Fritz
01.10.2002, 18:56
Dies ist der Original-Auszug aus dem Buch:
Probleme mit der Haut
aus der Serie: Gesund mit Maria Treben
(3. Auflage 1998; ENNSTHALER VERLAG, A-4402 STEYR)
+ + + + + B E G I N N + + + + +
Schuppenflechte
Die Schuppenflechte entsteht mit einem rosa Fleck, der von matten, silberfarbigen Schuppen bedeckt ist. Wenn man mit dem Fingernagel über die betroffene Oberfläche ritzt, dann bricht sie wie Wachs auf. Hebt man die Schuppen ab, treten kleine punktförmige Blutungen auf. Der Betroffene hat dabei keinerlei Beschwerden, verspürt lediglich einen leichten Juckreiz.
Die Schuppenflechte taucht immer wieder schubweise auf, vor allem an Ellenbogen, Knie, Kreuzbeingegend, Nägeln und am behaarten Kopf. Sie hinterläßt beim Verschwinden keine Narben.
Die Ursache für diese Hauterkrankung ist bislang noch unbekannt. Es besteht allerdings eine erbliche Veranlagung dazu. Auch ein gestörter Fettstoffwechsel des Körpers scheint sie zu begünstigen.
Eine vollkommene Ausheilung ist eher selten. Der Patient kann aber versuchen, die Krankheit einzudämmen. Dazu empfiehlt es sich, die tägliche Fettzufuhr drastisch einzuschränken und die Ernährung auf eiweiß- und salzarme sowie gewürzfreie Kost umzustellen. Die Schuppen werden am besten mit einer Bürste und Seife entfernt, danach reibt man die Haut mit Johannisöl ein. Auch tägliche Bäder mit Zinnkraut helfen, die Krankheit zu bekämpfen.
Misch-Tee: Man mischt 50 g Brennessel, 30 g Ehrenpreis, 10 g Eichenrinde, 20 g Erdrauch, 30 g Ringelblume, 20 g Schafgarbe, 30 g Schöllkraut, 20 g Walnußschale, 30 g Weidenrinde, 40 g Wiesengeißbart.
Einen gehäuften Teelöffel pro Tasse mit heißem Wasser abbrühen, eine halbe Minute ziehen lassen, abseihen und schluckweise über den Tag verteilt sechs bis acht Tassen Tee trinken.
Einreibung: Täglich streicht man die Haut zweimal mit Schweinedarmfett ein.
Ist die Schuppenflechte verkrustet oder offen und zieht sich über den ganzen Körper, stellt man eine Salbe aus Darmfett und Schöllkraut-Frischsaft her.
Auf 50 g Darmfett kommen 5 g Schöllkraut-Saft. Dazu wird frisch gepflücktes und gewaschenes Schöllkraut in einem Entsafter ausgepreßt. Man vermischt Fett und Saft und bewahrt die so gewonnene Salbe im Kühlschrank auf. Anstelle von Schöllkraut kann für den Frischsaft auch die Käsepappel verwendet werden.
Johannisöl: Frisch gepflückte Blüten und Knospen vom Johanniskraut füllt man in eine Flasche und übergießt sie mit Öl. Die Flasche stellt man mindestens drei Wochen in die Wärme, bis das Öl eine rote Farbe zeigt.
Mit dem so gewonnenen Johannisöl reibt man den ganzen Körper ein.
Vollbäder: Dreimal wöchentlich sollte man ein Kräuter-Vollbad nehmen. Dazu verwendet man Storchenschnabel oder die gleiche Menge Käsepappel und Zinnkraut gemischt.
Pro Bad benötigt man 200 g Kräuter, die zwölf Stunden in einem Fünf-Liter-Eimer mit kaltem Wasser eingeweicht werden. Anschließend wird der Kaltansatz erwärmt, abgeseiht und dem Badewasser zugegossen. Das Herz des Badenden muß dabei außerhalb des Wassers sein. Die Badedauer beträgt zwanzig Minuten. Anschließend nicht abtrocknen, sondern in einen Bademantel gehüllt im Bett eine Stunde nachschwitzen.
+ + + + + E N D E + + + + +
Ich habe von diesem Tee, in einer ähnlichen Zusammensetzung in einer Kräuterhandlung (Ritzberger, A-4020 Linz) erfahren und diesen auch sofort probiert.
