Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : "Homöopathie beruht auf Einbildung"
nurkurz5
05.09.2005, 00:19
Ach weisste... Wolfgang aka Happyman hat in seinem Beitrag wohl schon genug Studien angesprochen, aber es gibt nunmal kein Mittel gegen chronische Lernresistenz und wer die zitierten Studien zur Homöopathie nachlesen will, muss dies einfach selber tun...
happyman hat eine im Internet herumschwirrende "Studie" zur Homöopathie
gelinkt, die man mit zwei Suchwörtern immer wieder findet. Hattest du ernsthaft
den Eindruck, er wollte damit die erbetene (eine einzige ernstzunehmende)
Studie anbieten? Schon bei einer kurzen Durchsicht der Quellen dieser Arbeit
kann man die Hälfte dieser Quellen übrigens als unbrauchbar verwerfen weil
sie offensichtlich aus dem Homöopathie-Lager kommen.
Beschäftigungstherapie für Homöopathie-Gegner? - ist nicht dein Ernst.
Feststellen darf man jedenfalls, daß auch du keine einzige ernstzunehmende
Studie kennst oder nennen möchtest. Wie bisher alle H-Befürworter.
Was soll das mit der "chronischen Lernresistenz"?
Ich tu' mich jetzt raus aus diesem Thema, denn ich muss niemanden überzeugen, der aus verbittertern Prinzipien heraus einfach nicht überzeugt werden will...
Was sind bitte "verbitterte Prinzipien" ? Und was kam hier bisher
an überzeugenden Argumenten - z.B. zum Wirkungsmechanismus
der Homöpathie?
Vielleicht hast du (nicht nur) meine Bitte einfach nicht
verstanden. Ich *will gerne lernen* - nur ist offensichtlich
keiner der Homöopathie-Jünger in der Lage irgendetwas
lernenswertes zu präsentieren. Wenn du es auch nicht
willst: OK - aber warum musst das dann noch groß
herumposaunen?
Ich erfreue mich währenddessen lieber an den schönen Dingen, die meiner Haut momantan widerfahren, ich fühl' mich gut dabei und -da bin ich ausnahmsweise mal völlig egoistisch- lass' Euch Eure - wahrlich nicht wissenschaftlich nachweisbaren, aber dennoch anscheinend funktionierenden- Meinungen.
Gut, daß du davon geschrieben hast. Ist zwar etwas wirr aber
wenn du dich gut dabei fühlst...
Lasst Euch aber eins gesagt sein:
Mir ist es schei**egal, ob ich mir das gerade alles nur einbilde oder nicht, was zählt, ist letztendlich einzig und alleine das Ergebnis.
Dieser Aspekt der Diskussion wurde allerdings auch schon
mehrfach - leicht anders formuliert - genannt.
Hat allerdings auch keiner gesagt, daß Menschen nicht mit
Placebo-Effekten glücklich sein können oder dürfen...
Ja, völlig subjektiv vielleicht, aber für mich wirksam...und das sogar, obwohl ich bisher der Homöopathie stets eher neutral gegenüberstand...
Holla, vielleicht ein überirdisches Wunder ? Oder gar Hexenwerk ? ;-)
Und nun prügelt Euch mal schön weiter...
*koppschüddelnd*
Kopfschütteln ist eher bei dieser Art von Beitrag angesagt.
Kopfschütteln ist eher bei dieser Art von Beitrag angesagt.
Ob es Dir gefällt oder nicht, damit kann ich durchaus leben.
Ignoranz ist auch eine Art der Toleranz...
Mir geht es gut, schade das es Dir anscheinend nicht genauso gut geht...
Und nee, is schon klar, die Studien aus dem Homöopathielager sind natürlich nicht ernstzunehmen...was einzig und allein zählt, sind die Studien der Pharmakonzerne...
nurkurz5
05.09.2005, 07:59
Ob es Dir gefällt oder nicht, damit kann ich durchaus leben.
Wäre es schlimm, wenn es nicht so wäre.
Ignoranz ist auch eine Art der Toleranz...
Wenn das deine Meinung ist.
Ignoranz bezüglich des Bedarfs nach einem sinnvollen
Belege für oder wenigstens eine halbwegs fundierte
Theorie zur Wirkungsweise von Homöophathie
scheint deine Einstellung zu sein.
In der Tat.
Mir geht es gut, schade das es Dir anscheinend nicht genauso gut geht...
Mir "geht es nicht gut"?
Ich bin "lernresistent"?
Oder "verbittert"?
(Entschuldigung, wenn ich nicht noch weitere
deiner "Andeutungen" aus deinen Postings
heraus klaube...)
Du liegst leider falsch. Warum du glaubst,
anderen Menschen Eigenschaften unterstellen zu
müssen, statt bei der Sache zu bleiben, bleibt dein Geheimnis.
Und nee, is schon klar, die Studien aus dem Homöopathielager
sind natürlich nicht ernstzunehmen...was einzig und allein
zählt, sind die Studien der Pharmakonzerne...
Unsinn. Wer hat das gesagt?
Wer alle anderen Studien außer dem Homöopathie-Lager als
"Studie der Pharmakonzerne" abqualifiziert hat allerdings wohl
von unserem Universitäts- und Wissenschaftbetrief
nur relativ wenig Ahnung. Oder hast du diesen nur
vergessen?
Wie war das mit der Ignoranz...?
Der von Happyman und dir vorgebrachte Aufsatz ist jedenfalls
nicht das, wonach gefragt wurde. In keiner Weise.
Nur am Rande: normalerweise sollte man erwarten, daß die
Wirkung einer Methode beweisen werden muss, nicht umgekehrt
irgendwer irgendeinen Quatsch behaupten kann und sich
dann zurücklehnt und sagt: "Nun beweist mir erst
einmal das Gegenteil."
Im übrigen habe ich vor einiger Zeit ein längeres
Dokument verlinkt, wo detailliert ein vermeintlicher
Homöopathie-Beweis widerlegt wurde.
...und der bereits vor einigen Jahren von James Randi ausgesetzte
Preis von einer Million Dollar für den Beweis der Wirksamkeit von
Homöopathie ist auch noch nicht abgeholt worden...
kleine Ergänzung:
hi nurkurz,
wie wärs mit einem neuem nickname? *grins* z.b. nurlang
Kleine Ergänzung:
alles was in der Schulmedizin (und nicht nur dort) produziert wird/wurde sind Imitate der Natur. Alles wurde chemisch nachgemacht. Und, findest du Imitate annähernd so wirksam/gut wie die Originale? Wobei es natürlich schon interessant ist, zu ***versuchen*** den Schlüssel der Natur "nachzubauen". Ich sehe mir gerne wissenschaftliche Sendungen an.
Auch die Devise: Viel hilft viel, kann ich nicht bestätigen.
Alles "Zuviel" ist schädlich (wissenschaftlich erwiesen). ;)
gruss v. stephanie
.....verbalartistische geistige Onanie....
Welch passender Ausdruck..... ;)
nurkurz5
05.09.2005, 09:21
hi nurkurz,
wie wärs mit einem neuem nickname? *grins* z.b. nurlang
Da könnten wir uns ja die Hand geben...
Kleine Ergänzung:
alles was in der Schulmedizin (und nicht nur dort) produziert wird/wurde sind Imitate der Natur. Alles wurde chemisch nachgemacht.
Erstens simmt es nicht, weil auch in der Schulmedizin
pflanzliche Stoffe verwendet werden.
Zweitens: so what? - schließlich ist Chemie überall um uns herum.
Hauptsache es wirkt gelegentlich.
Und, findest du Imitate annähernd so wirksam/gut wie die Originale?
Es geht nicht um "Imitate" sondern um teilweise hochwirksame
Medikamente, die es in der "Natur" so nicht gibt. Es gibt
-zig Beispiele lebensrettender Medizin, die durch Naturstöffchen
nicht zu ersetzen ist.
Auch die Devise: Viel hilft viel, kann ich nicht bestätigen.
Alles "Zuviel" ist schädlich (wissenschaftlich erwiesen). ;)
Letzteres kann man durch heldenhafte Selbstversuche z.b.
mit Alkohol gelegentlich testen.
Mit beiden Punkte hast du recht...nur - was hat das
mit Homöopathie (wo ja bekanntlich praktisch keine
Wirkstoffe enthalten sind) zu tun oder mit Schulmedizin?
Bei letzterer ist es sicher die Regel "so viel wie nötig, so
wenig wie möglich" oder hast du andere Informationen?
nurkurz5
05.09.2005, 11:17
.....verbalartistische geistige Onanie....
Welch passender Ausdruck..... ;)
Recht hochgestochen formulierte Reaktion darauf, daß man sachlich
scheinbar nicht mehr folgen kann ?!
...und wenn ich "verbale Inkontinenz" ankreide, wird das als "nicht mehr Messageboard duldsam" empfunden. Ja nee, is klaa! Schön, wenn man so einseitig Position bezieht und der einen Seite applaudiert, wofür die andere gerügt wird. http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/rolleyes.gif
Gruß,
Marko
Hallo Ihr Streitbaren,
und besonders jetzt an nurkurz5. Du fragst immer nach Studien Homöopathischer Mittel bei Psoriasis. Gut dann helfe ich Dir mal auf die Sprünge:
siehe zum einstieg hier http://www.psoriasis-netz.de/mahonia_produkte.html
Dies ist ein Homöopathisches Produkt, sogar klinisch getestet und ist für leichte Fälle geeignet. Das Produkt Rubisan wird natürlich bei dem Vergleich mit anderen Wirkstoffen unter dem Tisch gekehrt, kennen auch die wenigsten.
Klar kann man nachweisen , dass in einer D30 Potenz kein Wirkstoff enthalten sein kann, nur werden denn die D30 wirklich verschrieben. Beweise mir jetzt mal dass in einer D6..D12 keine Wirkstoffe enthalten sind. Dies ist hier nur kleine Mathematik.
Viele synthetische Wirkstoffe sind aus den Wirkstoffen der Natur entwickelt worden. Ohne die Kenntnis, dass diese in der Vergangenheit geholfen haben, wäre es nie zur Entwicklung dieser gekommen. Synthetisch hergestellte Wirkstoffe lassen sich eben besser herstellen und in größeren Mengen. Auch die Wirkstoffe vom Fumaderm kommen ursprünglich aus der Natur, die Pflanze nennt sich Erdrauch. Na klar wird heute dies synthetisch hergestellt und versucht diese Stoffe zu verbessern.
Mit freundlichen Grüßen
[QUOTE=nurkurz5]Da könnten wir uns ja die Hand geben...
Longsense *fg* ..handshake...auch nicht schlecht
Erstens simmt es nicht, weil auch in der Schulmedizin
pflanzliche Stoffe verwendet werden.
irgendwie an meinem letzten Beitrag vorbeigeschlittert. Natürlich stimme ich dir zu, das gibt es auch. Aber darum ging es hier nicht.
Es geht nicht um "Imitate" sondern um teilweise hochwirksame
Medikamente, die es in der "Natur" so nicht gibt. Es gibt
-zig Beispiele lebensrettender Medizin, die durch Naturstöffchen
nicht zu ersetzen ist.
Ja AUCH gut so! Dennoch war und bleibt meine Aussage, dass alle Medikamente ihren Baustein -ihre Entstehung- in der Natur haben. Ueber die situative Lage/Notwendigkeit -wann-was-eingenommen-wird bzw. ob Natur, Medizin oder Operation ansteht, habe ich ausreichend geschrieben. Hinzufügen möchte ich aber noch, dass meineserachtens viele lebensbedrohlichen Krankheiten vermieden werden könnten, wenn frühzeitig (vielleicht prophylaktisch, weiss aber fachlich nicht ob das möglich ist) mit Homöopathie behandelt werden würde
Letzteres kann man durch heldenhafte Selbstversuche z.b.
mit Alkohol gelegentlich testen.
Damit kenn ich mich nicht aus, ich bin Alkoholabstinenzlerin. Habe nur in der Welt genügend Elend gesehen welches durch Alk (Masslosigkeit) entstehen kann. Habe einige Patienten im Krankenhaus auf Entzug mitbehandelt, Leberschäden, Unfälle(Tote) und Demenz die durch Alk entstanden ist. Kein schöner Anblick, glaubs mir[/COLOR
Mit beiden Punkte hast du recht...nur - was hat das
mit Homöopathie (wo ja bekanntlich praktisch keine
Wirkstoffe enthalten sind) zu tun oder mit Schulmedizin?
[COLOR=DarkRed]Ich bin keine Homöopathin um dir über die Wirksamkeit kleiner Wirksubstanzen Auskunft erteilen zu können. Diesbezügl. bleibe ich beim User-Wissen: In-den-Mund, wirken lassen, genesen und...sich drüber freuen :)
Bei letzterer ist es sicher die Regel "so viel wie nötig, so
wenig wie möglich" oder hast du andere Informationen?
:confused: Sorry, diese Aussage ist für mich unverständlich.
