen gemacht hat. Allerdings gibt es einen Fall, wo gerade die
Gehirnaktivitäten aufgezeichnet wurden und da einfach keine Aktivität festzustellen
war, trotzdem aber Nahtoderfahrungen gemacht wurden bis hin zu Dialogen des
Operationsteams, die die Patientin im nachhinein nacherzählt hat, die sie aber
absolut eigentlich gar nicht hätte mitbekommen können.
Besonders interessant sind die Muster dieser Nahtoderfahrungen, und darunter
dieses Erleben einer allumfassenden Liebe, eines Etwas, das uneingeschränkt zu allem
ein Wohlwollen beinhaltet. Das deckt sich mit Einheitserfahrungen von Zen-Meistern
oder mystischen Erlebnissen.

All diese Berichte sind Erfahrungsberichte! Nix aus irgendwelchen rationalen,
theologischen oder philosophischen Traktaten durchgekautes Wortwerk, sondern
eben Erlebtes.

Hier wie auch sonst in unserem Alltag begegnen uns vor allen Rationalisten, wir sind
eben so seit Kindestagen an geschult auf diesen Verstand.
Gerade diese Rationalisten gehen dann auch mit den Kategorien des Verstandes heran
und versuchen das zu analysieren, was überhaupt nicht mit dem Verstand sichtbar
gemacht werden kann, nicht zubegreifen ist.

Gerade ist dieser Tranzpersonale Raum nur erfahrbar, wenn gerade alle
Verstandesaktivitäten absolut zur Ruhe gekommen sind. Andere benennen dies auch
als Ausschaltung des Ich, das Ich transzendieren, auch Jesus: Wenn du leben willst,
musst du sterben.
Für uns Westeuropäer gilt eigentlich, das wir nur dieses Ich kennen, ein ich-freier
Zustand ist gar nicht vorstellbar.
Außerdem meiden wir die Ausschaltung des Ich wie die Pest, wehren uns mit Händen
und Füßen, auch wenn wir Techniken praktizieren, um das Ich zur Ruhe zu bringen!

Darum sind die meisten Reaktionen auch hier verständlich, wenn Rationalisten Visionen,
Gott, Buddha usw. einfach als Einbildung des Gehirns, als Pseudo-Esoterik oder einfach
als Spinnerei abtun.

Wie soll man das auch mit dem Verstand verstehen, wenn jene Menschen mit so einer
Erfahrung des transpersonalen Raumes davon berichten, dass es einfach keinen
Tod, keine Geburt gibt! Das mit dem Tod können wir vielleicht noch irgendwie denken,
glauben an ein Leben nach dem Tod, aber dass es weder das eine noch das andere gibt
ist einfach nicht denkbar.

Und auch Vorsicht, wenn Krankheit mit Strafe und Sünde verbunden wird!
Das geht super schnell, besonders in unserer traditionellen Kirche.
Eigentlich wollen wir die Frohe Botschaft - die uns freimacht - und zack - werden wir
gleich wieder mit Sünde, Schuld vollgeknallt.
Auch im Buddhismus ist das so: Da wird so mir-nix-dir-nix eine schlechte
Wiedergeburt herangeholt. Wenn du hier mit schlechten Taten ein schlechtes Karma
erzeugst, wirst du in diesem wie im nächsten Leben dafür bezahlen müssen.

Wer einfach mal in einer modernen Sprache etwas von diesem Anderen lesen möchte,
um vielleicht zu einem - wenn auch rationalen - Verständnis kommen möchte,
dem empfehle ich die Bücher von Pater Willigis. Ich finde, der kann das super gut
auch für Atheisten, aber auch für Gläubige in Worten beschreiben.

Ein sehr schönes Gedicht, das aus so einer Erfahrung gedichtet wurde, ist von dem
Mystiker Johannes vom Kreuz

Der Weg nach Hause

Ich trat ein und wußt' nicht wo,
und ich blieb auch ohne Wissen,
alles Wissen übersteigend.
...
Jeder, der dorthin gelangt,
wird ganz irre an sich selbst.
Alles, was er vorher wußte,
scheint ihm jetzt verschwindend klein.
Und sein Wissen wächst so sehr,
Daß er ohne Wissen bleibt,
alles Wissen übersteigend.

Übrigens: Jeder, der einmal sehr glücklich verliebt war und dieses Verlieben auch erwidert
wurde, also die Liebe aufging und dann eine extreme sehr glückliche Ruhe dabei erfahren
hat - der kennt einen Funken von diesem "Raum"!

Und für die Rationalisten: Bevor abgestritten, diskutiert und analysiert wird, mal
eine Technik ausprobieren, die einen innerlich sehr, sehr ruhig macht.
Einen solchen Zustand der Ruhe kennen wir in der Regel nicht. Der ist zunächst auch
nicht so einfach herzustellen. Wie gesagt: Wir meiden zunächst diese Ruhe wie die Pest!
Wer eine solche Ruhe einmal ein bisschen geschnuppert hat, auch wenn sie nur ganz
kurz war, wird etwas sehr merkwürdiges feststellen.

Grüße FlyFly

PantheraPardus
23.04.2007, 19:17
[QUOTE=point9;5348177]Nettes neues Avatar ;)

Und ja, woran hängen wir denn eigentlich fest?
An der Vorstellung, wir existieren aus uns heraus? Den ganzen lieben langen Tag verbringen sehr viele, sehr viel Zeit mit diesem *Ich*.

Wie geht es *mir*. Wie ist *meine* Befindlichkeit.
Wie gefällt *mir* dies, wie gefällt *mir* das. Na diejenige Person gefällt *mir* aber gar nicht. Oder diese Person gefällt *mir* besonders gut.
Habe *ich* genügend Vorteile oder werde *ich* untervorteilt.
Wie gefällt *mir* das was der eine sagt oder er es *mir* nicht sagt.
Und ja, *ich* muss Recht haben (?). *Ich* bin besser als der andere.
*Ich* muss konkurrieren in der heutigen Gesellschaft. Habe *ich* genügend oder könnte *ich* nicht doch noch mehr bekommen? Hat der andere was, was *ich* nicht habe, *ich* aber gerne hätte usw. usw. usw. und ja, *ich* möchte konserviert, eingefroren oder sonstwas werden. *Mir* geht es so schlecht. *Ich* finde die Welt so *schlecht*. Deshalb beschliesse *ich* mir das Le*en zu nehmen!
Den ganzen lieben langen Tag dreht sich diese Frage bei sehr vielen im Kreis. Diese *Selbst*wertschätzung.

Das ist doch viel zu anstrengend. Und völlig nervenaufreibend, energiefressend und völlig überflüssig.
Und vor allem entsteht so der ganze Frust und alle Unannehmlichkeiten. Das ist die Wurzel. Das Festhalten am Selbst, einem nicht inhärent existierendem *Ich*.

Kann mir einer hier sagen kann, wo denn das *Ich*, das alleinig aus sich heraus existierende *Ich* sitzen soll? Na da bin ich aber gespannt.

