Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Homöopathie beruht auf Einbildung"
Zitat: "Ärzte sollten ihren Patienten jetzt offen sagen, dass die Homöopathie ein Irrweg ist."
Stimmt nicht, männlich 52j, seit 20Jahre Krank, seit 10 Jahren Rentner alles probiert,
von den Ärzten austherapiert nichts hat geholfen. Nicht direkt mit Homöopathie, aber mit einem Naturmittel völlig ohne Nebenwirkungen nach 6 Monatiger Einnahme geht es mir seit
1Jahr wieder gut. also nicht gleich alles Verteufeln, selbst mein Arzt hat es eingesehen
daß es geholfen hat und ich nur noch 2 anstatt 20 Tabletten am Tag brauche.
Gruß
Floggy
Zitat: "Ärzte sollten ihren Patienten jetzt offen sagen, dass die Homöopathie ein Irrweg ist."
Stimmt nicht, männlich 52j, seit 20Jahre Krank, seit 10 Jahren Rentner alles probiert,
von den Ärzten austherapiert nichts hat geholfen. Nicht direkt mit Homöopathie, aber mit einem Naturmittel völlig ohne Nebenwirkungen nach 6 Monatiger Einnahme geht es mir seit
1Jahr wieder gut. also nicht gleich alles Verteufeln, selbst mein Arzt hat es eingesehen
daß es geholfen hat und ich nur noch 2 anstatt 20 Tabletten am Tag brauche.
Gruß
Floggy
HeinzKoch
24.11.2005, 02:02
BurnedSkin schreibt (in seinem 150 Beitrag zu diesem Diskussionsforum):
"Und wer eine starke Psoriasis hat, der riskiert eben lieber Nebenwirkungen, um die Psoriasis zu bekämpfen, als dass er sich homöopathisch behandeln lässt, zwar nebenwirkungsfrei lebt, aber letzendlich auch keine Besserung erfährt. Zumindest halte ich das für vernünftig."
Die ihm darauf von Vera erteilte Antwort, kann er auch nur abwatschen.
Hey BurnedSkin, wer immer Du bist: Ich habe eine starke Psoriasis gehabt. Ich habe meine "Stellen" per Foto dokumentiert. Du kannst sie Dir heute ansehen. Toll! Und das war keine Spontanheilung. Ich möchte nicht intim werden, kann aber soviel sagen, dass gemäß der Heringschen Regel einiges andere Schwerwiegende abgeheilt ist. Ich hab einen Sohn, den ich wegen asthmatischer Erstickungsanfälle in die Notaufnahme befahren habe. Er hatte zudem Neurodermitis und neben der Hausstaubmilben-Allergie noch sechs ausgetestete Allergien. Er ist heute von allem geheilt, Leistungssportler (American Football). Geheilt! Keineswegs bloß Symptomfrei! Ohne Nebenwirkungen! Relativ preiswert!
An den Heiler und die Arzneimittel müssen allerdings strenge Kriterien angelegt werden. Und die gibt es. Und die "richtigen" Ärzte und Heilpraktiker unterstellen sich diesen strengen Qualitätskriterien. Wenn allerdings heute über "die" Homöopathie noch immer das Lieschen-Müller-Wissen (nix gegen Lieschen!) vorherrscht, das man vorfindet, wenn über Schrödingers Katze philosophiert wird oder über die fünfte Dimension oder irgendetwas, was mehr Verstand als Wissen beansprucht, dann bleibt skeptisches Kopfschütteln.
Die oben erwähnten Heilungsprozesse waren alles übrigens keine gerne so genannten Spontanheilungen! Hat nämlich einige Jahre gedauert. Da war nix spontan. Aber das werte Befinden war vom "ersten Augenblick" (von den ersten Tagen) der homöopathischen Behandlung an besser.
Wer wirklich mag (Leute, die mir was ausreden oder mich bekehren wollen, haben angesichts meiner Leidens- und Gesundungsgeschichte null Chancen, ich diskutier nicht mehr, weil die Diskussionen keine einzige Schuppe verhindert haben), also: Wer aufrichtiges Interesse hat, nicht einfach pauschal "die" Homöopathie hochgejubelt wissen will, sondern mehr über Voraussetzungen potentieller Heilung erfahren möchte, kann sich per Mail oder so an mich wenden. Ich verdiene nichts an der Homöopathie, habe nicht im Entferntesten mit der Gesundheitsbranche zu tun, ich bin freischaffender Künstler und das will ich bleiben. Aber in einem solchen Forum sollte man sich austauschen. So, das war jetzt lang.
Grüßle, Heinz Koch
Geheilt! Keineswegs bloß Symptomfrei! Ohne Nebenwirkungen! Relativ preiswert!
Genau. Und als nächstes erklärst Du uns dann, wie man beispielsweise das Downsyndrom oder vererbten Haarausfall "heilen" kann? http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/rolleyes.gif Das sind genauso wie die Psoriasis auch genetische Defekte, da bin ich ja mal gespannt, wie die Homöopathie das in den Griff bekommen will.
Gruß,
Marko
Also nicht jeder, der die genetische Anlage für irgendwas in sich trägt hat auch mit der entsprechenden Krankheit zu tun.
Ich glaube, ich möchte gar nicht wissen, für was auch immer ich die genetische Disposition trage. Aber da sind wir doch schon beim kern der Sache: "Disposition". Ob und wann man erkrankt ist dann nochmal eine ganz andere Sache, und sehr aufschlussreich in meinen Augen. Ich habe ja schon mal geschrieben, dass nicht ich Pso habe sondern mein Freund. Ich kann und will mich jetzt nicht hinstellen, und ihm erklären, du bist jetzt krank geworden weil dieses und jenes, bla bla. Da müßte er, wenn er es denn wollte, schon selber in sich heinein horchen. Auch wenn ich von außen womöglich mehr Zusammenhänge sehe als er, aus der Ferne sieht man manchmal besser. Genauso wenig bringt es irgendwas, hier jemanden im Forum von irgendwelchen Heilmethoden überzeugen zu wollen.
Meine Mutter war früher bei einer homöopathischen Ärztin, ich war damals überzeugt, dass das totaler Quatsch ist und habe in einem Wahnanfall mal jede menge Globuli Belladonna geschluckt, um ihr zu zeigen, dass da weder was mit Wirkung noch mit Nebenwirkung ist.
Ich selbst habe dann irgendwann Heuschnupfen bekommen und war in schulmedizinischer Behandlung. Das beinhaltete zwei Jahre die Versuche, mit einer Desensibilisierung "heil" zu werden, ansonsten wurden die Symptome mit Antihistaminika unterdrückt, irgendwann halfen die nicht mehr und ich bekam ein Cortison-Spray. Langsam verlagerte sich die Geschichte in Richtung Asthma. Ich war wirklich verzweifelt.
Irgendwann war ich bei einem homöopathischen Arzt in FFM. Den habe ich über Empfehlungen gefunden. Er unterrichtet zudem an zwei verschiedenen Universitäten und versucht, eine Art Nebenweg der klassischen Homöopathie einzuschlagen. Der hat sich eine Stunde meine ganze Geschichte angehört. Es war im Winter, deswegen konnte ich noch nichts zu dem Heuschnupfen sagen. Was aber sofort besser wurde, waren meine starken Mens-Krämpfe die mich früher für 1-2 Tage im Monat "ausser Gefecht" setzten bzw. mich nur mit starken Schmerzmitteln irgendwie "funktionieren" ließen. Die besserung hielt 3 Zyklen an, dann wurde es wieder schlimmer und er verordnete mir das selbe Mittel noch einmal.
Dieses Frühjahr war ich zum ersten Mal seit Auftreten des Heuschnupfens symptomfrei. Die Menskrämpfe gehören auch der Vergangenheit an. Die ganze Geschichte erzähle ich nicht so gerne, irgendwie komisch, der Arzt war zwar teuer, die eine Sitzung hat knapp 300 Euro gekostet und er hat 5-fachen (!!!) Satz abgerechnet, aber ich mußte auch nur einmal hingehen, die zweite "Behandlung" erfolgte telefonisch für 20 Euro... Insgesamt ist das dann doch billiger als zB die Desensibilisierung, vor allem war es wirkungsvoller.
Und noch ein Wort zu dem Down-Syndrom: ich würde unterscheiden zwischen "gesund" und "geheilt". "Heil" sein ist etwas ganz anderes als das oberflächliche, schulmedizinische "gesund". Ich fühle mich mittlerweile "heil", als ganzes. Warum soll jemand mit Down-Syndrom nicht "heil" sein nur weil der der (schulmedizinischen) Norm nicht entspricht? Wo setzt du da die Norm an, wo fangen Behinderungen an? Ich glaube nicht, dass da die Homöopathie irgendwas in den Griff bekommen möchte. Was heißt das überhaupt, "in den Griff bekommen"?
Der Arzt bei dem ich war hat eine schulmedizinische Ausbildung, war als Allgemeinarzt tätig. Irgendwann wurde ihm die Herangehensweise zu oberflächlich. Ihm fehlte das Erkennen von Zusammenhängen, die Abstraktion, Strukturierung. Über einen Umweg zur TCM fand er dann zur Homöopathie und behandelte anfangs noch "zweigleisig", irgendwann kam dann die Frage auf, warum weiter schulmedizinisch behandeln, wenn er und seine Patienten doch tagtäglich die Kraft der Homöopathie merkten. Meinst du, dass die Leute, die da die Erfolge sehen, sich das einbilden?
Ich bin null esotherisch und meine, dass ich mit beiden Beinen fest im Leben stehe. ich war auch vor meiner Behandlung gewiß nicht "pro Homöopathie", es war eher die schiere Verzweiflung weil ich über die Jahre gesehen habe, wie Ärzte ohne wirklichen Erfolg an mir herum gedokter haben. Es war ein ständiges Kratzen an der Oberfläche ohne eine Heilung. Ich hatte einfach keine Lust, bis ans Ende meiner Tage den Sommer kontinuierlich Tabletten zu nehmen. Von daher habe ich es einfach ausprobiert. Mit einem gesunden Mißtrauen.
Mittlerweile verstehe ich zwar immernoch nicht, wie insgesamt 2 winzige, winzige Kügelchen, eingenommen im Abstand von 3 Monaten, das bewirkt haben sollen, was Jahre zuvor in langwierigen und teuren Behandlungen nicht möglich war, aber ich lehne mich jetzt einfach zurück und freue mich auf das nächste Frühjahr.
Und wer auch immer die Wirksamkeit von Homöopathie bestreitet den kann ich bestens verstehen. Ging mir früher auch nicht anders.
Liebe Grüße,
vera
HeinzKoch
24.11.2005, 15:10
Hallo Vera, ich finde das spannend, was Du schreibst. Ich kann ja Ähnliches berichten. Eigentlich könnten wir uns freuen und ruhig sein. Wenn wir aber andere an unserem Glück beteiligen wollen, werden wir blöd angemacht, ausgelacht oder beschimpft. Wir sollen uns sogar rechtfertigen, müssen beteuern, dass wir keine Esoteriker sind oder sonstwie unrealistisch, irrational. Komisch, nein? Wichtig scheint mir, dass Du an einen klassischen Homöopathen geraten bist, der gewissen Qualitätsmindest-Standards verpflichtet ist. Das ist wahrscheinlich das Schwierigste, diese Therapeuten zu finden. Meinen Arzt kann ich zum Beispiel nicht weiter empfehlen, weil er fast 80 ist und keine neuen Patienten mehr nimmt.
Ich hab allen angeboten, die eine wirklich ernsthafte offene Diskussion wollen, sich an mich zu wenden. Wobei meine Tips nur die von einem laienhaften Leidensgenossen sind und keinen irgendwie gearteten monetäten Hintergrund haben.
Einen lieben Gruß
Heinz Koch
Hallo Heinz,
ja, ich hatte auch Bedenken, meine Geschichte aufzuschreiben. Da hat man gleich Bedenken, in die Wunderheilungskiste gesteckt zu werden...
Damals habe ich auch lange mit mir gerungen, den Arzt aufzusuchen. Zumal ich irgendwo gelesen habe, dass er zB bei Jürgen Fliege aufgetreten ist und wohl für einige Patienten sowas wie "die letzte Hoffnung" darstellt.
Allerdings ist er auch Professor für Homöopathie an der Universität in Sevilla und betreut einen Ausbildungsgang zum "Universitätsmaster in Homöopathie" an der Uni FFM, der Abschluss ist von der Bundesärztekammer anerkannt. Ich hatte Bedenken, weil viele unterbeschäftigte Hausfrauen "mal eben eine Ausbildung zum Heilpraktiker" machen und ich in meinem Bekanntenkreis einige Leute gesehen habe, die erfolglos bei solchen "Heilpraktikern" behandelt wurden. Oder endlose Sitzungen in Bioresonanz, Akupunktur, weiß der Geier, über sich ergehen ließen. Da ist nicht alles Gold was glänzt und manchmal habe ich den Eindruck, dass es sogar noch mehr unfähige Naturheilkundler als unfähige Schulmediziner gibt...