LONGSense
nurkurz5
05.09.2005, 13:29
Hallo Ihr Streitbaren,
und besonders jetzt an nurkurz5. Du fragst immer nach Studien Homöopathischer Mittel bei Psoriasis. Gut dann helfe ich Dir mal auf die Sprünge:
siehe zum einstieg hier http://www.psoriasis-netz.de/mahonia_produkte.html
Ich habe es mir angesehen. Dort lese ich in einem Artikel nicht
mehr als die Erwähnung einer Studie. Du bist mit Sicherheit
weberfahren genug um den Wert oder Nicht-Wert einer solchen
Information einzuschätzen. Zum Institut, daß diese Studie durchgeführt
haben soll finde ich im Netz kaum etwas, ganz zu schweigen natürlich von
der Studie selbst.
Der Text ist mehr oder weniger ein Werbetext samt link
auf die Website wo die Salbe im Shop bezogen werden kann.
Sei's drum. Mahonia aquifolium mag durchaus - wie viele
Pflanzen - positive Eigenschaften haben und es mag durch Studien
vielleicht plausibel nachgewiesen sein.
Ich kann allerdings nicht entdecken, daß es sich dabei dann um ein
homöopathische Mittel handelt. Inhaltsstoffe der Salbe sind:
"Mahonia aquifolia, Cera micocristallina, Paraffinum liquidum, Aqua, Glycerin, Cyclomethiocone, Isohexadecane, Isopropyl, Palmitate, PEG-40, Sorbitan Perisostearate, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Sodium Lactate, Latic Acid, Magnesium Sulfate, Prunus dulcis, Tocopheryl Acetate, Lanolin Alcohol, Sodium Bicarbonate, Citric Acid, Iodopropynyl Butylcarbamate, Duftstoffe"
Neben der möglicherweise wirksamen Heilpflanze (der Anteil ist
soweit ich gesehen haben nicht angegeben) noch eine Vielzahl anderer
Stoffe, die für sich schon bei Hauterkrankungen lindernd wirken können.
Mehr als Linderung darf man sich durch äußere Mittel ja wohl auch nicht
erhoffen. Also könnte der Effekt mit Vaseline oder Melkfett annähernd
gut lindernd sein.
Die von dir angeführte Studie belegt (angeblich) nur die Wirksamkeit
der Pflanze. Es wird nicht behauptet, daß ein homöopathisches Mittel
(Rubisan) mit dem Inhaltsstoff wirksam ist.
Das wäre die Herstellung eines Zusammenhanges, der nicht besteht.
Dies ist ein Homöopathisches Produkt, sogar klinisch getestet und ist für leichte Fälle geeignet. Das Produkt Rubisan wird natürlich bei dem Vergleich mit anderen Wirkstoffen unter dem Tisch gekehrt, kennen auch die wenigsten.
Zum homöopathischen Produkt wird jedes Mittel ja wohl erst durch die
spezielle Verdünnung und Verarbeitung. Rubisan wird nur in einem
Nebensatz erwähnt und ist damit auch nicht Thema des Artikels (?).
Klar kann man nachweisen , dass in einer D30 Potenz kein Wirkstoff enthalten sein kann, nur werden denn die D30 wirklich verschrieben.
Die "Verdünnungstheorie" ist aber doch ein wesentlicher
Baustein der Homöopathie, oder etwa nicht?
Beweise mir jetzt mal dass in einer D6..D12 keine Wirkstoffe enthalten sind. Dies ist hier nur kleine Mathematik.
Sobald nennenswerte Wirkstoffmengen enthalten sind, haben wir es doch
mit ganz normalen Medikamenten, zum größten Teil auf pflanzlicher Basis,
zu tun. Sagt doch keiner was dagegen.
Problematisch ist aber bei der klassischen Homöopathie der Ansatz:
Das offensichtlich durch Fehlinterpretation von Hahnemann postulierte
Simile-Prinzip und das Fehlen eines wissenschaftlich nachzuweisenden
Wirkungsmechanismus. Dazu hätte ich gerne einmal eine konkrete
Information.
Der Verweis von manchen hier auf "Studien", die offensichtlich
von der Homöopathie nahestehenden Instituten erstellt wurden ist
im Wert vergleichbar mit einer Studie der Metzgervereinigung, die
Wiener Würstchen als Hauptnahrungsmittel empfiehlt.
Viele synthetische Wirkstoffe sind aus den Wirkstoffen der Natur entwickelt worden. Ohne die Kenntnis, dass diese in der Vergangenheit geholfen haben, wäre es nie zur Entwicklung dieser gekommen. Synthetisch hergestellte Wirkstoffe lassen sich eben besser herstellen und in größeren Mengen. Auch die Wirkstoffe vom Fumaderm kommen ursprünglich aus der Natur, die Pflanze nennt sich Erdrauch. Na klar wird heute dies synthetisch hergestellt und versucht diese Stoffe zu verbessern.
Da gibt es meinerseits überhaupt keinen Widerspruch. Natürlich
sind in der Natur vorkommenden Stoffe in allen möglichen Formen
auch wirksame Medikmante. Nur sollte eben ein Nachweis dieser
Wirkung möglich sein und soviel von den Wirkstoffen verabreicht werden,
daß eine Wirkung theoretisch auch möglich ist.
Also:
Wirksamkeit von Planzen-Inhaltsstoffen = ja
Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln, in denen wirksame
Pflanzenstoffe nur in nicht nachweisbaren Dosen vorhanden sind = nein
Hallo nurkurz5,
ich muss jetzt einiges richtig stellen.
1. medizinische Studien sind nur in den wenigsten Fällen im Internet einsehbar. Sie stehen den Fachkreisen in entsprechenden Datenbanken zur Verfügung (da kommt man nicht ohne weiteres hinein) oder in den entsprechenden Fachbibliotheken. Meistens werden diese Studien nur in einer beschreibenden Kurzfassung für alle im Internet eingestellt.
2. die Studie ist anerkannt, weil es hier um die Anerkennung als Medikament ging.
3. Homöopathie ist nicht gleichzusetzen mit Verdünnung bis zur Unendlichkeit, auch wenn dies einige so gerne sehen möchten. Es fängt immer bei D1/C1 an.
4. Mit ein bissel Geduld kann man auch den Wirkstoffanteil der Mahonie in der Salbe im Internet finden.
5. Ein bissel Ahnung in Fragen von Phytopharmaka sollte man schon haben und Dein Eintrag zeugt von einigen Wissenslücken.
Mit freundlichen Grüßen
nurkurz5
05.09.2005, 15:00
1. medizinische Studien sind nur in den wenigsten Fällen im Internet einsehbar. Sie stehen den Fachkreisen in entsprechenden Datenbanken zur Verfügung (da kommt man nicht ohne weiteres hinein) oder in den entsprechenden Fachbibliotheken. Meistens werden diese Studien nur in einer beschreibenden Kurzfassung für alle im Internet eingestellt.
Im von dir zitierten Link existiert keine beschreibende Kurzfassung
(Teilnehmer?, Datum?, Zahl der untersuchten Patienten? ... wenigstens
irgendein brauchbarer Quellenhinweis?)
Einzige Information:
"Diese Studie wurde multizentrisch, randomisiert, doppelblind, intraindividuell und placebokontrolliert durchgeführt".
Schön. Informationen wie aus der Apotheker-Umschau oder gleich der
Super-Illu.
2. die Studie ist anerkannt, weil es hier um die Anerkennung als Medikament ging.
???
...und was sagt das bezüglich der Verwendung der Pflanze in
homöopathischen Mitteln aus?
3. Homöopathie ist nicht gleichzusetzen mit Verdünnung bis zur Unendlichkeit, auch wenn dies einige so gerne sehen möchten. Es fängt immer bei D1/C1 an.
Wer hat das behauptet? Es war die Rede von "wesentlichem Baustein".
Wenn du behauptest, das sei nicht so, nehme ich es zur Kenntnis - es gibt
genügend Quellen, die anderes aussagen...
4. Mit ein bissel Geduld kann man auch den Wirkstoffanteil der Mahonie in der Salbe im Internet finden.
Ja, und? Es wird auf der Website nicht als Homöopathikum bezeichnet
und daher gehe ich davon aus, das es keines ist. So wichtig ist mir
die Zusammensetzung der Salbe im Kontext *dieses* Threads daher nicht.
Schön, wenn du die Zusammensetzung im Netz aufgestöbert hast -
du musst die Zusammensetzung natürlich nicht preisgeben.
Es spricht nicht für die Verkaufs-Website, daß die Zusammensetzung
dort nicht angegeben ist.
5. Ein bissel Ahnung in Fragen von Phytopharmaka sollte man schon haben und Dein Eintrag zeugt von einigen Wissenslücken.
Könntest du das wenigstens an irgendeinem Punkt
konkret festmachen oder ist das "halt eben mal so hingeschrieben" ?
Hallo malkurz5,
Eigeninitiative wäre nicht schlecht, denn sonst kann Dich keiner hier ernst nehmen.
1. Frage doch mal Deinen Hautärztin/Hautarzt ob Du die Studie erhalten kannst.
2. Beantworte Dir doch selber die Fragen, wann ein Mittel zum Medikament wird. Dann fällst automatisch über die Begriffe der Studien. Wikipedia hilft da schon recht gut weiter.
3. Wie werden homöopathische Mittel hergestellt? Dies schaffst auch selber im Internet nachzuschlagen.
4. Warum gibt es das Rubisan in der Apotheke und nicht bei Aldi.
Mit freundlichen Grüßen
nurkurz5
05.09.2005, 16:18
Eigeninitiative wäre nicht schlecht, denn sonst kann Dich keiner hier ernst nehmen.
Mangelnde "Eigenitiative" - ist ja einmal eine interessante Behauptung.
Mangelnde Eigeninitiative weil ich mit einigen lächerlichen
Textstellen als Antwort auf Fragen nicht zufrieden bin?
Und warum sollte ich mir Studien beschaffen, die nicht einmal
so zitiert sind, daß man sie einfach finden könnte (soll man
vermutlich gar nicht...).
Ich habe hier vor einiger Zeit einmal eine detaillierte Arbeit verlinkt,
die sich mit der Widerlegung (!) eines angeblichen Homöopathie-Beweises
detalliert beschäftigt.
Hast du die mal durchgearbeitet? (-> Thema Eigeninitiative....)
Kannst du vielleicht auch einmal etwas annäherndes liefern?
Denn: "Eigeninitiative wäre nicht schlecht, denn sonst kann Dich keiner
hier ernst nehmen.
1. Frage doch mal Deinen Hautärztin/Hautarzt ob Du die Studie erhalten kannst.
Warum sollte ich ausgerechnet diese Studie haben wollen?
2. Beantworte Dir doch selber die Fragen, wann ein Mittel zum Medikament wird. Dann fällst automatisch über die Begriffe der Studien. Wikipedia hilft da schon recht gut weiter.
Die Frage, wann ein Mittel zum Medikament wird habe ich nie aufgeworfen.
Da du Wikipedia als Quelle akzeptierst, kennst du ja sicher auch dies:
"Hahnemann gründete vor 200 Jahren seine Homöopathie auf zwei Grundsätze. Zum einen sollen Krankheiten durch Medikamente behandelt werden, welche ähnliche Symptome hervorrufen wie die Krankheit selbst. Sein Selbstversuch mit Chinarinde gilt als widerlegt, da er nicht reproduzierbar ist. Hahnemann zeigte möglicherweise eine allergische Reaktion auf die Chinarinde. Der Ansatz der Homöopathie beruht somit auf einem Irrtum und dessen dogmatisch-naiver Generalisierung. Zum anderen werden homöopathische Medikamente in verdünnter ("potenzierter") Form verwendet. Dieser Ansatz ist nach heutigen medizinischen und physikalischen Erkenntnissen unbrauchbar bzw. stützt sich auf den Glaubensinhalt, dass beim Potenzieren unbekannte Vorgänge das Medikament überhaupt zum Medikament machen. Für die Existenz dieser Vorgänge gibt es keine Hinweise."
Hervorhebungen von mir.
3. Wie werden homöopathische Mittel hergestellt? Dies schaffst auch selber im Internet nachzuschlagen.
Ja, und? Du auch?!
4. Warum gibt es das Rubisan in der Apotheke und nicht bei Aldi.
Aus dem gleichen Grund, aus dem es keine Autos bei Aldi gibt,
sondern beim Autohändler?
Hallo malkurz5,
die Aussagen zur Homöopathie sind mir bekannt und auch die Geschichte dahinter. Die Hypothese des Threads lautet "Homöopathie beruht auf Einbildung". Mir kommt es stellenweise so vor, dass man diese Therapieform nur auf die reine These von Hanemann stutzen will. obwohl dies viel differenzierter zu sehen ist.
Man kann dies auch nicht nur auf Placeboeffekte zurückführen. Dazu ist Rubisan auch ein Beispiel, was eben aus dieser klassischen Sichtweise herausfällt. Es gehen auch viel Erfahrungswissen in die Homöopathie ein. Einerseits werden die hochpotenzierten Substanzen verwendet, die wirklich keinen Wirkstoff mehr enthalten können oder man erwischt gerade die Flasche oder Festkörper, wo gerade noch ein Molekühl enthalten ist. Andererseits auch Potenzen wo der Wirkstoff noch nachgewiesen werden kann.
Die Grundlage für Rubisan ist der Extrakt aus der Mahonierinde. Hochkonzentriert wäre dieser Stoff tötlich, potenziert eben nicht und die Dosis macht es eben. Grundlage dass es für die Hautkrankheit eingesetzt wird, sind eben die Erfahrungen der Indianer, die es genutzt haben. Denn da kommt die Pflanze her.