Loslassen schon im Leben üben ;)
Und wenn es soweit ist, bis wir auf den nächsten Spaziergang gehen, ruhig auch mal das "Ich" vergessen und was für die anderen tun. Und mal probieren die Anderen vor die eigenen Ansprüche stellen. ;)

Dir liebe Grüsse :)
von Steph[/QUOTE

Servus Stephanie,
obwohl mir so ein komplexes Thema wie Glauben etc. doch etwas Zeit abnötigt (die ich nicht immer habe) werde ich jetzt trotzdem versuchen zu antworten, dauert halt manchmal etwas länger
Jeder Mensch denkt in gewissen Dingen anders als viele andere, es gibt solche und solche! Nicht jeder ist so Egomanisch wie du in deinen Beispielen rübergebracht hast, aber Menschen die ihr ICH dem EUCH hintenanstellen sind glaub echt in der Minderheit!
Beides ist aber auch durchaus kombinierbar, dazu gibts wohl auch genügend Beispiele!
Wenn es sich die Waage hält und nicht in eine Richtung abdriftet ist das wohl auch vertretbar, oder? Den perfekten Menschen gibts nur in der Theorie weil wohl die wenigsten ihrem Ego entfliehen können, da spielen auch viele Faktoren mit, nicht nur das "ich" oder "mein"! Die Evolution hat wohl auch das "ihre" zur Persönlichkeitsentwicklung beigetragen, ich glaub an Darwin, grins! Nobody is Perfect und deshalb sollte unsere Spezies erst mal lernen untereinander klarzukommen!! Das scheint das Hauptproblem zu sein und fängt schon im Alltag an.
Was nützen "mir" alle guten Vorsätze wenn "mein" Chef "mich" wegen "seinen" Fehlern blöd anmacht obwohl "ich" weiss dass es "seine" Unfähigkeit war die zu diesem Fiasko geführt hat, soll "ich" dann versuchen "ihm" das zu erklären oder "ihm" gleich eine reinzünden weil "der" das eh nicht kapieren will?;) Ich tendiere nicht immer zur friedlichen Lösung, die beiden Engel bei "Dogma" hatten schon auch was, grins!;)
Da wären wir dann bei der Macht angekommen, das anscheinend erstrebenswerteste Gut in unserer Gesellschaft und wer die hat ist nur noch schwer vom Egotrip runterzuholen, Profilierungssucht leben unsere Politiker etc.uns doch vor. Das von dir genannte Problem ist es auch dass wir Menschen lieber gegen- statt miteinander kämpfen, wir wären auf der Evolutionsleiter vielleicht schon ein paar Stufen höher wenn nicht immer soviele hirnlose Versager das sagen gehabt hätten!;)
Die die etwas aus ihrem Leben lernen wollen tun dies und den anderen geht das sonstwo vorbei, die erreicht eh keiner, ist halt so!;)
Meinetwegen kann jeder glauben was er will, solange er andere nicht unbedingt Missionieren will und auch sonst keinem Schaden zufügt hab ich da keine Probleme damit.
Auch liebe Grüße
Harry
.

PantheraPardus
23.04.2007, 19:31
@ Fly Fly,
Genial!!!!:) :)
Gruß Harry

PantheraPardus
23.04.2007, 19:42
Kleine Ergänzung:
Natürlich meinte *ich*
-blosse Zuschreibung ist ok, sonst könnten wir ja auch Wiese sagen, da blickt ja dann keiner mehr durch was bzw. wer überhaupt gemeint ist ;) -

dich nicht persönlich mit dem *ich* Beitrag.
Es war tatsächlich allgemein gehalten und bezog sich nicht auf deinen Beitrag oder vorherige postings von dir ;)!

War wichtig dir das nochmal zu schreiben.


schönen 2896 Tag

Iss schon OK, habs auch nicht so aufgefasst!:) Bin im Moment nur etwas langsam mit den Antworten, werd auch oft abgelenkt, in dem Alter ist das für die Konzentration tödlich.;)
Gute Nacht und schöne Woche:)

point9
23.04.2007, 20:45
Iss schon OK, habs auch nicht so aufgefasst!:) Bin im Moment nur etwas langsam mit den Antworten, werd auch oft abgelenkt, in dem Alter ist das für die Konzentration tödlich.;)
Gute Nacht und schöne Woche:)

Lieber Harry,
schön das du es so verstanden hast :),

"Annehmen von Widrigkeiten* bedeutet bei mir z.b. ja auch nicht,
dass gar nix gesagt wird ...;)
Und doch, denke das viel zu viel Energie verschleudert wird, mit diesem *Ich*.

Dazu bedarf es noch nicht mal einer Egomanie *grins*.
Und um dies zu
erkennen oder zu erläutern, braucht man auch kein Missionar, Prophet oder Besserwisser zu sein ,-)
Jeder redet oder schreibt aus seiner Wahrnehmung und Erfahrung..

Das mit dem innerlich ruhig bleiben,
scheint mir äusserst wichtig. ;) usw.

Und ja, bloss keine Extreme.

Dir auch eine schöne Woche :)
derzeit die eher schreibfaule
Steph

ps.
finde das posting von FlyFly stellenweise auch interessant. Z.B. das mit Sterbenden....Weil....
Lag vor vielen Jahren schon zwei mal im Sterben und war dem Tod schon sehr sehr nah. Seitdem habe ich mich halt weiter auf die Suche der damaligen Empfindungen während des Sterbeprozesses, des Unbeschreiblichen gemacht...

K. Schmitz
24.04.2007, 06:47
Diese Frage stellt sich nicht. Das wäre so, als würdest Du einem Mörder die Schuld am Tod des von ihm getöteten Menschen absprechen, da der Getötete ja auch einfach nur nicht mit damit klar kommt, dass er umgebracht wird.

Dieser Vergleich hinkt in meinen Augen, da Du der Natur unterstellst, sie hätte ein Gewissen bzw. könnte denken. Dies kann sie soweit ich weiss aber nicht.



Diese Menschen sind die ersten, die nach Hilfe schreien, wenn ein Meteor auf die Erde schlagen sollte. Oder ein Vulkan ausbricht und ein Dorf begräbt. Oder eine Kontinentalverschiebung ein paar Inseln von der Seekarte fegt. Das alles ist Natur, damit soll man leben wollen?


Ich glaube wir alle würden schreien, wenn ein Meteor auf die Erde zu rast. Du nicht? Du scheinst doch so am leben zu hängen.
Und Deine Beispiele sind - wie ich finde - unpassend. Ich denke wir sollten die "menschgemachte" Klimaerwärmung nehmen, oder die Tatsache das in den USA immer öfters Tiere Menschen anfallen , wiel die Menschen dort den Lebensraum der Tiere zerstören, usw.


Und was willst Du damit sagen?


Wenn ich mich recht erinnere hattest Du mal (sinngemäß) geschrieben, dass sie Tiere mir Ihrer Situation abfinden. Dazu wollte ich nur sagen, dass sich jeder so entwickelt hat, wie es die Natur zugelassen hat. Ohne Zitat an der Stelle schwer zu erkennen, sorry.


Mir geht es bei meinen Fragen nicht um Recht / Unrecht usw. sondern um die Meinugnen der anderen und neuen Ideen. Ich bin nämlich noch nicht wirklich klar, was für mich die Wahrheit ist. Und so eine Meinung wie Deine habe ich bisher noch nicht gehört.

Wo kommen die her. Die Gedanken sind für mich ja nicht nur rational, sondern auch mit Wünschen (Irgendwann ewig leben, andere Planten besiedeln usw.) geprägt.

Marko
24.04.2007, 09:24
Dieser Vergleich hinkt in meinen Augen, da Du der Natur unterstellst, sie hätte ein Gewissen bzw. könnte denken. Dies kann sie soweit ich weiss aber nicht.

Der Vergleich bezog sich nur auf die Opferrolle.


Ich glaube wir alle würden schreien, wenn ein Meteor auf die Erde zu rast. Du nicht?

Doch, sicher. Aber ich sage ja auch nicht, ich will mit der Natur leben.

Und Deine Beispiele sind - wie ich finde - unpassend.

Warum? Weil der Mensch da mal eindeutig keine Schuld hat?

Ich denke wir sollten die "menschgemachte" Klimaerwärmung nehmen, oder die Tatsache das in den USA immer öfters Tiere Menschen anfallen , wiel die Menschen dort den Lebensraum der Tiere zerstören, usw.

Das sind aber keine natürlichen Phänomene, sondern, wie Du selber sagst, menschgemachte. Was hat das mit einem "Zurückschlagen" der Natur zu tun? Das sind nur Auswirkungen unseres Lebensstils, der sich mit der Natur eben nicht vereinbaren lässt.