Vielleicht sollte ich meinen Freund mal anstuppsen in Richtung einer Anamnese dort?
Der war nämlich hier in der Schweiz bei einem sogenannten "Naturarzt", was ich mal mit den Heilpraktikern in D vergleichen würde, und ich könnte mich heute noch ohne Ende über die Behandlung aufregen. Der ging nämlich rein symptomatisch vor. Ist ein schönes Beispiel, die Behandlung nennt er selbst homöopathisch, in der Tinktur die mein Freund einnehmen und auf die Hautsstellen aufbringen soll sind diverse D6-Verdünnungen drin, u.a. Fumarsäure, plus ein paar Vitamine und pflanzliche Auszüge. Die Mittel bekommt scheinbar jeder mit Pso. Sorry, für so eine Behandlung kann ich auch gleich zu einem Schulmediziner gehen. Dann gab es noch Bioresonanz und eine saublöde Creme von der Firma Fette mit unglaublich bescheidenen Inhaltsstoffen. :mad: Klasse, ganz klasse.
Liebe Grüße,
vera
thermali
25.11.2005, 09:56
Hallo....
für alle Zweifler kommt hier ein Beweis für die Wirksamkeit....
Der Beweis der Wirksamkeit durch die Universität Leipzig
Eigentlich war die Professorin Karen Nieber, Leiterin des Institut für Pharmazie an der Universität Leipzig, ausgezogen, um zu beweisen, dass Homöopathie unwirksam ist und bestenfalls durch Placebo-Effekte erklärt werden kann. Auf der Suche nach einer Versuchsanordnung, bei der man jedweden Placebo-Effekt ausschliessen kann, kam sie auf folgende Idee: Sie gab einen Rattendarm in eine Nährlösung und befestigte ihn über Organfäden so an einen Sensor, dass sie Verkürzungen des Darmes durch Kontraktion messen konnte. Dann gab Sie in die Nährlösung ein Reizmittel, das starke Kontraktionen des Rattendarmes verursachte.
Die Professorin Karen Nieber erwartete als Pharmakologin, dass die Gabe eines homöopathischen Mittel gegen Darmkrämpfe in einer Potenz jenseits der C12 keinen Effekt haben dürfte, weil ab dieser Potenz keinen Wirkstoff mehr vorhanden ist. Um den Grad der Verdünnung in diesen Potenzen begreiflich zu machen: eine D26 bedeutet die Gabe eines einzigen Tropfens in das Wasser aller Weltmeere zusammengenommen!
In Leipzig gab man in die Nährlösung mit dem durch das Reizmittel verkrampften Darm Belladonna in der D90 hinein und siehe da: der Darm entkrampfte sich umgehend, die Messapparatur schlug aus.
Diesen Versuch konnte die Professorin mehrfach wiederholen und es kam immer wieder die gleiche Reaktion als Beweis für die Wirksamkeit zu stande.
Die ARD hat dieses Ergebnis in einer Sendung vom 10. März veröffentlicht. Mehr dazu finden Sie unter
http://www.daserste.de/wwiewissen/thema_dyn~id,rx885gjvycgkn76p~cm.asp
Weitere interessante Links:
http://moderntimes.orf.at/web/Beitragneu/s2004_02_13/beitrag6.html
http://hns.pvs-bw.de/article.php?sid=13894
Was Hahnemann vor zweihundert Jahren sagte, um seine Homöopathie zu verteidigen, mag auch für die Leipziger Studie gelten:
"Ich fordere gar keinen Glauben dafür und verlange nicht, dass dies jemandem begreiflich sei. Auch ich begreife es nicht; genug aber, die Tatsache ist so und nicht anders. Bloß die Erfahrung sagt's, welcher ich mehr glaube als meiner Einsicht."
MfG
thermali
Sali Thermali,
wobei ich ja gerne mal wissen würde, wie der Rattendarm die Erstanamnese hinter sich gebracht hat ;) ...
Was ich bei der ganzen Sache nicht verstehe, ist der Eifer, mit dem Leute "Contra die Homöopathie" vorgehen. Wie schon gesagt, ich verstehe es selbst auch nicht, bin aber geheilt. Das reicht mir in dem Fall.
Ist es vielleicht das Erstaunen, dass eine so einfache und preiswerte Methode wirken soll im Vergleich zu der hochentwickelten und teuren Gerätemedizin? Wenn ich mir überlege, was die Desensibilisierung gekostet hat, ich war damals Privatpatientin, da bekommt man eh Tod und Teufel angediehen... Die Desensibilisierungslösung wurde extra für mich und meine Allergene zusammen gemischt. Hat ja nun alles nichts gefruchtet und dieses Jahr im Frühjahr wollte der Pneumologe mir dann ein Medi angedeihen lassen, was afaik eigentlich für Asthmatiker ist. Sehr wirksam, ganz neu, und für Allergiker angeblich kaum mit Nebenwirkungen. Teuer, teuer, aber kein Problem für den Privatpatient.
Dass ich nun geheilt bin nach der Einnahme von zwei winzigen Globuli ist für mich ein kleines Wunder. Preiswert obendrein.
Ach ja, meine Tiere werden mittlerweile auch homöopathisch behandelt. Wie erklärt sich die Wirkung bei denen? Placebo? Und hier in der Schweiz arbeiten einige Senner auf den Almen mit Globuli, klappt hervorragen. Komische Kühe...
Liebe Grüße,
vera
Hoi rosarot,
ach ja, dass ich damals von einer anderen, lebensbedrohlich verlaufenden Immunerkrankung sympthomfrei - DANK DER HOMÖOPHATIE - und das die Psor bei mir seit nunmehr fast ca. 4 Jahre - DANK DER HOMÖOPHATIE - erscheinungsfrei ist, entspringt natürlich meiner starken Phantasie und meiner Einbildung *LOL* lt. der Aussagen der kontraproduktiven ewig rumlamentierenden Homöopathiegegnern.
Auch meine Einwand, dass ich mich damals absolut skeptisch und kritisch auf die Homoöpathie einliess, nachdem die Schulmedizin mit mir am Ende ihres Latein`s war, ueberlasen die fanatischen Gegner offensichtlich ständig. ;)
Zudem meine Kombinationsoffenheit -je nach Bedarf- die Homöopathie oder die Medizin ueber mich ergehen zu lassen, wurde ueberlesen.
Soll doch jeder das nehmen was ihm guttut, soll doch jeder tun was er für richtig hält und wovon er ueberzeugt ist.
Hingegen würde ich nicht fanatisch raten, alles einseitig der Medizin oder alles der Homöopathie zu überlassen! Alles zu seinem Zeitpunkt und alles zu seinem Ort.
Das ist mein Bild, nicht die Einbildung.
Lass die doch weiter ihre sinnlose Ueberzeugungsarbeit führen. ;)
uf wiedderluergge :)
v. er rückende
Seven
nurkurz5
25.11.2005, 16:25
Hallo....
für alle Zweifler kommt hier ein Beweis für die Wirksamkeit....
Der Beweis der Wirksamkeit durch die Universität Leipzig
Gäähn - das wird von seriösen *Wissenschaftlern* aus guten
Gründen nicht anerkannt.
http://www.xy44.de/belladonna/radau/
Die ARD hat dieses Ergebnis in einer Sendung vom 10. März veröffentlicht. Mehr dazu finden Sie unter
Kleiner Tip: nicht alles glauben was im TV läuft.
nurkurz5
25.11.2005, 16:48
Dass ich nun geheilt bin nach der Einnahme von zwei winzigen Globuli ist für mich ein kleines Wunder. Preiswert obendrein.
Das ist schon ein großes Wunder.
Ach ja, meine Tiere werden mittlerweile auch homöopathisch behandelt. Wie erklärt sich die Wirkung bei denen? Placebo?
Gewiss. Und die Selbstheilung, die ohne jedes Mittel (entspricht von
der Wirkungsweise bekanntlich ja der homöopathie) eben auch
wirkt.
Und hier in der Schweiz arbeiten einige Senner auf den Almen mit Globuli, klappt hervorragen. Komische Kühe...
Natürlich die Senner. Endlich mal ein fundiertes, nachvollziehbares
Beispiel für die Wirksamkeit der Homöopathie.
Komische Argumente...
nurkurz5
30.11.2005, 23:26
..passt mal wieder im weiteren Sinne:
"Wenn wir etwas wirklich glauben wollen, sehen wir plötzlich alle Argumente, die dafür sprechen und werden blind für die Argumente dagegen."
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,387430,00.html
Passt aber wirklich nur in einem ganz weiten Sinn. Von klassischer Homöopathie kann ich in dem Artikel nicht wirklich etwas finden. Übrigens habe ich damals mit meinem Heuschnupfen auch eine Haarmineralanalyse machen lassen. War vor 2 Jahren. Ich durfte kaum noch was essen, den Heuschnupfen hat das indes nicht beeindruckt. Auf einer Katzenliste haben sie mal einer Tierheilpraktikerin die mittels Haaranalyse arbeitet Harre vom Wollteppich geschickt. Dem armen Teppich ging es nach der Diagnose gar nicht gut.
Ich glaube, den Kühen auf den Almen nutzen die Globuli mehr, als diverse Studien ;). Und da schließe ich mich den Kühen einfach mal an...
PS: Und für jede Studie gibt es eine Gegenstudie!
..passt mal wieder im weiteren Sinne:
"Wenn wir etwas wirklich glauben wollen, sehen wir plötzlich alle Argumente, die dafür sprechen und werden blind für die Argumente dagegen."
Bin gerade über ein (passend im weiteren Sinne) Zitat von Shaw gestoplert (von dem ja auch deines ist):
"Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die normalen gebracht haben." (George Bernard Shaw) ;)
sascha267
30.12.2005, 12:53
Bei mir geht Schuppenflechte weg....
Vorab eine kleine Geschichte.
Einer meiner besten Freunde seine Mutter ist Heilpraktikerin und ich habe damals (25 Jahre her) öfter bei Im zuhause mal auf Ihn warten müssen und da hatte mir seine Mutter schon mal paar bilder von Patienten mit Schuppenflechte gezeigt (nicht nur so paar Punkte Flächen etc., sondern so zu 80-85% bebeckt mit knallroten Flecken..) die sie geheilt hat (Keine Flecken mehr...). Ich war damals ziemlich erschrocken über Diese Bilde und hattem immer gehofft so etwas nicht zu bekommen....
Schei..., seit letzten Jahr hatte ich so 4 Flecken ca. 20 cent groß an der Wade und auf einmal seit August diesem Jahres verteilte sich das in 3 Wochen auf komplette Beine, Arme und leicht auf der Brust....
Ich ging in Spezialklinik (Aukamm, Wiesbaden) und zu meinem Hautarzt...Klasse Cremes die ich da bekommen habe...geholfen haben die gar nix genauso wenig Resultat hat mein übergroßes Blutbild ergeben....
Cortisonsalbe hat mal die Rötung wegbekommen sonst aber nichts....
Vor ca 4 wochen viel mir die Mutter meines Freundes wieder ein die mir damals gesagt hatte, das die meisten Krankheiten im Kopf anfangen und das Ursachenheilung besser sei als die Symtome zu beseitigen.. Da ich sehr sehr eitel bin ...und Heilpraktiker für naja sagen wir mal Geldmacher halte...bin ich auch nie zu so einem gegangen. Egal..ich bin zu dieser besagten Heilpraktikerin gegangen. Sie hat mir in die Augen geschaut, mich optisch untersucht, mir Blutprobe entnommen und sich mit mir unterhalten..seit wann? Eltern auch Psoriasis usw....
3 Tage später kam Laborergebniss (Stress, Sauerstoffmangel, vitamin B??mangel und noch irgendwas..) und da war unter anderm auch der Verdacht auf Entzündung im Darmbereich angegeben...
Behandlung: Eigenblut angersichert mit Sauerstoff und Ultraviolettbestrahlt, und eine Haufen Infusionen mit Vitaminen....und div. Tropfen die ich einehmen mußte.
Also wie gesagt "Stuhlprobe".....Ergebniss: Enzündung. Dafür bekam ich Kapseln..
Ich habe einamla wöchentl. so eine Kieselerde packung gemacht und nach einer Woche wurde alles noch viel schlimmer und röter und neue Flecken kamen hinzu......absolut HORROR.....
Und letzte Woche sehe ich das Resultat nur an ein paar Stellen noch leicht rosa, sonst alles hell (blass und teilweise leicht vernarbt) und zu 80% verschwunden....
Ich bin begeistert....und vor allen Dingen nicht mehr so mies drauf, gerade anderen menschen gegenüber.....
Habe in diesem und anderen Info`s nicht einmal von einer Heilung gelesen????? Kann doch nicht sein das ich der einzigste bin oder???