Was jetzt kommt ist eben die spezielle Herstellungsweise des Wirkstoffes. Dies erfolgt nach den Regeln der Homöopathie. Den Extrakt könnte man auch anders herstellen ohne das Schütteln, eben nur durch verdünnen der Lösung. Der Wirkstoff der Pflanze Mahonie ist das ausschlaggebende und nicht irgendwelche neue Kräfte. Diese Salbe kommt dennoch aus der Ecke der Homöopathie, nur eben nicht so sehr verdünnt bis zur D30. Selbst Apotheker können dies, Grundlage ist eine anerkannte Salbengrundlage plus der potenzierten Homöopatischen Lösung.
Mit der Studie wurde nur erreicht, dass es zur damaligen Zeit als Medikament anerkannt wurde und nicht wie mache Kräuter zum freiverkäuflichen Mittel.
Homöopathie ist eben mehr als nur die .......................
nurkurz5
05.09.2005, 23:26
....Die Hypothese des Threads lautet "Homöopathie beruht auf Einbildung". Mir kommt es stellenweise so vor, dass man diese Therapieform nur auf die reine These von Hanemann stutzen will. obwohl dies viel differenzierter zu sehen ist.
Wird es dann nicht irgendwo beliebig? Wenn wir etwas Homöopathie nennen,
was mit der "Ur-Lehre" von Hahnemann nichts mehr zu tun hat reden wir
unter Umständen aneinander vorbei.
Man kann dies auch nicht nur auf Placeboeffekte zurückführen. Dazu ist Rubisan auch ein Beispiel, was eben aus dieser klassischen Sichtweise herausfällt. Es gehen auch viel Erfahrungswissen in die Homöopathie ein. Einerseits werden die hochpotenzierten Substanzen verwendet, die wirklich keinen Wirkstoff mehr enthalten können oder man erwischt gerade die Flasche oder Festkörper, wo gerade noch ein Molekühl enthalten ist. Andererseits auch Potenzen wo der Wirkstoff noch nachgewiesen werden kann.
....
Was jetzt kommt ist eben die spezielle Herstellungsweise des Wirkstoffes. Dies erfolgt nach den Regeln der Homöopathie. Den Extrakt könnte man auch anders herstellen ohne das Schütteln, eben nur durch verdünnen der Lösung. Der Wirkstoff der Pflanze Mahonie ist das ausschlaggebende und nicht irgendwelche neue Kräfte. Diese Salbe kommt dennoch aus der Ecke der Homöopathie, nur eben nicht so sehr verdünnt bis zur D30. Selbst Apotheker können dies, Grundlage ist eine anerkannte Salbengrundlage plus der potenzierten Homöopatischen Lösung.
Ich habe mir erlaubt ein paar Punkte in deinem Beitrag herauszuheben (ohne, wie ich
hoffe, damit den Sinn verändert zu haben), die für mich folgenden Schluß zu lassen:
- du hältst auch das Potenzieren bis unter Nachweisgrenzen oder in Höchstverdünnungen
für Unsinn (?)
- das Verfahren zur Herstellung dieses speziellen Mittels kann nach homöopathischen
Regeln vorgenommen werden aber es muss nicht so sein
- es muss eine gewisse Menge an wirksamen Bestanteilen in der Dosis enthalten damit
die Pflanze auch eine heilende Wirkung entfalten kann.
Ob der Martini gerührt oder geschüttelt wird ist letztlich egal. Hauptsache, es
sind nachweisbar wirk- und schmeckbare Bestandteile enthalten. (Natürlich, liebe Sevensense macht auch hier die Dosis das Gift)
Um es noch einmal ganz klar zu sagen: ich habe keine Zweifel, dass pflanzliche
Arzneimittel wirksam sind. Das hat aber nichts mit dem Hokuspokus eines
speziellen Verdünnungsrituals, unter Umständen bis unter die Nachweisgrenze,
zu tun und auch nichts mit dem mehr als fragwürdigen Simile-Ansatz von Hahnemann.
Nur mal so. Mikro halt. Klar, viele sehen eben nur den Makrokosmos
Akute, chronische und auch schwere Krankheiten können mit Homöopathie gut behandelt werden. Homöopathie heilt vor allem auch dort, wo die Schulmedizin versagt. Hierzulande zählt die Homöopathie zu den beliebtesten alternativen Behandlungsmethoden. Nach einer repräsentativen Umfrage haben sich 37 Prozent der Bundesbürger schon einmal homöopathisch behandeln lassen. Knapp 80 Prozent haben dadurch eine nachhaltige Besserung ihrer Beschwerden erfahren. Zugleich ist die Homöopathie unter Ärzten und Wissenschaftlern umstritten. Inzwischen verschreibt zwar jeder fünfte Arzt regelmäßig homöopathische Mittel, jedoch steckt die Grundlagenforschung noch immer in den Anfängen.
Potenzen:
Von der Wissenschaft bislang nur wenig erforscht
Von den Homöopathen nach Erkrankungsgrad bewusst genutzt
Hahnemann machte die Entdeckung, dass durch Verdünnen und kräftiges Schütteln die Arzneien selbst in verschwindend kleiner Dosierung besser wirken als die ursprünglichen Substanzen. Hohe Potenzen (das heißt stark verdünnte und oft verschüttelte Substanzen) wirken stärker und länger. Bis heute werden die homöopathischen Arzneimittel nach dieser Technik wie folgt hergestellt.
Bei den ebenfalls gebräuchlichen Q- oder LM-Potenzen wird im Verhältnis 1:50.000 verdünnt und verschüttelt. Ab den Potenzen D 24 (das heißt 24-mal im Verhältnis 1:10 hintereinander verdünnt und verschüttelt = 1:1.000.000.000.000.000.000.000.000), C 12 (das heißt 12-mal im Verhältnis 1:100 hintereinander verdünnt und verschüttelt = 1:1.000.000.000.000.000.000.000.000) und Q 6 oder LM 6 (das heißt 6-mal hintereinander im Verhältnis 1:50.000 hintereinander verdünnt und verschüttelt) ist die Wahrscheinlichkeit gleich 0, dass noch ein Molekül der ursprünglichen Substanz vorhanden ist. Nachvollziehbar erscheint deshalb die von Kritikern angeführte Behauptung, dass Homöopathie gerade in den Hochpotenzen aus diesem Grunde nicht wirken kann. Laborversuche belegen jedoch, dass hohe Potenzen eine messbare Wirkung haben. Wie sich die Informationen der Ausgangssubstanz auf die Lösungen (Wasser oder/und Alkohol) übertragen, ist bis heute nicht genau erforscht. Der französische Biologe und Forscher Jacques Beneviste beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit dieser ungeklärten Frage: „Wir können aufzeigen, dass wir selbst noch in homöopathischen Hochpotenzen eine Information oder ein Signal haben. Diese Informationen werden auf eine erstaunliche Weise, die wir nicht erklären können, vom Lösungsmittel, in unserem Fall ist dies Wasser, gespeichert. Diese Signale oder Informationen können Sie mit einem Tonband vergleichen. Das heißt, der Sänger ist natürlich nicht auf dem Tonband. Aber wenn wir das Tonband abspielen, haben wir die Wirkung dieser Person, ihre Musik, ihre Worte und so weiter. Was wir aufzeigen, ist, dass Moleküle miteinander und untereinander kommunizieren. Mit Hilfe von Signalen oder Wellen.“
Nach dem Grad der Erkrankung richtet sich auch die von den Homöopathen eingesetzte Potenz. Hochpotenzen wie zum Beispiel eine C 200 wirken stärker und länger und werden von den Homöopathen vor allem bei chronischen Erkrankungen eingesetzt. Niedrigpotenzen, die weniger häufig und stark verdünnt und verschüttelt worden sind, wie zum Beispiel eine D 12....
undsoweiter undsofort
Ich vertrau Hahnemanns Studien und/auch nachdem er mir und anderen so geholfen hat.
Hahnemann über einen langen Prozess studiert, getestet und überprüft. Und dokumentiert. ;) Studien halt.
Das die Homöopathie ausserhalb einiger Vorstellungskräfte (Horizonte) liegt, ist nichts Neues.
Und, ich kann das Unbehagen der Pharmaindustrie nachvollziehen. Sie haben Angst um Ihre Aktien...
Für mich wäre auch noch interessant, welcher staatlich ausgebildete und geprüfte Homöopath eure med. Studie überprüft, angeleitet und vor allem die Personen-Profile erstellt hat?!!!
Denn, zur Homöopathie gehört wirklich sehr grosses Fachwissen! Ein kleines reinschnuppern welches von dem Gro der Mediziner aufgrund der hohen Patienten-Nachfrage betrieben wird, ist bei weitem mangelhaft. Vielleicht wirklich nur brauchbar bei Erkältungen oder so.
Homöopathische Mittel bestehen NUR aus einer Substanz. Niemals aus mehreren Bestandteilen.
Eigeninitiative habe ich ergriffen, als die Pharma-Versuchskaninchenmethoden bei mir nicht angeschlagen haben. Ich ging zu einer fähigen Homöopathin. :)
nette Gedanken an Euch von
Stephanie
nurkurz5
06.09.2005, 10:12
Autsch. Hier sind wieder so viele halbgare und ganz falsche
Dinge gemixt, daß man sie nicht unkommentiert stehen lassen
kann.
Homöopathie heilt vor allem auch dort, wo die Schulmedizin versagt.
Ein Behauptung, mehr nicht. Das könnte man nur für den
Fall stehen lassen, daß sich Homöopathie intensiver um
die Menschen kümmert und die psychologische Wirkung
greift.
Hierzulande zählt die Homöopathie zu den beliebtesten alternativen Behandlungsmethoden. Nach einer repräsentativen Umfrage haben sich 37 Prozent der Bundesbürger schon einmal homöopathisch behandeln lassen.
Beweist das irgend etwas?
Knapp 80 Prozent haben dadurch eine nachhaltige Besserung ihrer Beschwerden erfahren.
Glauben eine nachhaltige Besserung aufgrund der Mittel
erfahren zu haben. BTW "nach einer repräsentativen Umfrage" -
das ist so eine abgegriffene Formulierung und ohne Hintergrund-
information "wer, wann, wenn" grundsätzlich unbrauchbar.
Zugleich ist die Homöopathie unter Ärzten und Wissenschaftlern umstritten. Inzwischen verschreibt zwar jeder fünfte Arzt regelmäßig homöopathische Mittel, jedoch steckt die Grundlagenforschung noch immer in den Anfängen.
Daß Ärzte das Zeugs verschreiben sagt nun wirklich nichts über
die Wirkung aus. Irgendwie darf der Ski-Urlaub ja finanziert
werden. Werden damit jetzt die Schulmediziner zu Kronzeugen
der Homöopathie?
Potenzen:
Von der Wissenschaft bislang nur wenig erforscht
? -
Von den Homöopathen nach Erkrankungsgrad bewusst genutzt
Hahnemann machte die Entdeckung, dass durch Verdünnen und kräftiges Schütteln die Arzneien selbst in verschwindend kleiner Dosierung besser wirken als die ursprünglichen Substanzen. Hohe Potenzen (das heißt stark verdünnte und oft verschüttelte Substanzen) wirken stärker und länger. Bis heute werden die homöopathischen Arzneimittel nach dieser Technik wie folgt hergestellt.
Bei den ebenfalls gebräuchlichen Q- oder LM-Potenzen wird im Verhältnis 1:50.000 verdünnt und verschüttelt. Ab den Potenzen D 24 (das heißt 24-mal im Verhältnis 1:10 hintereinander verdünnt und verschüttelt = 1:1.000.000.000.000.000.000.000.000), C 12 (das heißt 12-mal im Verhältnis 1:100 hintereinander verdünnt und verschüttelt = 1:1.000.000.000.000.000.000.000.000) und Q 6 oder LM 6 (das heißt 6-mal hintereinander im Verhältnis 1:50.000 hintereinander verdünnt und verschüttelt) ist die Wahrscheinlichkeit gleich 0, dass noch ein Molekül der ursprünglichen Substanz vorhanden ist.
Nachvollziehbar erscheint deshalb die von Kritikern angeführte Behauptung, dass Homöopathie gerade in den Hochpotenzen aus diesem Grunde nicht wirken kann.
Laborversuche belegen jedoch, dass hohe Potenzen eine messbare Wirkung haben.
"Laborversuche belegen jedoch" ist falsch. Es gibt Wissenschaftler, die
behaupten bestimmte Effekte nachweisen zu können. Die sind aber vom
etablierten Wissenschaftsbetrieb nicht anerkannt.
Wie sich die Informationen der Ausgangssubstanz auf die Lösungen (Wasser oder/und Alkohol) übertragen, ist bis heute nicht genau erforscht. Der französische Biologe und Forscher Jacques Beneviste beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit dieser ungeklärten Frage: „Wir können aufzeigen, dass wir selbst noch in homöopathischen Hochpotenzen eine Information oder ein Signal haben. Diese Informationen werden auf eine erstaunliche Weise, die wir nicht erklären können, vom Lösungsmittel, in unserem Fall ist dies Wasser, gespeichert. Diese Signale oder Informationen können Sie mit einem Tonband vergleichen. Das heißt, der Sänger ist natürlich nicht auf dem Tonband. Aber wenn wir das Tonband abspielen, haben wir die Wirkung dieser Person, ihre Musik, ihre Worte und so weiter. Was wir aufzeigen, ist, dass Moleküle miteinander und untereinander kommunizieren. Mit Hilfe von Signalen oder Wellen.“
Das gilt als skurrile Theorie, die von ernsthaften Wissenschaftlern nicht
ernst genommen wird.