Dazu wollte ich nur sagen, dass sich jeder so entwickelt hat, wie es die Natur zugelassen hat.

Bei Tieren mag das stimmen, aber wir Menschen werden früher oder später in unsere eigene Entwicklung eingreifen können und sie dadurch unnatürlich machen. Und warum? Weil das in unserer Natur liegt.

Mir geht es bei meinen Fragen nicht um Recht / Unrecht usw. sondern um die Meinugnen der anderen und neuen Ideen.

Naja, meine Ideen sind nicht wirklich neu. Ich betrachte das Leben nun einmal gern anthropozentrisch, d. h. ich sehe den Menschen und seine Interessen als das wichtigste an.

Die Gedanken sind für mich ja nicht nur rational, sondern auch mit Wünschen (Irgendwann ewig leben, andere Planten besiedeln usw.) geprägt.

Meine Wünsche resultieren aus dem, was mir wichtig ist -- Frieden, Neugier, Harmonie. Aber ohne genügend Lebensraum wird es niemals Frieden geben, das schließt also einen Weltfrieden aus -- dieser Planet ist zu klein, um ihn mit Milliarden von Menschen friedlich zu teilen. Ich bin überzeugt, dass das Wohl der Menschheit in seiner Ausbreitung liegt und in der Fortsetzung ihres Drangs nach Wissen.

Mein Lieblingsbildnis dazu (habe ich sicher hier auch schon irgendwo geschrieben): Wir sind wie Bauern, die auf ihrer Scholle leben. Diese Scholle ist begrenzt, und irgendwann wird sie zu klein werden, da wir Kinder bekommen, die auch davon leben müssen. Wir können nun unsere Bauernfamilie klein halten (Geburtenkontrolle) und weiter von dem leben, was uns die Scholle gibt (mit der Natur leben). Aber irgendwann wird diese Scholle uns auch dann nichts mehr geben können, selbst wenn wir nur wenige sind, denn der Boden ist irgendwann ausgelaugt, die Nährstoffe verbraucht. Und dann? Sollen wir dann untergehen mit unserer ausgelaugten Scholle? Nein, wir sollten den Anfängen wehren und uns nach neuen Schollen umsehen, bevor die Heimatscholle verbraucht ist. Und wenn der Weg zur neuen Scholle weit ist, ist das ein Grund mehr, die Bemühungen zu verstärken, damit unsere Kinder so leben können, wie sie es verdienen: Frei von Angst vor Hunger und Platznot.

Gruß,
Marko

point9
24.04.2007, 10:42
Guten Morgen :D

Verschienartige persönliche Erfahrungen

Der eine vertraut auf MTX, Enbrel usw.
Der eine vertraut auf Homöopathie
Der andere auf Salben
Der andere auf die Kraft der Geistesheilung-/reinigung
Der eine auf Lichttherapie
Der andere auf Kangalfische
usw.
Der eine kombiniert vielleicht das eine mit dem anderen

Auch wenn sie verschiedenartig sind.
All diese genannten Dinge haben Erfolge erzielt.
Das bleibt und ist nun mal so.

Und wenn hier jemand freudig seine Erfolgserfahrung postet, ist doch schön. :D
Weil letztendlich hier Jeder postet um seine grossen Erfolge, kleinen Erfolge oder Misserfolge mitteilt um Andere zu informieren. Seinen Erfahrungswert anderen zur Verfügung stellt.
Das ist doch eine freundliche Motivation. :D Diese verdient meines Erachtens Wertschätzung

Und wenn es manchmal in andere Thematik abweicht, so sind wir doch neben der Krankheit, Menschen mit vielseitigen und verschiedenen Interessen und Vorstellungen.


Euch einen schönen Tag :D

Thomaso
24.04.2007, 12:53
Hallo Lara, hallo andere,

"Vision deutete auf kaputte Seele hin". Wenn man diese großen Worte mal übersetzt: da hat jemand gesehen - videre - dass jemand anderes leidet und sehr verletzt wurde (kaputt ist drastischeres Wort dafür) - gut dass es solche Menschen gibt, ob Pastor, Arzt, Psychologe oder Freund und ich glaube, dass es mehr davon gibt, als man denken mag. Ich denke nicht an die Psyche oder psychische Verletzung als alleinige Ursache der Pso. Eine Psoriasis kann durch "seelische" Begleitung sicher gelindert aber nicht geheilt werden, meine Meinung.

Th.

FlyFly
24.04.2007, 14:04
Und wenn der Weg zur neuen Scholle weit ist, ist das ein Grund mehr, die Bemühungen zu verstärken, damit unsere Kinder so leben können, wie sie es verdienen: Frei von Angst vor Hunger und Platznot.



Hallo Marko,

Dein Schollenbildnis mag sicher stimmen, aber wenn dem so wirklich wäre,
müssten wir doch eigentlich in dauernden Panikattacken leben. Schließlich
würde die nächste erreichte Scholle genauso irgendwann zu klein werden und
die Angst wäre nur aufgeschoben. Die würde immer im Hintergrund mittickern!
Für viele würde so eine Wirklichkeit dem Leben sehr viel an Sinn nehmen.
Ich meine sinnentleerende Bilder sind nicht gerade aufbauend.

Ich meine, es gibt andere Bilder, und da wir hier im Visionen-Thema sind,
warum nicht eine andere Vision die auch das erfasst, was unter jeder Scholle
Halt geben würde.

Marko
24.04.2007, 14:19
Schließlich würde die nächste erreichte Scholle genauso irgendwann zu klein werden und die Angst wäre nur aufgeschoben.

Das Universum ist groß...

Für viele würde so eine Wirklichkeit dem Leben sehr viel an Sinn nehmen.

Sinn im Leben muss man sich selber suchen, und vor allem sollte man sich den nicht nehmen lassen.

Ich meine, es gibt andere Bilder, und da wir hier im Visionen-Thema sind,
warum nicht eine andere Vision die auch das erfasst, was unter jeder Scholle
Halt geben würde.

Na, dann mal los! Ich habe nie behauptet, dass meine "Vision" die beste ist. Vielleicht hast Du ja eine Alternative?

Gruß,
Marko

FlyFly
24.04.2007, 15:11
Vorab,
generell möchte ich mich nicht mehr auf deine Postings beziehen. Gleichsam wollte ich auch nicht mehr über Buddhismus reden.


Hallo Point,
warum um alles in der Welt hast Du so eine Angst über Buddhismus zu reden?
Weil alles falsch ist, alles falsch interpretiert ist, wenn es Deiner Anschauung nicht
gleicht? Alles falsch ist, wenn es nicht nach Deiner Schule passt, sich nicht mit den
Texten gleicht, Die Du gelesen hast? Wort deckt sich nicht mit Wort, dann ist es
zackzerack falsch?


STOP.
So steht es nirgends im Dharma. Das ist definitiv eine eigens verfälschte Aussage über Buddhismus und Dharma! Dies erwähne ich nicht um meines Willens.


Warum soll alles definitiv verfälscht sein, sobald man nur einen Millimeter etwas
an der Lehre des Buddhismus, wie z.B. das mit dem Karma, zweifelt oder eine
gewisse Gefahr für angsterzeugende Gedanken sieht.
Ich habe einige Meditationslehrer kennen gelernt, die genau das machen:
Eine Karma-Auslegung, die nichts anderes ist als mit Angst seine Schäfchen beisammen
zu halten, genauso wie es hierzulande mit dem Sündenquatsch gemacht wird.

Viele sind nur aus Angst gläubig! Das ist schrecklich!