Ich halte seit meiner Behalndlung nix mehr von Cortison, Antibiotika und sonstigen Mitteln...denke tatsächlich das der Körper sich am besten hilft wenn man Ihn auf die "Sprünge" hilft
LG
Sascha
Ich halte seit meiner Behalndlung nix mehr von Cortison, Antibiotika und sonstigen Mitteln...
Kann ich gut nachvollziehen, genau aus dem Grund (persönliche Erfahrung) halte ich nichts von Homöopathie.
...denke tatsächlich das der Körper sich am besten hilft wenn man Ihn auf die "Sprünge" hilft...
Das würde ich eher in die Kategorie "moderne Märchen" einordnen. Wie soll sich der Körper selber helfen? Welcher Mechanismus soll da greifen? Warum sollte es für die Natur von Vorteil sein, den Körper mit solchen "Selbstheilungskräften" auszustatten?
Ich fürchte, die Medizin muss viel mehr, als nur auf die Sprünge helfen, sie muss die Fehler der Natur ausbügeln.
Gruß,
Marko
Ich hatte vor einigen Jahren beide Hände voller kleiner Bläßchen und ganz entzündet. Ich bin kaum mehr ohne Handschuhe aus dem Haus gegangen. Der Hautarzt gab mir nur eine Cortisoncreme und weiter nichts.Hat nichts geholfen. Auf Anraten einer Bekannten und weil die Schulmedizin mir nicht helfen konnte, ging ich zu einem Homöopathen und siehe da, nach einem Jahr waren meine Hände ganz geheilt. Ich war vorher auch nicht überzeugt. Ähnlich erging es mir mit einer chronischen Sinusitis und vor zwei Jahren mit einer starken Mandelentzündung, die einen starken Psoriasisschub ausgelöst hat. Im Moment geht es mir super. Der große Unterschied: Homööpathie geht langsam, aber man lernt sich zu beobachten und herauszufinden, was einem gut tut.
Ich rate jedem einen Versuch zu machen! Es lohnt sich!
Ullima ;)
Hi BurnedSkin,
wenn bei dir irgendetwas homöopatisches nicht geholfen hat, musst du deswegen nicht gleich die ganze Homöopathie verteufeln oder Menschen entmutigen, die darauf vertrauen und die eben schon gute Erfahrungen damit gemacht haben.
Du sagst:
Das würde ich eher in die Kategorie "moderne Märchen" einordnen. Wie soll sich der Körper selber helfen? Welcher Mechanismus soll da greifen? Warum sollte es für die Natur von Vorteil sein, den Körper mit solchen "Selbstheilungskräften" auszustatten?
Für die Natur, deren Anteile wir in uns haben, sind die "Selbstheilungskräfte" eine Selbstverständlichkeit und sie reguliert das, was aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Es ist der natürlichste Prozeß überhaupt, den man "nur" unterstützen kann, indem man mitmacht und eben nicht dagegen ankämpft und weiter zerstört.
Ich fürchte, die Medizin muss viel mehr, als nur auf die Sprünge helfen, sie muss die Fehler der Natur ausbügeln.
Die richtige Medizin kann Fehler der Natur auf die Sprünge helfen, sie kann sie aber auch noch mehr schädigen, sodass eine natürliche Regulation schwierigst wieder in Gang zu setzen ist.
Es liegt aber alles in unseren Händen und in unserer Eigenverantwortung, wie wir mit der Natur in uns und um uns umgehen. Und es wäre schön, wenn du da einen etwas sanfteren Zugang dazu bekämst.
Grüße aer
Für die Natur, deren Anteile wir in uns haben, sind die "Selbstheilungskräfte" eine Selbstverständlichkeit und sie reguliert das, was aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Sagt wer? Davon habe ich noch nichts gehört. Und ich kenne auch keinen Organismus, der in der Lage ist, Selbstheilungskräfte zu entwickeln.
Es liegt aber alles in unseren Händen und in unserer Eigenverantwortung, wie wir mit der Natur in uns und um uns umgehen.
Was genau meinst Du mir der Natur "in uns"?
Gruß,
Marko
BurnedSkinSagt wer? Davon habe ich noch nichts gehört. Und ich kenne auch keinen Organismus, der in der Lage ist, Selbstheilungskräfte zu entwickeln.
Ich sage das und viele andere auch.
Ach ja, und was macht dein Körper z.B. wenn er Fieber entwickelt?
Was genau meinst Du mir der Natur "in uns"?
Ich meine damit alle lebensnotwendigen Vorgänge und Abläufe vom Gehirn bis zu den Füßen und bis in jede einzelne Zelle hinein.
Ich meine damit, das Zusammenwirken aller nur möglichen Kräfte in einem bestimmten Verhältnis, sodass es funktioniert.
Grüße aer
nurkurz5
27.03.2006, 23:30
Für die Natur, deren Anteile wir in uns haben, sind die "Selbstheilungskräfte" eine Selbstverständlichkeit und sie reguliert das, was aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Richtig, "Selbstheilungskräfte" gibt es. Ein großer Teil der Krankheiten verschwindet nach einer gewissen Zeit von selbst. Diejenigen, manche, die während dieser Zeit inhaltslose Globuli schlucken sind danach von der Sinnhaftigkeit der Homöpathie überzeugt.
Es ist recht simpel: die Wahrscheinlichkeit, daß weniger ernsthafte Krankheiten verschwinden ist groß, das Verschwinden wird von den Gläubigen als Beweis für die Wirksamkeit des Mittels genommen an das man glaubt. Die Homöpathistin glaubt an ihre Globuli, der Katholik an Mutter Maria und der Biertrinker an das Gläschen bei der Sportschau.
Zu schade, daß dieses Konzept bei ernsthafteren Erkrankungen nicht mehr so recht greifen will - und gegenbenenfalls wirksame Behandlungen sogar unterlassen werden - und bei einer genetisch bedingten Krankheit schon mal gar nicht.
happyman
27.03.2006, 23:59
Modmodus off. Privatmodus on.
Hallo Shortie,
schön dass du dich immer wieder so nett beteiligst. Nach wie vor kann ich mich erfreuen an deinem Eifer Worte zu zerpflücken. Ich find dat lustisch.
Aber mal echt im Ernst, Du kannst doch nicht anzweifeln was einem anderen Menschen wiederfahren ist. Weisst selber dat dat bei jedem anders kommt. Dazu biste schon lange genug im Forum.
Mir selber ging es so dass ich mit nem Fumadermrezept und nem Starterpack initial heimkam. Für mich war lange Nacht angesagt weil ich irgendwie das Dauermedikamentenfressen nich wollte. Ich hab gegrübelt und das Zeug in die Tonne gekloppt. Dann ging der Kopf los und ich hab mich runtergecoolt über Wochen. Das war mehr wie die halbe Miete. Die Pso hat sich verzogen, den letzten Rest hab ich mit Homöopathie beseitigt.
Meine Erfahrung und mein Ding eben. Fakt ist es dass es bei mir ganz persönlich so wirkte und kam.
Wie deine Meinung dazu ist, dat is bekannt. Lass einfach auch mal andere Meinungen stehn wie sie sind. Du brauchst nich andere Leute zu überreden deine Ansicht anzunehmen. Dat bringt nix. Wahrscheinlich biste noch jung und hast noch nich gelernt andere Meinungen zu akzeptieren.
Nimms nich krumm. Dat wollte ich ma gesagt haben.
Gruß
Wolfgang
nurkurz5
28.03.2006, 00:13
deinem Eifer Worte zu zerpflücken.
Es geht nicht um zerpflücken sondern ums Hinterfragen von Aussagen.
Aber mal echt im Ernst, Du kannst doch nicht anzweifeln was einem anderen Menschen wiederfahren ist.
Darum geht es auch nicht. Sondern darum, was Leute *glauben*, was ihnen aus irgendwelchen Gründen wiederfahren ist. Selbstverständlich kann ich die *Rückschlüsse* von Erfahrungen anderer Menschen anzweifeln. Kritisches Hinterfragen ist Treibstoff des Fortschritts - keine Ahnung warum Du damit ein Problem hast.
Wahrscheinlich biste noch jung und hast noch nich gelernt andere Meinungen zu akzeptieren.
Einen Hauch jünger als Du schon noch (nicht allzuviel) aber ich würde auch nicht von erheblich jüngeren erwarten, daß Sie meine Meinung akzeptieren sollte ich Stuß verbreiten...
Für Einsicht gibt es kein Senioritätsprinzip.
happyman
28.03.2006, 00:27
Mal wieder Modmodus off und Privatmodus on
Sorry Shortie,
ich muss einfach laut lachen. Nich um dich zu ärgern.
Hier gehts einfach darum ne Ansicht zu haben, die den Einen zusagt und den Anderen nicht.
Da kannste meinen wie du willst. Ich behalte meine Meinung wie du die deine behältst.
Hinterfrag du mal und treibe Fortschritt. Ein Problem hab ich damit nich. Selbst wenn du Stuß verbeiten solltest.
Gruß
Wolfgang
PS: Warum nennst du dich eigentlich nie namentlich? Haste irgendwie ne Anonymitätsmacke?
Die Homöpathistin glaubt an ihre Globuli, der Katholik an Mutter Maria und der Biertrinker an das Gläschen bei der Sportschau.
Und auch diesmal muss ich leider wieder einmal hinterfragen:
An was glaubst denn DU stattdessen?
Betrachte das bitte auch weiterhin nicht als persönlichen Angriff, sondern als ernsthaftes Interesse an Deiner Meinung...
Es ist nunmal sehr einfach, die Meinungen und Erfahrungen Anderer in Frage zu stellen und anzuzweifeln, aber solange Du Deine eigenen Erfahrungen und Behandlungsmethoden nicht preisgeben willst -ja, sie sogar meidest, wie der Teufel das Weihwasser -, machst Du Dich hier leider zunehmend unglaubwürdig...
Ich erwarte von Dir einfach nicht nur simple Krititk, sondern auch handfeste Gegenargumente...
Frank, bei allem Respekt, aber das kann so einfach keine sachliche und reelle Diskussions-Grundlage sein...
Gruß
Hallo nurkurz5,
ich denke, ich muss das Pferd nun von hinten aufzäumen, beginnend bei der genetischen über die ernsthafte bis zu normalen Erkrankung, um wieder bei den Selbstheilungskräften anzugelangen, welche heutzutage dermaßen vernachlässigt werden, dank unserer für alles und jenes vorhandenen Mittel, die ich jetzt nicht bewerten will, dass wir uns dafür doch wenigstens leicht schämen sollten.
Etwas, was in uns selbst und im großen Naturgefüge die Regulation und die Rhythmen meisterhaft beherrscht und wir ständig am tricksen, am überlisten, am täuschen sind, statt in diesem Rhythmus mitzuschwingen.
Wären diese Selbstheilungskräfte nämlich ständig intakt, käme es erst gar nicht zu ernsthaften Erkrankungen und schließlich zu genetischen Defekten.
Inhaltslose Globuli oder Tropfen gibt es in der Homöopathie nicht.
Alle beinhalten Träger von ganz bestimmten "Informationen" in einer mehr oder weniger starken Verdünnung.
In der D1 wird z.B. 1:10 verdünnt, wobei das Grundmittel oder die Urtinktur garantiert noch in seiner Stofflichkeit nachgewiesen werden kann.
Wird dann aber in höhere Potenzen weiter verdünnt, bleibt nur noch Träger und Information enthalten, die bis heute eben nicht nachgewiesen können mit den vorhandenen Geräten.
Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht vorhanden sind und dass sie keine Wirkung haben, ganz im Gegenteil.
Eine Hochpotenz ab C 30 wird deshalb auch oft nur "einmalig" gegeben, da sie eben eine sehr tief greifende Wirkung hat.
Vergleichbar in etwa mit einem Blitz, der einem fast trifft. Der Schock (Information) oder die Lehre daraus wie man das empfunden hat, behält man aber für sein Leben, woraus sich etwas neues ergeben kann.
Es macht also schon Sinn, sich damit wenigstens einmal zu befassen und nicht von vorneherein abzulehnen.
Mit Glaube hat dies ebenfalls nichts zu tun, denn die Wirkung und Erfolge alleine genügen.
Ich muss aber so lange daran glauben, dass da irgendetwas am wirken ist, so lange ich die Zusammenhänge nicht kenne und nichts davon aus eigener Erfahrung weiß.
Ich glaube z.B. auch nicht alles, was uns die Kirchenväter glaubend machen wollen und ich entwickle meine eigenen Gedanken zu bestimmten Begebenheiten.
Diese Funktion der Selbstheilungskräfte gibt es also, was du ja bestätigst, die Homöopathie, sowie alle anderen Naturheilmittel unterstützen aber diese Funktionen und versuchen sie aufrecht zu erhalten.
Dieses Urkonzept der Lebendigkeit kann überhaupt nicht mehr bei ernsthaften Erkrankungen greifen, weil wir uns schon viel zu weit davon entfernt und zugekleistert haben und das auch seelisch oder/und geistig.