Nach dem Grad der Erkrankung richtet sich auch die von den Homöopathen eingesetzte Potenz. Hochpotenzen wie zum Beispiel eine C 200 wirken stärker und länger und werden von den Homöopathen vor allem bei chronischen Erkrankungen eingesetzt.
Wo Krankenverläufe auch ganz ohne Behandlung spontane oder
kontinuierliche Besserungen zeigen können. Und wo damit die
Wirkungsweise von homöopathischen Mitteln vom Glauben her
bestens unterstützt wird.
...
Ich vertrau Hahnemanns Studien und/auch nachdem er mir und anderen so geholfen hat.
Vertrauen, Glaube, Hoffnung - die Basis der Homöopathie ?
Hahnemann über einen langen Prozess studiert, getestet und überprüft. Und dokumentiert. ;) Studien halt.
Oder halt schon vom Ansatz her fragwürdige Spielchen eines
sich zum Heiler berufen fühlenden Amateur-Mediziners?
Das die Homöopathie ausserhalb einiger Vorstellungskräfte (Horizonte) liegt, ist nichts Neues.
Ein ebenso simples wie inhaltsleeres Argument.
Und, ich kann das Unbehagen der Pharmaindustrie nachvollziehen. Sie haben Angst um Ihre Aktien...
Seufz, was hat denn die böse Pharmaindustrie damit zu tun?
- glaubst du, die hätten die geringsten Probleme in den Homöopathie-Markt
einzusteigen?
- Glaubst du, daß mit Homöopathie nicht sehr gutes Geld gemacht wird?
---> wer weiß, ob da nicht schon große Pharmafirmen nicht schon kräftig
mitverdienen.
Das ist aber auch egal. Weil es mit der Wirk- vielmehr Unwirksamkeit von
Homöopathie nicht viel zu tun hat.
Für mich wäre auch noch interessant, welcher staatlich ausgebildete und geprüfte Homöopath eure med. Studie überprüft, angeleitet und vor allem die Personen-Profile erstellt hat?!!!
Denn, zur Homöopathie gehört wirklich sehr grosses Fachwissen! Ein kleines reinschnuppern welches von dem Gro der Mediziner aufgrund der hohen Patienten-Nachfrage betrieben wird, ist bei weitem mangelhaft. Vielleicht wirklich nur brauchbar bei Erkältungen oder so.-
...
Für die Erklärung von Wirkungsmechanismen sind weniger Ärzte und Homöopathen
gefragt als vielmehr Chemiker und Physiker.
Dein Wunsch nach Homöopathen als Paten der Untersuchung... - da greift mein
Metzger-Würstchen Beispiel von neulich...
Eigeninitiative habe ich ergriffen, als die Pharma-Versuchskaninchenmethoden bei mir nicht angeschlagen haben. Ich ging zu einer fähigen Homöopathin. :)
Womit wir wieder bei der individuellen Erfahrung gelandet sind, die eben
außer für dich und über deinen Glauben gar nichts aussagt. Auf jeden Fall nichts
über Wirkungen und Wirkungsmechanismen der Homöopathie im allgemeinen.
"Konditormeister Hamuel Sahnemann potenzierte die Sahne
durch verschütteln und erzeugte so die homöopathische Verdickung."
Gerade eben zufällig gefunden, nur zur allgemeinen Erheiterung für zwischendurch und ohne tieferen Sinn... :-)
Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten zum nunmehr 100. Beitrag in diesem Thread... ! *sektkorkengeknalle*, *mit Konfetti um sich werfend*
Gruß
Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten zum nunmehr 100. Beitrag in diesem Thread... ! *sektkorkengeknalle*, *mit Konfetti um sich werfend*
Gruß
Hi Greeky :),
ich schliesse mich mal an..und, ich spendier nen paar Rollen Luftschlangen.
Ich übe mich gerade in der Zurückhaltung. Ok, der Andere hat die Meinung, ich ne Andere (auch wenn Hunderttausende die selbe Erfahrung und den selben Eindruck haben wie ich) und Einzelne oder auch mehrere meinen alles genau untersucht haben zu müssen.
Ich hatte hier in diesem thread schonmal das Beispiel mit der Liebe genannt:
Einige geben sich mit der wissenschaftlichen Bedeutung/Vorgänge bezügl. der Liebe zufrieden; die Ueberprüfung der Ausschüttung von Hormonen in gewissen *grins* Situationen.
Die Wissenschaftler von Heute wiederum gestehen sich selbst ein, dass nicht alles zu erklären, zu belegen und erforschbar ist. Ich war mal mit einem Physik-Professor befreundet, schön das er auch dieser Meinung war. Kluge Menschen finde ich. ;).
Manchmal führen Kombinationen/einige Wege zum Ziel...
Gott sei Dank gibt es noch Dinge zwischen Himmel und Erde, die über den (begrenzten) Verstand herausgehen. Obwohl ja Hahnemann wirklich fleissig geforscht, getestet und überprüft hat, so hat er offensichtlich auch andere Zusammenhänge erkannt ;)
Eine Flasche Limo spendier. Ey wo geht was? Hier am board ;)
Stephanie
hi nurlang, :)
hmm, immer Gleiches mit Gleichem?
Och nö, jezze nicht. Nich das mir nix mehr einfallen oder es mir an Ausdauer fehlen würde *breitgrins*.
Aber ich geh jezz lieber in den Garten, in die Sonne und nachher unter Menschen; halt ins Leben. Ja, ich finde Liebe, Glaube, Hoffnung und Vertrauen sind sehr sehr wichtig. Wichtiger oftmals als alles andere und nicht erforschbar.
Da gibt es so vieles zu entdecken. Auch für dich Selbst ;). Wobei auch hier Eigeninitiative und Selbstheilung eine grosse Rolle spielt...
Vielleicht solltest du es mir mal gleichtun?
lieber Tipp von
Sevensense
nurkurz5
06.09.2005, 16:22
immer Gleiches mit Gleichem?
Insofern, daß ich nachher gemütlich in der Sonne
übern Hockenheimring skaten werde, schon.
Ansonsten darfst du - auch wenn das deinem selbstproduzierten
Bild etwas entgegensteht - davon ausgehen, daß ich eine
stabile offline-Existenz habe.
Vielleicht geht es dann morgen wieder zum *Thema* in diesem
Thread...
kuckuck nur kurz ;),
nö nö produzieren lass ich wo anders, vielleicht etwas provozieren. mag ja sein.
freut mich wenn du auch eine gute Zeit in- und mit deinen Mitmenschen real verbringst. ich mach mich jetzt auch aus dem Staub :)
bis morgen dann
voll am thema vorbei und guter Dinge
dat LongSense
nurkurz5
07.09.2005, 14:52
Ich vertrau Hahnemanns Studien und/auch nachdem er mir und anderen so geholfen hat.
Hahnemann über einen langen Prozess studiert, getestet und überprüft. Und dokumentiert. ;) Studien halt.
Zum Thema "Studie"...
Wenn du Hahnemanns Laienspielereien schon als "Studie" - wenn auch mit
smiley - ansiehst, reden wir von sehr unterschiedlichen Dingen bei diesem
Begriff.
Dr. Stephen Barrett hat das so formuliert: "The basis for inclusion in the Homeopathic Pharmacopeia is not modern scientific testing, but homeopathic "provings" conducted during the 1800s and early 1900s." Diese Art von "Studien" halten nun einmal
wissenschaftlichen Ansätzen und Ansprüchen unserer Zeit nicht stand.
Der komplette Aufsatz mit dem schönen Titel: "Homeopathy: The Ultimate Fake"
findet sich hier:
http://www.quackwatch.org/01QuackeryRelatedTopics/homeo.html
Putzig auch die Leserkommentare am Ende des Artikels.
nurkurz5
07.09.2005, 23:34
3. Homöopathie ist nicht gleichzusetzen mit Verdünnung bis zur Unendlichkeit, auch wenn dies einige so gerne sehen möchten. Es fängt immer bei D1/C1 an.
Dazu ein Zitat aus "Die andere Wirklicheit der Homöopathie" von Claus Wichmann:
"Dynamis und Potenzierung
Was hat es nun mit dem zweiten Pfeiler der Homöopathie, der homöopathischen Zubereitung von Arzneimitteln auf sich? Auf den ersten Blick scheint es ganz einfach: Homöopathische Arzneimittel werden hergestellt, indem man eine gründlich verriebene Substanz im Verhältnis 1:100 verdünnt und dann zehnmal rhythmisch verschüttelt, das heißt mit dem Fläschchen in der Hand auf eine feste Unterlage schlägt. Das ist die sogenannte Potenzierung (Genaueres siehe Kasten). Potenzierte Mittel werden mit C und einer Zahl gekennzeichnet, die die Anzahl der durchgeführten Potenzierungsschritte (Verdünnung plus Verschüttelung) angibt. Bei einer "Lachesis C 12" wäre also der
Ausgangsstoff, das Gift der Buschmeister-Schlange, zwölf Mal im Verhältnis 1:100 verdünnt und jeweils rhythmisch verschüttelt worden.
Man kann leicht nachrechnen, daß bei Potenzen oberhalb von C 12 kein Molekül der Ausgangssubstanz mehr vorhanden ist. An dieser Tatsache entzünden sich immer wieder die wissenschaftlichen Gemüter, aber die Homöopathie ist keine chemische Therapieform. Ihre Wirkung beruht nicht auf den chemischen Inhaltsstoffen. Sonst wäre es ja völlig unsinnig, Potenzen bis in Millionenhöhe herzustellen.
Schon die in der klassischen Homöopathie verwendeten häufigsten Potenzstufen C 30 und C 200 bewegen sich in Verdünnungsbereichen, in denen chemisch längst nichts mehr nachweisbar ist. Kein Homöopath wäre so dumm, diese Tatsache zu übersehen. Deshalb gehen die Disussionen darüber, daß in den Mitteln "nichts drin" sei, an der Sache vorbei. Man müßte schon behaupten wollen, jede denkbare Wirkung müsse immer chemisch sein. Das ist natürlich Unsinn. Chemisch gesehen lassen sich auch zwei Schallplatten oder zwei Bücher nicht unterscheiden und schon gar nicht auf den Sinn ihres Inhaltes überprüfen.
Der Charakter einer homöopathischen Potenz ist eher der einer Information. Das homöopathische Arzneimittel gibt dem Organismus eine Mitteilung, einen geistigen Impuls, wie ein besseres Gleichgewicht eingestellt werden kann. Hahnemanns Vorstellung davon war, daß ein homöopathisches Mittel beim Kranken wie auch in der Arzneimittelprüfung beim Gesunden eine künstliche Krankheit hervorruft. Beim
Kranken sei diese aber der bereits vorhandenen Krankheit so ähnlich, daß sie diese auslösche. Wir können dazu auch das moderne technische Bild der Resonanz zu Hilfe nehmen, um uns eine Vorstellung davon zu bilden. Ähnlichkeit als ein abgestimmtes Resonanzgeschehen. Oder wir können uns vorstellen, daß das homöopathische Mittel eine im Organismus vorhandene Information gleichsinnig (eben homöo-pathisch) so verstärkt, daß die Lebenskraft endlich richtig darauf reagieren kann. Alle diese Bilder und Verstehenshilfen haben gemeinsam, daß sie keine stoffliche oder energetische Wirkung, sondern eine Informationsübertragung annehmen.
Damit wird auch verständlich, daß das Mittel in sehr kleinen und sehr seltenen Gaben verabreicht wird – je besser und genauer es wirkt, um so seltener. Es ist wie mit einem guten Rat: Wenn ich ihn im rechten Augenblick und auf passende Weise gebe, muß ich ihn nicht wiederholen. Wenn ich mehrmals laut schreien muß, stimmt mit meinem Rat etwas nicht. Was dann aufgrund eines solchen homöopathischen Impulses geschieht, ist die Eigenreaktion des Organismus, beziehungsweise der Dynamis, seiner Lebenskraft. "
Der Autor ist selbst Homöopath. Mit solchen Begründungen landet man komplett im Esoterik-Bereich. Das spielen rationale Argumente oder wissenschaftliche Vorgehensweisen natürlich keine Rolle mehr.
Was mich an diesen Begründungen immer begeistert ist die Vorstellung, daß ich ständig und überall homöpathisch wirksame Stoffe zu mir nehme, mit jedem Glas Wasser, und damit vermutlich ein wildes Tohuwabohu nach allen Regeln der homöopathischen Kunst im Körper abgeht....
Das ist ja mal ein interessanter pro-homöopathischer Artikel, der bei mir genau das Gegenteil hervorruft. Ich hab mich noch nie großartig mit Homöopathie beschäftigt. Dachte immer das sei Naturheilkunde (soviel zu unserer letzten Diskussion nurkurz).