Grüße FlyFly

Fifty
24.04.2007, 16:19
[..]
wie z.B. das mit dem Karma, zweifelt oder eine
gewisse Gefahr für angsterzeugende Gedanken sieht.
Ich habe einige Meditationslehrer kennen gelernt, die genau das machen:
Eine Karma-Auslegung, die nichts anderes ist als mit Angst seine Schäfchen beisammen
zu halten, genauso wie es hierzulande mit dem Sündenquatsch gemacht wird.

Hallo Flyfly
Meines Erachtens nach ist es nicht nur sinnvoll, sondern unerlässlich,manche Dinge zu hinterfragen:
Eine andere Betrachtungsweise:
http://www.hohewarte.de/MuM/Jahr2000/Buddhismus000810.html

Und ein gesunder Menschenverstand ist - meiner Meinung nach -besser als jede Religion.

LG Karin

FlyFly
24.04.2007, 20:00
Hallo Fifty,
ich weiß nicht, ob Du Dir ganz im klaren bist, das Dein Link zu einem Verlag führt,
der besonders rechtsextreme und antisemitsche Autoren verlegt!
Dieser Verlag verlegt Autoren, die in einem Zusammenhang stehen, die der Verfassungs-
schutz als rechtsextrem einstuft!

Ich finde diesen Link hier sehr bedenklich und muss auch erlich gesagt an Deinen
gesunden Menschenverstand zweifeln so einen Link hier reinzusetzen,
der menschenverachtende Ideen verbreitet!

Ich würde mir auch wünschen, dass Links zu rechtsextremen Verlagen hier unerwünscht
sind, denn der eine oder andere klickt sich doch zu diesen gefährlichen Gedankenschrott
hin!

Fifty, um ehrlich zu sein zweifel ich an Deinem gesunden Menschenverstand,
wenn Du Links postest, die zu echt kranken Verstandesideen führen!

Fifty
24.04.2007, 20:24
Hallo Fifty,
ich weiß nicht, ob Du Dir ganz im klaren bist, das Dein Link zu einem Verlag führt,
der besonders rechtsextreme und antisemitsche Autoren verlegt!


Da interpretierst du nun doch etwas zuviel in mein Posting hinein.
Den Verlag kenne ich nicht, es ging um die Aussage in diesem Bericht, nicht um den Verlag.
Von Rechtsextremsismus distanziere ich mich klar und deutlich, wie neulich hier zu lesen war!
Genauso von Antisemismus.
Zum Thema Buddhismus findet man auch mehrere Seiten/Links, die auch sehr informativ und aussagefähig sind.

Mein gesunder Menschenverstand funktioniert vorzüglich,sagt er mir doch, nicht alles zu glauben und ohne hinterfragen hinzunehmen.
Und weiterhin hinterfrage ich ebenso wie du, warum in Religionen mit Schuld, Karma etc. "gedroht" wird.
Das alleine war die Aussage, das Infragestellen.

Ferner möchte ich dich darum bitten, deine Tonart zu ändern, wenn du mich ansprichst.
Auch Höflichkeit ist Verstandessache.

PS.
Bericht der Süddeutschen Zeitung (158) 1997. - Zu Symbolik und Realität des tantrischen ... Lt. Berichten in FOCUS 21/1998, 297; Der Spiegel 21/1998, 162. .

Der Bericht von Uta Göllner wurde in. og. Zeitschriften veröffentlicht.
Möglicherweise haben die Redakteure auch keinen Menschenverstand.
Oder waren unwissend wie ich.

FlyFly
24.04.2007, 22:55
Da interpretierst du nun doch etwas zuviel in mein Posting hinein.
Den Verlag kenne ich nicht, es ging um die Aussage in diesem Bericht, nicht um den Verlag.
Von Rechtsextremsismus distanziere ich mich klar und deutlich, wie neulich hier zu lesen war!
Genauso von Antisemismus.


Zur Aussage des Artikels:

Der ganze Artikel bezieht sich vorwiegend auf die Ideen von Mathilde Ludendorf.
Dazu bei Wikepedia:
"Ihre Philosophie entsprang demselben geistigen Nährboden wie der Nationalsozialismus, propagierte aber transzendente Elemente stärker als die damalige NSDAP"

Wenn Du Dir den Artikel mal genauer durchliest, wirst Du gewiss diesen Nährboden
dort finden!

Ich halte diese Ideen in dem besagten Artikel für äußerst gefährlich!
Ich halte Artikel, die sich auf Autoren mit rechtsextremen Gedankengut stützen für sehr gefährlich!
Ich halte auch das ungeprüfte Verlinken auf Internetseiten mit rechtsextremen Tendenzen für äußerst gefährlich!

Und tut mir Leid, wenn ich Deine Tonart nicht getroffen habe, aber wenn Du mithilfst
rechtsextremes Gedankengut öffentlich zu machen, hört irgendwie der Spaß auf!

Hardy
24.04.2007, 23:12
Na, na na......

noch herrscht in Deutschland die im Grundgesetz verankerte = Meinungsfreiheit. Hoffe ich wenigstens.

Soll sich doch hier keiner als "Schnellrichter" aufführen und das Messer wetzen....
Viele Themen und deren Inhalte sind nur subjektiv auszulegen.

Und... ob jemand links oder rechts denkt, ist dessen alleinige Sache. Also bitte den "Moralapostel" stecken lassen. Ich jedenfalls bin alt genug, mir meine Meinung selber zu bilden. Ich brauche hier niemanden, der mir vorschreibt, was ich zu lesen habe und was nicht.

Weder von "gefühlvollen Frauen" oder von "gefühlsarmen Männern" ;-)

In diesem Sinne......

point9
24.04.2007, 23:22
Na, na na......
noch herrscht in Deutschland die im Grundgesetz verankerte = Meinungsfreiheit. Hoffe ich wenigstens.
Soll sich doch hier keiner als "Schnellrichter" aufführen und das Messer wetzen....
Viele Themen und deren Inhalte sind nur subjektiv auszulegen.
Und... ob jemand links oder rechts denkt, ist dessen alleinige Sache. Also bitte den "Moralapostel" stecken lassen. Ich jedenfalls bin alt genug, mir meine Meinung selber zu bilden. Ich brauche hier niemanden, der mir vorschreibt, was ich zu lesen habe und was nicht.
Weder von "gefühlvollen Frauen" oder von "gefühlsarmen Männern" ;-)
In diesem Sinne......

Breitgrins,
Nettes, gleichmütiges und freundliches Posting ;)
So verstehe ich es zumindest ;)

LG
ps. manchmal gibt es leider persönliche Be- und Empfindlichkeiten. ;-)
Manche machen es sich aber auch kompliziert

Hardy
24.04.2007, 23:55
Hallo Point,

ich möchte das nochmal sagen......

Wenn jeder dem Anderen die Meinung läßt, wird es auf breiter Linie friedlicher... Da bin ich für mich ganz sicher....

Victor Kalashnikov (ausgerechnet der!) hat mal gesagt: Nur das Einfache ist auch das Gute.... Da kann man natürlich geteilter Meinung darüber sein. Aber, wenn ich mir manchmal den seitenlangen esotherischen (Quatsch) durchlese oder anhöre, frage ich mich, ob er nicht so ein kleines bißchen Recht hat.....

Aber ich bemühe mich halt auch, jeden seine Wahrheit zu lassen, wenigstens, so lange er mich nicht schädigt.

Was mich dabei stört ist auschließlich die Tatsache, das manche "Schreiber" glauben, sie hätte die Weisheit "mit Löffeln gefressen".

Natürlich ist alles freundlich gemeint ;-))

point9
25.04.2007, 00:13
Zur Aussage des Artikels:
Der ganze Artikel bezieht sich vorwiegend auf die Ideen von Mathilde Ludendorf.
Dazu bei Wikepedia:
"Ihre Philosophie entsprang demselben geistigen Nährboden wie der Nationalsozialismus, propagierte aber transzendente Elemente stärker als die damalige NSDAP"
Wenn Du Dir den Artikel mal genauer durchliest, wirst Du gewiss diesen Nährboden
dort finden!
Ich halte diese Ideen in dem besagten Artikel für äußerst gefährlich!
Ich halte Artikel, die sich auf Autoren mit rechtsextremen Gedankengut stützen für sehr gefährlich!