Ich bin also gezwungenermaßen auf hammerartige wirksame Behandlungen für ernsthafte Erkrankungen angewiesen, um überhaupt noch irgendetwas in Bewegung zu setzen. Das schließt aber ebenfalls ein Hand in Hand gehen mit natürlichen Mitteln nicht aus, bzw. könnte man in Behandlungspausen darauf zurückgreifen.
Warum lassen wir also diese Wahrscheinlichkeit, dass es doch helfen könnte außen vor?
Grüße aer
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Richtig, "Selbstheilungskräfte" gibt es. Ein großer Teil der Krankheiten verschwindet nach einer gewissen Zeit von selbst. Diejenigen, manche, die während dieser Zeit inhaltslose Globuli schlucken sind danach von der Sinnhaftigkeit der Homöpathie überzeugt.
Es ist recht simpel: die Wahrscheinlichkeit, daß weniger ernsthafte Krankheiten verschwinden ist groß, das Verschwinden wird von den Gläubigen als Beweis für die Wirksamkeit des Mittels genommen an das man glaubt. Die Homöpathistin glaubt an ihre Globuli, der Katholik an Mutter Maria und der Biertrinker an das Gläschen bei der Sportschau.
Zu schade, daß dieses Konzept bei ernsthafteren Erkrankungen nicht mehr so recht greifen will - und gegenbenenfalls wirksame Behandlungen sogar unterlassen werden - und bei einer genetisch bedingten Krankheit schon mal gar nicht.
Lieber happy, lieber nurkurz!
Happy, wieso fragst Du, warum nurkurz sich nie namentlich bekannt gibt? Er spricht ja auch nie jemanden an, sondern haut immer nur Zitate in seine Texte! Soviel zum Thema "Netiquette", hm?
Wieso, um Gottes Willen, akzeptiert Ihr nicht, daß verschiedenes verschiedenen Menschen hilft? Und wenn der Glaube halt Berge versetzt oder eine, wenn auch "nur" Psychische Besserung des Allgemeinzustandes zur Folge hat, dann ist es doch gut? Oder?
Zumindest, solange sich niemand an Mitteln bereichert, und auch niemand "Das Allgemeine Heil" verspricht!
Ja, nurkurz, Hinterfragen und Aufklären ist gut, das schützt vor Mißbrauch verschiedener Art. Aber pranger nicht immer die an, denen auf irgendeine Weise geholfen wurde. Es tut mir leid, aber wenn Du den Glauben verloren hast, an was auch immer, aber dann lasse ihn doch den Anderen.
Was hat Dich so verbittert werden lassen? Warum machst Du immer Ärger, anstatt mal echte Hilfe anzubieten? Du kannst gern anprangern, aber dann nenne bitte Alternativen. Ja?
Sorry, ich wollte mich eigentlich nicht in Euren lustigen Dauerstreit einmischen. Aber Ihr verunsichert viele damit, indem Ihr Euren persönlichen Streit grundsätzlich über Themen ausfechten wollt, die vielen von uns Psoriatikern wichtig sind!
Nochmal: Es geht um das Thema Homöopathie!
Lieben Gruß von
Maike
:mad: Tach zusammen!
Immer häufiger muß ich feststellen, daß es in Beiträgen zunehmend darum geht, sich zu profilieren und andere Forenteilnehmer ins Abseits zu spielen.
Ihr solltet Eure kleinen Privatkriege besser privat austragen.
Tauscht Eure E-Mail-Adressen aus und bombardiert Euch mit Mails.
Aber bitte nutzt das Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch.
Natürlich gehören Diskussionen dazu, jedoch nicht auf diesem Streitniveau.
Liebe Grüße,
Carlson
Hallo Carlson und alle Anderen!
Du hast Recht, Carlson! Zurück zum Thema!
Mit Sicherheit ist die Wirksamkeit von Homöopathie schwer zu beweisen. Und auch Berichte darüber, daß Tiere, Kinder oder auch nicht an Homöopathie glaubende durch eben diese geheilt wurden, können nur schwer als wissenschaftlicher Beweis dienen.
Zumal es in jeder Studie zum Thema Wirksamkeits-Testung von Medikamenten immer ein Restrisiko gibt, daß es sich nur um einen Placebo-Effekt oder nur eine Erstverbesserung handelt.
Aber auch in diesen Fällen handelt es sich um eine Verbesserung der Erkrankung!
Und ehrlich gesagt, wäre es mir persönlich scheiss-egal, warum meine Pso sich bessert, ob durch meinen Glauben, das Medikament an sich oder weil irgendwo ein Schwein pfeift. Es ist mir egal, hautsache, die Pso würde besser werden!
Und da es sich gerade bei Homöopathie um Mittel handelt, die in einem finanziell akzeptablen Rahmen liegen, lassen wir doch bitte allen Homöopathie-Überzeugten weiter Ihre Mittel. Außerdem kann Homöopathie, sollte es wirklich keine Wirksamkeit haben, ja auch keine Nebenwirkungen verursachen, im Gegensatz zu vielem Anderen!
Oder?
Es kostet wenig, hat wahrscheinlich keine Nebenwirkungen und wenn es hilft, dann hilft es halt! Okay, ich bin gerade kritiklos, aber ich kann nichts schlimmes dabei finden.
Laßt uns doch ein wenig unseren Glauben, ich habe gerade im Bereich "Hilfe anbieten" und Geld damit machen, schon ganz andere Sachen erlebt!
Ich hoffe, daß jeder seinen Weg findet, von Schulmedizin, über Naturheilverfahren, über Körperpflege und Psychohygiene, bis hin zu gar nichts machen, um sich besser zu fühlen, oder im besten Falle sogar zu gesunden!
In diesem Sinne wünsche ich Euch Allen noch einen schönen sonnigen Tag und eine angenehme Woche!
Lieben Gruß!
Maike
Ähmmmm sorry lieber Carlson,
muss ich mich jetzt von deinem Kommentar ebenfalls angesprochen fühlen?
Ich kann mich jetzt nicht an einen Streit mit irgendwem erinnern.
Beim besten Willen nicht. :confused:
Aber beim ein "wenig Profil zimmern" bin ich schon, sehe das aber nicht als verwerflich an, oder?
Grüße aer
-------------------------------------------------------------
:mad: Tach zusammen!
Immer häufiger muß ich feststellen, daß es in Beiträgen zunehmend darum geht, sich zu profilieren und andere Forenteilnehmer ins Abseits zu spielen.
Ihr solltet Eure kleinen Privatkriege besser privat austragen.
Tauscht Eure E-Mail-Adressen aus und bombardiert Euch mit Mails.
Aber bitte nutzt das Forum für den Informations- und Erfahrungsaustausch.
Natürlich gehören Diskussionen dazu, jedoch nicht auf diesem Streitniveau.
Liebe Grüße,
Carlson
;) Quatsch mit Soße, aer, habe Dich gar nicht gemeint.
Brauchst Dich nicht angesprochen zu fühlen. Finde Deine Meinung und Dein Wissen über Homöopathie sehr interessant.
Ich mag es nur nicht, wenn ständig - es war schon häufiger der Fall - Leute ihre persönlichen Konflikte in dafür themenfremden Forenbereichen austragen.
Ich denke, das ist auch in Deinem Sinne.
Außerdem wollte ich hierdurch niemanden kränken und niemandem den Mund verbieten; es sollte lediglich ein Denkanstoß sein, da niemandem derartige Beiträge weiterhelfen.
Liebe Grüße,
Carlson
Carlson ;) Quatsch mit Soße, aer, habe Dich gar nicht gemeint.
Na dann isses ja jut :)
Ich denk, es sollte jeder seine Meinung sagen dürfen, auch mal Ärger loslassen, wenn es sich anschließend wieder einrenkt und so sieht es doch jetzt im Moment aus.
Trainieren wir also weiter unsere Immunabwehr :o aber bitte angemessen.
Grüße aer :)
@all
also ich finde, dass PRO und CONTRA Diskussionen nicht nur aufschlußreich und interessant, sondern auch manchmal ganz unterhaltsam sind.
Da treffen unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Meinungen aufeinander und im Eifer des Gefechtes kann das schon auch mal "themenfremder" oder persönlicher werden.
( Haben auch Schröder./. Merkel hingekriegt )
War ja lange brachgelegen, die Homöopathische Diskussion.
Habe nicht alle Beiträge gelesen, aber viele.
Rhetorisch konnte ich mir da einige klasse Redewendungen "abkupfern"
Das half zwar nicht meiner Pso, aber lachen ist doch auch gesund.
Auf jeden Fall war auch oft eine große Portion Humor dabei und den sollte man auch nicht verlieren.
Lasst uns weiter teilhaben, denn manche Beiträge sind doch das Salz in der Psoriasis-Suppe. Wenn alle einer Meinung wären...wie laaaangweilig
Karin
happyman
28.03.2006, 23:21
Hallo,
da fällt mir doch beim Nachlesen auf:
Ich war bös und hab die rheinische Schnüss möglicherweise so ausgerichtet, dat man missverstehen könnte. Ich verwendete dat Wort "Anonymitätsmacke". Wär ein Einfaches gewesen dat mit moderativen Rechten zu ändern, mach ich aber nich. Dat wär ne Ausnutzung eines Status. Außerdem steh ich zu dem wat ich sage.
Sollte dir Neutrum Shortie dat mit der Macke aufstoßen, so entschuldige ich mich hier und ganz förmlich und ernsthaft bei dir. Beleidigung sollte dat definitiv nich sein, könnte aber bei Nichrheinischkennen so rüberkommen.
Dich wegen deiner Textzerpflückung unangenehm und dennoch belustigend zu empfinden is die eine Sache. Dich nie persönlich wirklich austauschend (also auch mal Erfahrung gebend) und erkennbar (im Sinne von Person hinter dem Nick) zu sehen is eher enttäuschend von dir. Dumm biste garantiert nich. Hast aber wohl deine Probleme, sonst wärste nich so.
Dies nu der letzte Abschweif vom Thema.
Bitte macht weiter mit einer netten Diskussion.
Gruß
Wolfgang
nurkurz5
28.03.2006, 23:24
Und auch diesmal muss ich leider wieder einmal hinterfragen:
An was glaubst denn DU stattdessen?
Ich *glaube* an gar nichts. Ich weiß, daß Fumaderm wirksam ist - und
habe dazu auch gelegentlich schon was geschrieben.
Es ist nunmal sehr einfach, die Meinungen und Erfahrungen Anderer in Frage zu stellen und anzuzweifeln, aber solange Du Deine eigenen Erfahrungen und Behandlungsmethoden nicht preisgeben willst -ja, sie sogar meidest, wie der Teufel das Weihwasser -, machst Du Dich hier leider zunehmend unglaubwürdig...
Das ist - leider nicht das erste mal - üble Nachrede nach dem Motto "irgend etwas wird schon hängenbleiben".
Wer lesen kann ist dagegen klar im Vorteil:
http://psoriasis-netz.net/newreply.php?do=newreply&p=5319012
http://psoriasis-netz.net/showthread.php?t=220266&highlight=fumaderm
http://psoriasis-netz.net/showthread.php?t=219840&highlight=fumaderm
http://psoriasis-netz.net/showthread.php?t=220389&highlight=fumaderm
Unglaubwürdig ist damit nur deine Kritik an meinen Beiträgen.
nurkurz5
28.03.2006, 23:25
PS: Warum nennst du dich eigentlich nie namentlich? Haste irgendwie ne Anonymitätsmacke?[/font]
Haben dich deine Eltern Happyman taufen lassen?
Hast du ein Kölsch-Macke?
happyman
28.03.2006, 23:30
Pruuuuust.
Siehe unten
Netten Gruß
Wolfgang
nurkurz5
28.03.2006, 23:31
Happy, wieso fragst Du, warum nurkurz sich nie namentlich bekannt gibt? Er spricht ja auch nie jemanden an, sondern haut immer nur Zitate in seine Texte! Soviel zum Thema "Netiquette", hm?
Wieso ist die Replik auf Aussagen und Zitieren gegen die Netiquette?
Was hat Dich so verbittert werden lassen?
Tut mir leid - was kritisches Hinterfragen irgendwelcher Aussagen damit zu tun haben soll, daß jemand "verbittert" ist, das ist mir wirklich schleierhaft.
Ich bin beim besten Willen nicht verbittert und wegen Pso werde ich das voraussichtlich auch nie werden. Ich bin gesund (und solange Pso weitgehend auf Hauterscheinungen beschänkt ist, nehme ich das nicht als echte Krankheit wahr), habe eine rechte nette Familie und einen angenehm gut bezahlten Job - vielleicht beruhigt dich das zum Thema "Verbitterung". Ansonsten darfst du gern davon ausgehen, daß ich streitbar bin und mit Sicherheit habe ich etwas gegen dummes Geschwätz. Und da nehme ich mir gelegentlich in einem Forum eben heraus auch etwas zu schreiben...
nurkurz5
28.03.2006, 23:32
@all
also ich finde, dass PRO und CONTRA Diskussionen nicht nur aufschlußreich und interessant, sondern auch manchmal ganz unterhaltsam sind.