Wenn homöopathische Mittel auf Informationen beruhen, dann ist mir noch nicht klar, wie genau diese jetzt an den Körper weitergegeben werden. Ich meine, wenn es danach geht, wird unser Körper doch jeden Tag mit Informationen bombardiert. Dann reicht es wirklich, wie nurkurz sagt, ein Glas Wasser zu trinken.
Wichmann sagt: "Schon die in der klassischen Homöopathie verwendeten häufigsten Potenzstufen C 30 und C 200 bewegen sich in Verdünnungsbereichen, in denen chemisch längst nichts mehr nachweisbar ist."
Aber wie wird dann die Info weitergegeben? Im Körper läuft ja nun mal alles chemisch ab.
Ich bin hier weder pro noch contra, was Homöopathie betrifft. Ich finde es bemerkenswert, dass sie so vielen Leuten geholfen hat (inklusive meiner Oma und meiner Schwester). Aber wenn ich den Artikel lese, dann kann ich das nur Vorgaukelei oder Hokuspokus nennen, was die Homöopathie da treibt. Aber vielleicht wirken die Mittelchen in niedrigerer Potenzierung? Ich hab keine Ahnung, aber vielleicht erzählt mal eine/r von ganz bestimmten Therapien, dass man sich mal ein Bild machen kann.
Sevensense, was hast Du denn gegen Deinen Morbus Crohn bekommen? Deine Heilung finde ich ja den Hammer.
Liebe Grüße,
Antje
Sevensense, was hast Du denn gegen Deinen Morbus Crohn bekommen? Deine Heilung finde ich ja den Hammer.
Liebe Grüße,
Antje
Hallöchen Antje,
ehrlich gesagt weiss ich es nicht mehr, liegt ja nunmehr schon mehr als ca. 13 Jahre zurück.
Und wie gesagt, ich habe mit der Homöopathie erst angefangen, als ich mit den eigenen Augen gesehen habe, wie es bei anderen gewirkt hat und tatsächlich Genesung eingetreten ist. Ich war damals nicht minder skeptisch als du oder andere.
nurlang: nein nein, ich bin nicht mit meinem letzten Beitrag am Thema vorbeigeflutscht ;).
Seh es mal -wie in der Homöopathie. Die Homöopathie ist nicht wie die Medizin nur gegen die Symphtomatik (wobei auch hier oftmals unzureichend), sondern umfasst die "Dreigliedrigkeit". Sie heilt Körper, Seele und Geist. Willst du deren Existenz auch in Frage stellen?
Stimmt, ich kann nicht mit Fakten, sondern mit Genesung/en dienen.
Mit den Fakten habe ich mich auch noch nie auseinandergesetzt. Zudem: For what?
Noch einen sonnichen netten Tag wünscht
Sevensense
nurkurz5
08.09.2005, 13:40
Seh es mal -wie in der Homöopathie. Die Homöopathie ist nicht wie die Medizin nur gegen die Symphtomatik (wobei auch hier oftmals unzureichend),
Wie kommst du darauf, Medizin sei nur gegen Symptome gerichtet?
Ganz im Gegenteil ist jeder Mediziner in erster Linie darauf aus einen
kurativen Ansatz zu verfolgen. Was bei unserer Krankheit sicherlich
für Ärzte - oft spürbar - frustrierend ist, weil das bei einer genetisch
verursachten Krankheit nicht möglich ist.
sondern umfasst die "Dreigliedrigkeit". Sie heilt Körper, Seele und Geist. Willst du deren Existenz auch in Frage stellen?
Ich will allerdings in Frage stellen, daß Pso eine Krankheit ist,
die durch eine derangierte Seele oder eine kranken Geist
verursacht wird. Selbstverständlich kann derzeit auch noch
keine genetische Krankheit durch Psychologen geheilt werden.
Ich bestreite nicht, daß Geist und Seele einen Einfluss auf das
gesundheitliche Befinden haben können. Aber die wesentlichen
Einflussfaktoren sind es gerade bei „unserer“ Krankheit nicht.
Unhaltbar und unverschämt finde ich die gerne abgeleiteten
Thesen zu „Krankheitspersönlichkeiten“.
Stimmt, ich kann nicht mit Fakten, sondern mit Genesung/en dienen.
Mit den Fakten habe ich mich auch noch nie auseinandergesetzt. Zudem: For what?
Eine interessante Art blauäugig durchs Leben zu wandeln.
"For what"? Informiert zu sein heißt z.B. Wahlmöglichkeiten zu
haben, überhaupt zu wissen was es gibt und dann Entscheidungen
zu treffen...z.B. auch zu Behandlungsmethoden.
Wenn ich natürlich auf dem Trip bin, daß mir Homöopathie ohnehin
in allen Situation helfen wird....
Hallo !!!
Nurkurz5 wenn Du hier im Forum nach Ursachen der Psoriasis suchst und Erfahrungsberichte liest, dann kann eindeutig die Feststellung getroffen werden, dass seelische und streßbedingte Faktoren eine große Rolle bei unserer Hautkrankeit spielen.
Gruß
nurkurz5
08.09.2005, 16:05
Nurkurz5 wenn Du hier im Forum nach Ursachen der Psoriasis suchst und Erfahrungsberichte liest, dann kann eindeutig die Feststellung getroffen werden, dass seelische und streßbedingte Faktoren eine große Rolle bei unserer Hautkrankeit spielen.
Da Streß auf den Stoffwechsel im Körper messbare Einflüsse hat (Blutdruck, Chemie...) kann das selbstverständlich auch die Pso beeinflussen.
Die genetische Prädisposition ist allerdings der Dreh- und Angelpunkt oder ist das deiner Meinung nach nicht so?
Die Homöopathie [...] heilt Körper, Seele und Geist.
Wurde die Existenz einer "Seele" eigentlich jemals bewiesen?
Gruß,
Marko
nurkurz5
09.09.2005, 23:37
Wurde die Existenz einer "Seele" eigentlich jemals bewiesen?
Der amerikanische Mediziner Duncan McDougall hat 1907 versucht ihr Gewicht genau zu bestimmen in dem er Menschen kurz vor und kurz nach ihrem Ableben wog. Die Differenz ergab das Gewicht und den „Beweis“ für die Seele: 21 Gramm.
Es ist wie mit dem „Gedächtnis des Wassers“ - man muss daran glauben...
nurkurz5
10.09.2005, 09:46
Der amerikanische Mediziner Duncan McDougall hat 1907 versucht ihr Gewicht genau zu bestimmen in dem er Menschen kurz vor und kurz nach ihrem Ableben wog. Die Differenz ergab das Gewicht und den „Beweis“ für die Seele: 21 Gramm.
Zwei Seelen ergeben dann 42 Gramm und 42 ist ja bekanntlich die
Antwort auf alle Fragen.
Kann das noch Zufall sein ?
;-)
Matthias
10.09.2005, 13:32
Die Homöopathie ist nicht wie die Medizin nur gegen die Symphtomatik (wobei auch hier oftmals unzureichend),..Die Diagnostik der Homöopathie ist eine rein symptomatische, ohne die physischen Ursachen einer Krankheit in Betracht zu ziehen. Kein Wunder, kannte man zu Hanemanns Zeiten doch nur für sehr wenige Krankheiten mögliche Ursachen. In einer Zeit, in der Bakterien nicht als Krankheitsverursacher in Frage kamen und eine Magenspiegelung nicht möglich war, konnte man bei Magenschmerzen eben nur unzureichend unterscheiden, ob sie Ausdruck einer von Heliobakter getriebene Entzündung oder eines Krebsgeschwulstes waren.
Also wurde symptomatisch behandelt: Die Magenschmerzen wurden eingeteilt in die Art und Weise wie und wann sie weh taten, noch ein paar weitere Symtome ausgewählt (mag keine Zugluft etc.) und dann ein "passendes" Mittel gegeben.
Homöopathie beruht auf einer nahezu rein symptomatischen Diagnostik nahezu ohne jede Betrachtung der Ätiologie.
Und die Einbeziehung der Psyche erfolgt nach sehr primitiven "küchenpsychologischen" Weissheiten, die heutzutage auch in keinster Weise mehr zu halten sind. Das ist dann auf dem Niveau "Leute mit langen Fingern sind oft Diebe".
Aber ein tolles Totschlagsschlagwort im Sinne der "Schulmedizin schlecht, Alternativmedizin gut, mäh, mäh" ist es schon, dieses Wort von der im Gegensatz zur Homöopahtie doch nur symptomatisch behandelnden Schuldmedizin. Allein, es verhält sich genau anders herum, aber das ist typisch für alternativmedizinische Propaganda oder vorsichtiger ausgedrückt, Marketing.
@nurkurz Kenn wir uns von irgendwo her? Leider empfängst du keine PN, schick mir mal eine mit ner emailadresse.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,371586,00.html
Zitat: "Ärzte sollten ihren Patienten jetzt offen sagen, dass die Homöopathie ein Irrweg ist."
Gute Idee. Und ich hab's schon immer gesagt.
Gruß,
Marko
Hallo Marko
Das sagen sie ständig, aber sie vergessen zu sagen, trotzdem habe ich die Freiheit irgendwo anders hin zu gehen. Sie können es mir nicht verbieten.
nurkurz5
10.09.2005, 19:50
Hallo Marko
Das sagen sie ständig, aber sie vergessen zu sagen, trotzdem habe ich die Freiheit irgendwo anders hin zu gehen. Sie können es mir nicht verbieten.
Selbstverständlich kann dir niemand verbieten hinzugehen wo du willst,
will ja auch keiner.
Solange du nicht erwartest, daß jeder unbewiesene Unsinn von der
Solidargemeinschaft z.B. über Krankenkassenbeiträge finanziert
wird. Sollte übermäßig viel an sogenannter "alternativer" oder
"sanfter" Medizin darüber finanziert werden, dann fehlt das Geld
für sinnvolle Behandlungen.
Wenn Du zum Hautarzt gehst, und kein Erfolg hast, nur teuere Salben bekommst, die gar nichts bringen, zahlt det Krankenkasse auch.
Ich habe mein Hautarzt erzählt, dass alle D3 Salben nichts tun bei mir, bekomme ich trotzdem Daivonex und Silkis verschrieben.
Auch verzichte ich schon seit Jahre auf Kortison, da das Meine Haut auch ruiniert hat, Und was bekomme ich verschrieben? Kortisonsalbe!
Also was kostet jetzt mehr?
nurkurz5
10.09.2005, 20:14
Wenn Du zum Hautarzt gehst, und kein Erfolg hast, nur teuere Salben bekommst, die gar nichts bringen, zahlt det Krankenkasse auch.
Ich habe mein Hautarzt erzählt, dass alle D3 Salben nichts tun bei mir, bekomme ich trotzdem Daivonex und Silkis verschrieben.
Auch verzichte ich schon seit Jahre auf Kortison, da das Meine Haut auch ruiniert hat, Und was bekomme ich verschrieben? Kortisonsalbe!
Also was kostet jetzt mehr?
Ich kann deine Frustration gut verstehen, wenn die genannten bei dir nicht anschlagen. Das tun sie bei mir auch nicht, BTW. Andererseits helfen sie anderen erwiesenermaßen und man kennt auch ihren Wirkmechanismus.
Wenn du genau weißt, daß dir die Salben nichts helfen und dein Hautarzt verschreibt dir das trotzdem, dann würde ich das Rezept zurückweisen und den Arzt wechseln.
Das auch im traditionellen Gesunheitswesen Geld ohne Ende verschleudert wird ist
mir klar. Nur sind deine Hinweise trotzdem keine Begründung dafür, noch zusätzlich
gutes Geld dem schlechten hinterherzuwerfen.
Ich habe überhaupt nichts dagegen neue Mittel und auch alternative mit
meinen Beiträgen mit zu finanzieren aber irgend ein Beweis ihrer
Wirksamkeit, der über Hörensagen oder individuelle Erfahrung hinausgeht
sollte schon existieren.
Hallo,
gleich vorwegnehmend, diese Mittel sind nicht zur Selbstmedikation geeignet !!!!! Und ich wollte diese Angaben auch nicht hier ins Forum stellen, mir bleibt aber keine andere Wahl.
Es geht noch mal um die nach homöopathische Sicht hergestellten Mittel im Bereich der Psoriasis.
Mahonie aquifolium D2 ------------ siehe Rubisan,
Hydrocotyle asiatica D3,
Corallium rubrum D4
und es gibt noch weitere.
Was mich hier ein bissel stört, dass man prinzipienhaft auf die eine wie andere Seite schaut. Mit wissenschaftlichen Studien alleine kann man, lieber malkurz5, es eben nicht belassen, sonst gebe es die Fälle wie Kontergan oder jetzt im aktuellen Fall eines Schmerzmittels nicht. Solange die eindeutigen Ursachen der Psoriasis nicht geklärt sind, selbst wenn jetzt dies als Autoimmunkrankheit beschrieben wird, was auch nur ein Oberbegriff ist, wird immer der Recht behalten, der die chronische Krankheit am besten lindern kann. Beide Seiten können dies zum heutigen Zeitpunkt nicht heilen.
Und nochmal zum Ausgangspunkt des Threads zurückzukommen. Wenn die Linderungserfolge ein Placebo sind, warum verschreiben dann nicht die Ärzte Placebos. Warum greifen sie dann immer auf die schulmedizinischen Mittel zurück?