Gut von dir recherchiert und gut wiedergegeben.

point9
25.04.2007, 00:30
Hallo Point,
ich möchte das nochmal sagen......
Wenn jeder dem Anderen die Meinung läßt, wird es auf breiter Linie friedlicher... Da bin ich für mich ganz sicher....
Ach du, bis dahin scheint es mir aber noch ein weiter Weg ;)

Victor Kalashnikov (ausgerechnet der!) hat mal gesagt: Nur das Einfache ist auch das Gute....
Kommt ganz drauf an was man (oder Kalashnikov) unter *einfach* versteht ;)

Da kann man natürlich geteilter Meinung darüber sein. Aber, wenn ich mir manchmal den seitenlangen esotherischen (Quatsch) durchlese oder anhöre, frage ich mich, ob er nicht so ein kleines bißchen Recht hat.....
Ich weiss nicht auf welchen Sites du dich tummelst, aber hier habe ich z.b. relativ wenig esoterisches gelesen. :)

Aber ich bemühe mich halt auch, jeden seine Wahrheit zu lassen, wenigstens, so lange er mich nicht schädigt.
Ach selbst gegen Rufschädigung sollte man resistent sein ;) . Auf der anderen Seite, habe auch ein bisschen Verständnis/Nachsicht für die Schwächen von anderen. Auch dann, wenn du konterst.

Was mich dabei stört ist auschließlich die Tatsache, das manche "Schreiber" glauben, sie hätte die Weisheit "mit Löffeln gefressen".
Ach ja, so einen Löffel hätt ich aber auch manchmal gerne ;). Aber Neid taugt nix. Also schnell wieder vergessen ;)

Natürlich ist alles freundlich gemeint ;-))
ich weiss

nette Grüsse :D

Marko
25.04.2007, 08:50
"Forscher melden Entdeckung eines bewohnbaren Planeten"

Hier der Artikel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,479046,00.html

Der Planet ist anderthalbmal so groß wie die Erde. So, Forschung, nun mal hurtig mit der Überlichtgeschwindigkeit! http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/wink.gif

Gruß,
Marko

nycpd
25.04.2007, 09:23
"Forscher melden Entdeckung eines bewohnbaren Planeten"

Hier der Artikel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,479046,00.html

Der Planet ist anderthalbmal so groß wie die Erde. So, Forschung, nun mal hurtig mit der Überlichtgeschwindigkeit! http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/wink.gif

Gruß,
Marko

Ha, den Link wollte ich dir gerade hier reinstellen...

siegfried
25.04.2007, 10:08
Moin,

damit sich der Weg zu weit entfernten Planeten auch lohnt, gibt es hier für 2 Euros noch die nötigen Tipps. http://service.spiegel.de/digas/servlet/dossieransicht/S7016172
Nicht das ihr da ankommt und ein örtliches Bestattungsunternehmen verweigert eure Annahme.
Um diese Distanzen überbrücken zu können, muss wohl erst ein Mittel gegen Pso und Psa gefunden werden.;)

Gruß
Siegfried

point9
25.04.2007, 10:08
Ja ja,
wo kommen wir denn da hin, wenn sich jeder sein eigenes Zeugs zusammenfrimmelt. :p ;)

Und auf dem neuen Planeten sehe ich schon Öko-Bauern-Wissenschaftler, die vieles besser machen wollen als einst auf der Erde :p :cool:

kleiner Scherz am Morgen ;)

Mulle
25.04.2007, 13:32
Hallo Point!

Deine Lehren und jahrelangen Studien in Ehren, aber erlaube mir einen Kommentar dazu!

Also: Die Lehren des Buddhismus mögen gut sein, und Deinem Leben einen Inhalt, einen "Lebens-Inhalt" geben! Ich habe mich zu wenig damit befasst, und, ehrlich gesagt, auch keine Lust, mich weiter damit zu befassen, alsdas ich das Recht hätte, einen Kommentar zum Buddhismus allgemein abzugeben!

Was mir nur tierisch auf den Nerv geht, sind Deine ewigen Betonungen, dass Du Einblicke in Dinge hättest, die Du nicht preisgeben dürftest!

Was ist das denn? Unter dem Motto: "Ätsch-bätsch, ich weiss man was, und das ist ganz toll, aber ich sage es nicht?" Ist das nicht kindisch?

Ach ja, Du wirst jetzt sagen, das sind Lehren, zu denen die Menscheit noch nicht bereit ist! Oder?

Ja, diese Lehren scheint es in vielen Religionen zu geben, und die haben dann meistens was mit Macht und/oder künstlichem Zusammengehörigkeitsgefühl zu tun! Entweder: "Wir wissen man was ganz Tolles, was sonst noch keiner weiss!" - Hey, das funktioniert schon bei Kindern, so schürt man Zusammengehörigkeitsgefühl, durch Geheimnisse! Oder: "Wir haben geplant, bald die ganze Welt mit unserer Religion zu überschwemmen, und indem wir geheimnisvoll erscheinen, erwecken wir zumindest erstmal Neugier!" - Naja, wohin solche geheimnisvollen Verbindungen führen, hat uns die Geschichte oft genug bewiesen!

Ich halte gar nichts davon, dass Du Dich hier ständig damit selbst "beweihräucherst", (Entschuldige dieses christliche Bild! Mir fiel nichts Beseres ein!), indem Du betonst, was Du für ein geheimnisvolles Wissen in Dir trägst! Wenn es so geheimnisvoll ist, behalte es doch einfach für Dich!

Erzähl uns gern, was Du zu erzählen hast und darfst, aber mach Dich, Deine Religion und Dein Leben nicht dadurch interessant, dass Du betonst, wie geheimnisvoll das Alles ist!

In vielen Religion oder Lebens-Weisheiten gibt es diese (von Menschen gemachten) Geheimnisse, es gibt Kriege darum, es gibt Bücher darüber, und keiner weiss wirklich, was es bringt, an diesen Geheimnisen zu hängen!

Und es gibt diese supertollen "Weisen", "Meister", "Götter", "Erleuchteten", und wie sie alle heissen! Diese wissen angeblich mehr als Andere, also sind sie augenscheinlich doch "Geheimnisträger"! Und was bringt es uns, ihnen hinterherzulaufen? Was ist es anderes, als einen "Star" anzuhimmeln? Ein "Weiser" hat mir ein Geheimnis verraten, und mein "Star" hat mit mir gesprochen!

Und nun? Was bringt mir das Alles, wenn ich dadurch doch nichts ändern kann? Zumindest nicht am Weltgeschehen, nicht an meinem Umfeld!

Okay, DIR hat es etwas in Deinem Leben gebracht! Mit hat mein Glauben auch etwas in meinem Leben gebracht!

Aber um etwas an meinem Umfeld zu ändern, muß ich nur mich und mein Leben, ergo auch meine Einstellung zu Vielem ändern! Ich muß weder missionieren, noch andere davon überzeugen, dass meine Art zu leben, die einzig wahre Art ist. Und schon gar nicht muß ich mich und meinen Glauben wichtig machen, indem ich ihn in Geheimnisse verpacke!

Ach ja, damit mein Glauben nicht zu "geheimnisvoll" erscheint, hier eine kurze Erklärung: Ich glaube eine höhere Macht, der ich keinen Namen geben will, denn das führt zu Kriegen! Es ist mir egal, ob es Gott, Jesus, Maria, Allah oder sonstwie heisst! Und ich glaube an Schutzengel! Nicht, weil mir irgendein Mensch gesagt hat, ich müsse daran glauben, und es gäbe da geheimnisvolle Erscheinungen und Erklärungen, sondern sich Vieles für MICH nur so erklären lässt, indem ich sage, da muss eine höhere Macht "mitgemischt" haben oder "seine/ihre Finger im Spiel haben"!