Allerdings hilft der Tee alleine sicher nicht, was ich auch selbst erfahren mußte.
Da ich zu diesem Zeitpunkt das Buch auch noch nicht kannte, probierte ich einige Salben aus der Apotheke aus, von denen jedoch keine eine zufriedenstellende Wirkung zeigte.
Durch Zufall probierte ich Olivenöl und konnte schon nach einer Woche Verbesserungen feststellen, den Tee trank ich zu diesem Zeitpunkt schon über 1 Monat.
Außerdem empfahl man mir in der Kräuterhandlung noch einen Badezusatz, und eine spezielle Seife. Wieweit diese zur Besserung beigetragen haben, kann ich nicht genau beurteilen.
Hier nun eine Aufstellung meiner Hilfsmittel:
Misch-Tee:
Schuppenflechtetee von Ritzberger in A-4020 LINZ
Bestandteile: (leider ohne Gewichtsangabe)
Eichenrinde, Weidenrinde, Wiesengeißbartkraut, Erdrauchkraut, Walnußblatt, Brennesselblatt, Stiefmütterchenkraut, Schafgarbenkraut, Ringelblumenblüten
Vier gehäufte Esslöffel auf einen Liter, mit kochendem Wasser übergießen. 5 - 10 Minuten ziehen lassen.
Ich habe in den ersten Wochen 2 bis 3 Liter pro Tag getrunken, derzeit trinke ich 1 bis 2 Liter.
Einreibung: Ich verwende natives Olivenöl, erhältlich in jedem Supermarkt.
Mit diesem reibe ich mich nach dem Baden ein, ziehe meinen Bademantel an, und lasse es einziehen. (Bademantel sollte ab und zu gereinigt werden.)
Vollbäder: Als Badezusatz verwende ich das EICHENRINDENEXTRAKT von HELFE.
Ich nehme täglich ein Vollbad. Badedauer zu Beginn: 15 Min., derzeit bis zu 30 Min. .
Am Anfang näßte die Haut, an den mit Schuppenflechte bedeckten Stellen, nach längerer Badedauer.
Jetzt lasse ich die Haut aufweichen, reinige sie dann mit Ziegenmilch-Cremeseife (SANOLL, A-6422 Stams) und reibe dann die Schuppen ab.
Probleme mit der Haut
aus der Serie: Gesund mit Maria Treben
(3. Auflage 1998; ENNSTHALER VERLAG, A-4402 STEYR)
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Schuppenflechte
Die Schuppenflechte entsteht mit einem rosa Fleck, der von matten, silberfarbigen Schuppen bedeckt ist. Wenn man mit dem Fingernagel über die betroffene Oberfläche ritzt, dann bricht sie wie Wachs auf. Hebt man die Schuppen ab, treten kleine punktförmige Blutungen auf. Der Betroffene hat dabei keinerlei Beschwerden, verspürt lediglich einen leichten Juckreiz.
Die Schuppenflechte taucht immer wieder schubweise auf, vor allem an Ellenbogen, Knie, Kreuzbeingegend, Nägeln und am behaarten Kopf. Sie hinterläßt beim Verschwinden keine Narben.
Die Ursache für diese Hauterkrankung ist bislang noch unbekannt. Es besteht allerdings eine erbliche Veranlagung dazu. Auch ein gestörter Fettstoffwechsel des Körpers scheint sie zu begünstigen.
Eine vollkommene Ausheilung ist eher selten. Der Patient kann aber versuchen, die Krankheit einzudämmen. Dazu empfiehlt es sich, die tägliche Fettzufuhr drastisch einzuschränken und die Ernährung auf eiweiß- und salzarme sowie gewürzfreie Kost umzustellen. Die Schuppen werden am besten mit einer Bürste und Seife entfernt, danach reibt man die Haut mit Johannisöl ein. Auch tägliche Bäder mit Zinnkraut helfen, die Krankheit zu bekämpfen.
Misch-Tee: Man mischt 50 g Brennessel, 30 g Ehrenpreis, 10 g Eichenrinde, 20 g Erdrauch, 30 g Ringelblume, 20 g Schafgarbe, 30 g Schöllkraut, 20 g Walnußschale, 30 g Weidenrinde, 40 g Wiesengeißbart.