Ein ausgebildeter Arzt mit einer homöopathischen Zusatzausbildung ist immer zu empfehlen. Ich kenne einige Fälle wo gerade die Kombination zu einer Linderung geführt hat, weil dieser auch mal, wenn es mit den schulmedizinischen Mittel nicht weitergeht, einen anderen Weg zur Verfügung hat.
Mit freundlichen Grüßen
Die Diagnostik der Homöopathie ist eine rein symptomatische, ohne die physischen Ursachen einer Krankheit in Betracht zu ziehen. Kein Wunder, kannte man zu Hanemanns Zeiten doch nur für sehr wenige Krankheiten mögliche Ursachen. In einer Zeit, in der Bakterien nicht als Krankheitsverursacher in Frage kamen und eine Magenspiegelung nicht möglich war, konnte man bei Magenschmerzen eben nur unzureichend unterscheiden, ob sie Ausdruck einer von Heliobakter getriebene Entzündung oder eines Krebsgeschwulstes waren.
Also wurde symptomatisch behandelt: Die Magenschmerzen wurden eingeteilt in die Art und Weise wie und wann sie weh taten, noch ein paar weitere Symtome ausgewählt (mag keine Zugluft etc.) und dann ein "passendes" Mittel gegeben.
Homöopathie beruht auf einer nahezu rein symptomatischen Diagnostik nahezu ohne jede Betrachtung der Ätiologie.
Und die Einbeziehung der Psyche erfolgt nach sehr primitiven "küchenpsychologischen" Weissheiten, die heutzutage auch in keinster Weise mehr zu halten sind. Das ist dann auf dem Niveau "Leute mit langen Fingern sind oft Diebe".
Aber ein tolles Totschlagsschlagwort im Sinne der "Schulmedizin schlecht, Alternativmedizin gut, mäh, mäh" ist es schon, dieses Wort von der im Gegensatz zur Homöopahtie doch nur symptomatisch behandelnden Schuldmedizin. Allein, es verhält sich genau anders herum, aber das ist typisch für alternativmedizinische Propaganda oder vorsichtiger ausgedrückt, Marketing.
@nurkurz Kenn wir uns von irgendwo her? Leider empfängst du keine PN, schick mir mal eine mit ner emailadresse.
Hi Matthias,
ich glaube mir hier schon genug den Mund fusselich geredet zu haben *grins*.
Ich bin nicht einseitig. Ich sage bzw. schreibe die ganze Zeit, dass ich sowohl das eine als auch das andere anwende oder angewendet habe.
Zweimal in der Vergangenheit war es nun mal die Homöopathie, die mich erscheinungsfrei hat werden lassen. thats all
einen schönen sonntag wünscht
Stephanie
Wie kommst du darauf, Medizin sei nur gegen Symptome gerichtet?
Ganz im Gegenteil ist jeder Mediziner in erster Linie darauf aus einen
kurativen Ansatz zu verfolgen. Was bei unserer Krankheit sicherlich
für Ärzte - oft spürbar - frustrierend ist, weil das bei einer genetisch
verursachten Krankheit nicht möglich ist.
Vielleicht mit Psychopharmaka welche den Geist benebelt und nichts heilt. Diese Form von kurativer Behandlung lehen ich ab. Abwink
Ich will allerdings in Frage stellen, daß Pso eine Krankheit ist,
die durch eine derangierte Seele oder eine kranken Geist
verursacht wird. Selbstverständlich kann derzeit auch noch
keine genetische Krankheit durch Psychologen geheilt werden.
Ich finde das Zusammenspiel zwischen Homöopathie und psychologischer (keine psychatrische mit chemischen Plattmachern) Therapie als sehr empfehlenswert.
Ich bestreite nicht, daß Geist und Seele einen Einfluss auf das
gesundheitliche Befinden haben können. Aber die wesentlichen
Einflussfaktoren sind es gerade bei „unserer“ Krankheit nicht.
Was war zuerst da, die Henne od. das Ei? Beides gehört "geheilt". Den Einfluss der Gen-Vorbelastung lasse ich nicht ausser acht und mir dessen voll bewusst.
Unhaltbar und unverschämt finde ich die gerne abgeleiteten
Thesen zu „Krankheitspersönlichkeiten“.
Ich nicht. Hat meineserachtens und der Erfahrung von Anderen auch was mit dem über den eigenen Ego-Schatten springen zu tun. Wer gesteht sich schon negative Charaktereigenschaften ein? Ich schon.
Eine interessante Art blauäugig durchs Leben zu wandeln.
Ich habe zwar grüne Augen. Empfinde es aber durchaus empfehlenswert auch mal blauäugig zu sehen.
"For what"? Informiert zu sein heißt z.B. Wahlmöglichkeiten zu
haben, überhaupt zu wissen was es gibt und dann Entscheidungen
zu treffen...z.B. auch zu Behandlungsmethoden.
Dieses Thema ist zwischen uns glaube ich schon ausdiskutiert. Ich hatte und habe die Wahl und nutze beide (Homöopathie und Medizin) Möglichkeiten auch.
Wenn ich natürlich auf dem Trip bin, daß mir Homöopathie ohnehin
in allen Situation helfen wird....
Das habe ich nie behauptet. Liest du meine Beiträge unkonzentriert?
but not least:
Ich habe nämlich damals nicht an die Homöopathie geglaubt und wurde gesund.
Das ist ein grosses Resultat finde ich.
Seit ihr auch erscheinungsfrei?
Messen, wiegen, berechnen, wissenschaftlich (spekulieren) ect. pp. usw.
Ist das alles/einseitig was in deiner eigenen Vorstellungskraft liegt?
Der Homöopath würde jetzt entspannt auf seinem Sofa sitzen und sich denken;
Ich sehe die Resultate meines staatlichen Examens und den Heilungen meiner Patienten und wenn eine/r in eine lebensbedrohliche oder eine für mich nicht behandelbare (oder für mich nur begleitend unterstützend) Krankheit hat, überweise ich ihn an einen Arzt/Krankenhaus.
Ich selbst kenne sogar Aerzte, die Gemeinschaftspraxen mit Homöopathen haben!
Arzt und Homöopathen würden sich jetzt bestimmt sagen; Lass die doch weiterlamentieren und kommentieren. ;)
Vielleicht im Stillen sogar denken: Was für ein Mittel/Potenz gibst du denen jetzt...
*grins*
alles Gute wünscht
Stephanie
nurkurz5
11.09.2005, 13:33
gleich vorwegnehmend, diese Mittel sind nicht zur Selbstmedikation geeignet !!!!! Und ich wollte diese Angaben auch nicht hier ins Forum stellen, mir bleibt aber keine andere Wahl.
Es geht noch mal um die nach homöopathische Sicht hergestellten Mittel im Bereich der Psoriasis.
Vielleicht verstehe ich es immer noch nicht richtig, wenn du von "nach homöopathischer Sicht hergestellte Mittel" sprichst.
Geht es hier um die homöopathisch "richtige" Verarbeitung (Schüttelei), die Potenzierung?
Oder geht es tatsächlich um die Pflanzenwirkstoffe, die ja auch meiner Meinung
nach durchaus bei einer entsprechenden (!) Dosierung eine Wirkung haben mögen?
Was mich hier ein bissel stört, dass man prinzipienhaft auf die eine wie andere Seite schaut. Mit wissenschaftlichen Studien alleine kann man, lieber malkurz5, es eben nicht belassen, sonst gebe es die Fälle wie Kontergan oder jetzt im aktuellen Fall eines Schmerzmittels nicht.
Du vermixt hier Dinge. Sowohl Contergan als auch das Schmerzmittel Vioxx
sind ja durchaus getestete und hochwirksame Medikamente für ihren
Bereich. Die in gewissen Fällen (tödlichen) Nebenwirkungen haben sich eben
erst später herausgestellt. Und es wurde entsprechend reagiert.
Trotzdem handelt es sich um hochwirksame Medikamente in ihrem
ursprünglichen Behandlungsbereich. Die allermeisten Medikamente stellen
einen Kompromiss dar zwischen Wirkung und Nebenwirkung: Aspirin -
Blutungen in Magen, Viagra - Herzattacken (nein, ich nehme es noch nicht ;-),
UV-Strahlung - Hautkrebs, Cyclosporin - Hautkrebs...
Es geht - auch seit Anfang des Threads - darum, daß eine Wirkung der
Homöopathie eben überhaupt nicht wissenschaftlich nachweisbar ist.
Und damit auch keine Nebenwirkungen, womit Homöopathie ja auch
das Spielfeld einer großen Laienspielschar von Möchtgern-Heilern ist.
Solange die eindeutigen Ursachen der Psoriasis nicht geklärt sind, selbst wenn jetzt dies als Autoimmunkrankheit beschrieben wird, was auch nur ein Oberbegriff ist, wird immer der Recht behalten, der die chronische Krankheit am besten lindern kann. Beide Seiten können dies zum heutigen Zeitpunkt nicht heilen.
Klar, weil genetische Krankheiten nicht heilbar sind. Es gibt aber aus
der wissenschaftlichen Welt immerhin plausible Erklärungsansätze und
Versuche in die Prozesse der Krankheit einzugreifen. In der homöopathischen
Welt gibt es eben keine ernstzunehmenden Erklärungsansätze und schon
gar keine Wirkungserklärung der empfohlenen Mittel. Daum geht es.
Und nochmal zum Ausgangspunkt des Threads zurückzukommen. Wenn die Linderungserfolge ein Placebo sind, warum verschreiben dann nicht die Ärzte Placebos. Warum greifen sie dann immer auf die schulmedizinischen Mittel zurück?
An Placebos muss man auch glauben, also kann er schon mal nicht das Placebo
Placebo nennen ;-) - nette Gespräche, harmlose Mittelchen sind vermutlich auch
bei Ärzten gelegentlich bewußt eingesetzte Placebos.
Aber ist es dein Ernst, auf Placebos zu setzen, wenn es eine Reihe von
wirksamen Medikamenten gibt (Fumaderm, von dem ich z.B. zur Zeit
sehr profitiere)? Wenn ich dazu disponiert wäre und an eine Homöopathin
oder an einen Arzt, der deinem Gedankenspiel folgen würde, geraten wäre -
dann wäre ich jetzt nicht weitgehend erscheinungsfrei. So einfach ist das.
Ein ausgebildeter Arzt mit einer homöopathischen Zusatzausbildung ist immer zu empfehlen. Ich kenne einige Fälle wo gerade die Kombination zu einer Linderung geführt hat, weil dieser auch mal, wenn es mit den schulmedizinischen Mittel nicht weitergeht, einen anderen Weg zur Verfügung hat.
Das mögen dann die Ärzte sein, die tatsächlich Zeit und Mühe in
ihre Patienten investieren und bei denen, die dafür anfällig sind
tatsächlich gewisse Placebo-Erfolge verzeichnen.
nurkurz5
11.09.2005, 14:24
nurkurz:
Wie kommst du darauf, Medizin sei nur gegen Symptome gerichtet?
Ganz im Gegenteil ist jeder Mediziner in erster Linie darauf aus einen
kurativen Ansatz zu verfolgen. Was bei unserer Krankheit sicherlich
für Ärzte - oft spürbar - frustrierend ist, weil das bei einer genetisch
verursachten Krankheit nicht möglich ist.
seven:
Vielleicht mit Psychopharmaka welche den Geist benebelt und nichts heilt. Diese Form von kurativer Behandlung lehen ich ab. Abwink
???
Was Psychopharmaka in diesem Kontext zu tun haben - keine Ahnung.
Kurativer Ansatz heißt nichts anderes als Heilung.
Nurkurz:
Ich will allerdings in Frage stellen, daß Pso eine Krankheit ist,
die durch eine derangierte Seele oder eine kranken Geist
verursacht wird. Selbstverständlich kann derzeit auch noch
keine genetische Krankheit durch Psychologen geheilt werden.
Seven:
Ich finde das Zusammenspiel zwischen Homöopathie und psychologischer (keine psychatrische mit chemischen Plattmachern) Therapie als sehr empfehlenswert.
Lass das "Homöopathie" weg und es würde tatsächlich so einigen
hilfreich sein. Auch wenn damit die Pso nur peripher behandelt wird.
...
nurkurz:
Unhaltbar und unverschämt finde ich die gerne abgeleiteten
Thesen zu „Krankheitspersönlichkeiten“.
Seven:
Ich nicht. Hat meineserachtens und der Erfahrung von Anderen auch was mit dem über den eigenen Ego-Schatten springen zu tun. Wer gesteht sich schon negative Charaktereigenschaften ein? Ich schon.
ich auch. Bin zum Beispiel Quacksalbern gegenüber zu tolerant.
Fast schon eine gerechte Strafe mit Pso rumlaufen zu müssen.
nurkurz:
Eine interessante Art blauäugig durchs Leben zu wandeln.
seven:
Ich habe zwar grüne Augen. Empfinde es aber durchaus empfehlenswert auch mal blauäugig zu sehen.
;-) OK
...
nurkurz:
Wenn ich natürlich auf dem Trip bin, daß mir Homöopathie ohnehin
in allen Situation helfen wird....
seven:
Das habe ich nie behauptet. Liest du meine Beiträge unkonzentriert?
Ich habe mich nicht direkt auf dich bezogen.
[QUOTE]
but not least:
Ich habe nämlich damals nicht an die Homöopathie geglaubt und wurde gesund.