Da treffen unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Meinungen aufeinander und im Eifer des Gefechtes kann das schon auch mal "themenfremder" oder persönlicher werden.
( Haben auch Schröder./. Merkel hingekriegt )
War ja lange brachgelegen, die Homöopathische Diskussion.
Habe nicht alle Beiträge gelesen, aber viele.
Rhetorisch konnte ich mir da einige klasse Redewendungen "abkupfern"
Das half zwar nicht meiner Pso, aber lachen ist doch auch gesund.
Auf jeden Fall war auch oft eine große Portion Humor dabei und den sollte man auch nicht verlieren.
Lasst uns weiter teilhaben, denn manche Beiträge sind doch das Salz in der Psoriasis-Suppe. Wenn alle einer Meinung wären...wie laaaangweilig
Karin
Danke für diese erfrischende Einstellung!
Ich *glaube* an gar nichts. Ich weiß, daß Fumaderm wirksam ist - und
habe dazu auch gelegentlich schon was geschrieben.
Aha, das ist aber schon ein wenig einseitig und geradezu riskant, nur einzig allein auf Fumaderm zu vertrauen, oder?
Ist denn die Fumaderm-Therapie wenigstens wissenschaftlich erwiesen und entsprechend nachweisbar ? Ich habe Fumaderm leider nicht vertragen und musste die Therapie abbrechen, und nun ? Gut, wenn es DIR hilft, umso besser...ich wünsche Dir alles Gute damit, ganz ehrlich... Leider kann aber nicht jeder von diesem Medikament partizipieren...
Das ist - leider nicht das erste mal - üble Nachrede nach dem Motto "irgend etwas wird schon hängenbleiben".
Üble Nachrede?!? Jetzt wirst Du aber ein wenig albern...
Ich betrachte das Thema hier zumindest immer noch als -wenn auch recht kontroverse- Diskussion.
Unglaubwürdig ist damit nur deine Kritik an meinen Beiträgen.
Nein, ich halte Dich einfach nur für intolerant gegenüber Maßnahmen, die anderen Menschen offensichtlich helfen, -zugegeben auch ohne wissenschaftliche Beweise- , die aber dennoch hilfreich für den einzelnen Betroffenen und auch jenseits Deiner persönlichen Idealvorstellungen sind. Du könntest daher auch manchmal lieber Methoden akzeptieren, die DIR persönlich keine psomässigen Vorteil bringen...
Ist es denn nicht eigentlich ziemlich egal, WAS einem hilft?
Selbst wenn ich regelmässig in Vollmondnächten ein Schaf schlachten und mir danach das Blut auf die Haut reiben würde...Wenn es meiner PSO danach regelmässig besser gehen würde, würde ich sogar das als pers. Heilmittel akzeptieren, selbst ohne wissenschaftlichen Nachweis... (Achtung: Rein argumentative Übertreibung: Liebe Kinder, bitte nicht zuhause nachmachen!)
Ich mag es nur nicht, wenn ständig - es war schon häufiger der Fall - Leute ihre persönlichen Konflikte in dafür themenfremden Forenbereichen austragen.
Soll ich mich da jetzt angesprochen fühlen...? Nein, ich finde nicht... Dies mag zwar eine recht emotionale und kontroverse Diskussion sein, aber dennoch halte ich das nicht für ein "Streiten". Du solltest mich mal erleben, wenn ich richtig böse bin... :)
BTW: Ich würde liebend gerne so manche Diskussion auch privat weiterführen, aber leider kann man als User die Kontaktaufnahme per PN oder per Mail hier im Forum ausschliessen, respektive abschalten... Schade eigentlich, daß dies auch von manchen Usern so praktiziert wird... :(
Viele Grüße
nurkurz5
29.03.2006, 08:01
Aha, das ist aber schon ein wenig einseitig und geradezu riskant, nur einzig allein auf Fumaderm zu vertrauen, oder?
Das waren einige auf die Schnelle herausgesuchte Links, die nur
das:
"...aber solange Du Deine eigenen Erfahrungen und Behandlungsmethoden nicht preisgeben willst -ja, sie sogar meidest, wie der Teufel das Weihwasser -, machst Du Dich hier leider zunehmend unglaubwürdig...
widerlegen sollte.
Wenn Du mit nicht haltbarer Argumentation versuchst jemanden als unglaubwürdig darzustellen, dann ist das eben der Versuch übler Nachrede.
Ich erwarte von Dir einfach nicht nur simple Krititk, sondern auch handfeste Gegenargumente..."
Zu behaupten, ich brächte keine Gegenargumente vor grenzt schon allein für diesen Thread allerdings ans Lächerliche.
"Ist denn die Fumaderm-Therapie wenigstens wissenschaftlich erwiesen und entsprechend nachweisbar ?"
Ich habe Fumaderm leider nicht vertragen und musste die Therapie abbrechen, und nun ? Gut, wenn es DIR hilft, umso besser...ich wünsche Dir alles Gute damit, ganz ehrlich... Leider kann aber nicht jeder von diesem Medikament partizipieren...
Üble Nachrede?!? Jetzt wirst Du aber ein wenig albern...
s.o.
Ist es denn nicht eigentlich ziemlich egal, WAS einem hilft?
Selbst wenn ich regelmässig in Vollmondnächten ein Schaf schlachten und mir danach das Blut auf die Haut reiben würde...Wenn es meiner PSO danach regelmässig besser gehen würde, würde ich sogar das als pers. Heilmittel akzeptieren, selbst ohne wissenschaftlichen Nachweis...
Es ist nicht egal, wenn aus dieser Argumentation heraus jeden Unsinn als Heilmittel propagiert und für andere als Methode propagiert wird, ohne, daß auch nur ein halbwegs sinnvoller Wirkmechanismus darzustellen ist.
Zum Thema Placebo habe ich BTW IIRC auch schon etwas geschrieben wo ich dir sinngemäß recht gebe, nur nicht die gleichen Schlüsse daraus ziehe...
BTW: Ich würde liebend gerne so manche Diskussion auch privat weiterführen, aber leider kann man als User die Kontaktaufnahme per PN oder per Mail hier im Forum ausschliessen, respektive abschalten... Schade eigentlich, daß dies auch von manchen Usern so praktiziert wird... :(
Tja - wenn es darum geht eine Diskussion weiter zu führen ist nun mal das Forum *genau* der richtige Platz und die segensreiche Einrichtung PN und mail hier abschalten zu können hat mit dem Schutz von Privatsphäre zu tun.
Hallo!
Och Mensch, Ihr Lieben, bitte, es geht um das Thema Homöopathie!
Bitte, diese persönlichen Diskussionen führen höchstens wieder dazu, daß hier alles wieder dicht gemacht wird, wäre ja nicht das erste mal!
........
Liebe aer!
Was wir beide vielleicht noch zum Thema Homöopathie anführen sollten, ist die Tatsache, daß Behandlungen, gerade in hohen Potenzen und gerade bei Basis-Therapien in die Hand eines erfahrenen Homöopathen gehören!
In der Homöopathie ist eine ausführliche Anamnese absolut wichtig, um DAS geeignete persönliche Mittel herauszufinden. Nichts, was dem einen hilft, hilft auch dem anderen, das können absolut unterschiedliche Mittel sein!
In den Potenzen 1 bis 12 ist eine eigenverantwortliche Auswahl eines Mittels noch eher akzeptabel.
(Nicht lachen, habe ich mal gemacht, belladonna D12! Hat geholfen, zwar gegen etwas anderes, als ich es eigentlich wollte, aber geholfen hat es! Grins! Das können Zweifler nun glauben, oder sie lassen es!)
.............
Soviel zum Thema Homöopathie!
Wünsche allen einen entspannten Tag!!
Maike
Hallo nurkurz5,
bitte lass uns wieder zurückkehren zu unseren allgemeinen Fragen.
Ich fühlte mich von dir nicht angegriffen, beleidigt oder sonst was und mir ist an einem sachlich-fachlichen aber auch nicht tot ernstem Austausch gelegen.
Was ich hier sagen kann, beruht auch nur auf dem was ich bisher weiß und was mich überzeugt hat. Das heißt nicht, dass ich es ewig beibehalte und auch mal wieder ändere, wenn andere und bessere Erkenntnisse vorliegen.
Ich habe auch als Neuling noch gar nicht alles hier durchgelesen, vielleicht wiederhole ich auch schon Geschriebenes, dann bitte sehe es mir nach und will dich auch nicht deswegen aufbringen.
Wichtig ist aber dennoch, dass wir uns authentisch zeigen und so sein dürfen wie wir sind.
In diesem Sinne, bleib wie du bist und bis bald,
aer
Hallo Maike,
dein Gesagtes kann ich nur unterstreichen und ich stimme dir da voll zu:
Was wir beide vielleicht noch zum Thema Homöopathie anführen sollten, ist die Tatsache, daß Behandlungen, gerade in hohen Potenzen und gerade bei Basis-Therapien in die Hand eines erfahrenen Homöopathen gehören!
In der Homöopathie ist eine ausführliche Anamnese absolut wichtig, um DAS geeignete persönliche Mittel herauszufinden. Nichts, was dem einen hilft, hilft auch dem anderen, das können absolut unterschiedliche Mittel sein!
Dem will ich jetzt auch nichts hinzufügen und wünsche dir ebenfalls einen entspannten Tag,
aer :-)
Hallo,
denke ein wenig Glauben gehört zur Homöopathie dazu.
Habe, wie bereits erwähnt, meine eigene Erfahrung damit gemacht. Kam mir während der Behandlungen aber derartig "verschaukelt" vor, daß ich die Homöopathie fürs erste begrub.
Der Hauptgrund hierfür war der, daß die Heilpraktikerin mitunter mit einem Pendel arbeitete, mit dessen Hilfe sie angeblich ermitteln könnte, welche Stoffe ich bräuchte. Desweiteren hatte sie circa 100 verschiedene Pollen-, Staub- und Lebensmittelproben in kleinen Glaskörpern (sah aus,wie Parfüm-Pröbchen), die ich in die Hand nehmen mußte. Sie pendelte daraufhin aus, ob es sich hierbei um ein Allergen handelt, auf das ich negativ reagieren würde. Hierzu forderte sie mich auf, Proben von Waschmittel, Cremes, Duschgel, Schampoo, etc. von zu Hause mitzubringen, um auch diese zu testen.
Alles in allem kann ich nicht behaupten, daß es gar nichts gebracht hat.
Die Stellen wurden durch die Behandlung glatter und annähernd schuppenfrei. Der Juckreiz ließ nach. Selbst der Hautarzt, zu dem ich im Anschluß an die homöopathische Behandlung ging, war erstaunt über den bestehenden Behandlungserfolg.
Ich habe die Homöopathie circa ein Jahr angewendet, circa 450€ gezahlt, jedoch leider nicht die gewünschte Erscheinungsfreiheit erziehlt. Aus Resignation brach ich die Behandlung letztes Jahr im Juli ab.
Seit der Behandlung mit Psorcutan beta, Schwarzkümmelölkapseln und einer guten Körperlotion (Village - Danke für den guten Tip, Greeky !!!) habe ich einen besseren Erfolg erzielt als mit den sündhaft teuren homöopathischen Mitteln.
Folgende Mittel wurden mir damals "verschrieben"(sind nicht verschreibungspflichtig und die BKK zahlt nicht dafür):
gegen die Flechte:Psorinum Homobion S [Psorinum D12; Arsenicum Album D6; Petroleum D6; Staphisagria D4] - 3x20 Tropfen
Graphites Homaccord [Graphites Dil. D10; Graphites Dil. D30; Graphites Dil. D200; Calcium Carbonicum Hahnemanni Dil. D10; -"-D30; -"-D200] - 3x10 Tropfen
zur Entgiftung( Die Entgiftungsmittel habe ich bereits weggeschmissen. Habe lediglich noch die Rezepte.):
Phönix Antitox - 4x5 Tropfen
Derivatio H - 3x2 Tabletten
Stoffwechselmittel 1 - Cochlearia cp ISO Globuli - 3x15 Glob.
Lymphmittel 1 - Echinacea cp ISO Globuli - 3x15 Glob.
Darmmittel 1 - Allium cp ISO Globuli - 3x15 Glob.
zum Einreiben:
Halicar Creme - Cardiospermum Urtinktur - 2xtäglich dünn eincremen
Habe aber desöfteren auch von sehr guten Erfahrungen mit der Homöopathie gehört. Wollte Euch hiermit nicht entmutigen.
Der alte Spruch: "Was dem Einen hilft, schadet dem Anderen!"
Wünsche Euch einen schönen Tag!
Carlson
Antwort auf:
Hallo,
denke ein wenig Glauben gehört zur Homöopathie dazu. ........
Wünsche Euch einen schönen Tag!
Carlson
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Hallo Carlson,
erst mal danke für den schönen Tag .... worüber ich mich nicht beschweren konnte :-), mir aber viel zu viel im Kopf herumschwirrt.