Einen gehäuften Teelöffel pro Tasse mit heißem Wasser abbrühen, eine halbe Minute ziehen lassen, abseihen und schluckweise über den Tag verteilt sechs bis acht Tassen Tee trinken.
Einreibung: Täglich streicht man die Haut zweimal mit Schweinedarmfett ein.
Ist die Schuppenflechte verkrustet oder offen und zieht sich über den ganzen Körper, stellt man eine Salbe aus Darmfett und Schöllkraut-Frischsaft her.
Auf 50 g Darmfett kommen 5 g Schöllkraut-Saft. Dazu wird frisch gepflücktes und gewaschenes Schöllkraut in einem Entsafter ausgepreßt. Man vermischt Fett und Saft und bewahrt die so gewonnene Salbe im Kühlschrank auf. Anstelle von Schöllkraut kann für den Frischsaft auch die Käsepappel verwendet werden.
Johannisöl: Frisch gepflückte Blüten und Knospen vom Johanniskraut füllt man in eine Flasche und übergießt sie mit Öl. Die Flasche stellt man mindestens drei Wochen in die Wärme, bis das Öl eine rote Farbe zeigt.
Mit dem so gewonnenen Johannisöl reibt man den ganzen Körper ein.
Vollbäder: Dreimal wöchentlich sollte man ein Kräuter-Vollbad nehmen. Dazu verwendet man Storchenschnabel oder die gleiche Menge Käsepappel und Zinnkraut gemischt.
Pro Bad benötigt man 200 g Kräuter, die zwölf Stunden in einem Fünf-Liter-Eimer mit kaltem Wasser eingeweicht werden. Anschließend wird der Kaltansatz erwärmt, abgeseiht und dem Badewasser zugegossen. Das Herz des Badenden muß dabei außerhalb des Wassers sein. Die Badedauer beträgt zwanzig Minuten. Anschließend nicht abtrocknen, sondern in einen Bademantel gehüllt im Bett eine Stunde nachschwitzen.
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Ich habe von diesem Tee, in einer ähnlichen Zusammensetzung in einer Kräuterhandlung (Ritzberger, A-4020 Linz) erfahren und diesen auch sofort probiert.
Allerdings hilft der Tee alleine sicher nicht, was ich auch selbst erfahren mußte.
Da ich zu diesem Zeitpunkt das Buch auch noch nicht kannte, probierte ich einige Salben aus der Apotheke aus, von denen jedoch keine eine zufriedenstellende Wirkung zeigte.
Durch Zufall probierte ich Olivenöl und konnte schon nach einer Woche Verbesserungen feststellen, den Tee trank ich zu diesem Zeitpunkt schon über 1 Monat.
Außerdem empfahl man mir in der Kräuterhandlung noch einen Badezusatz, und eine spezielle Seife. Wieweit diese zur Besserung beigetragen haben, kann ich nicht genau beurteilen.
Hier nun eine Aufstellung meiner Hilfsmittel:
Misch-Tee:
Schuppenflechtetee von Ritzberger in A-4020 LINZ
Bestandteile: (leider ohne Gewichtsangabe)
Eichenrinde, Weidenrinde, Wiesengeißbartkraut, Erdrauchkraut, Walnußblatt, Brennesselblatt, Stiefmütterchenkraut, Schafgarbenkraut, Ringelblumenblüten
Vier gehäufte Esslöffel auf einen Liter, mit kochendem Wasser übergießen. 5 - 10 Minuten ziehen lassen.
Ich habe in den ersten Wochen 2 bis 3 Liter pro Tag getrunken, derzeit trinke ich 1 bis 2 Liter.
Einreibung: Ich verwende natives Olivenöl, erhältlich in jedem Supermarkt.
Mit diesem reibe ich mich nach dem Baden ein, ziehe meinen Bademantel an, und lasse es einziehen. (Bademantel sollte ab und zu gereinigt werden.)
Vollbäder: Als Badezusatz verwende ich das EICHENRINDENEXTRAKT von HELFE.
Ich nehme täglich ein Vollbad. Badedauer zu Beginn: 15 Min., derzeit bis zu 30 Min. .
Am Anfang näßte die Haut, an den mit Schuppenflechte bedeckten Stellen, nach längerer Badedauer.
Jetzt lasse ich die Haut aufweichen, reinige sie dann mit Ziegenmilch-Cremeseife (SANOLL, A-6422 Stams) und reibe dann die Schuppen ab.