Das ist ein grosses Resultat finde ich.
Ich finde es wirklich großartig, wenn du gesund bist und es dir gut geht.
Warum auch immer. Und wenn deine Autosuggestion so exzellent funktioniert,
daß dir sogar Homöopathie helfen konnte: warum nicht?
Seit ihr auch erscheinungsfrei?
Ja, dank Fumaderm. (/besserwissermodus on: sei*d*)
...
Ich selbst kenne sogar Aerzte, die Gemeinschaftspraxen mit Homöopathen haben!
Money makes the world go round...
nurkurz5
11.09.2005, 14:52
@nurkurz Kenn wir uns von irgendwo her? Leider empfängst du keine PN, schick mir mal eine mit ner emailadresse.
Nein. Außerhalb dieses Forums gibt es außer gemeinsamer Hautkrankheit
keinen Konnex.
Nein. Außerhalb dieses Forums gibt es außer gemeinsamer Hautkrankheit
keinen Konnex.
/OT
Hallo Frank.... lange her, oder ?
nurkurz5
11.09.2005, 21:28
/OT
Hallo Frank.... lange her, oder ?
Keine Ahnung wer du bist.
Irgend etwas zum Thema beizutragen?
nurkurz5
13.09.2005, 09:30
Schön klar und anschaulich erklärt warum es nicht funktioniert
und schon die Grundthesen ha(h)nebüchen sind:
http://www.novo-magazin.de/67/novo6734.htm
Weitere Hintergrundinformationen:
Wer etwas mehr zu Samuel Hahnemann wissen möchte, der kann hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Hahnemann) mehr über ihn erfahren.
Zu den wohl bedeutendsten Werken Hahnemanns zählt wohl das "Organon der Heilkunst" , welches hier online verfügbar (http://www.homeoint.org/books4/organon/index.htm) ist.
Samuel Hahnemann, wäre übrigens in diesem Jahr 250 Jahre alt geworden.
Hallo,
ja und dann der Wiki - Artikel zur Homöopathie.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6opathie
Hier werden auch die unterschiedlichen Richtungen und Für- und Gegenreden behandelt. Dies relativiert die Auseinandersetzung hier.
Gruß
???
[QUOTE]
(/besserwissermodus on: sei*d*)
*breitgrins*, was meinste wie viele Fehler ich bei dir schon entdeckt habe. Aber, ich übe zur Zeit gerade: Gleiches nicht mit gleichem zu vergelten. Danke aber für deinen Hinweis ;)
Money makes the world go round...
Tja, Angebot und Nachfrage. Die Nachfrage bezügl. der Homöopathie steigt immens aufgrund von Heilungssresultaten :). Einbildung? Garantiert nicht.
dir nen schönen Tag
ps. Wir alle haben meines Erachtens/meiner Ueberzeugung nach mehr miteinander gemeinsam, als dass es dir und deiner eingebildeten Individualität recht wäre ;)
Baerchen31
13.09.2005, 14:01
Mich Kot... diese Verherrlichtung der Schulmedizin langsam echt tierisch an!
Warum muß man Leuten, die an die Homöopathie glauben und denen es nachweislich hilft, unterstellen, sie sind dumm, lassen sich von Scharlatanen verleiten etc.?
Das, und nicht mehr und nicht weniger nervt mich tierisch, weil ich finde, das es nicht fair ist, aufgrund nicht vorliegenden wissenschaftlich erwiesenen Studien den Menschen, denen es hilft, die Intelligenz abzusprechen, zu wissen, was sie tun und was ihnen hilft!
*kopfschüttel*
Das war hier echt mal n tolles Forum.. aber mittlerweile hagelt es Beleidigungen, herrschen Besserwisser vor.... so macht das keinen Spaß! :mad:
Warum muß man Leuten, die an die Homöopathie glauben und denen es nachweislich hilft, unterstellen, sie sind dumm, lassen sich von Scharlatanen verleiten etc.?
Wenn die Homöopathie jemandem nachweislich hilft, würde ich ihm nie Dummheit oder sonst irgendwas unterstellen. Aber die Homöopathie hilft eben niemanden nachweislich, das ist das Problem.
Gruß,
Marko
Hallo,
ich bitte zur Kenntnis zu nehmen, dass es homöopathische Arzneimittel gibt, die nachweislich Wirkstoffe enthalten und nachweislich helfen. Dies kann man annehmen oder auch nicht.
Mit freundlichen Grüßen
nurkurz5
13.09.2005, 18:57
Hallo,
ich bitte zur Kenntnis zu nehmen, dass es homöopathische Arzneimittel gibt, die nachweislich Wirkstoffe enthalten und nachweislich helfen. Dies kann man annehmen oder auch nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Dann stelle ich meine dir bereits einmal gestellte Frage einfach noch einmal:
"Vielleicht verstehe ich es immer noch nicht richtig, wenn du von "nach homöopathischer Sicht hergestellte Mittel" sprichst.
Geht es hier um die homöopathisch "richtige" Verarbeitung (Schüttelei), die Potenzierung?
Oder geht es tatsächlich um die Pflanzenwirkstoffe, die ja auch meiner Meinung
nach durchaus bei einer entsprechenden (!) Dosierung eine Wirkung haben mögen?"
Ist diese Dosierung dann noch homöopathisch, was ist das
„homöopathische“ an dem Mittel von dem du sprichst?
Hallo nurkurz5,
ich kann nur noch mal auf den Artikel im Wiki zur Homöopathie verweisen. ich erkläre Dir jetzt gerne wie dies hergestellt werden.
Der erste Schritt ist immer die Herstellung der Urtinktur. Diese wird z.B. aus frischen oder getrockneten Pflanzenmaterial gewonnen. Heute werden die Qualitätsstandard sehr hoch gelegt.
Wie diese aussehen, kannst im Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte nachlesen oder ich gebe Dir hier gleich mal den Link.
http://www.bfarm.de/de/Arzneimittel/bes_therap/bekanntm/index.php
Aus dieser Urtinktur werden dann nach den Vorschriften die Potenzierungen vorgenommen und geschüttelt. Hier zitiere ich mal aus dem Wiki :
"Potenzierung
Der nächste wichtige Grundsatz der Homöopathie ist die Verwendung „potenzierter“ Arzneimittel. Unter Potenzierung ist die starke Verdünnung bei gleichzeitiger Dynamisierung (Verschüttelung oder Verreibung siehe unten) zu verstehen. Die Arzneimittel werden durch stufenweise durchgeführtes Potenzieren aus Urtinkturen (pflanzlichen und tierischen Ursprungs: Symbol: Ø oder mineralischen und chemischen Ursprungs: Symbol O) und aus indifferenten Verdünnungsmitteln wie Alkohol, destilliertem Wasser, Glycerin und Milchzucker hergestellt. Das Verfahren ist unter Potenzieren (Homöopathie) genauer dargestellt.
Homöopathische Arzneimittel werden flüssig (Dilution) oder als Globuli, in tiefen Potenzen auch in Form von Tabletten angewendet.
Entgegen weit verbreiteter Auffassung ist die Verdünnung unter die chemische Auflösungsgrenze kein zwingendes Element der Homöopathie. Viele Heilpraktiker und einige Ärzte arbeiten in Deutschland gern mit Niedrigpotenzen (D4, D6), in denen die Stoffe noch in nennenswerter Konzentration vorliegen. Eine D6 enthält den Ausgangsstoff in der Verdünnung von 1:1.000.000, also in µg/g. Bei diesen nur schwach verdünnten Mitteln sind die regulären Dosis-Wirkungs-Beziehungen des verwendeten Stoffes zu beachten und unerwünschte Wirkungen möglich."
Was jetzt auch meine Position zur Homöopathie ist, dass die Leute, die der sogenannten Uhrlehre nachgehen und diese fundamentalistisch vertreten, nicht recht haben. Jedoch gibt es auch hier eine Weiterentwicklung dieser Methode. Deshalb zitiere ich jetzt noch mal das Wiki :
"Die sogenannte „wissenschaftlich-kritische“ Homöopathie ist eine Richtung der Homöopathie, die auf der Grundlage der schulmedizinischen Lehre homöopathische Arzneimittel als Ergänzung zu anderen Therapieformen einsetzt. Häufig werden niedrige Potenzen bis D12 verwendet, in denen noch ein chemisch nachweisbarer Rest der Arzneisubstanz vorhanden ist. Arzneimittel werden außerdem nicht nach dem oft sehr komplexen gesamten Symptombild des Kranken, sondern nach Pathologie (Krankheit) verordnet. Das erleichtert besonders die Findung des passenden Arzneimittels, weil z.B. für eine Erkältungskrankheit nur noch aus einer Liste von wenigen Mittel ausgewählt werden muss... die für eine bestimmte Krankheit zusammengestellt wird."
Wenn man dies beachtet, wird man feststellen, dass die Gegenthese der Schulmedizin auch nur den wirklich heute nicht mehr wissenschaftlich haltbaren Teil der Homöopathie als Ausgangspunkt nimmt. Die Verwendung der hochpotentigen Mittel. Diese sind sogar für die Selbstmedikation fast geeignet, denn dann kann was vergiftungen angeht, nichts passieren.
Rubisan ist für Psoriasis so ein Mittel. Mit Studie belegt und für leichte Fälle der Psoriasis empfohlen.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias
17.09.2005, 19:15
Hallo,
ich bitte zur Kenntnis zu nehmen, dass es homöopathische Arzneimittel gibt, die nachweislich Wirkstoffe enthalten und nachweislich helfen. Dies kann man annehmen oder auch nicht.
Mit freundlichen GrüßenWenn sie nachweislich Wirkstoffen enthalten, die direkt wirken, ist es keine Homöopathie mehr, sondern man hat eine allopathische Wirkung. Diese ist bei einigen sogenannten Komlexmitteln zumindest nicht so unmoglich wie bei klassischer Homöopahtie nach Simileprinzip.
Edelweis
25.09.2005, 12:12
Moin moin,
ich stell einfach mal fest, das die "Moderne Medizin" über viele Naturheilverfahren eigentlich ehr nix bis gar nix weiß. Oder anders gesagt: es kann nicht sein, was nicht sein soll. Es gibt kaum wissenschaftlich fundierte Forschungen und Studien über vieles aus der Naturheilkunde. Und wenn sich damit ernsthaft beschäftig wird, werden oft mehr neue Fragen aufgeworfen wie Antworten gefunden. Man denke nur an die Akkupunktur, die heute sehr wohl anerkannt ist. Aber auch hier hat man erst jüngst mit modernsten Technik einiges Nachweisen können, was die alten Chinesen schon seit ewigkeiten wissen.
Was weiß mann denn über die Homöopathie? Die Drogen, die für die Urtinktur verwendet werden haben sehr wohl eine Wirkung. Weiter ist noch klar, das nach entsprechender Potenzierung von den ursprünglichen Wirkstoffen nix mehr nachzuweisen ist. Somit ist für die "Moderne Medizin" der Fall klar: wo nix mehr ist, kann auch nix mehr wirken. Ansich ganz Logisch aber halt nicht wissenschatlich Fundiert belegt.
An dieser Stellen setzen seit kurzem zwei wissenschaftliche Forschungsteams an, die einen in der Schweiz, die anderen in England. Die Versuchen genau diese Frage zu klären: wird das Wasser nicht doch von Wirkstoffen verändert und wenn ja wie. Die Methoden die angewendet werden sind sehr neu und ziemlich kompliziert, fragt mich jetzt bitte nicht wie das Funktioniert. Aber erste, wenn auch noch nicht gesicherte Ergebnisse, kann man vielleich so beschreiben: die Wirkstoffe hinterlassen eine art Fingerabdruck im Wasser. Die Forscher sind inzwischen in der Lage, nachzuweisen, das es sich um Homöopatisch behandeltes Wasser handelt, obwohl keine Wirkstoffe mehr vorhanden sind.
Kam vor einigen Monaten im Fernsehn Gallileo oder Welt der Wunder.
Gruß
Uwe
Kam vor einigen Monaten im Fernsehn Gallileo oder Welt der Wunder...
Bei allem Respekt, aber da kann ich auch gleich die BILD lesen... deren Wahrheitsgehalt dürfte ähnlich hoch sein.
Gruß,
Marko
@Burned Skin @nurkurz
Ein kluger Mensch sagte mal: Zitat:
"Manche Menschen werden erst dann vital und blühen auf,wenn sie erklären können, warum etwas nicht geht. Sie beziehen ihre Kraft aus der Verneinung." Günter F.Gross
Bei euch habe ich das Gefühl, auch ihr blüht nur auf, wenn ihr hier im Forum Themen auseineinanderpflückt. Könnt oder wollt ihr nicht sehen, das es durchaus Wirkungen gibt, die, die ach so schlauen Halbgötter in Weiss nicht erklären können. Schade :(
@ Claudia, die hundert sind schon weit überschritten :) .
Bis dahin
mfg
Sylvia
Könnt oder wollt ihr nicht sehen, das es durchaus Wirkungen gibt, die, die ach so schlauen Halbgötter in Weiss nicht erklären können.
Wo bitte habe ich DAS behauptet? Es gibt jede Menge Wirkungen, die die "Halbgötter in Weiss" nicht erklären können, das habe ich nie bestritten (dafür gibt's schließlich die Forschung, um so etwas zu erkunden). Aber von Wirkungen hat hier gar keiner gesprochen, sondern von Homöopathie, und die ist nun einmal offenbar wirkungsfrei. Was soll also das Gerede von "Wirkungen"?