Schön, dass du die Medikation noch gefunden hast, die dir diese Homöopathin aufgeschrieben hat.
Ich kenne einige davon, andere müsste ich detaillierter nachsehen.
Schade, dass du das Phönix Antitox weggeworfen hast und auch die anderen Entgiftungsmittel, denn auch diese Wirkung hätte dir gut getan.
Entgiftungsmittel gehören fast zu einer jeden Standardverschreibung, denn sie bereinigen erst mal viele in all der Vorzeit aufgelaufene Toxine (Gifte).
Der Stoffwechsel und der Lymphfluss wäre besser in die Gänge gekommen und den Darm hat sie auch mit berücksichtigt.
So weit so gut, aber .....
Ich habe mit dieser Auspendlerei ebenfalls schon Erfahrungen bei jemand gemacht und auch ich halte da nichts davon, denn eine gute Lektüre oder ihr Erfahrungsschatz mit vorausgehender guter und ausführlicher Anamnese (Vorausgespräche und Feststellungen) hätten sie ebenfalls zu solchen Mitteln greifen lassen.
Ich hatte es damals auch toleriert und dachte mir, na ja, wenn sie meint?
Mir zeigt das Pendeln aber eher eine Unsicherheit in ihre eigene Intuition die zwar parallel zu den Gesprächen mitlaufen sollte, bei der Medikametenauswahl aber m.E. nicht mit hinein gehört und es wird Zeit (=Geld) geschunden.
Hier hätte ich zuvor einen Allergietest vom Hautarzt machen lassen, wenn überhaupt erforderlich.
Ein anderer Homöopath teste mich ebenfalls mit diesen Mini-Proben, aber mit Zuhilfenahme einer elektrischen Messung über einen Stift, der den Hautwiderstand maß.
Zu dieser Methode kann ich mich allerdings nicht äußern und da wäre mir hier ein diesbezüglich ausgebildeter Homöopath lieb der dazu Stellung nehmen könnte.
Dieser H. stellte immer wieder den Coxsakie-Virus bei mir fest und nachdem ich nach Einnahme von ebenfalls `ner Menge Medikamente diesen Virus nicht los bekam, stellte auch ich diese Behandlung ein und ich bekam ebenfalls diese Verarschungsgefühl :-).
Das war dann der Einstieg für Sulfur (Schwefel), irgendwo schrieb ich hier letzte Woche an Ullima unter Psyche...Es wird immer schlimmer...davon schon etwas, was ebenfalls u.a. ein gutes Mittel gegen Viren ist.
Lehrgeld habe ich also ebenfalls schon gezahlt, was mich aber dennoch nicht daran hindert die normalen Zipperlein homöopathisch selbst zu behandeln.
So wie du das alles aufgeschrieben hast, davon bräuchte man halt jede Menge, um mal Vergleiche anstellen zu können.
vielen Dank dir und noch einen angenehmen Abend,
aer
P.S. ach ja, den Glauben hab ich ganz vergessen. Das ist aber glaub ich ein extra Thema :-)
Ähmm, ich hab noch was vergessen, was mir gerade wieder einfällt.
Es gibt natürlich auch in der Homöopathie weniger gute als auch sehr gute Fachleute, die Schwierigkeit liegt am finden.
Und nun gute Nacht allerseits, schlaft gut,
aer
...ich halte Dich einfach nur für intolerant gegenüber Maßnahmen, die anderen Menschen offensichtlich helfen, -zugegeben auch ohne wissenschaftliche Beweise- ...
Genau das ist der Knackpunkt. Ich erwarte Intoleranz gegenüber Maßnahmen, die ohne wissenschaftliche Beweise helfen. Was nützt die subjektive Heilung, wenn sie nicht nachvollziehbar ist?
Selbst wenn ich regelmässig in Vollmondnächten ein Schaf schlachten und mir danach das Blut auf die Haut reiben würde...Wenn es meiner PSO danach regelmässig besser gehen würde, würde ich sogar das als pers. Heilmittel akzeptieren, selbst ohne wissenschaftlichen Nachweis...
Ja, ich auch! Aber es ist eben, wie Du selber schon sagst, nur ein persönliches Heilmittel, also wieder nur subjektiv -- es gibt keine Beweise dafür, dass diese Art der Heilung a) wiederholbar und b) tatsächlich der Grund Deiner Heilung ist -- das ist das Problem. Woher willst Du denn wissen, dass es, um Deinem Beispiel zu bleiben, das Blut ist, das Dir hilft? Woher willst Du wissen, dass es nur bei Vollmond funktioniert? Du nutzt dann eine Heilungsmöglichkeit, deren Wirkmechanismus Du und auch sonst kein anderer versteht.
Ich würde liebend gerne so manche Diskussion auch privat weiterführen, aber leider kann man als User die Kontaktaufnahme per PN oder per Mail hier im Forum ausschliessen, respektive abschalten... Schade eigentlich, daß dies auch von manchen Usern so praktiziert wird...
Also, von mir nicht.
http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/smile.gif
Gruß,
Marko
denke ein wenig Glauben gehört zur Homöopathie dazu.
Und das disqualifiziert sie als ernstzunehmende Heilkraft. Gute Medizin wirkt auch dann, wenn ich nicht daran glauben muss.
Gruß,
Marko
Lieber BurnedSkin!
Weißt Du denn bei anderen Mitteln, wissenschaftlich anerkannten, wirklich, welcher der vielen Wirkstoffe Dir hilft?
Und warum gibt es gerade bei der Psoriasis-Behandlung soviele Behandlungen, die immer nur kurz, und dann nicht mehr wirken? War es der Glaube, der kurz half? Der richtige Zeitpunkt, wann die Behandlung anfing?
Wußtest Du, daß viele Menschen im Frühling mit Behandlungen anfangen? Gerade bei Psoriasis könnte eine Besserung des Hautbildes doch gerade zu dem Zeitpunkt auch am Wetter liegen!
Auch bei schulmedizinischen Mitteln gibt es Medikamente, die einem helfen, und dem anderen nicht! Weißt Du, welcher Stoff dann daran Schuld ist?
BurnedSkin, dann Zweifel in Ehren, aber ich zweifel genau so an der Schulmedizin!
Lieben Gruß von
Maike
Hallo Marko, guten Morgen,
deine vorausgehenden Aussagen sind für mich ein guter Einstieg für das subjektive Empfinden und für die Wissenschaft.
Ich denke, wir sollten da nicht Kraut und Rüben durcheinander schmeißen.
Es hat die Wissenschaft ihren Stellenwert, aber auch das, was die Wissenschaft eben noch nicht anerkennt und wir sollten weder das eine noch das andere überbewerten und gegeneinander ausspielen. Beachten wir beides ist es ok.
Nur weil ich also etwas nicht objektiv im Sinne von Wiederholbarkeit nachweisen kann, heißt es ja nicht, dass es nicht existiert.
Im Grunde ist es völlig egal, was geholfen hat, ob wissenschaftlich bewiesen oder nicht.
Und genau da stelle ich die Frage in den Raum, gibt es einen Wirkmechanismus, wie du es so treffend schreibst, der alleine ausreicht, um gesund oder gesünder zu werden?
Also eine Möglichkeit, die ich nur vom jetzigen Standpunkt aus in Gang setzen oder ergreifen muss.
Können wir evtl. alleine schon mit unserer geistigen Einstellungen unsere inneren Gefühle so einstellen, dass wir eine Gelassenheit erreichen, die ausreicht, um uns wieder in ein natürliches Gleichgewicht zu bringen, wo Heilung stattfindet?
Glaube, hier nicht im Sinne von "an vorgegebene Glaubenssätzen glauben", sondern eher Glaube an Heilheit, an Wiederherstellung, an Selbst-Regulation ectr. oder auch eher Hoffnung und Vertrauen.
Weit hergeholt, ich weiß, aber dennoch ......
Grüße aer :-)
Und das disqualifiziert sie als ernstzunehmende Heilkraft. Gute Medizin wirkt auch dann, wenn ich nicht daran glauben muss.
Lieber Marko,
unterschätze niemals die Kraft des Glaubens.
Habe diesen Artikel gestern in der wöchentlichen Fernsehbeigabe der Westdeutschen Zeitung gelesen; und er passt wie die Faust aufs Auge:
Plazebo: Die Kraft der Gedanken macht gesund
Weil nicht sein darf, was nicht sein kann, wurde in der Medizin lange das Phänomen der Plazebowirkung verdrängt und sogar bestritten. Als Plazebo bezeichnet ...
...Moderne Untersuchungen belegen, daß die Plazebogabe tatsächlich suggestive Selbstheilungskräfte mobilisiert. Der Glaube versetzt Berge: Diese biblische Weisheit läßt sich auch auf das Wechselspiel von Körper und Geist übertragen. Die vielfach nachgewiesene Linderung oder gar Heilung von zahlreichen Erkrankungen und Beschwerden wird erst plausibel, wenn man die Zusammengehörigkeit von Körper und Geist akzeptiert.
Glaube, Erwartungshaltung und Sinneseindrücke werden in bestimmten Hirnregionen verarbeitet und bewirken eine Freisetzung von Botenstoffen wie Cortisol, Adrenalin und körpereigenen Opioiden. Diese Stoffe stoßen die Heilung an.
Ruhende Kräfte des Körpers werden somit durch geistige Aktivität für die Selbstheilung aktiviert....
...So wirken große Tabletten besser als kleine, bunte besser als weiße, Spritzen sind wirksamer als einzunehmende oder einzureibende Wirkstoffe. Die Gabe durch einen Arzt im weißen Kittel, erklärende Gespräche oder das Krankenhausbett mit Ausblick ins Grüne steigern nochmals die heilende Wirkung.
Aber keine Wirkung ohne mögliche Nebenwirkung! So ist bekannt, daß unter Plazebogabe unerwünschte Wirkungen wie z.B. Benommenheit, Schwindel, Kopfschmerz, Übelkeit, Mundtrockenheit, Schweißausbrüche und weitere, meist harmlose Nebenwirkungen auftreten.
Quelle: Dr. Wolfgang Oestreich schreibt in Prisma[13/2006]
Hallo Carlson, @ all,
ich habe auch noch etwas über Plazebos gefunden, was ich hier mal von mir an einigen Stellen gekennzeichnet und unterstrichen herein stelle.
Ich bin aber gerade dabei dazu und zu deinem Beitrag meine Gedanken zu formulieren und schicke sie die Tage nach,
einstweilen Grüße aer :-)
----------------
http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E50FDCC86807A42BC9E93E8FC7409BA81~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
Medizin
Placebos: Von nichts kommt manchmal doch was
Von Kathrin Zinkat und Julia Gross
20. Juni 2004 Die Geschichten sind populär und zum Teil einfach sagenhaft.
Wie die von Mr. Wright, der 1957 in den Vereinigten Staaten lebte, vermutlich nicht wirklich so hieß, aber Krebs hatte und nur noch zwei Tage zu leben.
Die Schulmedizin gab ihm keine Chance, aber Mr. Wright bat um Behandlung mit einem Pferdeserum, das - so hatte er gehört - eine erstaunliche Wirkung entfalten sollte.
Sein behandelnder Arzt tat ihm den Gefallen, ohne sich davon das geringste zu versprechen. Aber Mr. Wright glaubte wirklich an das Serum, und seine faustgroßen Geschwüre schmolzen binnen Tagen auf Erbsenkaliber zusammen.
Der Arzt wußte, daß das Ganze eigentlich Humbug war und das Serum medizinisch wirkungslos. Aber er sah auch den durchschlagenden Erfolg.
Als Mr. Wright in der Zeitung las, er sei einem Schwindel aufgesessen, überzeugte ihn der Doktor, das nicht zu ernst zu nehmen und trotzdem weiter an das Serum zu glauben. Die im Zweifel angeschwollenen Tumore schrumpften wieder brav, Mr. Wright lebte glücklich und beschwerdefrei - bis ihm Monate später ein weiterer vernichtender Bericht über das Serum in die Hände fiel. Zwei Tage später war Mr. Wright tot.
Dem echten Medikament fast ebenbürtig? Schwer zu glauben? Vielleicht. Doch nicht alle Berichte über solche Placeboeffekte sind so märchenhaft wie die von Mr. Wright.
Seit den fünfziger Jahren belegen auch sorgfältige klinische Studien, daß Scheinmedikamente und sogar Scheinoperationen therapeutische Ergebnisse erzielen, die dem echten Medikament, dem Serum, oder der echten Operation fast ebenbürtig sind.
Nicht unbedingt bei Krebserkrankungen, aber ganz klar in der Schmerztherapie, bei einigen neurologischen Erkrankungen und organisch bedingten Psychosen.
Je mehr die Forschung dabei über die Mechanismen hinter dem mysteriösen Effekt erfährt, desto mehr drängt sich auch die Frage auf:
Warum Placebos nicht auch gezielt zur Behandlung einsetzen?