Gelebte Religion heisst für mich niemals, "geheimnisvolle Religion"! Alles was ich weiss, alles was ich tu, hat nichts mit Geheimnissen zu tun!

Früher sagten wir mal: "Wer flüstert, der lügt!" Dinge hinter verschlossenen Türen zu halten, ist eine Form der Lüge! Ich glaube nicht, dass die Ursprungs-Lehren des Buddhismus zum Lügen aufforden wollten, oder? Sowas tun nur Menschen!

Egal, Du wirst eine Erklärung für Dein Verhalten haben!

Solltest Du mir antworten wollen, bitte ich Dich nur, nicht jeden Satz mit einem zwinkernden Smilie zu versehen, wie Du es üblicherweise tust! Antworte mir am besten ehrlich oder gar nicht! Wenn es um Glauben und Lebens-Einstellungen geht, brauche ich keine mit zwinkerndem Smilie versehenen ironischen Kommentare! Okay?

Auf Deine Antwort bin ich sehr gespannt!

Grüße aus dem Hohen Norden sendet: Maike

point9
25.04.2007, 15:32
Kleiner höflicher Hinweis:
Muss jetzt einige Sachen erledigen und habe keine Zeit
um sofortig/schnell/bald auf Fragen zu antworten.
Also habt vielleicht Geduld und Fairness ;)

Liebe Grüsse
von Stephanie :D

FlyFly
25.04.2007, 17:33
Wenn ich schreibe, muss ich mitunter zu sehr darauf achten, dass kein Dualismus entsteht. Beispl.: Tiefere Sichtweise und gewöhnliche Sichtweise.


Hallo Point,
kann mit diesem "muss" nicht ganz klar kommen, vielleicht hast Du eine Verpflichtung
eingegangen, in Wort und Tat nicht aus einem Dualismus zu schreiben.
Wäre schwierig durchzuführen und vor allem schwer für einen nicht Eingeweihten zu
verstehen.

Ich meine, dass diese tiefere Sichtweise durchaus auch im Alltag, auch in Schrift,
einigermaßen verständlich auch für nicht Eingeweihte verständlich zu machen ist.
Sei es in einer Bildersprache oder wie auch sonst.

Wenn Du das Herz-Sutra hier reinstellst, kann man doch auch einigermaßen
durchlässig machen, was damit gemeint ist. Selbst das Herz-Sutra ist doch auch selbst
nur ein Versuch diese tiefere Sichtweise annähernd in Wortsprache durchlässig zu
machen. Ich halte es für ein starres Festhalten, wenn nur Meister oder Lehrer von
der Essenz des Herz-Sutra erzählen dürfen. Auch ganz normale Leute haben da etwas
mitzuteilen. Jeder Mensch hat diese Grundkraft, die bei dem einen stärker bei anderen
schwächer anklopft und zu erkennen gibt: Hier ist noch etwas anderes!

Da das was Du meinst sowieso nur erfahren werden kann, ist es doch egal wie jemand
das in eine für den Verstand zugängliche Form bringt. Ob das nun im Kleide eines
Mönches, in schwarzer, orangfarbener Kutte oder in Jeans verkleidet ist, ist doch
schnurz-piepen-egalo!

Es kann auch sein, dass die Form in die man es packt, die Form oder der Stil selbst
in gewisser Weise auf andere nervig oder aggressiv wirkt, auch wenn man das gar nicht möchte.

Grüße FlyFly

Mulle
25.04.2007, 18:41
Hallo Point!

Danke für Deine schnelle und ausführliche Antwort!

Weißt Du, mein Problem ist einfach, und das gebe ich zu, dass ich empfinde, dass auf dieser Welt einfach zuviel gelogen und verheimlicht wird, und zuviele Menschen von anderen verlangen, dies ebenso zu tun!

Das mag allein MEIN Problem sein!

Aber Du gestattest mir doch sicher, dass ich Dinge "anpranger", und in diesem Fall halt einen Glauben, der augenscheinlich seinen Anhängern, oder Schülern, oder wie auch immer, verbietet, über das, was sie glauben, erlebt haben, denken und wissen, offen Auskunft zu geben!

Dass Du, ohne ausreichende Studien, wie Du selber sagst, nicht "lehren" darfst, das ist ja verständlich! Aber dass Du "Einblicke in Geheimnisse" hast, die Du nicht kundtun darfst, das finde ich, merkwürdig!

Bzw. steht für mich immer noch die Frage im Raum, warum Du dieses Wissen dann überhaupt betonst, wenn es doch so geheimnisvoll ist!

Warum schreibst Du nicht, für alle verständlich, wie Du lebst usw., evtl. was an Deinem Leben und bei Deinem Umgang mit der Pso oder Psa, vielleicht geprägt durch Deinen Glauben, anders und vielleicht sogar einfacher ist? Das würde mich sehr freuen!

Du hast geschrieben, Du möchtest gar nicht missionieren? Hm, in einem anderen Threat ("Warum sind Fremde so gemein?") hast Du aber z.B. darauf hingewiesen, dass wir doch verständnisvoller mit anderen, in diesem Fall den entsprechenden Eltern, umgehen sollten! Hm, sorry, aber wenn Du uns Hinweise darauf gibst, wie wir doch besser mit unseren Mitmenschen umgehen könnten, wäre es sehr schön, wenn Du auch mal einen Blick darauf wirfst, wie Du Dich verhälst!

Vielleicht höflich verpackt, aber trotzdem, hast auch Du manchmal eine sehr beleidigende Art! Ich zitiere da nur Deinen Satz: "Was sind schon 10-20 Leute (die sich durch unruhige Geisteszustände wie Ablehnung usw. lenken lassen) im Vergleich zu sehr vielen Anderen?"

Für mich hat das eine sehr überhebliche Art, anderen, und in diesem Fall augenscheinlich auch mir, zu unterstellen, dass wir uns von unseren "unruhigen Geisteszuständen" lenken lassen! Sorry, aber ist dies nicht Deine Art der Unterstellung, immer dann, wenn jemand nicht Deiner Meinung ist und nicht Deinen Glauben teilt?

Und um ehrlich zu sein, weiss ich nicht, ob ein Meinungs-Austausch überhaupt möglich sein kann, wenn Du sofort jede andere Meinung im Keim erstickst, weil die entsprechenden Menschen sich ja nur von "unruhigen Geisteszuständen" leiten lassen!

So ein Verhalten hat meiner Meinung nach wenig mit der von Dir beschriebenen "Gleichmut und liebende Güte" zu tun, sondern zeugt von einer gewissen Überheblichkeit! (Ist nur meine eigene von unruhigen Geisteszuständen gelenkte Meinung! Du magst mir meine Meinung somit verzeihen!)

Vieleicht sind andere Menschen, auch ich, noch nicht so "gleichmütig" und "liebend" wie Du! (Und diese Aussage ist WIRKLICH ernst gemeint!) Aber zählt ihre Meinung deshalb nicht? Hast Du deshalb das recht, Ihnen unruhige Geisteszustände zu unterstellen?

Ja, ich glaube an etwas anderes als du, und ich glaube anders als Du! (Das hast mir ja freundlicherweise auch zugestanden!) Aber auch ich glaube, dass mit mehr Güte, Gleichmut und Liebe vieles auf der Welt einfacher wäre! Dazu gehört aber auch, nachzufragen, hinzusehen, und auch Dinge zu hinterfragen und anzusprechen, die ich als fragwürdig ansehe! Jede Medaille hat zwei Seiten, und auch wenn ich Verständnis für etwas habe, so habe ich doch trotzdem das recht, auf eventuelle Gefahren, Merkwürdigkeiten und Ungereimtheiten hinzuweisen, oder?