Gruß,
Marko
nurkurz5
25.09.2005, 17:37
Bei allem Respekt, aber da kann ich auch gleich die BILD lesen... deren Wahrheitsgehalt dürfte ähnlich hoch sein.
Gruß,
Marko
Nur, daß man bei der BLÖD ja weiß, daß es nichts anderes ist als eine
verkappte Satire-Zeitschrift.
nurkurz5
25.09.2005, 17:39
@Burned Skin @nurkurz
Ein kluger Mensch sagte mal: Zitat:
"Manche Menschen werden erst dann vital und blühen auf,wenn sie erklären können, warum etwas nicht geht. Sie beziehen ihre Kraft aus der Verneinung." Günter F.Gross
Ein kluger Mensch? Das klingt wie der Satz eines professionellen
Sprücheklopfers aus Readers Digest.
Müsste man Günter F. Gross irgendwo her kennen?
nurkurz5
25.09.2005, 19:06
...An dieser Stellen setzen seit kurzem zwei wissenschaftliche Forschungsteams an, die einen in der Schweiz, die anderen in England. Die Versuchen genau diese Frage zu klären: wird das Wasser nicht doch von Wirkstoffen verändert und wenn ja wie. Die Methoden die angewendet werden sind sehr neu und ziemlich kompliziert, fragt mich jetzt bitte nicht wie das Funktioniert. Aber erste, wenn auch noch nicht gesicherte Ergebnisse, kann man vielleich so beschreiben: die Wirkstoffe hinterlassen eine art Fingerabdruck im Wasser. Die Forscher sind inzwischen in der Lage, nachzuweisen, das es sich um Homöopatisch behandeltes Wasser handelt, obwohl keine Wirkstoffe mehr vorhanden sind.
Dieses Thema wurde in diesem thread bereits angesprochen, zu finden z.B. über Suche im thread nach "Jacques Beneviste" oder "Wasser".
Skurrile Theorie und so wird sie in Wissenschaftskreisen auch gesehen.
Kam vor einigen Monaten im Fernsehn Gallileo oder Welt der Wunder.
Nun ja.
Auch durch deinen Beitrag zieht sich diese Einstellung "soll die Schulmedizin
doch einmal beweisen, daß die alternativen,sanften was weiß ich - Methoden
nicht wirken." Genau umgekehrt sollte es sein: die Wirkung und Wirkunsweise
muß von denen belegt werden, die sie behaupten.
Die Wasserspielchen von Beneviste und Co. sind da wenig geeignet.
nurkurz5
28.09.2005, 14:21
klären: wird das Wasser nicht doch von Wirkstoffen verändert und wenn ja wie. Die Methoden die angewendet werden sind sehr neu und ziemlich kompliziert, fragt mich jetzt bitte nicht wie das Funktioniert.
Dazu dieser Link:
http://www.marcus-haas.de/Pseudowissenschaft/wasser.html
Hallo an alle Homöopathiegegner ;)
heute habe ich durch Zufall das Mittagsmagazin im WDR 2 gehört,
nun es ging um eine Studie von Stiftung Warentest über alternative
Behandlungsmethoden. Leider ist es nur Wasser auf die Mühlen der Zweifler :(
Hier die Links
www.wdr.de/radio/wdr2/westzeit/307129.phtml
www.stiftung-warentest.de/online/
Trotzalledem, werde ich meinem Sohnemann bei der nächsten Beule wieder ArnicaD12
geben :p
Bis dann
Sylvia
happyman
28.09.2005, 18:53
Hallo Sylvia,
als WDR2-Hörer hab ichs auch gehört, mir eins gegrinst und gedacht dat Shortie jetz wieder wat zu texten hat :-).
Egal, ich lasse mir weiter von "Nichthelfendem" helfen und schmeisse mein Geld unters Volk.
Schönen Tag auch noch
Wolfgang
nurkurz5
28.09.2005, 19:35
Egal, ich lasse mir weiter von "Nichthelfendem" helfen und schmeisse mein Geld unters Volk.
Dabei könntest du dein Geld nun wahrlich besser anlegen - zum Beispiel
in Kölsch. Das ist zwar aus der Sicht von Biertrinkern eher eine läbbrige
Angelegenheit aber irgendwie eine Art von homöopathischem Bier.
Das passt dann wieder.
Leider ist es nur Wasser auf die Mühlen der Zweifler
Wieso leider? Was hast Du gegen Vernunft und Aufklärung?
Trotzalledem, werde ich meinem Sohnemann bei der nächsten Beule wieder ArnicaD12 geben...
Ah ok, dann vergiss die Frage... http://www.comicforum.de/comicforum/images/smilies/rolleyes.gif
Gruß,
Marko
Hallo Wolfgang,
als ich das hörte, hab ich auch gleich an dieses Endosthema gedacht und mir so meinen Teil
gedacht. Um nun den anderen den Wind aus den Segeln zu nehmen, habe ich, diesen Hinweis ins Netz gestellt ;).Vielleicht auch, um diese Diskussion am Leben zu erhalten ;) , macht richtig Spass mittlerweile.
@Marko, @nurkurz
ich hoffe es ist in eurem Sinne. :cool:
Bis dahin in diesem Sinn
mfg
Sylvia
Edelweis
08.11.2005, 22:53
Nu wird es aber Zeit das hier mal wieder jemand etwas schreibt. Heute kam auf NDR3 - Visite mal wieder ein kurzer Beitrag zum Thema, eigentlich kaum was neues. Kurz Zusammengefasst:
1. Selbst die Schulmediziner sind sich nicht einig, die einen verneien jede Wirksamkeit, die anderen verweisen darauf, das man die Behandlung als ganzen betrachten muss.
2. Eine an der Berliner Charité durchgeführte Studie hat ergeben, das bei der hälfte der Patienten die gewünschte Wirkung eintritt.
3. Die bereits genannte Fähigkeit des Wassers Informationen zu Speichern kann Mathematisch beschrieben werden und wird von den Mathematikerns als "Sensitivität" bezeichnet.
Hier eine Susammenfassung des NDR http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID1911484_REF2478,00.html
Viel Spass beim Weiterdiskutieren
HeinzKoch
22.11.2005, 14:48
Ist ja toll, dass überall, wohin man schaut, so viele Geschütze gegen homöopathisches Behandeln aufgefahren werden. Da tobt eine Art Kreuzzug! Die Wissenschaft contra die Homöopathie. Da die Psoriasis der Schul-Medizin als unheilbar gilt, frag ich mich, weshalb soviel schwere Körperverletzung angeraten wird (ist bei Asthma, Neurodermitis oder Epillepsie nicht anders). Wer nicht geheilt werden will, wird auch nicht geheilt! Der soll doch weiter kratzen und sich in Selbsthilfegruppen Wärme suchen.
Grins,
der endlos thread *grins* der kontraproduktiven (und ungeheilten) Homöopathiegegnern.
Ich dachte sie würden selbst merken, dass dieses endlos irr angefochtene Thema bald mal erschöpft ist .*gähn*
Traf ja offensichtlich nicht zu *breitgrins*
:) Stephanie :)
nurkurz5
22.11.2005, 23:59
Ist ja toll, dass überall, wohin man schaut, so viele Geschütze gegen homöopathisches Behandeln aufgefahren werden. Da tobt eine Art Kreuzzug! Die Wissenschaft contra die Homöopathie. Da die Psoriasis der Schul-Medizin als unheilbar gilt, frag ich mich, weshalb soviel schwere Körperverletzung angeraten wird (ist bei Asthma, Neurodermitis oder Epillepsie nicht anders). Wer nicht geheilt werden will, wird auch nicht geheilt! Der soll doch weiter kratzen und sich in Selbsthilfegruppen Wärme suchen.
Schwere Körperverletzung?
Aha.
Könntest du das eventuell mal erläutern?
Die letzten zwei Sätze sind gar nicht mal so falsch.
Was alles andere angeht kann man dir nur raten mal
den Thread in Gänze zu durchlesen.
HeinzKoch
23.11.2005, 12:46
Klar kann ich das erläutern. Allgemein schaue man in alle Veröffentlichungen zum Thema Psoriasis. Was da an Anwendungen angeraten wird, ist zum Teil etwas hilflos, zum anderen Teil mit erheblichen Risiken für die übrige Gesundheit verbunden (Stichwörter: Cortison, Fumarsäureester, Vitamin-A-Abkömmlinge usw.). Mir ist das alles zu gefährlich und hat mit "Gesunden" nichts zu tun. Gruß, Heinz Koch
HeinzKoch
23.11.2005, 20:26
In einem anderen Forum lese ich zum Beispiel das hier:
Ich nehme seit 5 Wochen MTX (immer Mittwoch Abends, 1,5 Tabletten). Kann also noch nicht allzuviel dazu sagen. Den Morgen danach immer 2 Tabletten gegen Haarausfall und Nebenwirkungen und jeden Morgen 1 Prednisilon. Bis jetzt vertrage ich das so einigermaßen gut. Bin zwar müde und schlapp aber hab´es mir noch schlimmer vorgestellt. Allerdings merke ich bei meiner PSO-Athritis noch keine Erfolge, aber da ist sicher die Zeit noch zu kurz. Gehe am 6.12. erstmals wieder Blutwerte usw. nehmen. Kann Dir ja weiter berichten.
Könnte Fundstellen beliebig erweitern.
Ist doch erschütternd - oder?
Was ist daran erschütternd? Starke Wirkung impliziert nun einmal ein gewisses Nebenwirkungsrisiko. Eigentlich dürfte es bei der Homöopathie gar keine Nebenwirkungen geben, denn Wirkung gibt es da ja auch nicht. Und wer eine starke Psoriasis hat, der riskiert eben lieber Nebenwirkungen, um die Psoriasis zu bekämpfen, als dass er sich homöopathisch behandeln lässt, zwar nebenwirkungsfrei lebt, aber letzendlich auch keine Besserung erfährt. Zumindest halte ich das für vernünftig.
Welchen Weg man wählt, ist ja zum Glück jedem selbst überlassen.
Gruß,
Marko
Und wer eine starke Psoriasis hat, der riskiert eben lieber Nebenwirkungen, um die Psoriasis zu bekämpfen, [snip]
Das fand ich ja mal nun interessant. Du bekämpfst etwas, was Teil deines Körpers ist.
Ich bin nun kein überzeugter Anhänger der Homöopathie genausowenig wie ich ein feind der Schulmedizin bin, aber wenn ich mittlerweile eines gelernt habe, dann das, dass keine Krankheit ohne einen psychischen Hintergrund abläuft. Ob und an welcher Krankheit du erkrankst ist immer mit einer psychischen Komponente verbunden.
Solange eine Medizin, und da ist es egal ob ich naturheilkundlich oder schulmedizinisch "vorgehe", nur rein symptomatisch arbeitet und somit an der Oberfläche bleibt, kann sie keine Heilung bringen sondern höchstens eine Verschiebung.
Liebe Grüße,
Vera
Du bekämpfst etwas, was Teil deines Körpers ist.
Was ist das denn für eine Logik? Nur, weil etwas Teil meines Körpers ist, darf ich es nicht bekämpfen? Verstehe ich nicht.
Gruß,
Marko
Ich wollte nicht sagen, was du darfst und was nciht. Ich stelle es mir nur schwierig vor, mit einem teil seines Körpers jeden Tag auf neue einen Kampf zu führen.
Wenn ich eine Erkrankung habe, versuche ich, möglichst viel über die Hintergründe zu erfahren. Du wirst das jetzt vielleicht als Bullshit abtun, aber der Volksmund hat da noch einiges an überliefertem Wissen parat. Wenn du zB sagst, dir geht etwas an die Nieren, oder du wirst grün vor Neid, und und und.
Ich hatte einmal in meinem Leben eine Nierenentzündung, die war nach der Trennung von einem Ex. Ich habe das damals mit AB unterdrückt, der Zusammenhang Seele-Körper war mir wohl auch nicht so wirklich bewußt. Aber de facto hat sich da eben nur die Seele einen Weg geschaffen mir etwas mitzuteilen.
„Die Seele sagt zum Körper: „Geh du vor, auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf dich". Der Körper sagt zur Seele: „Ich werde krank, dann wird er Zeit für dich haben".
Zumindest geht die Homöopathie auch auf geistige Zustände ein. Ich war erst einmal bei einem klassischen Homöopathen, da hat sich die Erstanamnese über eine Stunde hingehalten und war ein wirklich ausführliches Gespräch welches gar nicht so sehr über meine Krankheit(en) sondern viel mehr über mich als ganzen Mensch ging. Leider arbeiten viele Homöopathen mittlerweile auch "nur" symptomatisch, da ist das Vorgehen eben auch nicht besser oder schlechter als in der Schulmedizin.
Dass Homöopathie keine Nebenwirkungen hat ist ein weit verbreiteter Irrglaube, ein falsches Mittel in der falschen Potenz kann jede Menge Schaden anrichten, deswegen gruselt es mich, wenn ich im Netz Empfehlungen à la "2 Wochen Lycopodium (am besten noch in einer Hochpotenz...) x-mal am Tag" lese.
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