Das wichtigste Argument gegen die Placebotherapie liegt scheinbar auf der Hand:
Aus ethischen Gründen und nach geltendem Gesetz dürfen Ärzte ihre Patienten nicht anlügen. Das müßten sie aber, um die Erwartung eines positiven Effektes nicht zu zerstören (siehe "Immer schön fest dran glauben").
Aus diesem Dilemma wird man vermutlich auch keinen Ausweg finden - sofern man denn nach dem Entweder-Oder-Prinzip therapieren will.
Eine neue Nische
Aber das ist gar nicht das Ziel der Placeboforscher. Sie wollen die Vorteile des Effektes zusätzlich nutzen, als neue Nische im Rahmen einer klassischen Therapie.
Der Neurologe Jon Stoessl von der University of British Columbia im kanadischen Vancouver zum Beispiel konnte vor drei Jahren zeigen, daß beim Placeboeffekt auch Dopamin eine wichtige Rolle spielt. Dieser Botenstoff ist nicht nur für die Beweglichkeit von Armen und Beinen zuständig, er vermittelt auch ein positives Selbstempfinden.
Parkinsonpatienten, die zuwenig Dopamin bilden, erhalten gegen die Steifheit ihrer Gliedmaßen Medikamente, welche die Produktion des Neurotransmitters ankurbeln.
Fast denselben Kurbeleffekt erreicht aber auch ein Placebo - solange der Patient weiterhin glaubt, er erhielte das echte Mittel. Je größer dabei die Erwartungshaltung, desto größer der Effekt auf die Dopaminproduktion.
Ein weiteres Indiz für die Anwendbarkeit des Placeboeffektes liefern Tor Wagner und Kollegen in der aktuellen Ausgabe von Nature Neuroscience.
Die Forscher aus Ann Arbor und Princeton zeigen darin erstmals, daß Placebos nicht die Weiterleitung des Schmerzreizes dämpfen, sondern auf die Verarbeitung des Reizes im Gehirn Einfluß nehmen. Sie wirken also auf einem anderen Weg als zum Beispiel Morphium.
"Wahrscheinlich sind diese Wege additiv", meint Andrew Leuchter, Psychiater an der University of California, Los Angeles.
"Das heißt, positive Effekte durch Placebos kämen zu positiven Effekten durch Medikamente hinzu."
Die Laune hebt sich
Leuchter selbst hat untersucht, wie Placebos im Gehirn von Depressiven wirken und wie sich diese Wirkung von dem Effekt echter Medikamente abgrenzen läßt.
Er fand heraus, daß Placebos eine für Stimmungsaufhellung zuständige Region des Hirns - den präfrontalen Kortex - ohne Pause aktivieren, während ein Antidepressivum das in zeitlichen Schüben tut.
In beiden Fällen hebt sich die Laune der Patienten, aber auch hier wird diese Wirkung auf unterschiedlichen Kanälen erzeugt.
"Es gibt unterschiedliche Wege zur Genesung", sagt Leuchter, "und je mehr wir davon aktivieren, desto kompletter können wir Patienten behandeln."
Die Lösung hieße also nicht Placebo anstelle des Medikaments, sondern Placebo zur Unterstützung einer konventionellen medikamentösen Therapie.
Die Hamburger Psychologin Regine Klinger hält das nicht nur für möglich, sondern auch für sehr sinnvoll. "Das wäre vor allem für chronisch Kranke eine interessante Option", sagt sie, denn diese litten oft ganz erheblich unter den anhaltenden Nebenwirkungen ihrer Medikamente und könnten sich durch eine Kombination mit Placebos Erleichterung verschaffen - und zwar ohne auf die Wirksamkeit ihrer Therapie zu verzichten.
Ein Belohnungskonzept
Bei einer reinen Placebotherapie schwindet der therapeutische Effekt meist nach einiger Zeit. Gemeinsam mit Dermatologen der Berliner Charite hat Klinger in Versuchen mit Allergikern aber gezeigt, daß ein ausgetüfteltes Belohnungskonzept die Erwartungshaltung der Betroffenen aufrechterhält und damit auch die Wirksamkeit des Placebos.
In ihren Versuchen wurden den Testpersonen reduzierte Schmerzreize zugefügt, um sie von der schmerzlindernden Wirksamkeit einer Placebocreme zu überzeugen.
"In der klinischen Praxis könnte man die Belohnung - also den verringerten Reiz - mit einem echten Schmerzmittel erreichen, das dann aber eben weniger häufig eingenommen werden müßte", sagt Klinger.
Andrew Leuchter berichtet von einem ähnlichen Konzept in der Schmerzbehandlung von Arthritispatienten. Die wissen zwar, daß sie neben den echten Tabletten auch Placebos bekommen, aber sie wissen nicht, wann. Damit überlistet man ihre Erwartung und erhält die Wirkung - während die echten Medikamente nicht mehr so sehr an Leber und Magen nagen.
Bis die Therapie mit dem heilsamen Nichts in der Praxis ankommt, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. "Vor allem in Deutschland gibt es zuwenig Forschung in Sachen Placebo", beklagt die Psychologin Klinger. Tatsächlich spielt sich hier fast alles Neue bei den Amerikanern ab.
Aber die Amerikaner hatten ja auch Mr. Wright.
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 20.06.2004, Nr. 25 / Seite 55
Hi @ all,
zuerst möchte ich sagen, dass ich Plazebos und homöopathische Medikamente nicht in einen Topf werfe und da schon noch einen Unterschied sehe, den ich ja bei der Verdünnung bereits erwähnt habe.
Ich möchte aber jetzt auf die beiden Plazebo-Texte mal etwas genauer eingehen.
Was mir bei beiden Texten auffällt ist dies, dass es sich um eine zusätzliche Mobilisierung bestimmter Hirnregionen handelt bei der Verordnung von Plazebos.
Und dass es noch andere Wege gibt, um gesünder zu werden, als die bisher bekannten .
Der Akzeptanz vom Zusammenhang und vom Wechselspiel des Geistes mit dem Körper, möchte ich noch die Seele (Psyche) hinzufügen, wieso sie da überhaupt nicht erwähnt wird, ist mir schleierhaft, denn da und mit dem Geist haben wir es ja mit der Subjektivität zu tun.
Was mich aber am Text ....Von Kathrin Zinkat und Julia Gross....sehr stört ist folgendes. Sie schreiben in diesem Satz:
"Das wichtigste Argument gegen die Placebotherapie liegt scheinbar auf der Hand:
Aus ethischen Gründen und nach geltendem Gesetz dürfen Ärzte ihre Patienten nicht anlügen. Das müßten sie aber, um die Erwartung eines positiven Effektes nicht zu zerstören (siehe "Immer schön fest dran glauben").
Aus diesem Dilemma wird man vermutlich auch keinen Ausweg finden - sofern man denn nach dem Entweder-Oder-Prinzip therapieren will."
Es werden aber trotz der momentan vorhandenen Ausweglosigkeit weiterhin an Testpersonen Versuche mit den Plazebos gemacht, die Personen weiter belogen, oder zumindest in dem falschen Glauben gelassen, dass Plazebos wirken.
Wie Andrew Leuchter berichtet ....... "Die wissen zwar, daß sie neben den echten Tabletten auch Placebos bekommen, aber sie wissen nicht, wann. Damit überlistet man ihre Erwartung und erhält die Wirkung ..."
Das Dilema vom Entweder-Oder-Prinzip, also somit auch von Gesundheit oder Krankheit, von Wahrheit und Lüge bleibt also bestehen und wird aufgrund .... vom Arzt im weißen Kittel, großen Tabletten oder Spritzen, erklärenden aber immer noch falschen Gesprächen .... durch unsere falsche Einbildung und durch vorausgehende von außen in uns hineinsuggerierte Aussagen noch verstärkt. :-(
Es werden so ja zuvor seitens der Ärzte erst Scheinversprechungen gemacht, die im Patienten dann Schein-Erwartungen und -Wirkungen im Patienten wecken.
Hier fühle ich mich von anderen ja total verschaukelt und ich meine, uns selbst belügen können wir uns auch selbst, dazu brauche ich weder Plazebos noch so einen Arzt.
Worauf möchte ich nun hinaus?
Ich möchte auf unsere uns eigene in uns liegende Einstellung, auf (ja wieder) unsere Selbstheilungskräfte hinaus, auf unser Potential, welches wir nicht voll nutzen, dazu aber fähig sind und auf unsere eigenen Kräfte, die wir auch selbst mobilisieren können und auf die wir uns rückbesinnen sollten.
Ich kann mir also eigene Selbstsuggerierungssätze vorsprechen, sie gestalten wie mir danach ist, was ich für wahr halte und wovon ich innerlich überzeugt bin.
Ich verbessere nun in Klammer ein wenig nachfolgenden Satz:
(echter) Glaube, (echte) Erwartungshaltung und (angenehme) Sinneseindrücke werden in bestimmten Hirnregionen verarbeitet und bewirken eine Freisetzung von Botenstoffen wie Cortisol, Adrenalin und körpereigenen Opioiden.
Diese Stoffe stoßen die Heilung an.
Ruhende Kräfte des Körpers werden somit durch geistige Aktivität für die Selbstheilung aktiviert...
Das sollten wir uns mal überlegen.
Grüße aer
Das sollten wir uns mal überlegen.
Und was machen all die, die nicht glauben können oder wollen? Die haben dann Pech gehabt?
Gruß,
Marko
Delphina
31.03.2006, 18:13
Ich weiß von einem kleinen Kind, dass mit Neuro auf die Welt kam. Die Eltern wussten sich nicht zu helfen, die Schulmedizin versagte. Also gingen sie zu einem Homöopathen.
Mittlerweile ist das Kleine 4 Jahre alt - und erscheinungsfrei! Teilweise wurde die Ernährung umgestellt, auf einige Lebensmittel reagiert die Kleine. Aber den großteil kann sie essen.
Ich kann mir vorstellen, dass bei einem Erwachsenen die Psyche mitspielt - aber bei einem kleinen Kind?!
Ich denke, bei den Homöopathen gibt es sehr viele Schwarze Schafe - aber die gibt es auch in der Schulmedizin! Man muss nur aufpassen zu wem man geht!
Und was machen all die, die nicht glauben können oder wollen? Die haben dann Pech gehabt?
Gruß,
Marko
Lieber Marko,
Nööö, kein Grund zum Verzweifeln, dem bleiben dann immer noch eine (echte) Erwartungshaltung und (angenehme) Sinneseindrücke und eine Eigenmotivation.
Und ich denke, da kann niemand was dagegen haben und das kann jeder auch selbst ausprobieren, oder?
Grüße aer
Ich kann mir vorstellen, dass bei einem Erwachsenen die Psyche mitspielt - aber bei einem kleinen Kind?!
Ohhh, da täusch dich mal nicht, gerade bei einem Kleinkind ist die Psyche noch weitestgehend in Takt und hochsensibel und noch nicht groß beeinflusst und verbogen.
Möglicherweise hat das wirklich was mit dem 2. Lebensjahr zu tun, wo die eigenen Immunstoffe sich langsam aufbrauchen und eben nicht mehr ausreichenden Schutz bieten.
Nur, weil wir als Säuglinge und Kleinkinder nicht alles so verbalisieren können, was auf uns einprasselt, was wir heute auch oft nicht können, heißt das nicht, dass diese Störungen keine Auswirkung haben.
Leider bin ich da keine Fachfrau drinn, was da alles abgeht, aber ich kann mir da schon einiges ganz gut vorstellen und mich noch selbst daran erinnern aus eigenem Erleben.
Grüße aer
Maverick28
09.04.2006, 20:11
Mein Homöopath hat gesagt, das Schuppenflechte nicht homöopahisch behandelt werden kann.
nurkurz5
09.04.2006, 21:13
Mein Homöopath hat gesagt, das Schuppenflechte nicht homöopahisch behandelt werden kann.
Eine bemerkenswert ehrliche Aussage.
Maverick28 : Mein Homöopath hat gesagt, das Schuppenflechte nicht homöopahisch behandelt werden kann.
nurkurz5: Eine bemerkenswert ehrliche Aussage.
Ja, bemerkenswert ehrlich und Maverick glaubt alles was man ihm/ihr sagt :confused:
Im Wetterbericht sagte gerade der Sprecher, dass es morgen regnet, das glaube ich ihm auch. :confused:
Grüße aer
nurkurz5
11.04.2006, 22:02
Ja, bemerkenswert ehrlich und Maverick glaubt alles was man ihm/ihr sagt :confused:
Im Wetterbericht sagte gerade der Sprecher, dass es morgen regnet, das glaube ich ihm auch. :confused:
Grüße aer
Zum Thema Wetter: die Wahrscheinlichkeit halbwegs sicher von einem Tag auf den anderen Tag Regen vorherzusagen ist mittlerweile ausgesprochen hoch. Meterologische Kenntnisse, Wettebeobachtung und entsprechende gerechnete Vorhersagen machen kurzfristige Wettervorhersagen zu einer recht verlässlichen Sache. Jedenfalls ist das eine Wissenschaft mit "Hand und Fuß" - im Gegensatz zum Homöopathie-Hokuspokus.