Allein das habe ich getan, nämlich hinterfragt, warum eine Religion oder Glauben oder Lebensform von seinen Anhängern verlangen sollte, Lehren, die zu diesem Glauben gehören, zu verheimlichen! Nicht mehr und nicht weniger!

Es ist schön für Dich, und auch dies meine ich ernst, dass Du so fest in Deinem Glauben bist, das Du durch nichts zu erschüttern bist! Aber bitte gestehe anderen doch einen anderen Weg zu, oder gestehe Ihnen doch zumindest zu, noch nicht so weit zu sein wie Du und auch zu hinterfragen, ohne dass Du ihnen unterstellst, unter "unruhigen Geisteszuständen" zu leiden!

Ich für meinen Teil habe aber gemerkt, dass es wohl besser ist, nichts mehr zu hinterfragen oder zu kommentieren, was Du schreibst. Denn da Du Hinterfragen ja als "Persönliches Problem, Spekulation und Interpretation" abtust, muß ich davon ausgehen, (und das ist reine Interpretation und Spekulation meinerseits), dass Du andere Meinung einfach nicht ganz ernst nehmen kannst!

Und da ich gerne mit Leuten diskutiere, die mich ernst nehmen, und mich und meine Meinung genau so "für voll" nehmen wie sich selbst, habe ich momentan ein Problem damit, mit Menschen zu schreiben und zu reden, die meine Meinung ins Land der "Unruhigen Geisteszustände" packen! Denn genau, wie ich mein Gegenüber ernst nehme, (sonst würde ich mir gar nicht die Mühe machen, etwas zu hinterfragen), so möchte ich auch ernst genommen werden!

Sorry! Aber: "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!" muß wohl für beide Seiten gelten, und dazu gehört für mich, auch die Meinung des Anderen als vollwertig "anzunehmen" und nicht nur "hinzunehmen"!

Maike

siegfried
25.04.2007, 19:47
Ich für meinen Teil habe aber gemerkt, dass es wohl besser ist, nichts mehr zu hinterfragen oder zu kommentieren, was Du schreibst.


Hallo Maike,

ist zwar an Stephanie gepostet, möchte dies aber mal verallgemeinern.
Wenn Hinterfragen nicht erlaubt u.o. gedultet wird, dann stinkt etwas gewaltig zum Himmel. Der Menschheit würde ein Großteil ihres Seins beraubt, wenn wir uns nur auf die Aussagen einiger "Erleuchteter" verlassen würden. Das war u.a. ein Grund, warum ich aus dem Club der Gläubigen ausgetreten bin.
Beispiel:
...laut Altem Testament ist die Menschheit knapp 7000 Jahre alt....
...nirgendwo steht geschrieben, dass ein Pastor NICHT heiraten darf....
..verunglückt ein Schulbus mit 50 Kindern, es ist Gottes WILLE...
...wenn ich denen glauben kann, die beispielsweise den Islam besser verstehen als ich, Kopftuch wir wohl auch nicht vorgeschrieben...

Wie kann man irgendeinen Hokuspokus noch ernst nehmen, ohne die zu beleidigen, die daran glauben???

Son "Teilnehmer", hab doch glatt vergessen wer es ist;), hat in seiner Signatur sinngemäß: "Überzeugung Anderer ist nicht o.K.", hab ich jetzt mal ganz frech etwas verkürzt.
Das unterstreiche ich nicht! Eher bin ich dafür, dass derjenige der Überzeugen will - möchte, gefälligst auch die Überzeugungsarbeit leisten soll.
Solange mir "Gottes Bodenpersonal" nicht vernünftig erklären kann, warum Unschuldige sterben müssen, warum die Sintflut nicht nur in "Kleinasien" stattgefunden hat, warum die Menschheit doch etwas älter ist, warum, warum, warum, warum?????
Qualifizierte Antwort: " Du musst daran GLAUBEN"

Ich persönlich bin dafür, Alles und Jeden zu hinterfragen, ohne Ausnahme und ohne Rücksicht auf irgendeine Etikette! Ich erwarte befriedigende Antworten! Keine, die ich nicht verstehe, verstehen kann!

@ Steph

..dies ist nicht gegen Dich gerichtet! ich habe kein Problem Deine Einstellung zu akzeptieren! Aber zu übernehmen, nein, dass "Glauben" wird nie mehr meine Welt!
Halt, nicht ganz, ich glaube, dass die Wissenschaft immer mehr unerklärliches erklärt!

Liebe Grüße
Siegfried

point9
25.04.2007, 20:31
@ Steph
..dies ist nicht gegen Dich gerichtet! ich habe kein Problem Deine Einstellung zu akzeptieren! Aber zu übernehmen, nein, dass "Glauben" wird nie mehr meine Welt!
Halt, nicht ganz, ich glaube, dass die Wissenschaft immer mehr unerklärliches erklärt!
Liebe Grüße
Siegfried

Bow Siggi,
hau mich jetzt, wenn ich dich auch nur ansatzweise von irgendwas überzeugen wollte ;)
Was du glaubst, und sei es die Wissenschaft, ist mir egal. Das sollte dir zwischenzeitlich nicht entgangen sein ;)
Das ich dich inklusive deiner anderen Sichtweise mag, habe ich ja wohl auch verlauten lassen. Oder etwa nicht?
Auch hatte ich so für mich das Gefühl (ja ich habe noch welche, lach), dass da nix dazwischen stand.

LG v. Steph

Mulle
25.04.2007, 23:34
Hallo point!

Ich weiss nicht, was Deine Bemerkung über Engel eben sollte!

Ich habe mich genug mit dem Thema befasst, Engel, Engel-Erscheinungen und auch Schutzengel, ja, sogar mit sogenannten "Rache-Engeln", und halte Engel mit Sicherheit nicht für liebliche, puttengesichtige, goldige Wesen!!!

Solltest Du mir damit Unwissenheit oder Naivität unterstellen wollen, danke ich Dir dafür!So erfahre ich langsam immer mehr über mich, das macht mich glücklich!

Engel gehören zu meinem Glauben dazu, sorry! Mußtest Du Dich jetzt wirklich darüber lustig machen und mir unterstellen, ich hätte keine Ahnung davon?

Du glaubst ja auch nicht, dass Buddha ausschließlich ein kleiner dicker Mann mit großen Ohren und beseeltem Grinsen war, oder?

Danke für die Akzeptanz, die Du ja jedem zuteil kommen läßt, der an etwas anderes glaubt!

Unterstell mir aber bitte nicht mehr, ich sei naiv und hätte mich mit dem, woran ich glaube, nicht befasst!!!

Danke!

Maike

point9
26.04.2007, 00:47
24.04.2007, 10:42, hier im ThemaGuten Morgen :D
Verschienartige persönliche Erfahrungen

Der eine vertraut auf MTX, Enbrel usw.
Der eine vertraut auf Homöopathie
Der andere auf Salben
Der andere auf die Kraft der Geistesheilung-/reinigung
Der eine auf Lichttherapie
Der andere auf Kangalfische
usw.
Der eine kombiniert vielleicht das eine mit dem anderen

Auch wenn sie verschiedenartig sind.
All diese genannten Dinge haben Erfolge erzielt.
Das bleibt und ist nun mal so.

Und wenn hier jemand freudig seine Erfolgserfahrung postet, ist doch schön. :D
Weil letztendlich hier Jeder postet um seine grossen Erfolge, kleinen Erfolge oder Misserfolge mitteilt um Andere zu informieren. Seinen Erfahrungswert anderen zur Verfügung stellt.
Das ist doch eine freundliche Motivation. :D Diese verdient meines Erachtens Wertschätzung

Und wenn es manchmal in andere Thematik abweicht, so sind wir doch neben der Krankheit, Menschen mit vielseitigen und verschiedenen Interessen und Vorstellungen.
Euch einen schönen Tag :D
Na wenn das mal kein freundliches und offenes Posting für Jedermann ist. War übrigens erst vorgestern ,)

Und da ja scheinbar nicht immer allet hängenbleibt, halt nochmal..
Natürlich füge ich jetzt auf die o.g. Liste noch Wissenschaft, Engel usw. usw. ein

Point

Marko
26.04.2007, 08:52
Natürlich füge ich jetzt auf die o.g. Liste noch Wissenschaft, Engel usw. usw. ein

Wie sehen denn die Erfolge aus, die angeblich Engel und Geistesheilungen gebracht haben?

Gruß,
Marko

siegfried
26.04.2007, 09:45
Moin moin, ihr "Nachteulen"!:)


Was du glaubst, und sei es die Wissenschaft, ist mir egal. Das sollte dir zwischenzeitlich nicht entgangen sein ;)


..egal? Das ist krass! Wenn man(n) (frau) sich im Dialog auseinander setzt, sollte keine geäußerte Meinung egal sein! Ob sie beherzigt wird, iss ne andere Geschichte.



Das ich dich inklusive deiner anderen Sichtweise mag, habe ich ja wohl auch verlauten lassen. Oder etwa nicht?


..jau, hast Du!:)



Auch hatte ich so für mich das Gefühl (ja ich habe noch welche, lach), dass da nix dazwischen stand.


Deine Jefühle täuschen Dich nicht!:)

LG
Siegfried

Fifty
26.04.2007, 11:49
[...]
die meine Meinung ins Land der "Unruhigen Geisteszustände" packen!
Hallo Maike,
köstlich....:D....
das Land wo die Zitronen blühen...äähm..
unruhige Geisteszustände wohnen.
Ich könnt mich kringeln....
Ich sehe das sehr positiv, einen unruhigen Geist zu haben-sehr produktiv und kreativ- nicht nur auf beruflicher Ebene.
Gibt auch wirklich schlimmere Geisteszustände.;)
Ich fahre jetzt beruflich nach bella Italia auf eine Messe.
Und das lange Wochenende kommt meine family nach....freu...
Ein bisschen Zeit zum Dolce Vita werde ich bestimmt finden, um meinen Ghost zu beruhigen.
Falls ein heißblütiger Italiener nicht für neue Unruhezustände sorgt :-)
Dir
und allen ein sonniges und schönes, vielleicht auch langes Wochenende..
Tanz in den Mai...http://www.smilies.4-user.de/include/Tanzen/smilie_tanz_053.gif und alles was Spass macht

Lieben Gruß
und ari viderci
Karin
nach Diktat verreist

Marko
27.04.2007, 09:31
Nun ist das aber oft so, dass Verliebtsein mitunter nicht dauerhaft anhält. Und das Verliebtsein nicht immer in eine dauerhafte Beziehung/Liebe/Ehe endet.
Weil sich irgendwann wieder das Festhalten an einem Ich (eigene entgegengesetzte Vorstellungen, Lebensführung, verlierende Wertschätzung für den anderen usw.) meldet.

Nein, so ist das nicht. Das Verliebtsein endet, weil Dein Körper einen neuen Kick braucht. Er ist hormonell eine Weile lang überschüttet worden angesichts der Umstände, dass er einen anderen Menschen getroffen hat, der ihm passend erscheint für Liebe, Vertrauen und Sex. Da der Mensch aber nicht ausgestattet ist mit einem gleichbleibenden Pegel an Glückshormonen, muss er stetig von aussen stimuliert werden, um dieses Verliebtsein empfinden zu können. Diese Stimulation nimmt ab, wenn die Gene sagen: "Nun ist genug, wir müssen uns noch woanders ausbreiten". Und schon ist es vorbei mit dem Verliebtsein (nicht gleichbedeutend mit Liebe übrigens, die dem Drang der Gene bei weitem nicht so ausgesetzt ist).

Mit "Festhalten an einem Ich", wie Du schreibst, hat das aber nichts zu tun.

Denn letztendlich ist das wahre und dauerhafte Glück, nicht ausserhalb von einem zu finden. Es liegt in uns.

Nein, das Glücksgefühl ist nur das Resultat dessen, was Dein Körper Dir gibt, wenn Du das tust, was er "will" (Essen, Sex, Befriedigung). Glücksgefühle kann man künstlich von aussen hervorrufen (Drogen) oder aber durch einen selbstgesuchten Lebensfokus (Hobbies) bewirken. "In uns" liegen aber nur die Hormone, nicht das Glück selber.

Und manche bitten um Hilfe um diesen ruhigen Geisteszustand zu finden. Ob das nun Gott, Jesus, Buddha, Engel, höhere Macht usw. heisst, spielt keine Rolle.
Es wird um Hilfe gebeten. Und wenn dies in Demut -ohne Stolz- geschieht, so empfangen wir Einblicke und Unterstützung. Und einen ruhigen, liebenden, glücklichen und ausgeglichenen Geist. Unabhängig von den äusseren Umständen.

Hier stimme ich Dir zu. Es ist sicher möglich, den Körper durch Training so zu stimulieren. Meintest Du das mit "Geistheilung"? Ich würde es eher als Autosuggestion bezeichnen, der ich durchaus genug "Macht" zuschreibe, dass sie ein Krankheitsbild bessern kann.

Je ruhiger, liebender und ausgeglichener der Geist ist, desto wohler fühlt man sich und empfindet die Anderen. Desto gelassener (nicht phlegmatisch inaktiv) erlebt man auch äussere Widrigkeiten und handelt dementsprechend gelassener.

Ja, auch das halte ich für wahr.

Und ja, wenn du nix mit meinen Vorstellungen anfangen kannst, dann versuche doch mal wertschätzende Liebe darin zu entwickeln, als das ich mir Mühe (auch Länge) mit dem Posting gemacht habe

Naja, "wertschätzende Liebe" ist vielleicht etwas hochgegriffen, aber die Aufopferung Deiner Zeit und Deine Mühe weiss ich durchaus zu schätzen.

Deine Vorstellungen halte ich insgesamt nicht für falsch, Du ziehst nur manchmal voreilige Schlüsse, weil Du Dein Leben bewusst sehr subjektiv lebst (nach dem Motto "Was ich erlebe, das ist wahr"). Und Deine daraus resultierenden Schlußfolgerungen sind dann manchmal etwas... schräg. Ist nicht böse gemeint.

Gruß,
Marko

Antje
27.04.2007, 16:02
Nein, das Glücksgefühl ist nur das Resultat dessen, was Dein Körper Dir gibt, wenn Du das tust, was er "will" (Essen, Sex, Befriedigung). Glücksgefühle kann man künstlich von aussen hervorrufen (Drogen) oder aber durch einen selbstgesuchten Lebensfokus (Hobbies) bewirken. "In uns" liegen aber nur die Hormone, nicht das Glück selber.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Steph gemeint hat, dass das Glück tatsächlich irgendwo in unserem Körper verankert ist. Das "Glück in uns" verstehe ich als Lebenshaltung, die so weit wie möglich unabhängig von äußerlichen Geschehnissen, besteht. Ich kann mir noch so viel Glück von außen zuführen, aber wenn ich eine negative Einstellung zum Leben und zu mir selbst habe, wird es mich nicht glücklich machen.

liebe Grüße,
Antje

Marko
15.05.2007, 12:55
Gerade gelesen: Galaxien-Kollision steht bevor.

Wenn das kosmische Spektakel in zwei Milliarden Jahren beginnt, wird die Sonne wohl so hell und heiß sein, dass die irdischen Ozeane verdampft sind. Bleibt zu hoffen, dass die Menschen bis dahin die interstellare R