In der Hoffnung deine "Konfusion" etwas gelindert zu haben.
Im übrigen - warum sollte der genannte Homöpath nicht genauso recht haben (sein Erkenntnis liegt bei einer genetisch bedingte Krankheit ja auch für einen Homöpathen recht nahe...) wie die anderen, die das Gegenteil behaupten? Weil er innerhalb seiner Bruderschaft eine Minderheitenmeinung vertritt? Lassen wir es einfach bei der einzigen realistischen Perspektive: Glaubenssache?!
Lach :-) ..... ja, lassen wir es bei der einzig realistischen Glaubenssache.
Ich glaube das ja auch, dass dieser Homöopath ganz ehrlich war, nur muss ich ja seine Einstellung oder seinen Kenntnisstand nicht zu meinem machen.
Und es verhält sich eben von H. zu H. wie mit dem Regen. Hier regnet es, wo anders scheint die Sonne und ich kann eben trotz der wissenschaftlichen Vorhersage, real nicht gleichzeitig an beiden Orten sein.
:-) aer
Hier regnet es, wo anders scheint die Sonne und ich kann eben trotz der wissenschaftlichen Vorhersage, real nicht gleichzeitig an beiden Orten sein.
Hä?
Gruß,
Marko
Hä?
Gruß,
Marko
Ich lache gerade recht herzlich vor mich hin :)
schön, gell :)
Aber lass es dabei, der Homöopath hat recht, es hilft nichts.
Gegen die Pso ist eben noch kein passendes Kraut gewachsen :)
LG aer
Hallo,
hin oder her....
"Wer heilt, hat recht" ;-)
Grüße:
Hardy
hin oder her...."Wer heilt, hat recht" ;-)
Grüße:
Hardy
genau!
Und ich gehe sogar soweit, dass ich nicht sage hin oder her, sondern "hin und her"
Grüße zurück,
aer
Liebe aer!
Und was willst Du uns damit sagen? Hin und Her??? Hä?
Maike
Hallo Hardy!
Recht ja, das finde ich auch, aber ich finde immer noch fraglich, wieviel man für sein "recht haben", finanziell, verlangen darf. Okay, Homöopathie ist im Rahmen, aber meine Freundin rennt gerade zu einem "!Heiler", und der haut echt rein! 175,- Euro die Stunde!
Weiss zufällig jemand, ob es auch für Heilpraktiker, oder sogar für "Heiler" einen Leistungskatalog gibt?
Erstmal schöne Ostern an alle!
Maike
Liebe aer!
Und was willst Du uns damit sagen? Hin und Her??? Hä?
Maike
Hallo liebe Maike,
ich will mit Hin und Her sagen, dass sowohl Homöopathie und die Schulmedizin heilen kann und vieles mehr. Also auch Sonne und Regen.
Heilung im wahren Sinn ist ja etwas Ganzheitliches und es ist der Ganzheit egal wo ich ansetze und wie.
Denn nur aus Fehler lerne ich und erkenne, dass der Weg den ich zuvor gegangen bin nicht der richtige war und ich gehe anschließend einen anderen.
Irgendetwas auszuschließen, sich also durch ein "Nein das geht nicht", sich von vorneherein den Weg zu versperren, ihn dann auch gar nicht zu begehen, noch dazu weil jemand anderes gesagt hat, das geht nicht, macht mich ärmer und nicht reicher, selbst wenn dieser Weg falsch wäre.
Für mich persönlich zählt nur das, was ich selbst erlebt/gelebt habe und was mich einer Heilung im ganzheitlichen Sinn näher bringt.
Auch entscheiden muss jeder Mensch für sich selbst, welchen Weg er als nächstes wählt.
Unsere ganzen Erfahrungen hier, die wir so aufschreiben, können nur Hilfs- und Orientierungsmittel sein, gehen müssen wir selbst.
Dir und allen anderen Lesern ebenfalls ein frohes Osterfest,
aer :)
Hallo Mulle,
ich glaube, das durch die homöopathischen Behandlungen sicherlich der eine oder andere Schuppi eine Besserung feststellen konnte. Egal, wo durch sie hervorgerufen wurde.....
Das ist ja auch o.k..
Nachdenklich macht mich nur die relativ "dürftige" Ausbildung, welche den technischen Zeichner? oder die Verkäuferin? in diese Berufsbezeichnung anhebt. Aber es gibt auch hier sicherlich "Naturtalente".
Ich wurde vom Homöophaten nach erfolgloser Behandlung an einen "Heiler" verwiesen und... was dann kam, spottet jeder Beschreibung....
Aber jeder soll seine eigenen Erfahrungen machen und natürlich auch darüber berichten können. Wenn jeder dem anderen seine Meinung läßt und nicht versucht, ihm die eigenen Ansichten aufzustempeln, kann auch in einem Forum kein Streit entstehen.
Ich bin eigentlich begeistert, auf (für mich) hohem Niveau hier nicht zuletzt durch aer und nurkurz diskutiert wird.
Ich sehe dies hier als einen riesigen Selbstbedieungsladen, aus dem sich jeder das herausnehmen kann, was auf ihn zutrifft. Im Supermarkt nehme ich auch nur die Dinge, von denen ich mir etwas verspreche.... Jedenfalls meistens ;-)
Es grüßt Euch:
Hardy
N.S. in deutscher Sprache:
Alles hier geschriebene ist meine Meinung und gilt auch nur für mich ;-))
Ich sehe dies hier als einen riesigen Selbstbedieungsladen, aus dem sich jeder das herausnehmen kann, was auf ihn zutrifft. Im Supermarkt nehme ich auch nur die Dinge, von denen ich mir etwas verspreche.... Jedenfalls meistens
Moin Moin, Hardy
bitte verzeihe mir die Wortklauberei: aber könnten wir uns anstatt "Supermarkt" auf "Basar" einigen? :) Es geht hier im Forum ums geben und nehmen. Jeder sucht sich Infos und trägt mit seinem Wissen auch für die Information der anderen User bei. Das klingt nicht so einseitig..... ;)
Frohe Ostertage...
Hallo Moni,
gerne. Von mir aus auch "Basar".
Grüße von der Ostsee:
Hardy
..... apropos ....
Als ich vor langer Zeit im süddeutschen Raum mit dem Auto unterwegs war, hab ich im Radio einen Beitrag über Schuppenflechte verfolgt.
Der sprechende Prof. Dr. med, gestandener Dermatologe sagte in etwa sinngemäß:
Bei ca. 30 bis 40% der Schuppenflechte - Patienten wird die Krankheit genauso wieder verschwinden, wie sie gekommen ist. Und ... d e r Methode zu Heilung, die sie gerade in diesem Moment angewendet haben, werden sie den Erfolg zusprechen....
Ich glaube, er hat Recht gehabt.
Grüße: Hardy
Ein Hallo @ all
möchte auch eine Erfahrung im Basar "anbieten" ;)
Ich hab Pso seit 26 Jahren und genauso lang -wie alle hier- den Wunsch sie wieder loszuwerden, bzw. sie auf ein erträgliches Mass zu reduzieren.
1. Versuch war ein Homöopath, liegt schon fast zwei Jahrzehnte zurück.
2. Versuch war ein Naturheilkundler mit Akupunktur, auch ne Weile her.
3. Versuch ist noch nicht so alt, ca. 4 Jahre.
Eine Naturheilpraxis ,in der u.a. Homöopathie, TCM, etc. angeboten wird, das volle Programm.
9 Monate lang haben sich 3 Damen mit den unterschiedlichsten Ausbildungen, Kenntnissen und Behandlungsarten um mich und meine Pso bemüht. Einzelheiten zu berichten würde hier den Rahmen sprengen und sind auch unwichtig, da das ja alles immer personenbezogen ist.
Ich habe sehr viel Zeit,sehr viel Hoffnung und noch vieeel mehr Geld investiert.
Aber... meine Pso ist zu keinem Zeitpunkt besser geworden oder gar verschwunden.
Jedem seine Meinung und seine Erfahrungswerte.
Meine Meinung ist
die Homöopathie kann Pso nicht heilen.
Ich wünsch Euch allen ein schönes Osterfest
Karin
nurkurz5
13.04.2006, 16:20
..... apropos ....
Als ich vor langer Zeit im süddeutschen Raum mit dem Auto unterwegs war, hab ich im Radio einen Beitrag über Schuppenflechte verfolgt.
Der sprechende Prof. Dr. med, gestandener Dermatologe sagte in etwa sinngemäß:
Bei ca. 30 bis 40% der Schuppenflechte - Patienten wird die Krankheit genauso wieder verschwinden, wie sie gekommen ist. Und ... d e r Methode zu Heilung, die sie gerade in diesem Moment angewendet haben, werden sie den Erfolg zusprechen....
Ich glaube, er hat Recht gehabt.
Grüße: Hardy
Daß die Schuppenflechte in 30-40% der Fälle verschwinden soll, wie sie gekommen ist, halte ich für eine erstaunliche Information und hinterfragenswert.
Mit dem anderen Punkt hat er gewiss recht. Darauf beruhen ja die vielen netten Diskussionen hier. Dabei geht es nicht einmal um "Verschwinden", vielmehr werden sogar leichte Besserungen und Schwankungen im Erscheinungsbild durch solche zeitlichen Zufälligkeiten für manche zum unumstößlichen Wirkungsnachweis.
Maverick28
25.04.2006, 10:04
Hi,
da die Feststellung meines Heilpraktikers ("Schuppenflecht kann er nicth behandeln") auf heftigen Widerstand gestoßen ist, muss ich mich mal kurz dazu äußern. :)
1. Schuppenfechte ist genetisch bedingt, d.h. ein Heilung ist grds. nicht möglich, sondern, es können nur die Folgen behandelt werden.
2. Die leichte Schuppenfelchte wird fast immer durch die Psyche des Betroffenen ausgelöst. Ich bin 25 Jahre und hatte nie irgendwelche Beschwerden. Als ich im September mit meinem JURAexamen anfing, hatte ich im November plötzlich 3 Stellen am Fuß. Komisch, oder?
25 Jahre Ruhe und dann geht es los. Ich denke, die großen Faktoren sind Streß, Angste, Druck etc.!!!!
3. Hat man aber einmal die Stellen am Körper, versucht man alles, um diese wegzubekommen. Man salbt, wäscht, hofft, salbt, hofft .... Das Salben kann helfen,muss es aber nicht, wenn die Psyche nicht stimmt.
4. Mein Heilpraktiker ist ein Korifäe . Aus ganz Deutschland kommen die Leute zu ihm und bei der Irisdiagnose hat jedes kleines Zipperlein gesehen. Ich halte es nur für fair, das er sagt, Schuppenflechte kann er nicht behandeln (da genetisch).
Ich mache aber den anderen Heilpraktikern keinen Vorwurf, die ein Heilung versprechen, da die Psyche nach meiner Ansicht der größte Faktor ist. Placebo ist das falsche Wort, aber es trifft den Kern.
Meine ständige Müdigkeit und der schlechte Magen-Darm-Trakt hat er wieder hinbekommen, so dass ich der Naturheilkund sehr nahe stehe
So, das wars.
Gruß
Maverick28
WhitePetra
09.05.2006, 19:53
Was Homöopathie anbelangt bin ich selber auch etwas skeptisch.
Allerdings erzielt mit homöopathischen Mitteln gute Erfolge bei Kindern und Tieren. Und die können sich das doch wirklich nicht einbilden.
Liebe Grüße WhitePetra
Alte Hexe
09.05.2006, 20:40
Hallo,
da ich hier noch ziemlich neu bin, lese ich mir im Moment täglich ein bis zwei Themen komplett durch. Und wenn ich der Meinung bin, ich kann dazu was sagen, dann mach ich das auch. Hier MUSS ich was sagen.
Die ganze Diskussion, ob die Homöopathie Einbildung ist oder nicht, ist doch eigentlich völlig überflüssig. Das ganze hat weder mit Wissenschaft noch mit Glaube zu tun.
Ich denke es geht einfach nur um die Überzeugung, mit der jemand mir ein Mittel anpreist. Wenn der studierte Doc zu mir sagt, ich könne dies oder das Medikament ja mal ausprobieren um zu gucken was passiert.... dann passiert mit meiner pso gar nichts. Wenn ein Homöopath mit das gleiche in einer anderen Verpackung gibt und so auf mich einredet, als wäre es das Wundermittel schlechthin, dann bin ich doch auch überzeugt, dass es hilft und es hilft dann auch. Also ist doch im Grunde JEDE Medizin, Salbe, Creme, Pille etc. ein Placebo. Wenn ich davon überzeugt bin, dass mir die Nivea Body-Lotion aus dem Supermarkt für 1,50 € am besten hilft, dann tut sie das auch.
Und das hat nun weder mit Schulmedizin noch mit Homöopathie zu tun.....
Gruß
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